Archiv für den Monat April 2012

Homosexualität – Ist das gut so?

Montag, 30. April 2012

Nun hat ein CDUler namens Dieter Blechschmidt die Meinung geäußert, Schwule und Lesben seien krank. Das vorläufig Wichtigste zum “Fall” hier.

Damit hat der Mann – natürlich (?) – große Empörung auf sich gezogen, er soll zurücktreten, sich entschuldigen usw.

Nicht nur, da ich bei zeitgeist schreibe, ist mir mancher Zeitgeist insofern egal, dass ich nicht alles mitmache, was ich sollte. Auch hierzu nicht.

Ich weiß nicht, ob Schwule und Lesben im klassischen Sinne des Wortes krank sind. Ich weiß nur, dass ihre Orientierung im Sinne der Erhaltung einer Sippe, eines Volkes, der Menschheit aberrativ ist. (weiterlesen…)

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Der Tomatenmarkanschwitzer

Sonntag, 29. April 2012

Gemeinsam mit meiner Frau, die eine ausgezeichnete, von bester badischer Tradition geprägte Köchin war, schaute ich ab und an die Lektionen eines Meisters namens Alfons Schubeck im TV.

Wir gestanden ihm durchaus zu, dass er von der Fischbereitung etwas verstehe, aber ansonsten fiel auf, dass der Chef bei fast allen Soßenbereitungen erstmal (oder etwas später dazu) Tomatenmark anschwitzte, oft auch Puderzucker.

Darüber entspann sich eine Debatte, weshalb der das denn mache, so einen untilgbaren Einheitsgeschmack in seine Soßen brachte.

Sie meinte alsbald ganz trocken, dass gegen das Tomatenmarkanschwitzen grundsätzlich nichts einzuwenden sei, der gute Badenser Koch das aber nur mache, wenn nichts Anständiges im Hause sei, außer ein paar Resten, Zwiebeln und Gewürzen.

Ab da nannte sie den Maestro denn auch nur noch den Tomatenmarkanschwitzer. (weiterlesen…)

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Antischeißesturm kontra Netzhatz

Samstag, 28. April 2012

Manche Kommentatoren setzen “Shitstorm” noch in Anführungszeichen, ich habe sie bei “Antischeißesturm” in der Überschrift mal weggelassen.

Viele hat der Scheißesturm schon getroffen, viele haben inzwischen Angst davor. Unternehmen, Künstler, Schriftsteller, Politiker, Sportler, Journalisten…

Im Netz ist der Pöbel los. Aus einer legitimen Protestform wird immer öfter Cyber-Mobbing, Netzhatz, indem Zielpersonen Pest und Cholera an den Hals gewünscht werden, mit beliebigen Verleumdungen überzogen, nicht selten gewürzt mit Gewaltphantasien, kaum verhüllten Aufrufen zur realen Selbstjustiz, ohne Maß und Grenze.

Bleibt wohl zunächst kaum etwas anderes, als mit einem Antischeißesturm zu reagieren, wenn man nicht tatenlos bleiben will, da auf juristischem Wege oft wenig bis nichts und selbst das noch zu langsam zu erreichen ist. (weiterlesen…)

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Was Knabenbeschneidung bedeutet

Freitag, 27. April 2012

Wer gerade gute Nerven mitbringt, der kann hier nachlesen, was für eine Art Verstümmelung die Knabenbeschneidung darstellt.

Stellen Sie sich aber mal lieber einen großen Schnaps neben den Rechner. Den möchten Sie nämlich brauchen. (weiterlesen…)

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Kurios: Killerspiel soll nicht so heißen

Freitag, 27. April 2012

Ein Egoshooter-Spiel namens “Crysis 2″ hat eine politische Kontroverse entfacht, da es den Deutschen Computerspielpreis 2012 erhielt. Das ganze Gelaber dazu ist hier gut zusammengefasst.

Der Knaller an der ganzen Debatte ist, dass die FDP jetzt gegenüber Kritikern der Vergabe von “Killerspiel-Rhetorik” spricht, die nicht hilfreich sei, die SPD die Verwendung des Begriffs “Killerspiel” als zweifelhaft bezüglich einer differenzierten Debatte bezeichnet, die Grünen gar von einem Rückfall in “alte Schützengräben” reden.

Ja Jeu! Wo kommen wir denn da hin, wenn böse Konservative ein Spiel, in dem man sich durch sämtliches Gesindel eines neosteinzeitlichen Manhattans ballert (das ist, soweit ich’s verstanden habe, Sinn und Reiz des Spiels) in altgestrig-diskriminierender Art  ein “Killerspiel” nennen, also fieserweise das, was es ist. (weiterlesen…)

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68er-Kiffer exkommunistiert

Donnerstag, 26. April 2012

Von einem fidelen altachtundsechziger Hurzgranatenerzkiffer erfuhr ich, dass er es schaffte, bestzeitig, mehr oder weniger bei den Kommies rauszufliegen, weil er sich auf Versammlungen immer wieder zum einen Durchziehen entfernte und hernach auch noch entsprechend amüsiert über die dargebotenen Ereiferungen lachte.

Er zeige “bourgeoise Tendenzen”: Also lautete das vernichtende Verdikt ob seines Gebarens.

Das war dunnemals und in solchen Kreisen ein ähnliches Kaliber, wie als ob er 2012 auf der Hauptversammlung von Goldman Sachs die Internationale gesungen und die Totalenteignung aller Vorstände gefordert zu haben angeklagt worden wäre, als Internazi. (weiterlesen…)

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Weltuntergang minor

Donnerstag, 26. April 2012

Der Geist war willig, doch das Fleisch war zäh.

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Matrix zericht

Donnerstag, 26. April 2012

Die Suggestion einer allumfassenden, unerkannten geistigen Matrix soll eine solche erschaffen.

Es ist gelungen, viele Leute dahinzubringen, dass sie sich nicht einmal mehr sicher sind, ob ihr Schuh ein Schuh ist und sie den gerade tatsächlich anhaben. Es möchte ja auch ein Projektionsschuh sein.

So wirkt die Sache denn, wie gewünscht: Wer der eigenen Wahrnehmung nicht mehr traut, wird umso leichter an etwas gar nicht Überprüftes glauben, ist damit gekeult.

So misst sich denn die Welt weniger am eigenen Handeln und Erleben, sondern an Vermutungen, der Fisch ist im Netz. (Ja, das ist jetzt redundant, aber ich sage es lieber zwiegenäht.)

Alles möchte auf “Höhere Mächte” deuten, große kosmische Ströme, weiß ich was, Hauptsache, man begreift sich nicht als mehr denn als Ameise, aber dessenthalben gern auch als Heros, karmischen Gesandten, solange man darin nur mitameist.

Es gibt sie also, jene Matrix. Sie bildet die Wirklichkeit der Kraftgewichte aber nur im Rahmen des religiösen Rayons der an sie Glaubenden ab. Gar zu viele Phänomene bleiben dort in einer Weise beiseitegeschoben, die alles darüber aussagt. (weiterlesen…)

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Handy ist geiler als Andy

Mittwoch, 25. April 2012

Siebzig Prozent unserer jungen Maiden, ermittelte FORSA in einer Umfrage laut FOCUS, verzichten lieber auf Sex als auf ihr Handy.

Das heißt aber auch, dass immer noch fast ein Drittel unserer Girls (es ist Girl’s Day in D; dabei geht es darum, dass Girls sich endlich mehr für Technik interessieren sollen) Sex geiler finden als ihr Mobiltelefon. Das sind wohl die letzten urtriebigen Geißen im Lande, jene mit den gebärfreudigen Becken. (weiterlesen…)

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Blanke Blindfische

Dienstag, 24. April 2012

Ich bleibe dabei: Es gibt seit bald drei Generationen keine neue große Kunst mehr.

Das betrifft jeden, der es noch nicht zu ändern vermochte, aber um wieviel mehr jene, die sich dessen noch gar nicht bewusst sind. Sich noch gar keine Gedanken um die Implikationen der möglichen Tatsache gemacht. Noch nie darüber nachgedacht, warum dies so sein könnte.

Die Kunstszene ist diesbezüglich noch eine der blanksten Blindfische.

Selbst alte Hasen relativieren alles. Früher war es halt anders.

Es gibt Gründe dafür, weshalb wir seit bald drei Generationen keine große Kunst mehr haben.

Es gilt zunächst, sie herauszufinden.

 

 

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Thine to take the lead

Dienstag, 24. April 2012

As we have found out to a point far beyond utmost clarity, the abyss of misunderstanding progenerates freely in our world, weening itself informed anywhere, on anything, anytime.

The systematic undervelopment of competent readership skills forms the basis of that.

Let’s not be equivocal about it: Sure there are the conductors of the MSM, and they still have clout; but the crux of the sake is a lack of will, wisdom and subtlety on the part of the many; even on the one of many of the few.

On many things we are not supposed to know, grasp, connect, it is a mere mass of dead alleys, sidepaths, red herrings, esoteric and spiritual deviation that puts major landmarks in its mist; and, of course, “Truthers” may even be paid disinformants, sheer agents. (weiterlesen…)

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9/11: Ich bin Journamist

Dienstag, 24. April 2012

9/11 ist eine klaffende Wunde. Der Alptraum der Schafsmedien.

Die offizielle Geschichte vom Einsturz der drei Türme ist derart hanebüchen, dass das jeder merkt, der nur ein bisschen nachdenkt. So geht es einfach nicht. Oder, alle Erklärungen taugen nicht.

Die diffizile Aufgabe, die nun den Schafsmedien zufällt, ist jene, ständig abenteuerliche Behauptungen wider jede bekannte Physik und jeden gesunden Menschenverstand als unumstößliche Tatsachen hinzustellen, dass man glatt Newton unterm Apfelbaum hervor und Wieland aus der Schmiede als Zeugen beiziehen möchte, deren überzeitliches Gelächter zu hören.

Die absurden Erklärungen für drei in beinahe Fallgeschwindigkeit lotrecht in sich zusammenfallende Stahlbetongebäude sind inzwischen Legion; allein, man bleibt hartnäckig, gibt einfach nicht auf.

Ich habe mich schon oft gefragt, wie lange wir dieses verquere Schauspiel noch werden mitansehen müssen, dass das Unmögliche versucht, sich als das einzig Mögliche zu positionieren, alles tatsächlich Mögliche demgegenüber als irres Hirngespinst hingestellt wird.

Ja, und mich treibt natürlich auch die Frage um, wie dumm die MSM-Journalisten, die da mitspielen, wirklich sind. Glauben die selber, ein Stahlbetongebäude wäre so etwas wie an Dünnplastikfäden turmartig geschossweise aufgehängte Pfannkuchen, die dann zu einem Pfannkuchenklumpen zusammenfielen? Pylone, mehrere Zentimeter wandstarker Stahl, zuerst von Dünnaluminium durchschlagen, dann, ob eines Feuers, plötzlich mit einem Affenzacken rundrum exakt gleichzeitig und bis unten genau nacheinander portionsweise zerbröselt? Wer glaubt so einen Mist? Journamisten?

Vielleicht sollte man sich über solche Leute auch gar keine Gedanken mehr machen.

Aber es ist ja auch wiederum nicht völlig unerheblich, wer da glaubt, was er verzapft, und wer nicht, also direkt lügt.

Am liebsten verteilte ich den folgenden Fragebogen. (weiterlesen…)

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9/11: Praktikant schaft für die Welt

Dienstag, 24. April 2012

Heute hängt sich WELT ONLINE mit einem Artikel zu 9/11 (Titel: “Warum die USA 9/11 nicht geplant haben können”) aus dem Verschwörerfenster, der bemerkenswert schlecht und schlampig gemacht ist.

Ich will die einzelnen kapitalen Böcke, die der Autor schießt, hier gar nicht alle aufzählen, frage mich vielmehr (zunächst war im Artikel noch die Rede vom 9.9., was die Redaktion dann verschämt änderte, als das Gelächter im Kommentarstrang folgte), wie man zu diesem Reizthema einen derartigen Naivling – oder schlechten Lügner – auf Springers Schlachtschiff bestellen kann.

So fehlt es im Kommentarstrang neben dem üblichen Antiverschwörungstheoretikerkram der spottenden bis beschimpfenden Art denn auch nicht an entlarvendem Widerspruch, so dass die im Sinne des Autors Gläubigen nicht nur argumentativ-inhaltlich ins Hintertreffen geraten (wofern sie überhaupt argumentieren), sondern auch zahlenmäßig in die Minderposition.

Lesen also überwiegend unbelehrbare Spinner ausgerechnet die wider sie sich stellende Welt, oder sind das nur die fleißigeren Kommentatoren, so dass dieser Eindruck trügt?

Wieso reißt die Welt hier derart stümperhaft ihre Flanke auf? Passiert das denen einfach so? Praktikantentag? (weiterlesen…)

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Minus Hirn gleich plus spirituell

Sonntag, 22. April 2012

US-Forscher wollen herausgefunden haben, dass es in unserem Hirn nicht nur einen Gottort (‘God spot’) gibt, wie lange spekuliert wurde, sondern dass mehrere Bereiche zusammenarbeiten, wenn der Mensch spirimäßig drauf ist. Und offenkundig lässt sich ein Schaden in der rechten (Ego-)Gehirnhälfte, speziell dem rechten Scheitellappen, wenn die göttliche Vorsehung einen solchen nicht per Unfallverletzung vorsah, auch herbeibeten bzw. -meditieren.

“He (Johnstone, Anm. M.W.G) found that the participants with more significant injury to their right parietal lobe showed an increased feeling of closeness to a higher power.”

(Er fand, dass die Teilnehmer mit einer signifikanteren Verletzung ihres rechten Scheitellappens ein gesteigertes Gefühl der Nähe zu einer höheren Macht zeigten.)

Und:

“Although Johnstone studied people with brain injury, previous studies of Buddhist meditators and Franciscan nuns with normal brain function have shown that people can learn to minimize the functioning of the right side of their brains to increase their spiritual connections during meditation and prayer.”

(Obwohl Johnstone Menschen mit Hirnverletzungen untersuchte, haben vorangegangene Studien buddhistischer Mediteure und franziskanischer Nonnen mit normaler Hirnfunktion gezeigt, dass Menschen lernen können, das Funktionieren ihrer rechten Gehirnhälfte zur Steigerung ihrer spirituellen Verbindungen während der Meditation und des Gebets zu minimieren.)

Man kann sich also, was an sich nichts Neues ist, zumindest einen zeitweisen Dachschaden herbeimeditieren bzw. anbeten. (weiterlesen…)

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Krieg den Künstlern?

Samstag, 21. April 2012

Unter dem vielsagenden Titel “Lieber frei als gerecht” äußert sich ein Michael Seemann zum Urheberrecht im Internet auf SPON.

“Manche glauben, dass ich gegen das Urheberrecht argumentiere, weil ich es den Künstlern nicht gönne. Nein, ich gönne den Künstlern alles Geld dieser Welt. Aber vor die Frage gestellt: Urheberrecht oder freies Internet, zögere ich nicht lang.

Wenn die Piratenpartei sich nicht traut, fordere ich es eben: Schafft das Urheberrecht ab!” – also elegant schließt der Mann sein Plädoyer.

Soso, er gönnt uns gar alles Geld der Welt. So viel wollen wir gar nicht. Arbeiter und Fabrikanten und anständige Polizisten, Lehrer zumal, sollen ruhig auch noch etwas davon abbekommen.

Isses nicht drollig, wie da einer, der uns unsere (potentiellen) Einkommensquellen ersatzlos streichen will – denn von greifbarem Ersatz berichtet er nichts – derart großzügig als unser Gönner auftritt?

Will wohl heißen, dass er niemandem verbieten will, uns ein paar Kreuzer in die Kappe zu werfen. Und wer gerade seine Hasen geschlachtet hat, der mag uns gerne mal einen halben Schrumpelkohl und zwei Mohrrüben in die Künstlerrestetonne hinterm Marienplatz schmeißen, ohne dass sich der brave Bürger dafür schämen müsste. Auch gebrauchte lange Unterhosen nimmt man in Herbst besonders gern. (weiterlesen…)

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Wünschis, Machis, Machos und die Frauenfrage

Freitag, 20. April 2012

Jetzt ist es raus: Bei den Piraten gibt es zwei Strömungen, die Wünschis und die Machis.

Da die Machis noch nicht einmal so viel Realitätssinn mitbringen, wie bei den Grünen die Fundis, muss man sich den Wünschi als ein Geschöpf vorstellen, das nichts so verachtet, wie die Vernunft.

Sie haben teilweise ja schon damit angefangen, aber ich sehe kommen, dass da eine Pöbelei heraufziehen wird, wie sie diese Republik noch nicht gesehen.

Während nämlich die Fundis der Grünen in antifaschistischen Teekreisen und Wohngemeinschaftsvollversammlungen sozial gut integriert waren, sitzt der Wünschi allein zuhause am Rechner und feuert, wenn es soweit ist, als Loose Lone Gunman Wutbürgersalven ins Weltnetz, bar jeder Kontrolle.

Am weitesten offen zu stehen für eine Eskalation scheint derzeit, da man ja so gut wie kein Programm hat, weniger die Debatte um Rechtsextreme, sondern die Frauenfrage.

Denn viele Piraten waren so lange auf hoher See, dass sie entweder nie wussten, was eine Frau ist, oder es vergessen haben, oder, sie haben nicht mitbekommen, was eine Frau heute sein soll bzw. wie ein Mann von ihr reden soll, oder aber, sie haben bewusst den Kiemen voll davon, was man da soll und blasen von daher zur Rebellion.

“Sexistisches Frauenbild”: Der Kampfbegriff ist schon gefallen, bei den Piraten gibt es übele Machos.

Da kratzt sich der Rest, die Halbschwulen, auch schon am Hosenlatz, fragt sich, unter welch zwielichtiges Gesindel man da geraten sein mag; und über allen Schiffen dräut der nächste Shitstorm. (weiterlesen…)

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Neopiratische Pläne

Freitag, 20. April 2012

Mein Name ist Klaus Holzinger. Ich bin seit 13 Monaten Pirat. Es ist mir egal, ob ich bald im Stadtrat von Dagolfing, Dingolfing oder Altötting sitze, Hauptsache, ich komme mal wieder unter die Leute.

Da man als Pirat heute nicht mehr segelt, sondern surft, sind die Zeiten anstrengender als früher. Wo man sich früher in den Rossbreiten tagelang mit Rum zusaufen konnte, da ist heute die unablässige Brandung, Dünung, Gischt der rauhen Netzsee, und kommt man immer noch, wie ehedem, angelsächsischen Vollschiffen lieber nicht zuquer.

Im Neopiratischen, das dem Angelsächsischen, so wie Altpiratisches auch, ziemlich aufgeschlossen, gibt es darum ein Sprichwort, das lautet: “Downloaden und Aufentern sind zwei Locations!” (weiterlesen…)

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Iranpflüge, Iranflüge, Iranlüge

Donnerstag, 19. April 2012

Unter “Iranpflüge” und “Iranpflug” findet der Google bis jetzt gar keine echten Iranpflüge, sondern nur Iranflüge, anders, als bei der Iranlüge. Guten Iranpflug! Gepflegten Lugflug!

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Iranlüge: Irrwitzige Werbung schnell getilgt

Donnerstag, 19. April 2012

Jetzt ist die schöne Flugreisenwerbeanzeige im Sinne der Iranlüge schon weg. Kaum, dass sie einmal gepriesen. Der Google ist ganz schön schnell. Nehmt Euch in acht, die passen auf uns alle ziemlich gut auf.

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So billig ist die Iranlüge inzwischen

Donnerstag, 19. April 2012

Das fand ich beim Google eben unter “Iranlüge” noch über meinem Geschreibsel:

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Geschäft ist Geschäft.

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Netzophorismus (Netophorism)

Mittwoch, 18. April 2012

Grrrbrrlrmpf. Hmpf. Trrrbt. Kmprrmrrt. Ntrfsst. Sqssst. Bcksmplt. Splt.

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