Archiv für die Kategorie ‘Momentaufnahmen’

Moslems mal andersrum

Freitag, 04. April 2014

Von einem, der mir nicht mehr guttat, dem ich darob auch nicht mehr gut, hörte ich eine Geschichte, die gleichwohl berichtenswert.

Es ging um moslemische Einwanderer.

Ich erzähle die Geschichte aus dem Gedächtnisse so gut als ich das kann.

Er hatte eine Außeinandersetzung mit einer Bekannten, die immer noch mehr Toleranz und Verständnis für unsere moslemischen Mitbürger einforderte, ihn als diesbezüglich ungebührlich diskriminös rügte.

Darauf er (wie gesagt, aus dem Gedächtnisse): “Stell dir mal vor, die kämen massenweis hierher, alle ihre Weiber machten die einheimischen Männer gnadenlos an, gerade umgekehrt, jederzeit die Beine breit, schlössen aber ihre Männer total weg, verschleiert, dass du nie an sie herankämest, bestenfalls nur auf die Fresse, wo du sie anzumachen versuchtest, wärest du dann auch noch so tolerant und so sehr für immer noch mehr Einwanderung von denen? Hä? Ich glaube nicht!”

Interessant.

Deshalb hier wiedergegeben.

Deutsche Frauen zu Kampfsäuen

Freitag, 24. Januar 2014

Man macht inzwischen selbst deutsche Polizistinnen optisch wie mental wie ausrüstungsmäßig zu militärischen Kampfsäuen.

Ein klares Signal ans Volk.

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“Spende nie an eine Organisation, die in einem größeren Haus wohnt, als du selber.” (A.C.)

Wir drei leben auf 81 Quadrat – wegen des Unterrichtsraumes eigentlich neun weniger.

Haben Sie mehr als 24?

Magnus Göller – Volksbank Stuttgart – BLZ 600 901 00 – Kto. 580 280 13

Kiffen ist konservativ

Sonntag, 19. Januar 2014

Alles läuft auf die Hanffreigabe zu; sie scheint nicht mehr aufzuhalten.

Was wird geschehen, wenn der Prohibitionswahnsinn endlich endet?

Leute, die von den Eigenschaften des Hanfs so wenig wissen wie ein Amazonasindianer vom Brotbacken, befürchten bereits, dass US-Konzerne das Geschäft mit dem Drogenhanf quasi monopolisieren könnten.

Eine lächerliche Annahme. Wer Tomaten pflanzen kann, kann es auch mit dem Hanf. Er braucht nur entsprechendes Saatgut, um gute Ergebnisse zu erzielen. Gute Sorten gibt es hunderte, wenn nicht tausende, und binnen zwei oder drei Jahren hat jeder gute Züchter eine neue Varietät.

Also wäre der Drogenhanf nur unter einer Welthanfdiktatur zu oligopolisieren. Das ist sicherlich einer der Gründe, weshalb man ihn nicht freigeben will. Monsanto wird es nicht freuen. (weiterlesen…)

“Truther”: Gemeinsam daneben ist auch vorbei

Dienstag, 22. Oktober 2013

Mir ist eben aufgefallen, indem Leser Dude zu http://unzensiert.zeitgeist-online.de/2011/07/06/truther-mit-dem-begriff-lauft-es-nicht/comment-page-1/#comment-239586 einen Link einstellte, einen “Trutherlink” - https://www.youtube.com/watch?v=xVZRgKZefCk - auf eine stimmlich angenehme Jasinna, die ihr Konterfei aber auch eher diabolisch anlegt, dass ich jetzt schon lange keine dieser blöden Guy-Fawkes-Masken mehr auf der Gasse gesehen habe. (Wie soll man da zu seinen Kindern sagen: “Guck mal, die sehen zwar wie die übelsten Mafiosi aus, aber in Wirklichkeit sind es die Guten!” – ?)

Entweder haben ein paar Leute was dazugelernt, oder die sind halt einfach mal wieder genauso durch wie andere Moden. (Letzteres hat wohl mehr Gewicht.)

Von “Anonymous” habe ich auch nicht mehr viel mitbekommen, was natürlich daran liegen kann, dass ich so viel arbeite und schlafe.

Piraten? Gab es nach Captain Morgan noch Piraten?

Idioten gibt es aber mit Sicherheit noch. Um das zu wissen, muss ich nichtmal auf die Gass’.

Immerhin sehe ich selber auch ohne Augenklappe und rotes Kalottentuch, ohne Lippenpiercing und Banditenmaske wenigstens ein bisschen so aus, wie als ob ich ein paar weniger glorreiche Tage überlebt hätte. Am Kindererschrecken liegt mir trotzdem nichts. Nicht einmal dann, wenn das gerade mal wieder “in” ist.

Man geht jetzt wohl wieder in den angesagtesten Club und tut dort so lange so, oder redet es sich wenigstens ein, dass man sich gerade nicht langweilt, bis dass die nächste Sau durchs Dorf getrieben.

Was, andererseits, an Fasching, meinetwegen auch an Allerheiligen, bei Kindern ein lässlicher Spaß, kann ich im Sinne ernsthafter gesellschaftspolitischer Arbeit bei Erwachsenen immer noch nicht nachvollziehen.

Meinen die etwa, dass ein Kissinger und ein Brzezinski sich vor ein paar derartigen, im Grunde infantilen Kapriolanten ob deren Äußerem ein Bonbon ins Hemd drücken?

Die Energie verpufft mit dem Spaße an der Provokation.

Der Verdacht liegt nahe, dass man derlei Gestalten und Aufzüge zeitweise gar noch fördert. So ist der Protest Party, eine Party, bis die eben auch, mit mehr oder weniger Kater abgefeiert.

Ich will damit weder die Bemühungen jener Jasinna, noch wohl auch mancher Anonymous-Leute, noch gar einiger Piraten der ersten Stunde insgesamt abtun; trotzdem verbindet die drei Beispiele ein irrseliges Konzept.

Ich neige, wie jeder weiß, der mich kennt, keineswegs nur zu intellektualistischer Miesepeterei, bin für einen derben Spaß und für dionysische Abende alleweil ohne weiteres zu haben.

Ich störe mich auch nicht an Grufties und ähnlichen Gestalten. Alles aber an seinem Orte.

Ich sah auch schon aus, wie ein Schornsteinfeger. Nichtmal so selten. Mancher Ofen und manches Ofenrohr war schon zu reinigen.

Deshalb fiele es mir aber nicht ein, ernstlich eine Partei der Rußverschmierten oder der Satanas-Zombies aufzumachen. So etwas macht man auf der Theaterbühne, in der Satire, mal zum befreienden Lachen. 

So etwas bindet man allenfalls in ein Konzept, in Konzepte gut dosiert ein, wenn man etwas erreichen will, warum nicht: Man macht es aber nicht zum tragenden Konzept.

 

Von gesindelsüchtigen Weibern

Sonntag, 20. Oktober 2013

Gestern geriet ich im Wirtshause nacheinander an zwei generisch doch hinreichend bemerkenswerte Frauen, die eine vielleicht dreißig, die andere nicht weit darüber.

Jene war schwarzhaarig, diese blond, welche von beiden, wo die Schöpfung schon überaus großzügig war, die Schönere, mögen geübtere Augen als meine entscheiden.

Beide waren überdies ziemlich gebildet und sehr beredt.

Und dann erwiesen sie sich als Heuchlerinnen vor dem Herrn: um nicht zu sagen billigste Hofschranzen.

Da fragt sich der Denker dann doch: Warum?

Ausgerechnet Frauen, die noch in der Hölle binnen fünf Minuten einen tapferen Buhl fänden (oder vielleicht eben doch nicht?), der sie vor den schlimmeren Argsamkeiten des Teufels bis zur Selbstaufgabe schützte, schienen es nötig zu haben, dem dümmsten und frechsten Gesindel gut zu sein. (Da fällt mir ein: Da waren noch zwei, nicht ganz so schön, aber immer noch sehr beachtlich, bei denen war’s nicht anders, nur dass ich deren wohl etwas geringere Intelligenz und Bildung nicht länger gesprächsweis zu prüfen in Laune oder Lage war.)

Was treibt solche losen Weiber?

Wieso derart wenig echte Selbstachtung?

Nur, weil es so schön, auch noch den letzten Deppen um den Finger zu wickeln und nach Belieben im Vierecke herumspringen zu lassen?

Oder haben die etwa Angst davor, am Ende womöglich doch entdeckt zu werden, sobald sie auf Männer stoßen, die Frauen nicht nur zwischen den Schenkeln zu betrachten und zu achten trachten?

Immerhin ist diese Lösung des Rätsels naheliegend, was natürlich nicht heißt, dass sie richtig oder auch nur teilrichtig sein muss.

Schopenhauer hätte dazu womöglich gesagt, dass das eben dabei herauskomme, wenn man dem Weibe anstatt Stricknadeln Bücher in die Hand gibt. Der aber verstand sich wohl eher auf Pudel denn auf Weiber.

Gesindelsüchtig. Also geltungssüchtig, dass gar noch die Gesindelsucht ausbricht.

Nein. Heute kein Mitleidensanfall.

Mögen sie selbst sehen, wie sie auf Dauer damit zurecht kommen.

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Nachtrag

Zweiter Lösungsansatz. Vielleicht wissen sie tief unten, dass sie auf Dauer keinen Mann von wirklichem Mute und Formate zu binden werden wissen. (Ich fühlte mich nicht zurückgewiesen, hatte eine echte Angrabe noch nicht einmal probiert.) Dass es also am klügsten, sich immerzu so viel Gesindel warmzuhalten, auf Vorrat sozusagen, wie nur immer möglich, nicht nur zur Selbstbeweihräucherung, sondern als eine Art Schutz.

In der Tat: Ist ein Aufrechter nicht Bruce Lee oder Jet Li oder Dietrich von Bern, so mag er sich zumindest körperlich vor zehn bis zwanzig Stück Gesindel im Zweifel doch in Acht nehmen müssen.

Es mag wohl darum gehen, dass man sich einen ganzen Stall Dobermänner hält.

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Nachtrag II

Es ist etwas anderes, Hunde zu halten, als Menschen.

Man wird nicht zum Hund, nur weil man viel mit Hunden spielt, diese abrichtet.

Ist man aber ständig auf Du und Du mit dem Gesindel, so färbt das ab.

Das ist der zu zahlende Preis, mindestens, meine Damen.

 

NSU-Prozess: Das Gemisch

Montag, 29. April 2013

Der NSU-Prozess, in dem Beate Zschäpe vor Gericht kommen soll, hat sich medial zu einem vollends absurden Zirkus entwickelt, da jetzt auch noch ein paar von den Dickschiffmedien beleidigt sind, dass sie bei der neuerlichen Akkreditierung kein günstiges Los zogen.

Schlimmeres noch steht zu befürchten.

Vielleicht ist es auch gut so, dass man fürderhin in regionalen Käseblättern und lokalen Radiosendern lesen und hören kann, was die so zu vermelden haben, wenn sie ihre Plätze nicht einfach zu Geld machen. Ein ziemlich ungünstiges Bild von der Vergabe sah ich vorher jedenfalls ganz zufällig mehrfach von der Agentur Reuters, die, wie AP und AFP Pech gehabt, im Gegensatz zur dpa. Die taz ist stinkebeleidigt, weil sie in den letzten Jahren so viel Zeit und Geld in das Thema investiert habe und jetzt ebenfalls den Kürzeren gezogen hat. Fast schon der Treppenwitz dieser traurigen Posse ist in der Tat, dass die Brigitte, immerhin von nationaler Bedeutung, wenn auch nicht immer in der Politik, das letzte valide Los gezogen haben soll.

Zuerst schienen es alle für richtig zu befinden, soweit ich diesen Firlefanz verfolgt, dass einigen türkischen Medien eine Sonderstellung eingeräumt werden müsse, worauf, wie ich las, das BVG für statthaft erklärte, einfach ein paar Stühle für türkische Medienvertreter dazuzustellen (beziehungsweise vom Kontingent des Freipublikums abzuziehen), welcher vergleichsweise wohl unproblematischerer Lösung das OLG aber nicht folgen wollte, das ganze Ding also neu aufrollte. (weiterlesen…)

Wie viele SchwachsinnInnen hätten’s gern?

Mittwoch, 20. Februar 2013

Ich höre seit gut einem Jahr einen Radiosender, der mir nicht nur ob seinerIn Musikauswahl, sondern zumal auch von den sonstigen Leistungen der MörderatorInnen her meist sehr gut gefällt. Flux-FM.

Jetzt aber ist’s, man wird es schon vermutet haben, auch mal Zeit für Kritik. (weiterlesen…)

Lasst das Feld den Blöden!

Montag, 18. Februar 2013

Wenn man den Blöden das Feld überlässt, haben sie keinen Widerpart mehr und sind somit bald von selbst erledigt.

(Ob man dann noch lebt, ist ja egal.)

Von den dummfeigen Eso-Schwätzern

Montag, 18. Februar 2013

Mit am verderblichsten sind jene esoterischen Schwätzer, die, ob dumm oder feige oder beides, egal, einem einzusingen versuchen, man stärke durch Widerstand doch nur seine Gegner, unterlasse solchen also besser, schaue stattdessen einfach woandershin, ins Schöne, besiege diese letztlich leichthin durch Nichtbeachtung.

Vom Zehneurowunder (und dem Zwanzigmarkswunder)

Montag, 18. Februar 2013

Meine Tastatur sieht aus wie die Sau. Völlig zertabakt und durchgesifft zerspeckt und verdreckt vintage. Das hat sie sich wahrlich redlich verdient. Sie tutet aber immer noch. Ein authentisches chinesisches Zehneurowunder.

(Grade sehe ich in der Suchmaschine, dass “authentisch” – normalerweise sage ich “echt” – von manchen noch gar gesteigert wird. Chinesischsten Idioten.)

(Nachtrag: Meine ein Vierteljahrhundert alte Ausgabe von Nietzsches Zarathustra sieht ähnlich aus, keine Seite raus, Zwanzigmarkswunder, made wohl in Germany.)

(Nachtrag II: Man kann “authentisch” oder “echt” in manchen Zusammenhängen zwar steigern; zumindest ist es üblich. Recht eigentlich ist es aber immer falsch.)

Eherecht und Kriegsrecht

Donnerstag, 14. Februar 2013

Oh, es gibt makabere Vertipper.

Eben las ich weiter zu den tristen, bedrohlichen diktatorischen Entwicklungen in den USA, und eine Journalistin schrieb dazu “marital law” statt “martial law”.

Also Eherecht, meinend Kriegsrecht. (weiterlesen…)

Vom Arbeiten im Traume

Dienstag, 12. Februar 2013

Inzwischen weiß ich, dass man auch noch im Traume sehr gut weiterarbeiten kann.

In gewisser Weise ist es sogar müheloser, denn im Wachen. (weiterlesen…)

Umspendiert. Bier unabsichtlich erschwatzt.

Sonntag, 10. Februar 2013

Gestern bezeichnete mich einer, von dem ich das zumindest so krass nie erwartet hätte, als Lügner, Idiot, Stümper, Träumer, Schwätzer, meinte überdies, dass ich nichts schaffte. (Ich hatte wahrheitsgemäß eingestanden, dass ich von meiner literarischen Arbeit die Familie derzeit noch nicht durchbringen könne.)

Ich war nicht nur überrascht, erstmal etwas platt, weil ich mit dem Manne zuvor nicht das erste gute Gespräch geführt hatte, ihn als kunstsinnig kenne, frug mich die ganze Zeit, weshalb er mir, bei allem, was an mir ohne weiteres zu kritisieren, das jetzt so hart gebe. Er rechnete mich glatt zum untersten Möchtegernbodensatze unserer Gesellschaft. Er kinderlos, ließ noch nicht einmal gelten, dass ich seit nun gut sieben Jahren meine beiden Krampen alleine großziehe, also wohl doch auch in dieser Zeit wenigstens ein bisschen was getan hätte, außer mir nach Philologenart in der Nase oder im After zu bohren.

Ein Stück weit gelang es mir, das Blatt zu wenden. (Ich hätte mich natürlich auch einfach wegdrehen können, aber ich wollte einerseits standhaft bleiben, andererseits ergründen, wieso der, indem kein Streit vorangegangen, auch keine Kritik meinerseits an ihm und seiner Arbeit, mir auf einmal in dieser Weise die Kante gibt, dazuhin mal schauen, ob ich seine Erhabenheit nicht doch noch wenigstens ein Stück weit verunsichern könne.) (weiterlesen…)

In den eigenen Strategemen gefangen

Donnerstag, 31. Januar 2013

Ich werde seinen Namen nicht nennen. Denn ich will ihm nicht an den Karren. Zumindest noch nicht. Er wird sich erkennen, wenn er dies liest.

Er ist zweifellos mit einem scharfen Verstande gesegnet, und er weiß treffsicher zu formulieren.

Allerdings gelingt ihm das nicht immer, auch wenn es, oberflächlich betrachtet, so aussehen mag. Warum? (weiterlesen…)

Gelebte Sprachwissenschaft

Montag, 28. Januar 2013

Das erste Mal weckte mich Sohn am Esstisch.

Was auf Lateinisch irgendwas mit Straße oder Straßenbahn heiße, soll ich halbwach gefragt haben.

Etwas später scheuchte er mich nochmals im Bette auf.

“Papa, ich habe Kopfweh!”

“Ja ja. Lass mich weiterschreiben und bring mir ein Bier!” –  habe ich gebrabbelt.

Immerhin.

Latein, Schreiben und Bier: Ich weiß selbst längweis instinktiv, was wichtig ist.

 

 

Bedingungsloses Grundeinkommen: eine Illusion?

Montag, 28. Januar 2013

Von Samstag auf Sonntag erörterten wir – bei aller Dionysik – doch sehr ernsthaft die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens.

Von Vieren befürworteten diese Zweie durchaus; einer lehnte sie rundweg ab (klar auf die heutige Situation bezogen, nicht irgendeine denkbare Zukunft mit freier Energie etc.), ich war sehr skeptisch.

Selbst abgesehen davon, dass das bedingungslose Grundeinkommen laut allen gängigen Initiativen jedem gegeben werden soll, sich bislang keiner getraut hat zu sagen, dies solle nur Schweizern respektive Deutschen zukommen, eben nicht jedem Zugereisten, also, umgekehrt, selbst wenn dieser Fall gesetzt, konnte ich nicht umhin, die Argumente jenes als gewichtiger zu erachten, der die Sache ablehnend beurteilte. (weiterlesen…)

Fingerscan, Irisscan: Ist sie ein fauler Apple?

Samstag, 19. Januar 2013

Apple will künftig einen Fingerabdruckleser in seine Geräte einbauen, hat bereits eine entsprechende Fachfirma mit Mann und Maus dafür gekauft.

Wer also zu blöd oder zu faul ist, einen Code in seinen Elektrokasten einzugeben, der hat es künftig ganz easy going.

Und Apple sowie CIA & Cie kommen ganz unproblematisch, so gut wie aufwands- und kostenlos, an die Fingerabdrücke aller mitspielenden Apple-Deppen heran.

Eine “Win-Win-Situation” also.

Ideal auch zur Idiotenidentifikation. Ein intelligenter Krimineller oder Oppositioneller (was in doppelter Hinsicht oft keinen wesentlichen Unterschied macht) arbeitet ohnehin möglichst wenig mit einem Mobilfon (hat lediglich, um nicht soherum aufzufallen, eines, führt darüber aber nur belanglose Privatgespräche), und schon gar nicht mit einem von Apple. Die Grenzdebilen erkennt man daran, dass sie gar die neue Funktion benutzen.

Und: Kauft sich nun einer so ein neues Fon, benutzt aber dieses tolle Tool nicht, so macht er sich verdächtig. Wieso will diese schräge Type uns ihren Fingerabdruck nicht geben?

Man könnte ja auch noch einen Iriserkenner einbauen, der sich automatisch aktiviert. Damit wären dann auch alle zu erfassen, die das Schmerzfon ihrer Freundin oder ihres Bekannten mal in die Hand nehmen oder mit draufglotzen.

Bestimmt gibt es bald eine App, mittels derer der findige Don Juan, indem er an der Bar mit seinem E-Helferlein spielt, mal kurz das hübsche Gesichtlein der Nachbarin aufnimmt, so dass er nach ihrer Telefonnummer gar nicht mehr fragen muss. Jedenfalls, wenn die Tante so doof ist, dass sie selber ein Apple-Schmerzfon besitzt oder schonmal irgendwie abgeglichenermaßen in eines reingegrinst hat (andere Hersteller werden bald nachziehen, so dass auch Meister Android rauskriegt, wann die Androidin geboren ist, wo sie gemeldet ist, was für eine E-Adresse sie hat usw.).

Mit den feineren Apps kriegt Mann dann in den meisten Fällen auch gleich raus, ob die mit den prallen Möpsen Hauptwachtmeisterin ist oder eine Prostituierte oder eine vorbestrafte Heiratsschwindlerin oder eine alleinstehende Hartzi mit drei Blagen. (weiterlesen…)

Olympia 2012: öd und leer

Montag, 30. Juli 2012

Jetzt muss man die Leute zum Zuschauen bei den Olympischen Sexspielen in London schon in die Sportstätten zwangsverpflichten, Soldaten zum Mittagsschlaf holen, damit sie die leeren Ränge füllen.

Ich sage hierzu nichts mehr, denn das, wofern es keine Fotomontage sein sollte, spricht für sich.

 

Unter Brüdern

Donnerstag, 12. Juli 2012

Aphoristiker trifft alten Kollegen.

“Na, heute schon zur Feder gegriffen?”

“Wo sind die acht Cent Pfand?”

“Was, wie?”

“Von meiner allerletzten Bierflasche, in der Du post Trunkem auch noch meine ulteriorste Füllerpatrone weggeschmuggelt hast. Ich wette, Du hast die ebenfalls oral vernichtet, anstatt dir wenigstens Küchenkohlen dafür zu kaufen!”

“Das ist eine infame Unterstellung!”

“Ja was denn dann?” (weiterlesen…)

Gottes friedlicher Abzug

Montag, 28. Mai 2012

Die lustige kleine Diskussion, die sich entlang meines kleinen Aphorismus’ mit dem Titel “Selbst ohne Gott” ergab, hat mich auf eine zielführende neue Idee gebracht.

Vielleicht sollte man ihm doch Verhandlungen anbieten, ihm einen Abzug ermöglichen, bei dem nicht noch mehr unnötig kaputtgeht.

Denn seine Anhänger sind so süchtig nach ihm, so sehr an ihn gewöhnt, dass es wohl weit weniger Rabatz gäbe, wendete er sich nochmal in einem wohlgesetzten Abschiedsgruße an sie.

Das führte dann sicherlich zu vielen Weinkrämpfen und auch nicht wenigen Kreislaufkolläpsen, manchem Schwerstsuff usw. , aber immerhin recht wahrscheinlich nicht zu weiteren, allgemeinen Großkatastrophen. (weiterlesen…)

Alle einig: “dass Juden Menschen sind”

Montag, 06. Februar 2012

Unter dem Titel “Juden nicht auf Auschwitz reduzieren” bringt Raphael Gross (Wikipedia: “Seine Tätigkeiten umfassen: Reader am Queen Mary Collage der University of London, Honorarprofessor am Historischen Seminar der Universität Frankfurt, Direktor des Leo Baeck Instituts in London (seit 2001), Direktor des Jüdischen Museums Frankfurt (seit 2006) und Direktor des Fritz Bauer Instituts in Frankfurt am Main (seit 2007).”) in seiner Frühkritik der gestrigen Jauch-Show (es waren nur Juden bzw. Gäste jüdischer Herkunft oder mit jüdischen Wurzeln geladen) auf faz.net den bemerkenswerten Satz: “Alle waren sich einig, dass Juden Menschen sind.”

Er bringt ihn gar zweimal, einmal im Fließtext und davor, fett gesetzt, als die erste von vier Unterüberschriften: womit auszuschließen sein dürfte, dass der Autor diesen völlig unbedacht gebracht haben könnte. Außerdem muss ihm, dem Kommunikationsvollprofi, die Feststellung, diese Aussage sehr wichtig gewesen sein, was sich ebenfalls an der Hevorhebung erweist.

Ich frage mich nun, was er uns damit eigentlich sagen will. (weiterlesen…)

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