Archiv für die Kategorie ‘Geopolitik’

Vom Glaubenwollen als Stabilisator historischer Lügen

Samstag, 11. Mai 2013

Es geht um die letzten hundert Jahre historischer Lügen, derer ich hier bewusst keine erwähnen, geschweige denn erörtern will.

Denn hier soll allein der Frage nachgegangen werden, wieso selbst längst mehrfach und unzweifelhaft entlarvte gewaltige historische Lügen selbst jetzt noch, im Netzzeitalter, da entsprechende Berichte und Zitate leichthin auffind- wie verbreitbbar, daher auch nicht gerade nur, wie noch vor 20 oder 30 Jahren, wenigen bekannt oder zugänglich, ständigzu weiterhin aufrechterhalten und im großen Maßstabe, als absolute, unbezweifelbare Wahrheiten, verbreitet werden können.

Die naheliegende, bekannte Antwort lautet, die Massenmedien seien eben in den Händen jener, die von dieser Lage profitieren, sie erst herbeigeführt hätten.

Das genügt mir nicht. (weiterlesen…)

Wie bombt man sich grün?

Sonntag, 05. Mai 2013

Warum bomben wir eigentlich nicht mit?

Wenn Israel Syrien bombardiert, müssten wir doch mitbomben. Das wäre ja wohl das mindeste. Nur Scheckbuchdiplomatie, Waffen verschenken, das ist doch feige.

Nur zwei Raketenabwehrbatterien gegen einen von mehreren Mächten über Söldnertruppen angegriffenen Staat zu stellen, das ist doch feige.

Der Friedensnobelpreisträger Obama höchstselbst sagt, dass es in Ordnung sei, Syrien zu bombardieren. Wieso machen wir dann nicht mit?

Feigheit.

Schon in Libyen haben wir, feige, die Flugverbotszone nicht mit freibombardiert. Kaum einer verzeiht uns das so einfach.

Moderne Kampfdrohnen sollen, egal von welcher Bundesregierung, erst nach der Wahl angeschafft werden. Feige Krauts.

Das Grundgesetz sagt, dass Angriffskriege nicht vorbereitet werden dürfen. Nichts aber, wie man herausfand, wider deren Durchführung. Wer will sich da noch hinter dem Grundgesetz verstecken?

Ja, nur Feiglinge. (weiterlesen…)

“NSU”-Morde: Vom Journalistenpack

Samstag, 04. Mai 2013

Ich bin jetzt erst auf dieses Interview zu den sogenannten NSU-Morden, auf Ken-FM, mit Jürgen Elsässer, gestoßen:

http://www.youtube.com/watch?v=Zbeq06cSGi4

Es ist zwar schon ein paar Wochen alt, hat aber nichts von seiner Brisanz eingebüßt. Wer es nicht kennt, dem empfehle ich, sich die Stunde Zeit zu nehmen.

Von allen Theorien, die Elsässer verbreitet, fiel mir als etwas holprig lediglich jene auf, dass die zunächst Döner-Morde genannten Taten zunächst aus rein kriminellen Motiven, ohne politischen Hintergrund, ausgeführt worden seien.

Wieso nämlich sollte sich eine weitverzweigte Organisation, wenn da nicht auch schon eine langfristige Rechnung aufgemacht wird – immerhin wohl bei einem Teil der Morde, wie Elsässer meint – , derartig unprofessionelle Stümper wie die beiden Uwes auftragsweis ans Bein gebunden haben? Geht man so unprofessionell vor, wenn man nach und nach, zielgerichtet, Leute liquidiert? (weiterlesen…)

NSU-Prozess: Das Gemisch (II)

Donnerstag, 02. Mai 2013

Der Zschäpe-NSU-Prozess trägt schon vor seinem offiziellen Beginn kafkaeske Züge.

Als mir  der Kafka-Vergleich eben einfiel, suchte ich, ob er schon gefallen sei, und fand, schon vom 4.4. (!) dies, den schon eingänglichen Aberwitz im Umgang mit der (bereits akkreditierten) Presse beleuchtend:

http://www.br.de/nachrichten/tagesschau/nsu-prozess-presse-kommentar100.html

Es ranken sich immer mehr erklärliche, teilerklärliche und unerklärliche Rechtsbeugungen und -brüche, merkwürdige Vorgänge um diese Sache, inzwischen werden Plätze verhökert, wie als ob einer des letzten Bieres dem Lose nach einen Humpen noch gewonnen hätte, also, dass man den Eindruck bekommen kann, eine eigentliche Untersuchung der Sache sei völlig nebensächlich.

Andererseits läuft die Maschinerie nicht so selbstverständlich und reibungslos wie bei Kafka. (weiterlesen…)

Vom Hauptteile (Pfaffen, Zins und Schwerter)

Dienstag, 30. April 2013

Früher setzte man einfach gewaltige Lügen und verließ sich auf Pfaffen, Zins und Schwerter.

Heute lassen sich die Lügen viel feiner setzen, da sie sich ungleich billiger vervielfältigen und an Mann und Frau bringen lassen.

Man hat damit weit überlegene Mittel in dem Sinne, die Leute dahin zu bringen, dass sie sich ihr immer weiter Nachgeben in scheinbarer Freiheit, das, was sie glauben sollen, immer weiter einglauben.

Man könnte fast sagen, hätte Jahwe gewusst, was ein Fernseher und was ein Schmerzphon sei, wäre er die dafür notwendigen Netze dafür bereitzustellen überdies in der Lage gewesen, so hätten er oder ein Kollege sie wahrscheinlich schon vorgehalten.

NSU-Prozess: Das Gemisch

Montag, 29. April 2013

Der NSU-Prozess, in dem Beate Zschäpe vor Gericht kommen soll, hat sich medial zu einem vollends absurden Zirkus entwickelt, da jetzt auch noch ein paar von den Dickschiffmedien beleidigt sind, dass sie bei der neuerlichen Akkreditierung kein günstiges Los zogen.

Schlimmeres noch steht zu befürchten.

Vielleicht ist es auch gut so, dass man fürderhin in regionalen Käseblättern und lokalen Radiosendern lesen und hören kann, was die so zu vermelden haben, wenn sie ihre Plätze nicht einfach zu Geld machen. Ein ziemlich ungünstiges Bild von der Vergabe sah ich vorher jedenfalls ganz zufällig mehrfach von der Agentur Reuters, die, wie AP und AFP Pech gehabt, im Gegensatz zur dpa. Die taz ist stinkebeleidigt, weil sie in den letzten Jahren so viel Zeit und Geld in das Thema investiert habe und jetzt ebenfalls den Kürzeren gezogen hat. Fast schon der Treppenwitz dieser traurigen Posse ist in der Tat, dass die Brigitte, immerhin von nationaler Bedeutung, wenn auch nicht immer in der Politik, das letzte valide Los gezogen haben soll.

Zuerst schienen es alle für richtig zu befinden, soweit ich diesen Firlefanz verfolgt, dass einigen türkischen Medien eine Sonderstellung eingeräumt werden müsse, worauf, wie ich las, das BVG für statthaft erklärte, einfach ein paar Stühle für türkische Medienvertreter dazuzustellen (beziehungsweise vom Kontingent des Freipublikums abzuziehen), welcher vergleichsweise wohl unproblematischerer Lösung das OLG aber nicht folgen wollte, das ganze Ding also neu aufrollte. (weiterlesen…)

Krise in Südschwitz

Samstag, 27. April 2013

Seit Zenzi die Schule leitet und wir Tisch und Bett teilen und keiner etwas dagegen hat, außer vielleicht einer, der zwar keine Schule leiten möchte, aber vielleicht anderes mit Zenzi teilen, ist die Welt für mich so schön und erbaulich wie seit langer Zeit nicht mehr, also, dass ich über diesen Himmel auf Erden auch nicht weitere unnötige Worte verlieren will.

Leider aber häufen sich extern, in ganz Südschwitz, auch hier in Buschhausen, die Probleme.

Die Schweiz hat mit der wie immer klammen Regierung in Norddoof ein Sonderabkommen ausverhandelt, demgemäß Schweizer hier zu Sonderkonditionen allerlei Geschäfte tätigen dürfen, sich auch ansiedeln, allerlei Briefkastenfirmen eröffnen und Abschakalskapitalgeschellschaften einrichten. Das Gesocks, das da hereinbricht, will Blödbloß, da es nicht nur Sitte und Moral verdirbt in Südschwitz, sondern auch noch die Preise, in Freiberg schon arg, selbst in Buschhausen schon merklich, so dass es bei meinen Hintlingen, um es ganz vorsichtig auszudrücken, nicht eben sonderlich beliebt. Allzumal es ja nicht nur die korruptesten aller Schweizer sind, die hier aufschlagen, sondern auch noch all die Sonderschweizer, also jene Geldbanditen aus aller Welt, die mit Sondergenehmigung für eine Schweizer Sonderbriefkastenfirma tätig sind. Ein übleres Gesindel (sie machen bestimmt 70% jener Schmarotzer aus) wird die Welt, wenn je, nicht oft gesehen haben.

Es droht also ein veritabler Volksaufstand in Südschwitz. Hartholtz, der Standortkommandeur der Bundeswehr, das sagt mir Olli, ist schon ziemlich nervös. Er weiß genau, dass schon ein vierzehnjähriger Hintling drei bis fünf von jenen enddekadenten Hänflingen mit bloßen Händen binnen Sekunden niederzuwerfen wüsste, ihre Pistolen, haben sie welche, wegbeißend.

Es sind grade mal schätzungsweise dreitausend, aber sie sind bei einer Bevölkerung von irgendwo über hunderttausend (keiner weiß genau, wie viele Hintlinge es wirklich gibt) trotzdem unerträglich. Olli meinte zu mir, und etwas Vernichtenderes kann man von einem so gewetterten Wirt kaum vernehmen, sie seien die verdammt nochmal schlechtesten Dummsäufer, die er je erlebt habe. Sie wüssten nichtmal, wie man halbwegs anständig vom Barhocker fällt. Ihr Geschwätz sei so unerträglich verblödet, wie das nicht einmal in der heruntergekommensten rheinischen Trinkhalle im Puffviertel sich je anzuhören hätte, da dort selbst Paule Penner mehr verbale Originalität aufbrächte, und wenn er sich den Rüsel grade mal wieder am Tresen angehauen. Ich hätte nie gedacht, dass Olli so über seine eigenen, auch noch sehr solventen Gäste ablästern könnte. Manches von dem, was er sagte, kann ich hier nicht hinschreiben, da diese Seite keine Volljährigkeitssperre reingewickelt bekommen soll, das Vokabular eines Altprofis seines Gewerbes manchen Fluch und Schimpf umfasst, also ausgeübt ward, wie ich es nun eben Ihrer geneigten Phantasie überlassen muss.

Wer die Geschichte von Südschwitz ein wenig genauer kennt, wird jetzt unschwer erraten, was Olli, als er sich wieder abgeregt, meinte, wir sollten auf diese ganze Scheiße jetzt erst einen alten Vintage Port nehmen, dann zu mir sagen wollte, was ich aber zuerst sagte, um ihm da mal ein Schnippchen zu schlagen, dass ich wisse, was er jetzt gleich sagen werde: “Oh je. Olli. Ich soll also den Oberkommissar und den Hartholtz irgendwie belatschern, den Hintlingen erklären, ich hätte alles im Griff, nebenher brav weiterunterrichten, wie als ob nichts wäre, schonmal beim Schweizer Oberattaché ein wenig auf den Busch klopfen, sozusagen nochmal nebenher die entsprechenden Schreiben an Medien und Politik in Norddoof also listig wie geschickte geschrieben, wie die Adressaten ausgewählt, recht zügig und eifrig versenden. Stimmt’s, oder habe ich recht?”

“Es stimmt natürlich, und du hast recht, aber das reicht nicht”, versetzte Olli, nach kurzer, leicht erstaunter Pause, sehr trocken. “Du musst überdies Tuchfühlung mit den übelsten von diesen Banditen selber aufnehmen. Was sonst.”

“Ach nee, Olli. Da lasse ich einen Punkt aus, und Du hast ihn sofort.”

“Deshalb sind wir so gute Freunde.” Wir tranken noch einen Port und berieten uns in Ruhe.

(Das war vor einer Woche. Hartholtz ist vorsichtig kooperativ, hat aber selbstverständlich schwer die Hosen voll. Der Schweizer Obermufti hat mich kurz empfangen, meine etwas verschwurbelt vorgetragenen Bedenken angehört, ohne allerdings viel dazu zu sagen. Und einen Abend musste ich mit einigen von den fettesten dieser Vollidioten trinken. Dabei ergab sich ein gemischtes Bild. Einige von ihnen lachen nur über den Widerstand gegen ihre Präsenz, anderen aber ist doch schon mulmig. Das sind die mit den besseren Instinkten. Den einen oder anderen von denen werde ich wohl nochmal treffen müssen. Die Briefe gen Norddoof sind in Arbeit. Ich brauche mindestens drei verschiedene gute Briefe, richtig gute. Eine verdammte Scheißarbeit. Ich darf keinen Fehler machen. Nicht einmal daran denken, dass ich einen machen könnte. Es muss alles wie von Zauberhand geschehen.)

Noch vor dem Hauptteile (Lug in “Matrix”)

Donnerstag, 25. April 2013

Gehen wir mal ans Eingemachte. (Dies ist nur die Einführung.)

Ich weiß, weshalb mich fast nur Leute mögen, die mich persönlich kennen.

Ich spreche nicht nur nicht selten von dem, was kaum einer hören will, sondern auch noch so, dass es so erst recht keiner hören will.

Ich schreibe sozusagen immer wieder in scheinbar hermetisch verschlossene Ohren hinein.

Wer kein Vollidiot, öfter mal hier liest, weiß, dass das vollvorsätzliche Absicht ist. Ich steche und stochere unermüdlich mit meinem Ohrenpfriem. (weiterlesen…)

Syrien: Wozu dieser Krieg?

Montag, 22. April 2013

Vorgebliche Aussage eines syrischen Arztes, gerade gelesen auf SPON:

“Die Regierungsluftwaffe versucht immer mal wieder, unser Krankenhaus zu treffen. Ich bin nun seit zwei Monaten hier und habe meine Familie, die auf der anderen Seite der Front lebt, in dieser Zeit nicht mehr gesehen. Wenn die Schergen des Regimes herausfinden, dass ich hier arbeite, ist es um meine Familie geschehen. Darum darfst du hier nicht fotografieren, und niemand wird dir seinen richtigen Namen nennen.”

http://www.spiegel.de/politik/ausland/kriegsalltag-in-aleppo-in-der-moschee-der-scharfschuetzen-a-894837.html

Soweit ich weiß, verfügt Syrien über eine ziemlich große, teils recht moderne Luftwaffe. Es stimmt zwar, je heikler es wird, umso öfter, nicht, was man auf Wikipedia findet, der Link hierzu sei aber trotzdem angegeben:

http://de.wikipedia.org/wiki/Syrische_Luftstreitkräfte

Wieso schafft die syrische Luftwaffe es “immer mal wieder” (das heißt, indem sie es nicht selten probiert; oder kann ich nicht lesen?) nicht, ein Krankenhaus zu treffen? Was ist denn einfacher zu treffen, als ein großes, unbewegliches Ziel?

Weiß der Reporter Kurt Pelda, von dem es heißt, er berichte seit über 20 Jahren aus Kriegsgebieten, das nicht? Saufen Assads “Schergen” (das ist der Standardbegriff bei SPON und anderen MSM für die syrischen Regierungssoldaten) stets zwei Flaschen Raki, bevor sie sich in eine MIG oder einen Kampfhubschrauber setzen? Oder bauen die sich, da ein guter Moslem ja nicht nur im Dienst keinen Alkohol trinkt, zwecks Danebenfeuern immer drei Gramm besten roten Libanesen ein?

Die “Kriegsberichterstattung” aus Syrien ist, wie zuvor im Falle Libyens, das jetzt, nachdem es das reichste Land Afrika gewesen war, weitgehend zerstört, schwerst überwiegend einseitige Propaganda. Dies ist nur ein kleines, aber bezeichnedes Beispiel dafür.

Immer noch aber begreife ich nicht, worauf man in Syrien hinauswill. (In Libyen war das ziemlich klar.) Was verspricht man sich davon, das Land ins Chaos zu stürzen, es an islamistische, sunnitische Extremisten auszuliefern? (weiterlesen…)

Gold? Solange das Weltnetz nicht abstürzt…

Sonntag, 21. April 2013

Was den Preiseinbruch des Goldes anlangt, lallt und lügt einer dümmer als die andere. Es ist glatt zum Lachen. (Links, Zitate und sachliche Erörterung folgen. Oder auch nicht.)

Wir machen uns also erst einmal einen Spaß daraus. Immerhin mangelt es dazu ja nicht an Verschwörungstheorien, solchen, die all diese, da ja prinzipiell idiotisch, ins Reich der Paranoia verweisen, während sie selber, das wohl eher nicht einmal merkend, welche verbreiten. Dazu falsch rechnen, Entscheidendes übersehen oder unterschlagen.

“Wie kam Gold zum höchsten Werte? – Es schenkt sich immer.” (Ein wohl nicht ganz genaues, zuwenigst vollständiges Gedächtniszitat aus Nietzsches “Also sprach Zarathustra”. Hehe.)

Alles ist: wie üblich. Die einen rätseln, die anderen, auch wenn sie das Gegenteil “gewusst” (hähähehe!) haben, noch vor kurzem, all die Obersanderanalysten und Anlageempfehler (die immer gewinnen, weil es egal ist, für welchen Schwachsinn sie ihre Provisionen kassieren), sind mal wieder schlauer, als der Rest. (Vielleicht werde ich mir doch nicht nicht die Mühe mit all den Zitaten usw. machen. Es ist Sonntag, und es wird mich voraussichtlich keiner auch nur halbwegs anständig dafür bezahlen.)

Immerhin hatte ich mal wieder als einziger recht, indem ich den Golduntergang als vor dem Weltuntergang eintreten werdend prophezeite. (Die Suchfunktion oben rechts bringt Sie zum Nachweis, es sei denn, das Weltnetz stürzt auch noch ab. Bin Laden lebt.)

Ich hätte es als Schakal genauso gemacht. Bei 1600 verkaufen, um 1300, wenn es gut läuft, gar um 1000 oder 800 wieder aufgekauft. Von irgendwas muss man schließlich leben.  (Gegen 10 000 Euronen Vorkasse bekommen sie hier eine todsichere Anlageempfehlung, Preis freibleibend.) (weiterlesen…)

Kafka, Orwell, Huxley

Donnerstag, 18. April 2013

Kafka sah unvergleichlich viel tiefer als Orwell oder Huxley.

Vom Wachsen der Neuen Mitte

Donnerstag, 18. April 2013

Inzwischen hat das allusurpatorische Globalistengesindel tatsächlich ein ernstzunehmendes Problem. Immer mehr Linke werden – vereinfacht ausgedrückt – national, also rechts, und immer mehr Rechte werden international, also links.

Die Mitte, jene pseudoliberale, von den Globalisten gehätschelte Mitte, dünnt nicht nur immer weiter aus; es droht gar deren Statusverlust, dass sie noch verbreiteter denn ohnehin schon, als rückstandig, randständig gesehen wird, und zwar egal, wie sehr die Schafsmedien deren vorgebliche Vernünftigkeit tagtäglich preisen.

Immer häufiger sieht man Libertäre, echte Konservative, Sozialisten, Patrioten, wirkliche Menschenrechtler, Christen, Nietzscheaner, weiß der Deibel was für traditionell kaum Zusammenzuführende, auf gemeinsamen Podien, erörternd, wie die Hydra entmachtet werden könne.

Die allfälligen Vorwürfe von Seiten der Systemmmedien, man pflege, da eine bessere, gerechtere Geld- und Wirtschaftsordnung anstrebend, Nazi-Gedankengut, träume internationalsozialistischer Spinnerei, sei bestenfalls geistig etwas minderbemittelt, greifen immer mehr ins Leere. Man kennt diesen immergleichen Geifer wider jeden, der es auch nur wagt, öffentlich daran zu denken, dass, wie sich aus der herrschenden totalen Finanzschakalerei, in der Gewinne global zugunsten weniger privatisiert, Verluste auf dem Rücken aller sozialisiert werden, zu befreien sei. Immer mehr Menschen lassen sich von dieser offenkundig orchestriert gesteuerten Hetze nicht mehr entscheidend beeindrucken.

So wächst die Neue Mitte täglich. Und die alte wird immer seniler, lächerlicher, fackt in ihrer Idiotie, mit verdrehten Augen senil, ihren wirtschaftspolitischen Rollator ans eigene Ende schiebend, sichtbar immer weiter ab. (weiterlesen…)

Vom Stellen der Untergangsgeilen

Dienstag, 16. April 2013

Es ist erschreckend, wie weit man wie viele Menschen in die Resignation getrieben hat. Gestern erlebte ich das, im Gespräch mit zwei guten Bekannten, einer Frau (knapp 50)  und einem Mann (etwas über 50), geradezu exemplarisch.

Man könne nur in seinem kleinen persönlichen und beruflichen Bereich anständig bleiben; im Großen lasse sich absolut gar nichts bewirken; jene da oben machten, was sie wollten, egal, wie viel man dawider rede, demonstriere, sonstwas versuche.

Beide keine Dumpfbacken, keine Leute, die nicht gerne auch mal lachten, einen Scherz machten, keine grundsätzlichen Tristessanten. Was Politik, speziell den Euro, die EU, die gigantische Finanzabschakalerei anlangt, aber frustriert bis zum Grunde.

Immerhin jedoch, da beide, traditionell gesehen, eher links zu verorten, verwagte sich weder sie noch er darauf, etwa die Grünen als noch unterstützenswert ins Spiel zu bringen. Selbst der hohle Zahn ist vielen diesbezüglich schon gezogen.

Man war auch so gnädig, mich nicht glatt auszulachen, indem ich so schwarz nicht sehen mochte, vorbrachte, dass die Unzufriedenheit allenthalben groß, sich in der Geschichte schon oft lange aufgestaut habe, was sich dann ziemlich plötzlich im Sinne einer grundlegenden Umwälzung Bahn brach. Gleichwohl wollten beide das, kopfschüttelnd, kaum auch nur hören, geschweige denn darauf eingehen. Fast mitleidig ward ich angeblickt, indem ich meinte, dass ich nicht aufgegeben habe, den Kampf nicht verloren gäbe.

Es sieht manchmal wirklich so aus, wie als ob die Lohn- und Gedankendrücker ganze Arbeit geleistet hätten. Wie als ob es ihnen gelungen sei, bis auf irrelevant wenigen, jeden Widerstandsgeist zu brechen.

Es mangelt nun unter jenen, gerade unter jenen, die die Entwicklung seit 1990 – oder schon länger – als verhängnisvoll ansehen, wahrlich nicht an (teilweise durchaus sinistren) Gestalten, die die Niedergeschlagenheit von Menschen, wie jenen, mit denen ich gestern sprach, immerzu, geradezu systematisch, verstärken. Diesen sage ich hiermit offen den Kampf an. (weiterlesen…)

Vom Scherbenzertreter (III)

Sonntag, 14. April 2013

Ja, ich will und werde eben noch mehr Scherben zertreten.

So können sie nicht mehr so leicht tiefe Wunden schlagen, hiemit als Waffe dienen, zudem umso leichter eingeschmolzen werden.

Es fällt mir leicht, die Religionsscherben zu zertreten. Denn ich bin der Böse. Ich habe noch nie jemanden abrahamitisch geliebt. Also keine ewigen Heiligen Flüche verteilt, keinem den Penis verschnitten, kein Kind vor einen am Kreuze für dessen Sünden gestorbenen Gott geführt, oder ihm mit der Hölle gedroht, eines zum symbolischen Vampirismus und Kannibalismus als glaubensnotwendig manipuliert.

Ja, ich bin der Böse, der Scherbenzertreter, der solcherlei nützliche Weihehandlungen zertritt. (weiterlesen…)

Vom Monotheismus, dem Subjudentum, falschen Patrioten und dem Scherbenzertreter (II)

Sonntag, 14. April 2013

Der Monotheismus ist die verhängnisvollste aller religiösen Vorstellungen.

Es schafft nämlich so gut wie keiner, der ihm anhängt, egal, was er erzählt, sich Gott eben doch nicht als eine wesenhafte Entität vorzustellen.

Daraus folgt Angst. Also der schlimmste aller Geisttöter.

Jene, die sagen, Gott sei irgendwie Alles, schleichen nur wie die Katz’ um den heißen Brei: denn, wäre dies so, so könnte man logischerweise einfach sagen, man glaube an Alles, hiemit nichts Besonderes, letztlich an gar nichts.

Die Juden haben die Sache am klügsten angefangen, weshalb sie in Sachen Monotheismus auch die Chefs. Sie haben den einen Gott konsequent zu einer sehr personal agierenden Wesenheit gemacht, dabei deren Namen als unaussprechlich festgelegt. Das mag man verwerflich finden; es ist aber weitblickende, da den menschlichen Geist bannende, intelligente Theologie.

Christentum und Islam, jene subjüdischen Ableger, sind daran gemessen geradezu lächerlich. Hier eine klare Struktur und Hierarchie, dort ungefähres, in sich stets widersprüchliches Geschwätz. Christen und Moslems merken noch nicht einmal, obzwar dies so offenkundig wie die heutige Frühlingssonne über Stuttgart, dass es ihre Konfessionen ohne das Judentum gar nicht gäbe, sie von jenem geistig vollauf abhängig.

Egal, was von Jesus Christus richtig oder falsch überliefert, egal, was sich Mohammed im Wüstendelirium noch dazu eingeben ließ oder einbildete: Letztlich sind beide Glaubensrichtungen durchtränkt vom Judentum, eben subjüdisch. (weiterlesen…)

Ungeheimbund gegründet

Sonntag, 07. April 2013

Kommt mir eben die Idee, den ersten Ungeheimbund der Welt zu gründen.
Jeder darf Mitglied werden, kostenlos, aber nur unter Klarnamen und der schriftlichen Versicherung, keinem Geheimbund anzugehören.

Kommt heraus, dass ein Mitglied doch einem Geheimbund angehört, so wird dies öffentlich gemacht, die Mitgliedschaft erlischt gleichzeitig und kann erst nach zehn Jahren wieder beantragt werden.

Ziel des gemeinnützigen Ungeheimbundes ist es, Informationen über sämtliche Geheimbünde der Welt zusammenzutragen und im Netz zur Diskussion zu stellen, so dass nach und nach eine ständig ergänzte und verbesserte globale Geheimbundenzyklopädie entsteht. (weiterlesen…)

CO2 ist schuld an der Erdabkühlung!

Sonntag, 07. April 2013

Ich habe vor ein paar Tagen aus blankem Trotz die Heizung ausgemacht. Man heizt nicht im April. Jedenfalls nicht im Stuttgarter Talkessel.

Wir haben jetzt 13 Grad in der Bude, meine Rabauken sind barfuß im T-Hemd unterwegs, verkahlen dafür ein frisch gebackenes Brot nach dem anderen. Nur Papa, das Weichei, braucht beim Herumsitzen und Bescheidwissen einen Pulli.

Sollte überraschend Damenbesuch aufschlagen, so werde ich darauf verweisen, dass es Jacken gibt und Decken und Bettdecken. Eiskalt. (weiterlesen…)

Meinungsfreiheit: Granatenmäßig garantiert (II)

Samstag, 06. April 2013

Man erzählt den Kindern an den Schulen immer noch, die Verfassung garantiere Meinungsfreiheit. Wobei natürlich schon das mit der Verfassung eine Lüge ist, denn das Grundgesetz ist klariter keine Verfassung.

Dabei muss man den meisten Lehrern zugute halten – oder auch zuschlechte, wie man’s nimmt – , dass sie glauben, was sie sagen. Glauben sie es nicht, so wissen sie doch, dass sie ihren Schülern diesen doppelten Schwindel nicht entdecken dürfen.

So gesehen könnte man sagen, dass alle Staatsschullehrer entweder Träumer, Idioten, Gehirngewaschene usw. sind, oder aber korrupt, Feiglinge, die ihre Schüler belügen.

Ist mein Urteil zu hart? Wenn ja, warum?

Soll ich noch die Politiker der Blockflötenparteien beiziehen, unsere Wirtschaftsführer, Bänker gar? (weiterlesen…)

Meinungsfreiheit: Granatenmäßig garantiert

Samstag, 06. April 2013

Man hat, indem man uns in der Schule das mit der Meinungsfreiheit beibrachte, einen schweren Fehler gemacht.

Viele Schüler nämlich, selbst der lernfaulsten, hörten das gerne, fanden diesen Grundsatz in keiner Weise zu beanstanden.

Später mussten die Helleren unter ihnen aber feststellen, dass das, was ihnen als an der Schule gelernt am besten gefiel, schon damals eine Lüge war.

Um wieviel mehr noch heute, da es nicht nur Sprach- und Sprechverbote in schwindelerregender Zahl gibt, sondern auch deren de-facto-Gebote.

Müßig, hier Beispiele anzuführen, denn jeder freie Geist kennt genug davon.

Das Phänomen betrifft aber beileibe nicht nur uns, den UN-Feindstaat. (weiterlesen…)

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