Das Grundgesetz ist auch rechts, Herr Augstein! (II)

27. Januar 2012

Auch ich, lieber Herr Augstein, schätze das Grundgesetz sehr, wie Sie.

Aber es ist eben nicht wirklich eine Verfassung. Und keine, die sich das deutsche Volk selbst gab.

Darüber, und dass es meines Erachtens eben irgendwann vom deutschen Volke als solche bestätigt werden müsse oder gemäß Artikel 146 eine neue, tatsächliche, führte ich kürzlich eine Diskussion mit einem, der mir ein “Um Gottes willen, bloß keine Volksabstimmung!” engegenhielt.

Seine Gründe waren ziemlich überzeugend. Weiterlesen »

Das Grundgesetz ist auch rechts, Herr Augstein!

27. Januar 2012

“Welche Aufgabe erfüllt heute der Verfassungsschutz? Er schützt keineswegs die Verfassung. Er schützt die (vor)herrschenden Verhältnisse.”

Zu dieser bemerkenswerten und durchaus zutreffenden Aussage kommt Jakob Augstein auf SPON unter dem nicht weniger bemerkenswerten Titel “Das Grundgesetz ist links”.

Dabei bezieht er sich darauf, dass Eigentum laut Grundgesetz verpflichtet, Produktionsmittel vergesellschaftet werden können, sowie dass die Bundesrepublik ein “sozialer” Staat sei und mokiert sich auf dieser Basis über die Beobachtung von Parlamentariern der Linkspartei durch den Verfassungsschutz.

Lieber Herr Augstein, ich nenne Ihnen jetzt einmal ein paar “rechte” Aussagen des Grundgesetzes: Weiterlesen »

Chinesische Macht

27. Januar 2012

Die Chinesen sind dabei, billigerweise, unter den Völkern der Erde den mächtigsten Platz einzunehmen. Sie mögen die Weisheit mitbringen, sich eben doch nicht sinnwidrig über alle anderen stellen zu wollen.

Volk?

27. Januar 2012

Gab es je ein “amerikanisches Volk”?

Iran-Ölembargo: EU-Idiotenkabinett

26. Januar 2012

Jetzt hat der Iran angekündigt, der EU, die spätestens ab dem 1. Juli kein iranisches Öl mehr einführen will, seinerseits den Hahn umgehend abzudrehen.

Auf SPON heißt es heute dazu:

“Die Übergangszeit wurde vereinbart, um vor allem den wirtschaftlich angeschlagenen südeuropäischen Staaten Gelegenheit zu geben, sich neue Öllieferanten zu suchen. Sollte Iran nun seinerseits einen sofortigen Lieferstopp beschließen, könnte dies für Länder wie Italien, Griechenland oder Spanien zum Problem werden.”

Da reißt man also das Maul auf, von wegen, wie man den anderen nierderzuboykottieren gedenkt, lässt diesem noch eine vermeintliche Schonfrist, die man eigentlich sich selber gibt, da man noch gar keine anderen Lieferanten für ein – wohlgemerkt! – essentielles Gut hat, und der ist einfach so keck und sagt, na bitte, ihr Helden, dann liefern wir doch gleich nicht mehr.

O sancta simplicitas! Was sind das für Hutsimpel bei der EU!? Halten die die Iraner für blöde? Weiterlesen »

“Eliten”: kein Plan

26. Januar 2012

Wir brauchen keinerlei Beweise mehr.

Für Deutschland genügt die Euro-Vergeiselung, für die USA der Detention Act.

Die Diktatur ist da.

Noch aber sind die Leute diese nicht gewöhnt; sie wollen derer überwiegend gar nicht gewahren; sie wählen immer noch Blockflötenparteien und lesen die gleichgeschaltete Schafspresse, glotzen Jauch.

Von daher stellt sich die Frage nach den nächsten Schritten. Weiterlesen »

Aufzeichnungen aus einem Tollhause

24. Januar 2012

Einige verbale Ejakulate meiner Filiorum kann ich hier gar nicht wiedergeben. Es ist der blanke bläkende Irrsinn. Etwas von einem reichlich impotenten schwäbischen Brechreizvirus befallen, das sie zwar schulunfähig gemacht, aber leider keineswegs bettlägerig, habe ich jetzt seit zwei Wochentagen einen gut einpubertierten und einen anpubertierenden Göllerschen Maniakalen im Hause, so, Zank, Radau, Gebrüll, Gequietsche, Raufhändel, Fehlalarm ständig, pur, dass ich mich nur noch über meine eigene Widerstandskraft dahingehend wundere, noch keinem Herzkasper erlegen zu sein.

Immer wieder zerschallen mich Geräusche, wie als ob der Don der mächtigsten transorinocoischen Tapirzucht die allgemeine jährliche Jungbockkastration in Order gegeben habe, die Novizinnen vom benachbarten Kloster San Grito von den Kampfhunden der Leibgarde des Don Cocainón gestellt würden, gleichzeitig Thors Hammer sauste, als müsse eben der Kaukasus binnen Sekunden ins Schwarze Meer getrümmert werden, dazu der Urschrei eines Shaolinmönches, der gerade den letzten korrupten General des Kaiserhofes enderledigt, Gequieke, verqueres Gebäbbere, dementes Gegrumpf, Schlachtengesänge, kurzum: ein Endzeitszenario jagt das andere. Weiterlesen »

PIPA und SOPA: “Peddler” in der Pfeife geraucht, Digisuppe ausgelöffelt

24. Januar 2012

Da ich über conspirare.net erst richtig auf die Thematik aufmerksam wurde und sich dort nach dem überaus empfehlenswerten Artikel des Betreibers bereits eine interessante Diskussion entwickelt hat und ich “double content” so weit als möglich vermeiden will, stelle ich hier, sozusagen als Anreißer, lediglich meinen letzten Kommentar dazu ein.

http://www.conspirare.net/w2/megaupload-sopa-pipa-jetzt-kommts-mit-us-riesenschritten/#comment-493

“24. January 2012 at 14:27

Nachdem ich (mich: Korrektur des Originalkommentars, fehlt dort) bezüglich PIPA und SOPA jetzt ein bisschen genauer kundig gemacht habe, ist mir klar, dass die mit der Verteidigung des klassischen Urheberrechtes nur begrenzt zu tun haben, sondern vielmehr tatsächlich ein Drohpotential und reales Machtmittel aufgebaut werden soll, das weit über Vergangenes und Heutiges hinausgeht.
Es riecht mächtig nach Zensurwaffe.
Schon die Drohung, über Google und die Server durchzugreifen, ist beispielsweise für alle sogenannten “whistleblower”, jene, die auf solche verlinken (“peddling”: reicht das?) potentiell fatal.
Fatal ist auch, meiner Ansicht nach, dass durch solcherlei Aktivitäten jene Bestätigung und Auftrieb erfahren, die meinen, man solle gleich alles freigeben: Ich fühle mich mit meiner Position zwischen Zensurmonstern und “Piraten” förmlich zerrieben.
Letztere nämlich schaffen ein Bewusstsein, das dem Klau beispielsweise von Deiner oder meiner Seite absolut Vorschub, moralische Rechtfertigung verleiht, diesen damit befördert, während all die Digihelden, wie oben schon erwähnt, sich gegenüber den Großen weiterhin, Maulhelden, die sie sind, verkriechen.
Was das Verhältnis zwischen Großen und Kleinen noch weiter, als dies die letzten Jahre im Netz schon geschah, zugunsten ersterer verschiebt.
Dass die Netzpiraten also in gewisser Weise – bewusst oder wohl meist unbewusst – als Handlanger der Konzerne und mittelbar auch der harten Zensur fungieren, hat ihnen wohl noch keiner gesagt. In dem Sinne ist es mir auch erst im Zuge dieser Diskussion klargeworden. Ich werde daher den Gedanken wohl noch einmal aufzäumen und, sobald dieser Kommentar freigeschaltet ist, von meiner Seite auf diese hier hinweisen und verlinken. (Alle Texte sind ja wohl von uns. Also haben wir nicht “gepeddlet”.)”

Aufgrund der Wichtigkeit des Themas heiße ich weitere Kommentare selbstverständlich auch hier willkommen, weise aber darauf hin, dass sich jeder, der hierzu auf dieser Seite einen einstellt, ausdrücklich damit einverstanden erklärt, diesen, wofern der Betreiber von conspirare.net dies wünscht, auch auf dessen Seite unverändert veröffentlicht zu sehen.

Hartz hilft

24. Januar 2012

Hartz für Außerirdische!

Libyer stürmen ungaddafischen Regierungssitz

23. Januar 2012

Merkwürdig, dass ich in keinem deutschen Medium mitbekommen habe, was der Guardian hier berichtet.

Immerhin sollen hunderte wütende Libyer unter Einsatz von Handgranaten den Sitz der neuen Übergangsregierung in Bengasi gestürmt und ausgeräumt haben.

Eine Meldung, die wohl nicht so ganz in unsere Informationslandschaft passte. Und gegenüber der Trennung Heidi Klums von ihrem Beau allzu marginal.

Wahlfälschung gegen Ron Paul?

23. Januar 2012

Wenn man diesen Artikel liest, bekommt man eine Ahnung davon, was in den schönen USA heute Demokratie heißt.

http://www.examiner.com/conspiracy-in-denver/iowa-vote-fraud-official

Dumme Außerirdische

23. Januar 2012

Sollte es hier “wohlwollende” Außerirdische geben, so sind sie sehr wahrscheinlich ein bisschen dumm.

Islam frisst Nigeria: Was ist mit uns?

22. Januar 2012

Der Islam scheint jetzt auch Nigeria aufzufressen.

Aber wir wissen ja, dass der Islam eine Religion des Friedens ist und deshalb auch bei uns eine kulturelle Bereicherung.

Es sind immer nur ein paar arme, beleidigte, verschmähte, verständlicherweise Wütende, die da Christen massakrieren. Mit dem eigentlichen Islam hat das gar nichts zu tun.

Ja, in etwa so wenig, wie eine Eisenbahngesellschaft mit dem Verlegen von Schienensträngen. Da schämt sich keiner der Taten seiner Kollegen. Oder, wer? Ist da einer?

Geert Wilders hat aber trotzdem nicht recht, damit, der Islam sei gar keine Religion, sondern eine faschistische Ideologie. Weiterlesen »

3-D-Wahn: Offener Brief an Sony

20. Januar 2012

Tut mir leid, liebe Firma Sony. Ich weiß um die meist ordentliche bis hochwertige Qualität Ihrer Produkte. Aber was ich da im Stuttgarter Saturn-Markt gewahren durfte, ist unter aller Kanone.

Es handelt sich um ein 3-D-Fernsehgerät ihres Hauses, der neuesten Baureihe, wie mir der Verkäufer versicherte.

Wie können Sie so etwas verkaufen?

Ich schaute etwa eine Viertelstunde durch diese Spezialbrille, um mir allerlei Buntes aus Harry Potter usw. anzuschauen, Ihre Trailer sozusagen, Lockfilme zu Deutsch, merkte aber schon nach Sekunden, dass da gewaltig was nicht stimmte. Ich neige nicht sonderlich zum Durchdrehen wegen Kleinigkeiten, zumal wenn wegen technischen Versagens. Ich hatte den Eindruck, dass mein Hirn bei der Verarbeitung der optischen Signale, nie wissend, wie scharfstellen, an so ein Halb-3-D nicht im mindesten adaptiert, immerzu an der Schmerzgrenze arbeiten musste. So ein Wahnsinn.

So war ich hernach auch nicht sonderlich verwundert, dass mein räumliches Sehen in der realen Welt erst einmal ebenfalls recht surreal war; ich hätte weder ein Automobil steuern wollen, noch gar einen Hubschrauber, ja noch nicht einmal, so schräg waren alle Linien und Entfernungen (irgendwie da, aber oszillierend), hätte ich mit dem Radel durch den Stadtverkehr orgeln wollen. Erst nach etwa einer halben Stunde hatte ich das Gefühl, endlich wieder wie ein Mitteleuropäer sehen zu können. Weiterlesen »

Schreiben ist Ritzen und Raten

19. Januar 2012

Schreiben bleibt Ritzen und Raten. Oft folgt der Ritz dem Rat, oft ist es umgekehrt. Das Geschriebene befragt sich selbst. Und immer richtet der Klang. Als der unbestechlichste der Richter. Wie weit stehet dies Wort vom anderen? Will es doch noch einmal wiederholet sein? Wie liegt die eine Schicht unter der anderen? Welche Pfade laufen zu schnell ins Nichts? Will ich jemanden ansprechen? Wen? Wozu? Ritze ich nur mir selber ich selbst? Mit wie vielen Verständen kann ich raten? Vermag ich die Hülfe des Zufalles zu fassen? Sehe ich in jedem Gegenstand vor mir das noch nicht Entstandene? Schmeckt der Wein ins neue Sein rein? Bündeln sich tausende Strubbelfasern plötzlich in einen Strang? Bedingt gar noch eine Störung erst die Eingebung? Kunst der Kunst? Diene ich? Bin ich Herr? Was macht das Wort? Zeugt diese Schleife Heil, oder ist sie Selbstbiss? Sind die Nebentöne hell genug hörbar? Raunt es richtig? Was ist mit früheren Schriften? Schreibe ich ab? Nach? Hintennach? Welche Wendung genießt ein unziemliches Vorrecht? Was gehört, in angemessener Form, eben doch dazu? Wen erwähne ich gerade erst recht nicht? Wie viel Uhu, wie viel Adler? Wann welcher der beiden Raben? Soll es wirklich wehtun? Willst du heute ganz lieb sein? Schlange oder Adler? Skorpion? Hohn? Lohnes wegen sprachtauchen? Schnell Lobes heimsen, oder lange Unbill führen? Stehet da überhaupt etwas? Was?

Legalistische Diktatur

19. Januar 2012

Es scheint zwei Wege zur Einführung einer legalistischen Diktatur zu geben: Entweder man macht erst die erlaubenden Gesetze, und errichtet dann darauf die Tyrannei, oder man wählt den vorgeblichen Nothandstreich, und macht sich hernach die erlaubenden Gesetze.

Sünde vergeben

19. Januar 2012

Ich leiste Abbitte. Nietzsches Zarathustra über Cervantes’ Quijote setzen: Das war Sünde. Ego me absolvo.

Nietzsches Zarathustra: Perfekte Pöbelfreie Prosa

18. Januar 2012

Gestern las ich nach langer Zeit mal wieder einige dreißig Seiten in Nietzsches Zarathustra.

Welch ein Licht aus einfachen deutschen Wörtern!

Wie viel Weisheit in jedem Absatz!

Und: welche Pöbelfreiheit!

Ich muss mich daher wohl doch dahingehend entscheiden, dies Werk schlussgültig über den Quijote und Shakespeares Dramen zu setzen. Alles andere wäre unbillig. Weiterlesen »

Deutschland stirbt den Smartphone-Tod (Schmerzphon-Tod)

17. Januar 2012

Ich habe nur noch wenig Zweifel daran, dass Deutschland den Smartphone-Tod sterben wird.

Ging ich noch vor einem oder zwei Jahren durch die Straßen, so hatte ich trotz all der vielen jungen Mädchen und Frauen, denen ihr Mobilfunkgerät förmlich an der Backe klebte, der hirnschädigenden Wirkung durch die permanente starke Strahlung aus kürzester Entfernung, noch Hoffnung (obwohl ich nicht zu jenen gehöre, die meinen, Frauen sollten es eh besser nicht mit dem Denken versuchen).

Jetzt aber gewahre ich all diese germanischen Grazien mit leicht gesenktem Haupte einherwandeln, entrückt, nicht mehr von dieser Welt, eine Hand, oft beide Hände, am Smartphone, auf dieses blickend, nicht ihrer Umgebung, ihrer Mitmenschen, selbst des Verkehrs nur noch per gelegentlichem Aufschauen achtend.

Auf Kurz oder Lang werden all diese bestinformierten Teutoninnen aller Zeiten von schnöden Renaults und Hyundais überrollt worden oder unter die Tram gefallen sein: also wenig gewahren sie noch ihres irdischen Daseins.

Wir werden daher bald genetisch kompatible Aliens in gebärfähigem Alter importieren müssen. Weiterlesen »

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