Archiv für die Kategorie ‘Substanzlos’

Absoluter Doppelsprech (II)

Donnerstag, 30. Mai 2013

Einen Fall absoluten Doppelsprechs finden wir auch im Zusammenhang mit Religionen und den Wörtern “Respekt” und “Toleranz”.

Will ich nicht, dass männliche Kinder in Deutschland legal am Geschlechtsteil verstümmelt werden dürfen, also desfalls vorsätzliche schwere Körperverletzung an schutzbefohlenen Minderjährigen begangen werden darf, so bin ich “intolerant”, zeige ich mangelnden Respekt vor zwei “Weltreligionen”. Manche legen dann noch den Vorwurf des “Rassismus’” dazu, obschon das Judentum nur bedingt abstammungsgebunden, der Islam überhaupt nicht.

Ich hatte schonmal die Polizei vor der Tür, konnte die von einem fürsorglichen Nachbarn herbeigerufene Beamtin und den Beamten, meine beiden Buben etwas verlegen grinsend an die Schwelle holend, offensichtlich unverletzt, gerade noch davon abhalten, ohne Durchsuchungsbeschluss in meine Wohnung einzudringen, da es in der Tat, aber nur, als die beiden ohne Ende rauften, zu lautstarken Verweisen von meiner Seite gekommen war.

Dass offenkundig nichts, außer dem Brüllen meinerseits, geschehen war, änderte nichts daran, dass ich mit beiden Kindern einen Zwangstermin beim Jugendamt verpasst bekam, Vorschrift, meinten die beiden Beamten, meine Krabben sehend, indem beide zwischenzeitlich lachen mussten, achwas, alle Viere, nur ich nicht, woselbst ich glücklicherweise auf eine verständnisvolle Dame stieß, die mich jedoch, wiederum Vorschrift, ein Jahr auf einer Art Beobachtungsliste halten musste.

Hätte ich meinen Buben die Geschlechtsteile verstümmelt, so wäre das hinwiederum kein Problem gewesen, der Anzeigende ein Meister Respektlos-Intolerant. Ein Moslemhasser und Antisemit.

Ebensoso: Niemand dürfe wegen seines Geschlechtes usw. benachteiligt werden, sagt das Grundgesetz. Knaben dürfen verschnitten werden, Mädchen nicht. Frauen und Migranten mit oder ohne deutschen Pass werden bereits in vielen Fällen bevorzugt eingestellt. Wer aber eine Stellenanzeige schaltet, in der er (und sei es, dass er nur bei der Formulierung nicht aufpasste) einen Mann, einen Deutschen, sucht, gerät schnell in schwerste Wasser. Das sogenannte Familienministerium nennt sich genau: “Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend” (“und gegen Männer” steht in der Tat immerhin nicht explizit dabei).

Freiheit der Rede wird propagiert. An der Uni Köln wacht aber schon ein ganzer Wächterrat darüber, dass “genderneutraler” Neusprech überall durchgesetzt wird.

Die Frauenbeauftragte der Stadt Stuttgart (nicht nur dieses lausigen Schwabennestes) ist gleichzeitig die Gleichstellungsbeauftragte. Unter dem Stichwort “Männerbeauftragte(r)” findet man nur jenen Zürcher, der schnell geschasst wurde.

Dumm nur, liebe FrauenbevorzugerInnen, dass nicht nur Euer Gendersprech lausig, sondern Ihr es auch in der Literatur nicht schafft, Frauen, wie gewünscht, ernstlich in die Vorhand zu bringen.

Das werdet Ihr, solange Männern kein Schreibverbot erteilt, auch in fünfhundert Jahren der “Girls’ Days” und vom Familienministerium geförderter kreativer Schreibkurse für Frauen, einseitig vergebener Preise, egal welchen Firlefanzes, nicht schaffen.

Ihr merkt noch nicht einmal, dass Ihr mit diesem ganzen Schiet Eure Schutzbefohlenen weitaus mehr schädigt, als jene, wider die Ihr antretet. (weiterlesen…)

Feigheit, dein Name ist Mann

Donnerstag, 16. Mai 2013

Öfter schon, eben wieder, hörte ich die Klage, dass Frauen sich noch so viel weniger gegen den Weltfinanzwahnsinn, die Kriegstreiberei, die technotronische Indoktrination von Kindern, und was an Irrsinn und Übeln mehr auf der Welt, stellten, als Männer.

Die Beobachtung als solche ist zwar sicherlich richtig; die Klage aber ist völlig unangebracht, ja naiv.

Ich kann mir dieses durchaus verbreitete Klagen, ja manchmal Jammern von Männern, die Frauen unternähmen gar so wenig, schwämmen bloß im Strome mit, nur dadurch erklären, dass diese, selbst wenn sie die Geschlechtergleichmacherei ansonsten ablehnen, ebenjener Propaganda unbemerkt eben doch in erheblichem Maße aufgesessen sind.

Wie kommt man (hier: Mann) dazu, von Frauen eine vergleichbare Risikobereitschaft und Führungsstärke zu erwarten, alswie von Männern?

Eine vergleichbare Fähigkeit zur klaren, überzeugenden Rede? (Ja: Frauen können gut reden, zumal viel, das ist bekannt. Wie viele aber sind wirklich fähige Rednerinnen?)

Wie viele Hildegards gab es in der Geschichte, wie viele siegreiche Amazonenheere?

Frauen an die Front, oder was?

Und die Männer machen dann für die Verwundetinnen die Krankenbrüder? (weiterlesen…)

Dunkelheit wirft keinen Schatten (II)

Sonntag, 05. Mai 2013

Nachdem der erste Teil “Dunkelheit wirft keinen Schatten” zu einer teils hitzigen bis auch vergnüglichen Debatte führte, fühle ich Anlass, nachzuladen.

Dass nur Licht, nicht aber Dunkelheit, dazu in der Lage, Schattenwurf zu erzeugen, ist also evident wie hinlänglich erklärt.

Im Yin-und-Yang-Symbole sieht man sehr gut, wie Licht und Schatten sich gegenseitig bedingen, durchdringen. Wie je ein Keim des einen im anderen steckt. Hier wirft das Licht auch den unvermeidlichen Schatten. Und erst der Schatten macht das Licht sichtbar.

Das Esoterem “Licht wirft keinen Schatten” ist aber offenkundig so zuckersüß, dass es gar gerne geschleckt wird. Es ist auch klar, warum. Es suggeriert ein Paradies.

Es ist eine Art verzückender Zauberspruch, der der Welt enthebt. Alltriumph des Lichtes.

Eigentlich könnte mir dieser Spruch egal sein. Ebenso wie “Mein Reich ist nicht von dieser Welt”.

Ja, er könnte mir egal sein. (weiterlesen…)

Von der Unsitte der Kleinschreibung

Freitag, 26. April 2013

Ich lasse durchgängige Kleinschreibung hier in Kommentaren nur deshalb noch durchgehen, weil ich nur dann zensiere, wenn rechtliche Bedenken dies gebieten oder der Anstand gegenüber anderen Teilnehmern übers Maß verletzt wird.

Dass mir aber kaum etwas so sehr missbehagt wie diese freche Unsitte, das will ich hier nochmal deutlich machen.

Es geht dabei nicht um Prinzipienreiterei, sondern schlicht um das in dem Sinne asoziale Verhalten des diese Verwendenden, dass er – es mag Ausnahmen geben, die dann aber bitte literarisch berechtigt – mutwillig, vorsätzlich gegen die Lesegewohnheit anderer verstößt, also dreist wie sinnlos.

Ich habe mir schon überlegt, ob ich derlei unschickliche Frechheiten, die zur Sache nichts bringen, außer, dass sie ärgerlich, zwar weiterhin nicht weglöschen werde, wie das andere Blogbetreiber nachvollziehbarerweise tun, aber prinzipiell nicht mehr gegenkommentieren.

Wieso sollte ich einem antworten, der mir vorsätzlich auf den Tisch rotzt? (weiterlesen…)

Dunkelheit wirft keinen Schatten!

Dienstag, 23. April 2013

“Licht wirft keinen Schatten.” – ???

Dies Esoterem hört sich ebenso schön an, wie es dumm. (weiterlesen…)

Verschieden mächtige Nichtse (Nullen, unendlich kleine Kleinheiten)?

Dienstag, 23. April 2013

Ich hätte wirklich gerne einmal eine vernünftige Erklärung dafür (außer, dass die Null zur Herstellung eines Koordinatenkreuzes eben sehr praktisch), weshalb Mathematiker die Null als Zahl behandeln, Unendlich aber nicht.

Null ist ja, als unendlich klein, nur das Pendant von, reziprok zu Unendlich, also unendlich groß. Sozusagen eins durch Unendlich (oder egal welche rationale oder auch irrationale, reelle endliche Zahl geteilt durch Unendlich).

Oder glaubt da doch einer, dass es das Nichts wirklich gibt? (weiterlesen…)

Vom Bußplaneten: Karmastraflager Erde

Dienstag, 19. März 2013

Tut mir leid, dass ich schon wieder damit nerven muss, aber ich bekomme es einfach nicht so leicht in meinem Schwabenschädel, wie das mit dem Karma und den Belohnungs- bzw. Bußinkarnationen funktionieren solle.

Schauen wir uns die derzeitigen ungefähr sieben Milliarden Erdenbewohner an, so werden wohl ein paar handvoll davon – Leute wie Buffett, Gates, der Emir von Qatar und der saudische König – mal Buddhas, Jesusse, Krishnamurtis, vielleicht auch Herkulesse gewesen sein, also spirituelle wie tatkräftige Führer der Menschheit zum Guten hin; eine zweite Gruppe, je nachdem, wie streng betrachtet, 1% bis 10% der Leute, waren deren brave Diener, so dass sie jetzt sehr gut bis anständig leben können; die dritte, vielleicht 20%, krattelt sich irgendwie so durch, weil nicht alles Geleistete hasenrein war; noch 30% kommen mehr schlecht als recht über die Runden, da es ihnen an negativem Karma nun schon wirklich nicht mangelt; der Rest, also all jene, die die Guten früher stets ruchlos unterdrückten, lebt bestenfalls von der Hand in den Mund, darbt und verhungert in Slums und Kralen.

Irgendwie passt die Rechnung nicht. Oder ist das hier ein Bußplanet, will heißen, dass man uns alle Großschufte von hier bis weit hinter den Aldebaran zum Nachsitzen importiert hat? (weiterlesen…)

Bis zur Viertelswut gereizt

Sonntag, 17. März 2013

Man hat es tatsächlich mal wieder geschafft, mich bis zur Viertelswut zu reizen. Immerhin heißt das aber, dass ich noch lebe.

Wie? Womit?

Zwei Dinge, letztlich nur die üblichen, nichts Neues: Der Vorwurf, dass ich nicht glaube, was ich solle, daher ein ohngeistiger Spast sei, zudem die üblichen rhetorischen Runterziehertricks.

Ich ärgere mich deshalb so, weil ich mich frage, wozu ich mich mit derlei noch abgebe. Über mich selber. Da ist zweifellos was zu ändern. Ich bin zu weich, zu milde, viel zu gnädig. Es langt mir mit der Esoscheiße. Jedenfalls, wenn sie so daherkommt, wie sie das nicht selten zu tun pflegt. Unwahrhaftig, feige, durchtrieben, hinterlistig, abgefeimt, gemein, bodenlos und dabei noch frech.

Ich weiß sehr wohl, weshalb diese Krise da. Das aber werde ich nicht erklären. Wer hinreichend Verstand hat, wird es unschwer erschließen. Der Rest muss es nicht wissen.

Neulich war auch so ein Abend. Um ein Treffen gebeten, ich kam, griff die Dame mal wieder in eine der untersten Deppenschubladen. Versuchte ihr schäbiges Spiel mit mir. Nach mehreren noch ruhigen Erklärungen auf grobe Frechheiten hin ward ich endlich ärgerlich, etwas ungehalten. Es langte. (weiterlesen…)

Dummstudiert

Mittwoch, 13. März 2013

Der Begriff “dummstudiert” kam heute anlässlich eines Kommentares wieder auf, nachdem er in diesem Artikel schon recht grundlegend gewesen war:

http://unzensiert.zeitgeist-online.de/2012/12/27/noch-zu-den-jenseitsgangern-beyondlinern/

Wenn ich mir anschaue, was studierte Ökonomen im Brusttone der Überzeugung vortragen (“Je niederiger die Löhne, desto besser geht es der Wirtschaft, also auch den Leuten!”) oder Politiker (“Der Islam ist eine Bereicherung für unser Land!”), oder Mediziner (“Impft gegen alles!”), oder Anthropologen und Biologen (“Es gibt keine menschlichen Rassen, nur Rassismus!”), oder Genderasten (“Die Unterschiede zwischen den Gechlechtern sind nur anerzogen!”), oder Psychologen (“ADHS und DMDD, tirili, Drogen helfen, mäh!”), oder Soziologen (“Familie ist, wenn irgendwer mit irgendwem in einem Haushalt lebt!”), oder Pädagogen (“Frontalunterricht ist altmodische Faschistoidoscheiße!”), oder Physiker (“Seit Einstein ist nur noch Einstein zu beweisen und erklären!”), oder Philologen (“Das Zeichen ist beliebig!”), oder Journalisten (“Wir bei den Qualitätsmedien wissen, dass praktisch alle Blogs bloß Mist!”), oder Klimoten (“Wenn die Erde sich nicht erwärmt, erwärmt sie sich wegen des CO2 doch!”), oder Erziehungswissenschaftler (“Je früher das Kind von den Eltern getrennt, desto besser!”), oder Hirnforscher (“Ab zwanzig baut der Geist ab!”), oder, oder, oder… : Dann kann der Schluss nur lauten, dass das Dummstudieren fächerübergreifend endemisch geworden ist, vielleicht noch mit Ausnahme der Mathematik und technischer Disziplinen.

Woran liegt das? (weiterlesen…)

Von einer der übelsten “pädagogischen” Lügen

Sonntag, 10. März 2013

Man pflegt jungen Menschen stets zu erzählen, dass es “zu etwas bringe”, wer sehr Gutes, Herausragendes, gar Einzigartiges leiste.

Das ist eine Lüge, eine der geläufigsten, verbreitetsten Lügen, die dem Nachwuchse aufgetischt werden. Ich nenne mal nur die Namen Heinrich von Kleist und Vincent van Gogh.

Die Grundmotivation für diese “pädagogische Lüge” ist klar: Der junge Mensch soll sich anstrengen, an Erfolg durch beharrliche Arbeit glauben. Hiemit auch an die Gerechtigkeit und Wohlgeordnetheit der Gesellschaft.

Nur: Sei diese Lüge auch noch so wohlwollend und edel gemeint, so stellt sich doch die Frage, ob sie deshalb gerechtfertigt sei.

Gerade viele der Begabtesten werden nämlich nicht über lange feststellen, dass sie dort, wo sie lediglich Überdurchschnittliches leisten, recht zügig vorankommen, andererseits gerade mit dem nicht, worin sie besonders begabt und ambitioniert.

Das lässt sie dann leicht am Werte ihres Werkes zweifeln, an der Gesellschaft, den Umständen, gar verzweifeln.

Es wirkt natürlich durchaus auf viele Menschen geradezu subversiv, sagt man zu Heranwachsenden: “Du musst damit rechnen, dass man dir eben auf jenem Felde, wo du Außergewöhnliches leistest, die größten Steine in den Weg legt, dich gnadenlos an die Seite drängt, bekämpft, verleumdet, zum Spinner, zum Versager erklärt, dich ignoriert, dich deswegen mundtot macht, für verrückt erklären lässt, in eine Nervenheilanstalt oder ein reguläres Gefängnis einweist, vielleicht gar umbringt.”

Eine zwar wahrhaftige und vielfach belegbare Aussage, doch zunächst wenig ermutigend; zudem fragt zumal der begabte junge Mensch sich wie den also Sprechenden, auch andere, sofort, jedenfalls, sobald er den Hinweis auf seine Gültigkeit geprüft, weshalb das denn so sei: ob diese menschliche Gesellschaft denn mindestens teilwiese geistfeindlich aufgebaut. Ein klares Ja ergibt sich als Antwort bald. Es sei denn, er verdrängt die Realität, blendet die Wirklichkeit aus seiner Wahrnehmung aus.

Selbst letzterenfalls aber möchte es im Laufe der Zeit dahin kommen, dass die Wirklichkeit nicht mehr von der Hand zu weisen, da allzu persönlich erfahren real.

“Wozu soll ich dann Tag und Nacht üben, lernen, meine schöpferischen Kräfte zu bilden, um selbst für den unwahrscheinlichen Fall, dass ich es zu wahrer Meisterschaft bringe, damit rechnen zu müssen, als ein Spinner, ein Schmarotzer gar, dazustehen, der den größten Teil seines Lebens unnütz vergeudet habe?” – : Also lautet die logische Folgefrage des Adoleszenten. (weiterlesen…)

Vom männerfeindlichen, antiweißen Rassismus des Jakob Augstein

Montag, 28. Januar 2013

“All anti-racism is anti-white.” (Aller Antirassismus ist anti-weiß.)

Ich weiß nicht mehr, wo ich kürzlich diesen Spruch las, aber er blieb mir im Gedächtnis.

Jedenfalls, wie immer man dazu stehen mag, gibt sich Jakob Augstein auf SPON heute alle Mühe, diese Einschätzung zu bestätigen. Allerdings in sehr merkwürdiger Weise, da er gleichzeitig antirassistisch auftritt, dann wieder einen – im Ernst! – “positiven Rassismus” postuliert. Und gar eine Mischrasse der Zukunft feiert, die in Brasilien schon in ihrer Entstehung zu bewundern sei. (Ich dachte immer, es gebe keine Rassen, lediglich Rassisten. Jetzt soll es doch wieder welche, wenigstens eine, geben. Sind die anderen dann Nichtrassen? Unrassen? Pseudorassen?)

Doch lesen wir erstmal, was er dort so alles von sich gibt.

Sich zunächst am vorgeblichen Sexismus des Liberalen Brüderle gegenüber einer Stern-Reporterin aufhängend, lässt er unter anderem folgendes los:

“Hier geht es nicht um Brüderle. Es geht um den weißen Mann. Der in Amerika die Wahl verloren hat. Der im neuen Tarantino-Film von einem Schwarzen – der aufrecht zu Pferde sitzt, als Herrenreiter daherkommt – niedergeschossen wird. Und über den die “Atlantic”-Reporterin Hanna Rosin kürzlich ein Buch geschrieben hat, Titel: “Das Ende der Männer”. Brüderle ist so ein Mann. Das spüren alle, seine Kritiker und seine Verteidiger.”

Endlich ein schwarzer Herrenreiter, der weiße Männer niederschießt. Als Ende der Männer. Auch der schwarzen Männer? (weiterlesen…)

Falsch ist richtig. Und richtig ist böse.

Mittwoch, 23. Januar 2013

Ich habe mir nochmal Gedanken über die von Jon Rappoport dargelegte (deutsche Übersetzung von mir) Zerstörung der Logik gemacht. (Zu Jons englischsprachigem Originalartikel direkt hier.)

Nicht nur, dass, wie er zeigt, eine Idee, eine Vorstellung, ein Konzept deshalb unbesehen, ungeprüft verdammt werden kann, weil es von einer unliebsamen Person stammt: die Sache geht noch weiter.

Zum Beispiel haben sich schon viele Tierschützer und Vegetarier, ohne je einen Schweinezüchter auch nur persönlich beleidigt oder angegriffen oder dessen Stallungen überfallen zu haben, anhören müssen, dass Hitler ja auch Vegetarier gewesen sei.

Damit nicht genug, mancher wurde schon direkt als Nazi beschimpft, da wie auch Hitler Vegetarier.

Und: Kann ich nun, da ich kein Vegetarier bin, unmöglich ein Nazi sein? (Wieso soll das jetzt eine blöde Frage sein?)

Und: In der Tat haben die Nationalsozialisten 1933 das erste Tierschutzgesetz verabschiedet, sich auch für Artenschutz stark gemacht. Sollte man den Tierschutz deshalb wieder abschaffen? Möglichst viele Arten ausrotten?

In den USA wird von “Konservativen” (sie sehen, nennen sich meist so), auch manchen “Libertären”, nicht selten eine Linie vom deutschen Natonalsozialismus zu Tier- und Umweltschützern gezogen (auch jenen, die keine Klimagreuelpropaganda betreiben, lediglich gegen Kernkraft sind oder Fracking, genmanipulierte Saaten usw.).

Muss man also auch gegen den Tierschutz sein, für Kernkraft, Monsanto-Mais, jeden Tag drei Schnitzel essen, um nicht als Nazi dazustehen? (Es ist mir übrigens nichts davon bekannt, dass zwischen 1933 und 1945 irgendwer in Deutschland, außer durch die einsetzende Kriegsnot, gezwungen worden wäre, Vegetarier zu werden. Ich weiß noch nicht einmal von einer großen Propagandakampagne, von wegen Fleisch essen sei “unarisch”, “undeutsch” oder dergleichen. Sollte es das doch gegeben haben, so werde ich dies hier selbstverständlich nachreichend korrigieren.)

Klar, dass auch Umweltschützer inzwischen – noch irrer? – Unterstützer von Monsanto & Co als “Gennazis” bezeichnen, Leute, die die Klimapanikmache ablehnen, Al Gore & Cie als “Klimanazis” beschimpfen. (Monsanto hat mit “national” nicht das Geringste zu tun, ebensowenig, wie die Klimakatastropheten. Im Gegenteil, internationaler geht es kaum noch. Insofern wären sie, wenn schon – obzwar der Anklang etwas merkwürdig – als “Geninternazis” respektive “Klimainternazis” zu bezeichnen.)

Klar (ja: KLAR!), dass auch der Vergleich von “Klimaleugnern” (wie als ob einer das Vorhandensein des Klimas leugne) mit “Holocaustleugnern” schon häufig gezogen wurde und wird. (weiterlesen…)

Von Anglizismen und sprachlichen Registern

Samstag, 19. Januar 2013

Eben machte ich, was ich wohlweislich selten tue.

Ich empfahl meinem großen Filio, mal meinen letzten Artikel zur Finger- und Irisscannerei zu lesen: der könne ihn interessieren.

In Nullkommanix – wohl auch des Bohneneintopfs halber – war er durch.

“Und?”

“Naja, geht schon.”

“Wieso geht schon?”

“Du hast da selber ‘Win-Win-Situation’ und ‘easy going’ und so Zeugs verwendet, wo du das doch sonst so heftig ablehnst.”

“Ja, und zwar absichtlich. Es kommt immer darauf an, wann was wirklich in den Zusammenhang passt.”

“Jaja, ist schon gut.”

Indem er damit in Richtung seines Elektrokastens abrauschte, um sein Sozialentwicklungsspiel weiterzugamen, rief ich ihm noch nach: “Quod licet Jovi, non licet Bovi! Des Jupiters ist nicht des Ochsen!” – Er die Tür zu. (weiterlesen…)

Der WER gehört zu Deutschland?

Mittwoch, 16. Januar 2013

“Der Islam gehört zu Deutschland.”

Zu Saudi-Arabien gehört er offensichtlich; zu Mali soll er aber nicht mehr so richtig gehören, jedenfalls nicht, wie dort.

Traurig-witzig dabei auch, dass wer den Islam ablehnt, entgegengeschmettert bekommt, “den” Islam gebe es ja gar nicht. Was der pöhse Diskriminateur und Rassist usw. da fanatasiere? Wenn die Religion des Friedens allerdings zu Deutschland gehören soll, dann gibt es ihn mit einem “Der”.

Man biegt es sich um, wie man es gerade braucht. Islamisten, die nicht gleich alle Christen und Juden totschlagen wollen (allenfalls den Rest), dies jedenfalls nicht sagen, die nennt man dann “gemäßigte”.

Und so braucht man denn, meint man, an deutschen Schulen auch Islamunterricht, also Unterweisung in der Religion, die einer gründete, der seine Lieblingsfrau mit 9 Jahren genommen haben soll. Also einem… (weiterlesen…)

Augstein ein globaler Oberantisemit?

Mittwoch, 02. Januar 2013

Das Simon Wiesenthal Center rechnet – auf Empfehlung Henryk M. Broders – den Journalisten Jakob Augstein unter die weltweit zehn schlimmsten Antisemiten (als einziger Deutscher auf der Liste!).

Interessant die Facebook-Antwort Augsteins auf diese Art der “Auszeichnung”:

“Das SWC ist eine wichtige, international anerkannte Einrichtung. Fuer die Auseinandersetzung mit dem und den Kampf gegen den Antisemitismus hat das SWC meinen ganzen Respekt. Um so betrueblicher ist es, wenn dieser Kampf geschwaecht wird. Das ist zwangslaeufig der Fall, wenn kritischer Journalismus als rassistisch oder antisemitisch diffamiert wird.”

Der Laden also, von dem er derart – Broder vergleicht ihn mit Julius Streicher – nazifiziert wird, hat seinen “ganzen Respekt”.

Das meint er doch nicht etwa ironisch? Was faselt der da? (weiterlesen…)

Idiotenwort des Jahres

Montag, 31. Dezember 2012

Da es keine “Unwörter” gibt (außer dem Wort “Unwort” vielleicht), versuche ich es jetzt noch, bevor der Rechner für 2012 ausgemacht, mit dem Idiotenwort des Jahres. (weiterlesen…)

Noch zu den Jenseitsgängern (“Beyondlinern”)

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Wir Jenseitsgänger wissen, was wir tun.

Wir sind mal hüben, mal drüben, mal gehen wir auf der Grenze.

Schon auf der Grenze verstehen uns wenige; wenn wir im Jenseits gehen, nur noch fast keiner.

Es mag sein, dass wir mal ein Glas Wein trinken, oder auch zwei: Aber wir brauchen keine Drogen, um im Jenseits gehen zu können.

Es dreht sich um ein bewusstes Sichaußerhalbsetzen.

Man lese den Quijote.

Man lese auch bei mir.

Wir spazieren dort durch die Welten, wo keine Medizynik mehr hinzudiagnostizieren weiß. (weiterlesen…)

Beyondliner!-: Borderliner waren gestern (II)

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Mein Angriff mittels des Begriffs “Beyondliner” – zunächst nur knapp und frech formuliert – hat einen durchaus ernsten Hintergrund.

Ich zitiere zunächst nochmal, was Leser Thomas in erster Antwort dazu sagte:

“Beyondliner sind eine seltene Spezies geworden. Menschen, die über die Zeit, das System, die Weltanschauung, die allgemeine Meinung hinaus, die jenseits von heutigem Gut und Böse sind, die sich außerhalb der Denke der Massen befinden, sind diejenigen, die die Welt voran bringen. In die eine oder in die andere Richtung. Meistens jedoch in die Zukunft.”

Es geht sowohl um das, was Thomas so trefflich formulierte, aber auch darum, Menschen, die etwas “anders” sind, den Lügenkrallen von Psychiatern und WHO und jenen, die dahinterstehen, zu entziehen.

Wer nur mal den Wikipedia-Eintrag zu “Borderliner” überfliegt, wird unschwer feststellen, dass es in der Wissenschaft zu dem Begriff keinerlei dingfeste Kriterien gibt. Unter anderem steht dort am Ende der Einleitung des Artikels entlarvenderweise (es folgen später noch mehr Aussagen, die das deutlich machen):

“Zu Fragen der Einordnung, Ursachen, Abgrenzung und Therapie gibt es bisher keinen Konsens.” (weiterlesen…)

Von Karl Theodor zu Denktanker

Freitag, 09. November 2012

“Er habe die akademische Welt betrogen und deshalb das Gefühl, ihr etwas zurückgeben zu wollen.”

Also berichtet SPON heute von einem Vortrag des K. T. Freiherr zu Guttenberg in Yale, angetreten als Denktanker.

(‘Guttenberg lebt im US-Bundesstaat Connecticut und ist als “angesehener Staatsmann” bei einem Think-Tank, dem Center for Strategic and International Studies (CSIS), engagiert.’)

Wie viele “Bonesmen” (Mitglieder des superelitären Yaleschen Skull & Bones-Geheimbundes – Bush und Kerry sind dabei) anwesend waren, wird nicht berichtet.

Das ist aber auch unerheblich, denn davon wird nie berichtet.

Lustig gleichwohl, dass Kah-Teh jetzt gewissermaßen als Bußprediger auftritt.

Und zwar (immerhin unter Protesten) von einer Studentenvereinigung nicht gerade auf einen Hinterhof der South Bronx zum Crackhandelstermin oder Fressepolieren oder Pumpgunshowdown geladen. (weiterlesen…)

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