Archiv für den Monat August 2012

Vom ortbaren Handyoten

Freitag, 31. August 2012

Auf faz.net schon wieder ein guter, gar mit Verve verfasster Artikel, diesmal zur Handyüberwachung von Constanze Kurz. (In letzter Zeit kam mir schon der Verdacht, dass man ganz bewusst wieder häufiger als vordem in diesem Sinne leserbindende, ruffördernde Beiträge einstellt, wie sie eben bei der Konkurrenz kaum, und wenn, dann nicht in der Qualität erscheinen. Es ist ja nicht so, dass die Leute der FAZ nicht anständig schreiben könnten. Sie sollen oder wollen das – mal von einem meist eingehaltenen sauberen formalen Stil abgesehen – nur allzuoft nicht.)

Die Autorin schließt ihr Stück denn also deftig:

“Besonders augenfällig ist das beim Argumentieren der Strafverfolger in parlamentarischen Anhörungen, wenn das Thema Funkzellenabfrage zur Sprache kommt. Hier wird regelmäßig nicht etwa eine konkrete Gesetzesgrundlage für die tiefgreifende Maßnahme genannt oder eine gesetzliche Präzisierung diskutiert, schon gar nicht mit unabhängiger Kontrolle.

Stattdessen wird schlicht Vertrauen gefordert, dass die Polizei schon sensibel und sparsam mit der großen Ermittlungskeule umgehen werde. Angesichts der bekanntgewordenen Betroffenen-Zahlen in Dresden, in Berlin und anderswo mutet diese Forderung nach Vertrauen an wie die Werbesprüche der Banken, als sie Giftmüllhypotheken-Anleihen und schrottreife Immobilienfonds an ahnungslose Kleinanleger verkauften.”

Oha! – Legislative und Exekutive werden ob ihres Gebarens bezüglich elektronischer Überwachung in den expliziten Vergleich mit den Zockerbanken gestellt, die aus jedem Schuldenwahnsinn immer noch mehr für sich bzw. ihre Großklientel herausschlagen. Wo es geht, bis zum Staatsbankrott.

Constanze Kurz macht auch jedem Lesfähigen klar (sie sagt es nicht so direkt, aber hinreichend deutlich), dass nur noch ein Depp, der immer noch nicht begriffen hat, was läuft, sein Handy mit auf eine Demo nimmt, die irgendwaws mit Politik zu tun haben könnte, in einen coolen Club, wo vielleicht mit Drogen gehandelt wird (in welchem nicht?), zu einem Schäferstündchen, auf den Kiez, wenn dort ein Krawall angesagt ist, eigentlich überallhin, wo irgendwas war, ist oder entstehen möchte.

Ich nehme mich mal als konkretes Beispiel. (weiterlesen…)

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Stuttgarter OB-Wahl: Parteien entsorgt

Mittwoch, 29. August 2012

Seit ein paar Tagen wird Stuttgart der anstehenden OB-Wahl halber zuplakatiert.

Was völlig neu, ich noch nie erlebt habe, ist, dass man nicht auf einem einzigen von mir bislang wahrgenommenen Plakat zum Gesicht des Kandidaten einen Parteinamen prangen sieht.

Was bei den beiden Sammelkandidaten für SÖS und Linke, für CDU, FDP und Freie Wähler, noch halbwegs nachvollziehbar sein mag, erhellt bei den Kandidaten von SPD und Grünen – anderen, sah ich schon andere? – nicht ohne weiteres.

Offensichtlich will vor den Stuttgartern kein Politiker mehr für eine Partei stehen.

Alle Kandidaten scheinen ihre eigenen Parteien als klare Negativwerbung zu empfinden, sich vor den Bürgern für diese zu schämen.

Der gemeine Zentralschwabe war also mal wieder außerordentlich progressiv, erzwang dergestalt bei seinen Großkopferten die Anpassung an den neuen Zeitgeist.

Einen Oberbürgermeister braucht man selbst in der Nachpostmoderne: Aber wer braucht noch Parteien?

Ich schätze, die CSU, wenn sie noch Humor besäße, könnte in Stuttgart locker einige hundert Plakate eines der Ihren, die untere Leibeshälfte als blauweißer Dackel gehalten, an die Laternenpfähle hängen, und weder das Ordnungsamt noch sowieso die politische Konkurrenz merkte etwas davon. (weiterlesen…)

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Beschneidungsdebatte: Vorhäute im Gesicht?

Dienstag, 28. August 2012

Meine Fresse.

Hier aber mal im Wortsinne.

Wäre die Medizin damals schon so weit gewesen, wie hier, immerhin in der Ärztezeitung 2005 beschrieben, so hätte man mir nach meinem Brandunfalle vor vierzig Jahren möglicherweise Weiterzuchtprodukte aus abgeschnittenen Babyvorhäuten dahinverpflanzt.

In diesem Forum äußert sich ein Teilnehmer dazu wie folgt:

“Vorhaut als Transplantationshaut., 30 Mar. 2010 11:14

Mediziner haben festgestellt, die Vorhaut ist eine qualitativ sehr gute Haut und besonders dehnbar. Eigentlich zu schade, um nach der Beschneidung als Klinikmüll ensorgt zu werden.
Was haltet ihr davon, Vorhäute als Transplantationshaut zur Verfügung zu stellen?

Nur einen Haken könnte die Sache haben. Wie wird wohl ein aus religiösen Gründen beschnittener Mann reagieren, wenn nach einem schweren Unfall mit notwendiger Hauttransplantation, ausgerechnet eine Vorhaut als Transplantationshaut verwendet wurde?”

Ein anderer dort:

“In den USA ist es gängige Praxis, daß werdende Mütter die Vorhaut ihres noch ungeborenen Babys vorab bereits an die Klinik in der das Kind geboren werden wird, verkaufen.”

Das ist ja nett. (Ob das mit den USA stimmt? Hier noch ein Link dazu. Die Rede ist auch von rein kosmetischen Zwecken.)

Wäre mir wirklich saupeinlich, wenn ich beschnitten wäre und man hätte mir Gewebe, das von anderer Leute Dödelchen ohne Betäubung abgerissen und runtergesäbelt, dann später ausgerechnet ins Gesicht gesetzt. (weiterlesen…)

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Welträtselende

Montag, 27. August 2012

Vier mal Müll ergibt null.

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Wo ist Mathemater?

Montag, 27. August 2012

Wir müssen die Urmutter aller Nullen finden. Die eigentliche Mathemater.

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Fröhliche Neue Mathematik

Montag, 27. August 2012

Ich denke, ich habe es vielleicht wenigstens zum Teil raus.

(Die Vorrätsel finden Sie im Beitrage “Mathe is’ fürn Müll” sowie den Kommentaren dazu.)

Da es Nichts nicht gibt, kann die Null nicht für Nichts stehen.

Daher muss sie für ein noch so winziges Was stehen.

Bilde ich nun eine endlose Reihe addierter Nullen, also winzigster Wasse, so werden sich daraus nacheinander alle reellen Zahlen bis hin zu unendlich generieren.

In vereinfachter Darstellung ergibt also null mal unendlich (je nach der Mächtigkeit der angewandten Unendlichkeit) jede reelle Zahl. (weiterlesen…)

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Direkt herunterkanalt

Sonntag, 26. August 2012

In seinen eignen Humpen er

Dummerweis, vor Wut

Gesteckt den Stumpen

Darnach er sich dann einergeust

Was ihm

Zum Speien Angedeihen

Tabaksfasern in die Kehle trieb.

Als gar nicht lieb

In einem Napfe nicht weitab zu landen. (weiterlesen…)

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Mathe is’ fürn Müll

Sonntag, 26. August 2012

Ich glaube nicht einmal mehr an die Mathematik.

Dass einmal Null null ergebe, das mag ja noch angehen. Das sieht man ja sofort, wenn man hinguckt.

Dass aber zweimal Null immer noch einmal Null ergeben solle, ist denn doch ein starkes Stück.

Dass eins keins sein kann, das ist schon lange bekannt.

Dass aber mehrmals ein Keins auch lediglich ein Eins des Keins, also wiederum nur ein Keins sein könne, das ist mir einfach zu dreist. (weiterlesen…)

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Die Pädagogik der Praeternachpostmoderne

Sonntag, 26. August 2012

In der Praeternachpostmoderne ist der Port, indem Aperitif, Salatsilvaner, Suppenriesling, Fischsauvignon, der Kalbspastetenfrühburger, sowie der noch zu Gans und Käse, vor dem und zum Parfait, schon fast schon zuende getrunkene Petrus gleichermaßen noch nachklingen, zur noch nicht ausgestorbenen Filterlosen, neben dem Armagnac, in trauter Harmonie, dem Mokka heimelig, immer schon anwesend.

Das Leben hat endlich zu fließen begonnen.

Alles Feste dienet nur noch dem besseren Fließen. (weiterlesen…)

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Der Patient Englisch

Sonntag, 26. August 2012

Manchmal fange sogar ich an, Englisch zu reden, wenn ich mal wieder denke, dass es einen oder etwas nicht gibt.

Das ist nur konsequent, denn Englisch redet man eigentlich nur, um seiner Verwirrung ob der Dinge einen sprachlich kongenialen Ausdruck zu geben.

Die Syntax dieser Sprache ist ja normalerweise schon ein Grund zum Mitleiden; aber, nicht genug, wer noch den Wortschatz etwas genauer studiert, merkt unschwer, dass hier nicht selten der semantische Grenzwert deutlich überschritten wird.

Man kann jederzeit Sachen sagen, die man nicht gesagt hat und solche, die man nicht sagen wollte.

Beim Sprachspiele und nach vier Pints und drei Gin-Tonics macht das ja durchaus Spaß; insgesamt aber trägt sich hier ein eher bedenklicher, allzuvielen Kommunikanden in allzuvielen Situationen allzuschwerer Schuh.

Den ziehe ich mir, ja, ab und an mal an, wenn ich wert darauf lege, dass ich mich, egal wie verstanden oder nicht verstanden, als voll nicht verantwortlich bezeichnen kann.

Und das so, dass keiner eine Chance dagegen hat.

Wer will mir denn nachweisen, wenn ich es geschickt anfange, ob ich die zweite oder siebte Wortbedeutung angesetzt, nicht einfach das Homonym bemüht, in seiner vierten Bedeutung, Du Schlaumeier!?

Man kann auf Englisch natürlich auch vernünftige Sachen verfassen. Wenn man es wirklich will und sehr bewusst anfängt, kann man unzweideutige Sätze formulieren. Das ist zwar, sobald der Sachverhalt etwas komplexer wird, mit der, am Deutschen gemessen, erwähnten syntaktischen Behinderung verbunden, alswelche zu manchem Kunstgriffe zwingen mag, aber nicht gänzlich vereiteln kann, dass ein richtiger, in aller sinnigen Weise abgeglichener Gedanke doch auf einem gewissen holographischen Abbildungsniveau vom Kundigen dargelegt zu sein womöglich eine Zeigweise fände.

Einer der besten Witze in meinem privaten Schatzkästlein ist darum auch die einfache, so oft gestellte Frage: “Können Sie Englisch?”

Ich weiß nicht, wie oft ich mich je über fünf Silben so oft nicht beinahe zutode gelacht hätte, wie über jene.

Das Härteste ist dann, wenn einer einfach “Na klar!” sagt. (weiterlesen…)

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A Tale from Teletherion

Sonntag, 26. August 2012

First, know Yer language.

Second, identify Yer adversaries.

Then, X-ray their methods.

Thereupon You expose their language and their methods.

That will, most likely, bring You in danger.

The best shield is constant word. (weiterlesen…)

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In der Praeternachpostmoderne

Sonntag, 26. August 2012

Der Vorgängerbeitrag “Nichtsverkäufer” ergab mal wieder einen Anlass zu der Frage, worüber man sich noch inwieweit bzw. wie lustig machen dürfe.

Diesmal ging es nicht um lebende Tote, um Fukushima oder einen Schießkrieg, sondern um den globalen Finanzabranz.

Zweifellos ist es immer schwierig, zu solchen Dingen zu wissen, wo vernünftigerweise die Grenze liegt.

Ich meine aber, das wir das Recht der Kunst, der Satire, mit Verve verteidigen müssen.

Man darf nämlich bald über nichts mehr einfach Witze machen. Außer Männer, Deutsche, Heteros, Christen, Karnivoren, die FDP und noch ein paar Leute.

Man kann erschlagen werden, vor Gericht kommen und womöglich in den Knast, oder sich auch nur gesellschaftlich ruinieren. (weiterlesen…)

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Nichtsverkäufer

Samstag, 25. August 2012

Ich werde jetzt auch Nichtsverkäufer. Es gibt eben gerade keine gefragtere Ware. Mein Lager ist schon voll.

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Sichentdenken

Samstag, 25. August 2012

Die Sichentdenkerei ist genetisch-logisch nachvollziehbar, aber eben doch eine Form einer durch lange Kultivierung in einen behaupteten Adelsstand erhobenen Flucht.

Gut, auch die Sichentdenker sind zu dulden, wenn sie niemandem etwas tun.

Es besteht aber nicht auch nur der geringste Grund, ihnen deshalb vom Grunde her eine besondere Achtung entgegenzubringen, sie damit in ihrem Selbstentdenken gar zu bestärken.

Sie sind schon ihren lieben langen Tag darmit beschäftiget, mit diesem Ziele, weshalb also dies Tun noch preisen und dazuhelfen?

Ein anständiger Mensch wird nicht Mönch noch Nonne. Genau deshalb will ich jetzt mal ins Kloster. Dahin, wo die Leute fast nur lernen, jedenfalls wesentlich, sich aus der restlichen Welt hinauszudenken. (weiterlesen…)

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Der Göller plant ins Kloster

Samstag, 25. August 2012

Demnächst gehe ich in ein Kloster.

Naja, oder vielleicht auch nicht.

Denn wenn es das Geld für die Reisekosten und einen zeitweisen vertrauenswürdigen Ersatzpapa nicht hat, kann es kaum klappen.

Ich will ja auch nicht nur zum Schmarotzen da hin.

Schwaben gelten zwar als sparsam, aber dass sie bloß schmarotzten, das sagt man ihnen gemeinhin denn doch nicht nach: vom Breisgau bis hinan nach Usedom.

Ich will dort nur ein gutes gegenseitiges Geschäft machen. (weiterlesen…)

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Zerschriebt

Samstag, 25. August 2012

Es mag einen sehr gewichtigen Mangel an Information geben, was geheime Techniken anlangt; es gibt ihn praktisch sicher.

Es gibt aber keinen entscheidenden Mangel an politischen und historischen Informationen mehr, hinter dem man sich verstecken könnte. Man muss nicht immer alles wissen, um genug zu wissen.

Es ist nur eine Ausrede, dass wir nicht genug wüssten.

Die Wahrheit ist, dass wir aus unserem Wissen zuwenig machen. (weiterlesen…)

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Astrospielchen

Freitag, 24. August 2012

Ich halte schon einige mathematische Grundannahmen für zwar in bestimmten Rähmen nützliche, gleichwohl noch recht beschränkende Behelfe.

In der Magie geht es noch wilder zu.

Man lügt einfach raus, dass es kracht.

Fast alle Profis sind Scharlatane.

Ein Mathematiker, der nicht wenigstens ein normales Integral zügig berechnen kann, ist schnell raus.

Bei den Esos zählt fast nichts.

Ich erinnere an die Wünschbewegung und den Fall Bärbel Mohr.

Alles könne man sich, nur richtig wünschend, herbeiwünschen. (weiterlesen…)

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Zu betäubende Tote

Freitag, 24. August 2012

Man muss also als moderner Mediziner Tote zur genehmen Organentnahme so stark betäuben, dass sie nicht doch nochmal um sich greifen oder gar sich aufrichten.

Dass Lazarus nicht los ist.

Diese Art der Wissenschaft erinnert mich daran, weshalb ich mein Biologiestudium abbrach.

Weil der Mensch schon tot ist, muss man ihn nochmal so unter Drogen setzen, dass er sich nicht mehr rühren kann.

Klar, weil ein Ei meist lila ist, ist es noch viel öfter grün. (weiterlesen…)

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Armer Roman

Freitag, 24. August 2012

Wollte ein Roman erstehen, ward aber von Aphorismen umkreist zuhauf.

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Ab ins eigene Loch, die Katastropheten!

Freitag, 24. August 2012

Das Raunen, der Ruf darnach, dass eine allumfässliche Katharsis kommen müsse, möge, ist nichts als ein Ausdruck systematisch kultivierter Feigheit.

Niemand, der nicht blind durch die Welt geht, sieht nicht, dass uns weitere, noch fürchterlichere Menschheitstragödien ins Haus setehen könnten.

Mir gehen aber Leute mächtig auf den Keks, die meinen, dass es unbedingt so geschehen müsse. Nur durch ein tiefes Tal der Tränen gegangen seiend könne der übriggebliebene Rest der Menschheit zur Besinnung finden und genesen.

Dabei, ich schreibe dies zumindest sinngemäß hier nicht zum ersten Male, in einer versuchten Erweiterung wie Präzisierung, meint der weitaus größte Teil dieser falschen Helden, er könne hinterm Ofen warten, bis dass sich, ihn vielleicht grade mal zum Husten gebracht, der Pulverdampf verzogen habe.

Eingreifen sei sinnlos. Der Rest begriffe eh nicht, bis dass er tot sei oder in einem harten Zwangslehrkurs gelernt habe.

Es ist dieses mentale Konstrukt nichts als die perfideste, feigste Ausrede für die eigene Feigheit.

Dass schlecht feige ist, wissen wir spätestens seit Nietzsche.

Dass solche Leute indirekt genau die Dinge stützen, die sie, wenn nicht schon aktiv zu bekämpfen, doch edel – aber sehr vorsichtig – zu kritisieren sich brüsten, auf äußerst nützliche Art befördern, wenn auch unbewusst, daran sei jeder, der denken will, hiermit nochmals erinnert.

Den Finanzwahnsinn, die Kriegstreiberei, die Genderei beklagen: Das kann man und tut es, beim dritten Bier, eifrig.

Und verspottet dabei doch jene, als gescheiterte, vollends scheitern werdene Existenzen, die sich diesem also idiotischen wie zynischen Zukunftsmodell nicht verschreiben mögen, die Fahne der Möglichkeit eines relativ friedlichen Überganges hochhalten.

Sie sitzen überall, rechts, wie links, wie in der sogenannten Mitte, jene Herbeirufer einer großen, dann reinigen sollenden Katastrophe.

Das ist alles übelstes Gesindel.

Sich im Rumsitzen und Bescheidwissen den Bauch reiben.

Die überaus naheliegende Idee, dass ein großer, gewaltsamer Umbruch gerade sie selber, wenn nicht unbedingt zuerst, nachher aber, ob ihrer kaum noch bewegungsfähigen geistigen wie vielleicht auch physischen Fettbäuche, eben doch, mithinwegraffen könnte, wird konsequent verdrängt.

Manche von ihnen, Gebildetere (sie halten sich fast alle für gebildet; formal weniger Gebildete meinen nur oft, dass womöglich oder wahrscheinlich ein großer Schlag käme, sehnen ihn sich aber viel seltener herbei), argumentieren gar mit Historie, Psychologie und Philosophie.

Das sind die Gefährlichsten. Denn sie sind oft einflussreich, setzen, sonst geht ja nichts, alles daran, noch andere in ihr Loch hineinzuüberzeugen, daran ihren Lustgewinn aus Selbstbauchpinselung zu gewinnen.

Man muss sie, sowohl unter vier Augen, wie nochmal dreifach hart vor anderen, erbarmungslos angreifen. Hier ist, wo immer dies möglich, schonungslose Entlarvung Pflicht. (weiterlesen…)

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Explantierte mit “schmerzverzerrten Fratzen”?

Freitag, 24. August 2012

Zum Vorgängerartikel “Organhandel: Leck mich fett!” stellte ich eben als Kommentar das Folgende ein.

“Magnus Wolf Göller sagt:
24. August 2012 um 12:37 (Bearbeiten)

@ Lesezeichen & Alle

Ich zitiere aus einem Leserkommentar bei der FAZ:

“Clara West (netzhexe1) – 23.08.2012 21:34 Uhr

Das ist mit Abstand der beste Artikel, den ich jemals zu diesem Thema gelesen habe. (weiterlesen…)

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