Archiv für den Monat Juni 2009

Piratenpartei – Bericht

Sonntag, 28. Juni 2009

Im entsprechenden Artikel “Piratenpartei” habe ich bereits als Anhang vermerkt, dass ich der heutigen Gründung des unterfränkischen Bezirksverbandes nicht beiwohnen konnte und der Bericht deshalb entfällt.

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Ankündigung

Samstag, 27. Juni 2009

Heute ist der sogenannte Siebenschläfertag.

Dieses Datum nehme ich aus einem gestern Gelesenen heraus zum Anlass, die Nachtzeit hierzulande zu beenden.

Die Sache mit den medial bejubelten Mordorgien (siehe den zuvor eingestellten Leserbrief von Karl-Heinz Terpelle und meine Artikel unter “Hitlers Hollywood”) ist eins; die wird hier sicher nicht aus den Augen verloren; seien Sie dessen gewiss.

Indes es wird ein noch gewichtigeres Anderes folgen; ich werde dafür eine eigene neue Kategorie einrichten; “Idiotenkabinett” wirkte dazu verharmlosend (weiterlesen…)

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“Scheußlichste Mordphantasien”

Freitag, 26. Juni 2009

Liebe Leser,

der folgende, am 25.6.09 in der F.A.Z. erschienene Leserbrief von Herrn Karl-Heinz Terpelle erscheint hier zunächst ohne Kommentar meinerseits.

Scheußlichste Mordphantasien

Fassungslos las ich in der F.A.Z. vom 22. Mai den Artikel “Fröhliches Nazischlachten” in dem ein Film rezensiert wird, der eine Mordorgie nicht nur verharmlost, sondern feiert. Das Stück Film hat den Namen “Inglourious Basterds”. In der Rezension “sehnt” sich Verena Lueken nach “Fröhlichem Nazischlachten”, bei dem man laut Artikel und Film: “Auf Nazijagd geht”, “keine Gefangenen macht” und “Skalpe sammelt”. Im öffentlich-rechtlichen Fernsehen waren noch widerwärtigere Aussagen darüber zu hören, wie man – wörtlich – “Vergnügen am Umbringen” finden kann. (weiterlesen…)

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Rad ab?

Freitag, 26. Juni 2009

(Die im vorigen Artikel angekündigten FAZ-Geschichten muss ich vorläufig vertagen, weil bezüglich einer relevanten Sache zunächst noch fremdtextnutzungsrechtliche Fragen zu klären sind.)

Da ich gerade keine Lust habe, mich darüber aufzuregen, dass die EZB den europäischen Banken soeben 442 Milliarden Euro zu einem Zinssatz von 1% geliehen hat, also unterhalb des Wertes der Inflationsrate, um dass sie vielleicht wenigstens einen Teil des Geldes wieder an die sogenannte Realwirtschaft zu 6-8% verleihen mögen, also mit je nach Rechnung 300-400% Gewinn, während die Citigroup, Wohltatenempfänger aus dem Säckel des amerikanischen Steuerzahlers in Höhe von offiziell 45 Milliarden Dollar, die Festbezüge ihrer Leute mit eben diesem Geld um bis zu 50% erhöhen will und Goldman Sachs, der wundersame Hans im Glück der Finanzkrise, plant, Rekordboni zu verteilen, während es für die Quelle nicht einmal 25 Millionen Euro Kredit gibt usw. usw…rege ich mich lieber über etwas anderes auf.

Nämlich über die Dreistigkeit des bereits erwähnten Wehrbeauftragten Robbe (SPD), der in sich in der Bildzeitung erregt darüber zeigte, dass von der Wirtschaft, den Gewerkschaften und den Kirchen (!) so wenig öffentliche Unterstützung für den Feldzug in Afghanistan aufgebracht werde. (weiterlesen…)

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Schafsmedien (II)

Donnerstag, 25. Juni 2009

Ich habe in diesem Blog vor ein paar Wochen den Begriff  “Schafsmedien” eingeführt und im entsprechenden Artikel auch im Wesentlichen erklärt.

Nun will ich noch etwas nachlegen: Ich nannte unter dem Signet bewusst die Bildzeitung  u n d  die FAZ in einem Atemzuge als Beispiele.

Das mag mancher als nicht gerechtfertigt ansehen; und in der Tat sind die beiden Blätter nicht als vollauf deckungsgleich schaficht anzusehen.

Damit meine ich jetzt aber nicht die allseits bekannten Unterschiede im sprachlichen und intellektuellen Niveau der beiden Publikationen, sondern beziehe mich vielmehr auf die Bandbreite der redaktionell erlaubten und verwirklichten Inhalte.

Während Kritik an den USA sowie Israel und dem Zionismus in der ganzen Springerpresse so tabu ist, dass allenfalls Scheinkritik als Leserblendwerk vorkommt, darf ein FAZler, zumal im Feuilleton, schonmal ein bisschen deutlicher werden, und zumal Gastautoren wird dies zuweilen eingeräumt.

Zudem unterhält die FAZ die interessanteste Leserbriefseite des deutschsprachigen Raumes, in welcher mitunter auch Klartext z. B. gegen Alan Greenspan und Konsorten gesprochen werden darf (ein paar löbliche Beispiele aus der heutigen Ausgabe, auch bezüglich der Blutorgie “Inglourious Basterds” – siehe dazu auch meine Artikel “Hitlers Hollywood” sowie “Hitlers Hollywood II” und “Hitlers Hollywood III” – , folgen im nächsten Artikel).

Sobald es aber wirklich ans Eingemachte geht, z. B. die wahre Struktur der amerikanischen Notenbank (FED), solche netten Philantropenvereine wie Skull & Bones, die Trilateralen oder die Bilderberger (weiterlesen…)

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Der Verteidigungsminister eiert

Mittwoch, 24. Juni 2009

Verteidigungsminister Jung sieht die Bundeswehr in Afghanistan noch immer nicht im Krieg, davon will er nichts wissen. Man stelle dort lediglich Sicherheit her.

Ansonsten solle man das Augenmerk mehr auf den Wiederaufbau richten.

Ich wünsche dem Manne eine gute Nacht und der CDU/CSU viel Glück bei der Nichtaufnahme der Türkei in die EU.

Aber vielleicht mache ich wieder einen Fehler und sollte mir den absurden EU-Beitritt der Türkei ja geradezu herbeiwünschen, damit das Lissabon-Monster an seiner Überdehnung platzt wie ein aufgeblasener Ochsenfrosch.

Reinhold Robbe, der Wehrbeauftrage des deutschen Bundestages (SPD), den ich einmal in persönlicher Diskussion in Hammelburg erleben durfte, sagt hingegen, die in Afghanistan stationierten Soldaten sprächen von Krieg, und warnte vor einer Verharmlosung der Lage.

Der Mann ist ein aalglatter, schlagfertiger, gewiefter Politiker, dem hessischen Kreissparkassenjuristen Jung intellektuell haushoch überlegen. (weiterlesen…)

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Helfen kann schaden

Dienstag, 23. Juni 2009

Nachtrag zu meinen vorigen beiden Artikeln “Noch drei Gefallene” und “Ein General schafft sich Freunde”.

Um 19 Uhr hörte ich in den Nachrichten, die drei heute gefallenen Bundeswehrsoldaten seien offenkundig nicht von den angreifenden Aufständischen getötet worden sondern aufgrund eines missglückten Ausweichmanövers ums Leben gekommen.

Das hörte sich gerade so an, als wären sie einem tragischen Verkehrsunfall zum Opfer gefallen. Ekelhaft.

Ich will aber noch einen anderen Gesichtspunkt ins Spiel bringen.

Vorher hörte ich einen privaten Kommentar, in dem mein Gesprächspartner meinte, möglicherweise solle ich doch froh sein, dass der Generalinspekteur sich so benimmt, ihn also nicht noch warnen; dass es kontraproduktiv sein könne, der Bundeswehr indirekt vielleicht gar aufzuhelfen, dass sie beruhigt gen Afghanistan führe und der Politik in ihrer diesbezüglichen Strategie noch dazu.

Ich habe die Kritik ernstgenommen und werde in Zukunft genauer darüber nachdenken, ob ich diesem Wahnsinn am Hindukusch durch unbedachte Äußerungen nicht gar noch wider Willen Nachhilfe geben könnte, Leute wie Herrn Schneiderhan nicht lieber einfach laufen lassen sollte, vielleicht gar befeuern, damit sie so viel Unfug erzählen, dass die deutsche Kriegsbeteiligung dadurch ihrem Ende zügig nähergebracht wird.

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Noch drei Gefallene

Dienstag, 23. Juni 2009

Ich habe gerade in den 18-Uhr-Nachrichten gehört, dass heute drei weitere Bundeswehrsoldaten in der Nähe des Lagers Kunduz in Afghanistan gefallen sind.

Mein Mitgefühl ist bei ihren Angehörigen, Freunden und Bekannten sowie ihren Kameraden im Felde.

Ich will in eigener Sache lediglich noch darauf hinweisen, dass ich heute Nachmittag, als ich den vorangegangenen Artikel zu den Äußerungen General Schneiderhans schrieb, keine Ahnung von dem Vorfall hatte.

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Ein General schafft sich Freunde

Dienstag, 23. Juni 2009

Wolfgang Schneiderhan, Generalinspekteur der Bundeswehr, äußerte sich gestern auf einem Empfang des Wehrbeauftrageten des Deutschen Bundestages, Reinhold Robbe, auf die gestiegenen Klagen und Eingaben der Soldaten unter anderem wie folgt: “Ich sehe ein wenig, dass wir uns gelegentlich auf eine konditionierte Bereitschaft zum treuen Dienen einlassen: Ich diene meinem Land, wenn es mir die Lösung aller Probleme in einem Rundum-Wohlfühlangebot mit integriertem Erfolgserlebnis anbietet.”

Das hat der oberste deutsche Soldat fürwahr nett gesagt; er erwähnte ferner Frauen in der Bundeswehr und die Einsatzwirklichkeit als neue Problematiken der Truppe.

Dabei hieß es doch immer, dass wenigstens die Verweiblichung unserer Armee keine zusätzlichen Probleme schüfe: Im Gegenteil stellte man sich doch eine irgendwie liebevollere, emotional ausgeglichenere, weniger machohaft durchseuchte Veranstaltung mit menschlicherem Antlitz vor.

Sogar das Komasaufen und andere Soldatenkrankheiten sollten durch weibliche Anwesenheit gemildert werden, wenn sich auch Offizielle nie direkt dazu einließen, ob auch die unmittelbaren sexuellen Notstände der Landser mitbehoben werden sollten. (weiterlesen…)

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Piratenpartei?

Montag, 22. Juni 2009

Ich habe mich gerade mal eine ganze Weile auf der Netzseite der “Piratenpartei” (piratenpartei.de) herumgetrieben und bin beeindruckt, was man dort bereits alles auf die Beine gestellt hat.

Zumal fiel mir sehr positiv auf, dass da offenkundig nicht nur ein paar Netznarren zusammenkommen.

Die Seite ist in gutem Deutsch gehalten und strotzt eben nicht vor absurden Anglizismen und idiotischen Neusprechkrämpfen.

Ich gewann jedenfalls den Eindruck, dass hier eine sehr ernstzunehmende Bewegung entstanden ist, die ich als “Zensursula” (von der Leyen) und “Stasi 2.0″-Schäuble fürchten würde wie der Teufel das Weihwasser.

Erste Stichproben zeigen allemal, dass sich überwiegend sehr gut ausgebildete junge Leute zusammenfinden, von denen viele wahrscheinlich schon im Dreiradalter mehr von Computern verstanden haben als ich im Gammelfleischstadium zusammenbringe.

Keineswegs entstand der Eindruck, hier handele es sich um irgendwelche Anarcho-Hartzi-Radaubrüder, die lediglich auf Pöbeleien aus sind, zumal wenn der Verfassungsschutz dafür ein paar Kolben Bier extra spendiert. (weiterlesen…)

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Verlogenheit pur

Sonntag, 21. Juni 2009

“Verliebt in Israel” sei der niederländische Islam-Kritiker Geert Wilders laut eigenen Angaben, so Wikipedia, der den Islam für eine faschistische Ideologie halten soll und den Koran daher, wie ich las, gleich Hitlers “Mein Kampf” in Holland verbieten lassen will.

Ich formuliere so vorsichtig, weil ich keine der Äußerungen persönlich von ihm gehört habe und mich hier offenkundig auf vermintes Gelände begebe.

Gegen Islamkritik habe ich nichts; das wird jeder meiner Leser wissen; wenn Islamkitik in Europa allerdings im Dienste israelischer Interessen formuliert sein sollte (wofür es im Falle Widers’ noch mehr Hinweise gibt), steigt mir ein faulichter Geruch in die Nase.

Egal nämlich was man vom Koran als Europäer zurecht halten mag, rechtfertigt eine Abscheu gegenüber demselben nicht im geringsten die zionistische Politik spätestens seit der Balfour-Declaration von 1917; Einzelheiten dazu erspare ich hier und jetzt meinen gut informierten Lesern.

Hinweisen will ich in dem Zusammenhang allerdings auf die Thora und das gesamte Alte Testament der Bibel, das den Koran an Aufrufen zu Grausamkeiten und Völkermorden weit in den Schatten stellt.

Weshalb Herr Wilders dieses Buch nun nicht verbieten will, wird er wohl nur selbst wissen und mir kaum sagen.

Solch verlogene “Verteidiger europäischer Kultur” können mir jedenfalls ganz und gar gestohlen bleiben.

Abgesehen davon sollte schon das Ansinnen des Verbotes des verbreitetsten Buchs der Erde (neben Grimms Märchen und der Bibel, soweit mir bekannt) dazu führen, dessen Bannerträger unter Hohngelächter gesichert wenigstens gen  Absurdistan zu verweisen.

P.S.: Laut Wikipedia bezeichnet ein gewisser Henryk M. Broder Wilders als “Menschenrechtler”. Dazu lacht man in Hammelburg, wo neben armseligen Soldaten wenigstens einer haust, der das Lesen noch nicht verlernt hat.

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Sonnenwende

Samstag, 20. Juni 2009

In Schweden – dem Lande der Piratenpartei – werden heute wieder Millionen das Fest des Jahres feiern – Mittsommer.

Auch in Deutschland werden die Johannisfeuer lodern, und viele Jugendliche, die von der Kultur ihrer Ahnen in der Schule kaum ein Gran gelehrt bekamen, werden (hoffentlich nicht zu) viel trinken und grölen, und manches Kind, das nicht geplant war, wird gezeugt werden.

Die katholischen Priester werden, wenn sie nicht einseitig pädophil veranlagt sind, sich heute Nacht verstärkt um ihre Haushälterinnen oder sonstigen Buhlen kümmern können, denn der heutige Tag und die heutige Nacht sind nicht die Zeitpunkte ihres verstärkt gefragten öffentlichen Wirkens. (weiterlesen…)

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Runzelrendite

Samstag, 20. Juni 2009

Eine deutsche Versicherungsgesellschaft bewirbt ihre Lebensversicherungen derzeit im Radio mittels einer Dame, die ob der vorgeblich hundertprozentigen Sicherheit ihrer Einlage und anfallender Zinsen die Freude am Leben zurückgewinnt und so gar statt ihres Geldes ihre Sorgen und damit Runzeln verliert.

Schließlich heißt es: “Wir hüten Ihr Geld so, als ob es unser eigenes wäre”.

Das kann man der Firma in der Tat glauben, dass sie das Geld ihrer Kunden wie als ihr eigenes betrachtet.

So dummdreist habe ich das, zumal zu Reklamezwecken und in der jetzigen Lage, gleichwohl noch nicht gehört. (weiterlesen…)

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Lord Godbama (II)

Freitag, 19. Juni 2009

Deutschsprachigen Lesern will ich kurz darlegen, was es mit dem zuvor eingestellten Artikel auf sich hat.

Am 5. Juni dieses Jahres erklärte ein gewisser Evan Thomas, Harvard-Absolvent, Professor für Journalismus an der Universität von Princeton, Mitherausgeber des US-Magazins “Newsweek” seit 1991,  in der sehr populären Fernsehsendung “Hardball” auf dem Kanal MSNBC: “In a way, Obama is standing above the country, above – above the world, a sort of god.” (In gewisser Weise steht Obama über dem Land, über – über der Welt, eine Art Gott”.)

Der merkwürdige Medienprofi meint inzwischen eilfertig, er habe es nicht “literally”, also wörtlich, gemeint, denn die Gegner des Obama-Kultes nahmen dies in den USA als ein gefundenes Fressen. (weiterlesen…)

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Lord Godbama

Freitag, 19. Juni 2009

Oh thou Herd Hallow, thine humble serfs adore thee!

We bow to thine every will!

Thy serfs swear all burnt offerings claimed by thee!

Thy flock worshippeth thy firespewers in the heavens of Palestine and the lands of the Euphrates and all other lands!

Thy flock shall utterly smite thy foes!

For thou gavest thy flock light and truth!

Thus take every one child from thy flock!

Thy brethren serfs shall offer all in rapture!

There is none other than thee, o Saviour Lord Godbama!

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Rund 14685 Jahre Huren (II)

Freitag, 19. Juni 2009

Ich will hier Präzisierendes zum vorigen Artikel anfügen.

Ich machte mich lächerlich darüber, dass zu den 134-Milliarden-Dollar-schweren echten oder auch falschen US-Staatsanleihen, die der italienische Staat an der schweizer Grenze “sichergestellt” hat, Verschwörungstheorien gesponnen werden.

In der Tat ist der Begriff  ”Verschschwörungstheorie” in solch einem Zusammenhange nachgerade dorfdeppenhaft: Denn wenn eine Sache dieser Dimension in Gang gesetzt wird, muss keiner mehr schwören, wie als ob er in einer Kleinstadtloge seinen Dienst zum Verschieben von minderwertigen Grundstücken begänne.

In dieser Liga gilt die unzweifelhafte Losung “plata o plomo”, Silber oder Blei, die jeder Kolumbianer, auch wenn nicht im Kokaingeschäft, kennt; das heißt, noch nicht einmal die Losung muss weiters erklärt werden, und auf irgendwelche Idioteneide kann man getrost verzichten. (weiterlesen…)

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Rund 14685 Jahre Huren

Donnerstag, 18. Juni 2009

Wenn die 134 Milliarden Dollar schweren US-Staatsanleihepapiere, welche der italienische Zoll am 3. Juni an der Schweizer Grenze konfisziert hat, echt sein sollten, ist Silvio Berlusconi ein Hans im Glück.

Zwei Japaner (die vielleicht Nordkoreaner sein sollen…), die mit den Papieren im Köfferchen festgenommen wurden, seien bereits wieder auf freiem Fuße (!!!) und, wen wundert’s, seither spurlos verschwunden, schreibt die FAZ heute. Sage und schreibe EIN Staatsanwalt soll in der Sache ermitteln, über die in den Schafsmedien erst dann berichtet wurde, als in den Blogs die Hölle losgebrochen war.

Zwei Wochen nach der Beschlagnahme weiß man angeblich noch immer nicht, ob die Papiere echt sind und wem sie gehören.

Wilde Verschwörungstheorien schießen ins Kraut.

Da kann ich nur noch lachen. Wer würde sich denn wegen läppischer 134 Milliarden Dollar heutzutage noch die Mühe machen, eine Verschwörung anzuzetteln, allenfalls ein Hein Blöd in der Kinderstunde. (weiterlesen…)

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Karma???

Mittwoch, 17. Juni 2009

Ich will heute, gegen meine Gewohnheit und Neigung, einmal eine blanke Tirade ablassen.

Das ganze Geseiere von “Karma” geht mir bald noch mehr auf den Sack als die frechen Lügen der Abrahamiten.

Ich nenne es hier und heute DIE Ersatzlüge der Feigen, Eckensteher und Korrupten. (weiterlesen…)

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Clowneske

Montag, 15. Juni 2009

Wie ich eben las, will die Union den doofen Deutschen für nach der Wahl umfangreiche Steuersenkungen versprechen, die von den Liberalen natürlich postwendend noch als bei weitem zu mutlos und gering bekrittelt werden.

Wann diese Wohltaten erfolgen sollen, wird ganz bewusst nicht festgelegt: Man hat insoweit dazugelernt, dass immerhin eine Opposition sich an ein gebrochenes Wahlversprechen erinnern könnte, wenn die Wähler sich schon wie gewohnt gar nichts merken können, was sie betrifft.

Vielleicht ist man auch schon so weit einzukalkulieren, dass die Stimmzettler ohnehin nichts mehr glauben und jeden möglichen Bruch politischer Versprechen antizipieren und sich deshalb auch schon gar nicht mehr über solcherlei Petitessen aufzuregen vermögen.

Allerdings – horribile dictu – , wenn ich die SPD wäre,  sähe ich hierin doch eine Chance, den Gegner noch zu packen.

“Wann denn konkret, ihr Lummelhelden, und von welchem Geld bitteschön?”, also oder ähnlich lautete mein Schlachtruf in allen Bierzelten der Republik, so lange und so proletarisch laut, bis der politische Kontrahent das Eiern und Seiern anfängt. (weiterlesen…)

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Steinschröder

Sonntag, 14. Juni 2009

Vorher hörte ich einen Auszug der Rede des Außenministers und SPD-Kanzlerkandidaten Steinmeier auf dem Parteitag der Sozialdemokraten im Berliner Estrel-Hotel.

Er hörte sich an, als habe er sich vorher absichtlich 30 Marlboros und sechs fünfundvierzigprozentige (D)Rachentöter reingezogen, um so proletarisch-entschlossen zu klingen wie weiland sein Mentor Schröder.

Er versuchte sich aufzuschrödern, und außer dass die letzte Silbe, die ich vernahm, deutlich zu weich wurde (was dem Gerd eher nicht passierte), schröderte er schon gar nicht so schlecht. (weiterlesen…)

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Netzdeutsch

Sonntag, 14. Juni 2009

In der letzten Zeit ergab es sich, dass ich in geschäftlichen und privaten Telefonaten und elektronischer Korrespondenz wie selbstverständlich begann, statt der “Mailerei” die Begriffe “Ebrief”, “Epost”, “Ebriefkasten” und “Epostkasten” zu verwenden und die jeweils andere Seite dies regelmäßig nicht nur nicht sonderbar fand, sondern die deutschen Begriffe zumindest mir gegenüber sehr schnell selbst übernahm.

Viele, zumal Gebildete und des Englischen durchaus Mächtige, sind froh, wenn sie Deutsch sprechen dürfen, statt sich idiotenmäßig einen abmailen und downloaden zu müssen.

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