Archiv für den Monat Februar 2009

“Der Schaden der Guten ist der schädlichste Schaden”

Montag, 23. Februar 2009

Also sprach Zarathustra – Friedrich Nietzsche. Diesen Spruch habe ich jetzt erst – ich hoffe wenigstens zur Hälfte – angesichts der Finanzkrise begriffen.

“Think positive” – denke gut, war die Basis des gesamten Pyramidenspiels, welches uns jetzt im Ergebnis in den wirtschaftlichen Niedergang reißt. Der Teufel höchstselbst hat den Optimismus erfunden, die darob gestrauchelten, gefallenen Seelen umso leichter abzuholen. Der Optimist ist der Steigbügelhalter jeder noch so perversen Macht, der Opportunist, der Illusionist, der willige Mitläufer. Die kleine Seele, die vor dem Abgrunde treibend noch die kleinste Klippe freudig herankommen sieht.

“Ich denke grundsätzlich erst einmal positiv” – sagte mir eine Mutter dreier Kinder, als ich sie auf die Finanzkrise und mögliche Folgen derer ansprach. Wahrscheinlich denkt solch ein Hühnchen noch positiv, wenn der Hunger bereits als Dauergast ins Haus gezogen ist. Oder, dann, auf einmal, fühlt sich Hühnchen von allen Seiten verraten, wenn kein positives Denken mehr gegen leere Mägen hilft. Dies sind die Puppen. Solchen Leuten dreht man Kredite an bis zur Restsubstanz. Die Optimisten bilden das Anzuchtbeet für die Geldbetrüger. Deshalb wird deren Denken uns als vorbildlich in Werbung und Medien dargebracht. Optimisten sind Mist. Die meisten Psychotherapeuten sind also auch Mist. (weiterlesen…)

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Tat für Tat

Samstag, 21. Februar 2009

Die Idee ist einfach: Jeder Haushalt, in dem Kinder aufgezogen werden und in dem mindestens ein Elternteil arbeitet, sei es sozialversichert oder selbständig, erhält nach einem noch zu erstellenden Schlüssel bis ca. 50.000 Euro Jahreseinkommen linear abnehmend ein Arbeitszeitguthaben.

Das heißt, der jeweilige Haushalt hat Anspruch auf Hilfstätigkeiten im Haushalt, bei der Kinderbetreuung, Müllentsorgung, im Garten, beim Einkauf usw. durch Hartz-IV-Empfänger in einem bestimmten Stundenumfang pro Woche.

Keinerlei gewinnerzielende Tätigkeiten (Büro, Produktion etc.) können dabei abgerufen werden. Wer seinen Stundenanspruch nicht einlösen möchte, kann diesen für z. B. vier Euro je Stunde an Interessenten veräußern. Begonnen wird das Programm mit kinderlosen, unter 30-jährigen Leistungsempfängern.

Keiner sieht mehr ein, warum es inzwischen Millionen gering verdienend Arbeitende mit Kindern gibt, die keinerlei Entlastung durch arbeitslose Leistungsempfänger erhalten. (weiterlesen…)

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Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Klick auf meinen Block!

Freitag, 20. Februar 2009

Sie finden hier zunächst drei Schwerpunkte vor. Erstens politische und zeitgeist-kritische Essays und Kommentare. Zweitens Glossen und Satiren. Drittens Aphorismen. Weiterhin wird die englischsprachige Sektion sukzessive aufgebaut. Leserkommentare sind selbstverständlich willkommen.

Ihr Magnus Wolf Göller

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