Jesus als Phäno-Mem

Im Kommentarstrange zum Beitrag “Jesus kein Jude?” schrieb Leser haschmech heute unter anderem:

“Ob Jesus ein Jude war oder nicht, ist eigentlich schnurz.
Wer aber war oder ist Jesus, der große Weltlehrer, in Wahrheit?”

Jener Jesus, egal nun welcher, ob Hebräer, Arier, sonst einer Volkszugehörigkeit, hat es sozusagen “geschafft”, daran womöglich weitgehend unschuldig, zu einer fast beliebigen Projektion zu werden.

Wer er “in Wahrheit” war, werden wir mit einiger Wahrscheinlichkeit nie herausfinden, und gelänge es doch, so glaubten jene, die in ihrer Weise weiter an ihn glauben wollten, eben doch so an IHN weiter, wie sie das eben wollen.

So gesehen ist Jesus wohl das, was man gemeinhin als einen “hoffnungslosen Fall” bezeichnet.

Der abrahamitisch geprägte Teil der Menschheit (gut, die meisten Juden werden bloß lachen, sei ihnen gegönnt, ich lache auch) muss wohl noch eine längere, teils schmerzhafte Entwicklung durchmachen (die Moslems, die ihn als einen Propheten achten, auch), bis dass dieses auf ihn bezogene Gewaber morphischer Felder endet.

Jeder macht (ich spare mir und Ihnen jetzt jeweilige Einzelheiten) aus Jesus, was ihm gefällt. Er ist, in heutiger Diktion, egal, was, wer, ob er überhaupt war, nur noch ein beliebiges Mem. Ein “Phäno-Mem” in dem Sinne, dass sich in der Interpretation seiner fast nur noch die jeweiligen beteiligten Selbste spiegeln.

Das ist in der Tat mitunter recht lustig, aber natürlich, offenkundig, keineswegs immer so gewesen und immer noch nicht immer.

Denkt man in diesem Sinne etwas genauer darüber nach, so ist nicht schwer zu begreifen, weshalb Nietzsche das Christentum in hartem Urteile den einen untilgbaren Schandfleck der Menschheit genannt.

Er meinte ja, man solle protestantische Priester noch härter bestrafen als katholische: wider beide habe man nicht Argumente, sondern das Zuchthaus.

Ich sähe ihn manchmal gerne heute, wie er sich lesbische lutheranische Pfäffinnen anschaute, neben ihren ebenso offen schwulen Kollegen.

Vielleicht sagte er dazu auf Nachfrage nur, er habe zum Thema schon alles gesagt.

Ich mache jetzt gleichwohl einen eigenen Vorschlag, vielleicht ärgert sich wenigstens einer darüber: Ja, Jesus war ein Außerirdischer, den man ob seines Größenwahns seiner Galaxie verwies, der auf der Erde gerade den Idiotenhaufen seiner darnach unstillbaren Sehnsucht fand.

Und irgendein Stück Fleisch ließ der Memo-Technokrat dann an einem römischen Kreuze vergammeln, auf dass der Wahnsinn richtig sitze.

Kein Wunder jedenfalls, dass Jesus nicht zu den Chinesen oder den Japanern ging.

Dort wäre es ihm vielleicht wirklich übel ergangen.

Erstere hätten ihn vielleicht zu Suppenhundsfutter verarbeitet, letztere kurzerhand dekapitiert und in den Pazifik geworfen.

Sein Judengeschwätz jedenfalls hätte dort wohl kaum einen interessiert.

Es interessert dort heute noch, trotz aller jahrhundertelanger Bemühungen mächtiger Kräfte immer noch weit unter zehn Prozent der Leute.

Manchmal, ich gebe es offen zu, wäre ich allein aus diesem Grunde lieber ein Chinese oder Japaner als ein Schwabe und Deutscher; immerhin hat mein Volk sich diesen Humbug anzwingen lassen.

Aber, gut, auch die Chinesen und die Japaner haben schon Fehler gemacht; ich tröste mich gemeinhin damit, dass ich in dieser Inkarnation recht gut Schwäbisch und leidlich Deutsch lernen durfte.

Hiemit etwas, das sich eben doch auch nicht dauerhaft zwingend an Jesus-Memen aufhängen muss.

Engländer allerdings, das gebe ich ebenso unumwunden zu, wollte ich, eben schon der Sprache halber, noch nie geworden sein.

Engländer, und dann auch noch Christ!

Der Kelch, nein, diese beiden Kelche, sind – ich weiß nicht, ob ich mir das irgendwann irgendwo verdient habe – dann doch glücklich an mir vorübergegangen.

(Noch zur Klärung: Ich mag die Engländer eigentlich. Der normale Engländer ist weder deutschfeindlich noch humorlos, sehr korrekt und höflich. Ich habe mich auf der Insel meist sehr wohlgefühlt. Das Bier und das Essen, was mir sehr schwer fällt, natürlich herausgerechnet. Selbst England ist, gleich Polen, auch Deutschland, trotz Jesu, noch nicht verloren.)

— Anzeigen —

auxmoney.com - Kredit von Privat an Privat


Diesen Beitrag mit Anderen teilen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Facebook
  • Technorati
  • MySpace
  • LinkedIn
  • Webnews
  • Wikio DE
  • email

Tags:

128 Antworten zu “Jesus als Phäno-Mem”

  1. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Thomas

    Ich kam erst jetzt dazu, das von Dir hier Eingestellte zu lesen.

    Stringent, klar, knapp, hart.

    Beeindruckend!

    “Gott macht die Sache nur noch schlimmer!”

    (Lustig, tief, provokant.)

  2. Dude sagt:

    @Thomas

    Auch wenn ich in weiten Teilen mit Dir einig gehe, und Du grandios die Fatalität der menschengemachten Religionskonstrukte (insbesondere die monotheistischen) beschreibst, muss ich in zwei Punkten vehement widersprechen.

    “Gott ist die Lösung aller Probleme, auf die der Mensch selbst keine Antworten findet oder finden kann.”

    Gott löst keine Probleme innerhalb der Schöpfung, also des multidmensionalen Quantencomputers. ErSie liefert lediglich die Energien, damit das Ding läuft.

    “Die Dinge sind so, wie sie sind. Gott macht die Sache nur noch schlimmer.”

    Eben nicht. Die Dinge sind so, wie wir, als Kollektiv von göttlichen Individuen – einige bewusster, die meisten völlig unbewusst -, sie machen (oder eben machen sollten…)!

    Da sich Gott nicht einmischt, führt einzig falscher GottGLAUBEN – ein Abschieben der Selbstverantworung auf ein gedankliches Abstraktum – dazu, dass die Sache oft noch schlimmer wird.

  3. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Was macht “Gott” denn dann, wenn er sich nicht einmischt?

    Bohrt der nur in seiner Nase?

    Das mache ich, zugegeben, manchmal auch (dabei denke ich aber, wie immer, trotzdem noch was); in der Tat eher, wenn keine anderen Leute dabei sind: aber ich bohre mir nicht nur in der Nase.

    Manchmal sage und mache ich zudem noch was, das andere interessieren könnte, und zwar nicht nur die Popel in meiner Nase.

    Das unterscheidet wohl den Schwaben von Gott.

  4. Dude sagt:

    “Was macht “Gott” denn dann, wenn er sich nicht einmischt?”

    Sein – immateriell, apolar und ewiglich.

  5. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Das finde ich ja sehr großmütig von ihm.

    Ich bin sehr gerührt.

    Dafür bewundere ich ihn wie nichts.

  6. Dude sagt:

    Wie kann etwas, das immateriell und aplolar ist, ein Er sein?

  7. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Das “Er” war hier nur Ausdruck einer sprachlichen Konvention.

    “Gott” hat im Deutschen nunmal ein maskulines grammatisches Geschlecht.

    Was die Abrahamiten anlangt: Derer männlichem Gotte, Vater, sprach ich ohnehin nicht.

    Naja, die Konnotation bleibt bisher wohl noch kaum aus.

  8. Dude sagt:

    ““Gott” hat im Deutschen nunmal ein maskulines grammatisches Geschlecht.”

    Ja, und das ist offensichtlich falsch, und schreit zum Himmel, denn damit wird das weibliche Schöpfungsprinzip der Quelle eben nihiliert, und somit die Quelle nicht mehr verstanden!

    Gott ist apolare Symbiose des weiblichen und männlichen Seins- & Schöpfungs-prinzips.

  9. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Wenn Du “das Gott” sagst, wirst Du es doch nicht los.

    Ich habe noch nicht genauer darüber nachgedacht, ob man von einem Er verfolgt besser dransei, denn wenn von einem Es.

    Ich vermute aber mal, dass die menschliche Psyche mit einem Es, zumal diesbezüglich, wenigstens durchschnittlich noch größere Probleme hätte.

  10. Una Bastet sagt:

    Lieber Magnus,
    Dein aktueller Austausch mit Jochen und Kolibri in einem anderen Strang hat mich daran erinnert, dass Du vor längerer Zeit gefragt hattest, wer der legitime Messias der (noch oder bis vor Kurzem) aktuellen Ära sei. Ich wusste darauf (auch) keine Antwort, und nun finde ich dank Serge Brim und dem anderen J_en, dem der parteiische Google gehört, den betreffenden Eintrag nicht. Also hier, passt ja auch:
    Ob es der “legitime” Messias war, wage ich zu bezweifeln; der Christos, der mit Jesus “von Nazareth” (zumindest am häufigsten) abhing, hiess jedenfalls Johannes (heute genannt “der Theologe”). Kein Wunder, dass der als Lieblingsjünger (des Christos i.V.) betrachtet wird… Allerdings war der Einfluss der vielfach lästerlichen Ansichten von Jesus zu schwach, um den “schlafenden” Johannes dauerhaft in die Irre zu leiten. Später hat der die Kurve gekriegt und ist auf der richtigen Seite stehend diskarniert. Einer von den Guten… Ich schätze daher, das Johannesevangelium ist das einzige womöglich irgendwie für spirituelle Reifung nützliche unter seinesgleichen. Auch die Johannesoffenbarung scheint authentisch zu sein, jener Johannes war zwar nur so einer wie Jesus, bei dem Weisshaarigen aus seiner Vision aber handelte es sich, wie dieser dezent kodiert offenbart, um einen (mit) Amun Re.

  11. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Una Bastet

    Zur Johannesoffenbarung habe ich schon viel gelesen, selbst das Buch selbst ein paar Male, und für mich kristallisierte sich da am Ende doch nur eine Frage heraus: Wieso soll ich und sollen alle anderen nur im Zeichen des Tiers kaufen und verkaufen können, oder aber (das wird stets geflissentlich unterschlagen, steht fast am Schluss) im Zeichen des Lammes?
    Mal abgesehen davon, dass für mich ein Lamm auch ein Tier ist: Wieso sollte ich nur in eines anderen Namen, diesem unterworfen, egal welches von Zween, eine Existenzberechtigung haben? Geht’s noch?
    Sonsten Zahlensymbolik der üblichen Art genung, ja, aber die finde ich auch anderwo. Weiters sehe ich bislang doch, solange mir keiner das Gegenteil zeigt, und zwar nicht nur anhand fragwürdiger kabbalistischer Ableitungen, lediglich krudes, undurchsichtiges, obskurantistisches, esoterisch-magisch aufgeblasenes Geschwätz.
    Wie, wo wird da der Abrahamitischen Krankheit abgeholfen? Von wannen dringt Klarheit durch das grause, düstere, sumpfichte Scheuklappen-Schwappen?
    Der mir das zeigt, dem gebe ich, fürwahr und meiner Treu’, nicht nur ein Bier aus.

  12. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Grade sahe ich noch Deinen alten Kommentar, der mich lachen machte.
    “Magnus, da sind drei Möglichkeiten. Der, die oder das Gott. Wäge gut.”
    “Das ist doch egal. Es gibt jede Sorte Götter. In ihrer Mehrzahl sind sie aber dann alle weiblich, denn es heißt bekanntlich so oder so ‘die Götter’ “.

  13. Una Bastet sagt:

    Authentisch ja, aber der Weisshaarige sprach zu einem überzeugten Christen und musste diese sieben Gemeinden von Christen überzeugen, dass sie seine Worte ohne Änderungen aufzeichnen und bewahren. Das tat er auch darüber, den 7 Engeln persönliche Sachen über sie schreiben zu lassen, die sie teils nur selbst gewusst haben dürften, eine Art Beweis für seine prophetischen/hellseherischen Gaben. Da konnte er die Wahrheit schlecht nackt belassen und musste sich auf Jesu Lehren ausdrücklich positiv beziehen. Es wäre auch andernfalls keine gute Idee gewesen, derlei Dinge anders als kodiert zu postulieren. Der abrahamitischen Krankheit sollte der Text wohl weniger abhelfen, nur über die Jahrtausende gelangen, bis die Zeit käme, wo sich das chiffriert Angekündigte (darum ist auch jedes Wort, exakte Überlieferung wichtig) erfüllen würde. Das mit dem Zeichen des Tieres bezieht sich eventuell auf den Barcode mit seiner 666 (die 3 langen Doppelstriche an Anfang, Ende und in der Mitte). Das mit dem Namen des Lammes, in dem man nur kaufen und verkaufen könne, finde ich nicht im Text. Dabei geht es um etwas anderes, nicht Handel, sondern das “verborgene Manna”, um das “Holz des Lebens”:

    “Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Versammlungen sagt! Dem, der überwindet, dem werde ich von dem verborgenen Manna geben; und ich werde ihm einen weißen Stein geben, und auf den Stein einen neuen Namen geschrieben, welchen niemand kennt, als wer ihn empfängt.”

    Dieser Name dürfte später gemeint sein, wenn er von dem seines Gottes spricht, oder dem seinen, oder dessen der “Stadt” seines Gottes, die aus dem Himmel herabkommt und der auf jemandes Stirne (!) geschrieben stehen soll. Das hat mit “Existenzberechtigung” wenig zu tun, es ist nur ein Geschenk – das, dem “zweiten Tod” zu entrinnen

    “Dieses sagt der Erste und der Letzte, der starb und wieder lebendig wurde:”

    durch Wiedergeburt, jedenfalls soweit möglich (neuer Name, und der von Amen, statt der desjenigen…). Was aber das Bestmögliche ist, das Menschen passieren kann, soviel steht mal fest.

  14. Dude sagt:

    @Una

    “Ich schätze daher, das Johannesevangelium ist das einzige womöglich irgendwie für spirituelle Reifung nützliche unter seinesgleichen.”

    Ich schätze, damit triffst Du ins Schwarze.
    Und apropos Schwarz. Zur Analyse der Kernproblematik und Zusammhänge, die den heutigen Wahnsinn zu beachtlichem Teil erklären, können die Verschlunzungen der Abrahamiten durchaus taugen. ;-)

    Bei Johannes bin ich mir nicht ganz sicher… ich wanke um 50/50… beidseits plausible Argumente.

    @Magnus

    Dass muss als prohetische (und damit [zumindest theoretisch ^^ ] abwendbare!!) Warnung verstanden werden….

    Und ja, die Kommentare dieser Seite hab ich auch mal wieder gelesen. Musste ebenso grinsen, und könnte das damals gesagte direkt wieder hier kopierpastieren, so ich dazu vernommen würde… :-D

    Hochachtungsvoll
    Das Gott.

    ;-p

  15. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Una Bastet

    Kapitel 22, Vers 3:

    “Und es wird kein Verbanntes mehr sein. Und der Stuhl Gottes und des Lammes wird darin sein; und seine Knechte werden ihm dienen und sehen sein Angesicht; und sein Name wird an ihren Stirnen sein.”

    Nun, seine Knechte werden ihm dienen, und sein Name wird an ihren Stirnen sein.

    Da mag ich das eine so wenig wie das andere; ich sehe keinen wesentlichen Unterschied.

  16. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Das Gott

    DUDE: Domum Ubi Dei Exemplum

  17. Una Bastet sagt:

    Du magst keinen wesentlichen Unterschied sehen, aber derer gibt es mehrere, lieber Magnus.
    Zum einen steht an ihren Stirnen der Name dessen geschrieben, dem sie dienen; sie dienen also sich, hinsichtlich der Persönlichkeit (Stirnchakra) und des Verstandes (Halschakra), also der Geistseele oder kurz des (Heiligen) “Geistes”, wie jener weisshaarige Amen es/sich selbst nennt. Was ihr auf die Stirn geschrieben steht, trifft auf die Person, sogar klar für jeden ersichtlich, zu. Das hat mit der Dreieinigkeits-Sache zu tun: Amun/Heiliger Geist/Ur-Licht/Ur-Quelle, die Wiederausfaltung/Stella Maris (Stern des Meeres [der Schöpfung])/die Mutter und das Kind/Ra-Hor(us) sind “eins” (besitzen Amun Re – Gottbewusstsein).
    Zum zweiten dienen sie der Stella Maris garantiert gern, wegen Ihres perfekten Charakters, Ihrer auffälligen Heiligkeit, ganz natürlicherweise, statt aus Zwang wie “dem Tier”.
    Und Recht haben sie auch damit, der zu dienen, die mit der Quelle allen Seins (wieder) eins ward. Das kann man bei den Knechten “des Tieres”, des Mammon kaum behaupten, die einer Sekte von teils wissentlichen Teufelsanbetern auf den Leim gegangen sind oder in deren NWO kaum eine andere Wahl haben, wenn sie zur Gesellschaft dazu gehören, keine Aussteiger sein wollen. Diese Leute mit ihrem perversen Todeskult sind eine Pest, sie verkörpern Niedrigkeit, Ehrlosigkeit, und grinsende, scheinheilige Bestialität, das stinkende Sumpfloch statt der weiten, klaren See vergangener Zeiten (heute sind die Weltmeere ja eher Kloaken).

  18. Jochen sagt:

    @ Una Bastet und @ Dude und @ Magnus

    Arno Mauersberger schreibt in seiner Einleitung zur “Germania” von Tacitus: “Ursprünglich nur ein Magistrat, eine Amtsperson des römischen Volkes, entwickelte sich der Kaiser nach und nach zum >dominus ac deus<, zum Herrn und Gott. Domitian erhob als erster Anspruch auf diesen Titel …"

    Ein gewisser Gaius Julius Caesar (seiner Meinung nach direkter Abkömmling von Göttern) war dann in einer Person u.a. das Staatsoberhaupt des röm. Reiches und zugleich oberster Priester (das was heute der Papst ist!) seiner röm-kath. Kirche.

    Wie nennen die Christen ihren Obermacker? Sie sagen: Mein Herr und mein Gott.

    Der Herr ist der Sohn und der Gott ist der heilige Vater.

    Wer nimmt es sich als einziger heraus, sich so heute zu nennen. Richtig, der Papst – deshalb heißt es auch röm-kath. Kirche.

    Er ist der "heilige Vater" (also Gott) und zugleich der Vicarius Filii Dei (Stellvertreter des Sohnes Gottes) IN EINER PERSON. So wie es auch von Jesus heißt, der es nur etwas anders sagt:

    Johannes 14:8 Philippus spricht zu ihm: Herr, zeige uns den Vater, so genügt es uns!

    Johannes 14:9 Spricht Jesus zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du kennst mich noch nicht? Philippus, wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen! Wie kannst du sagen: Zeige uns den Vater?

    Die Evangelien, die in der Bibel stehen, inklusive dem Johannes Evangelium, mag es auch noch so spirituell erscheinen, sind erfundene Geschichten über eine Person namens Jesus, die es so wie er im Text beschrieben worden ist, nie gegeben hat. Umschrieben wird damit kein anderer als der Gaius Julius Caesar. Es gibt noch viel mehr Evangelien (Geschichten), man hat also mächtig gesiebt, damit das Volk wirklich glaubt, diese Geschichten wären tatsächlich so passiert. Man hat es auch ein wenig vermischt dem der Person des damaligen jüdischen Revolutionsführers Simon bar Kochba, was in der Bibel wie folgend umschrieben wird:

    Markus 5:13 Und alsbald erlaubte es ihnen Jesus. Und die unreinen Geister fuhren aus und fuhren in die Schweine. Und die Herde stürzte sich den Abhang hinunter in das Meer (ihrer waren etwa zweitausend), und sie ertranken im Meer.

    Eine römische Legion bestand damals aus genau 2000 Mann.

    Es ist noch gar nicht mal so lange her, daß Orson Wells über Radio (Hörspiel) die Geschichte von der Landung der Marsbewohner auf der Erde erzählte (Krieg der Welten). Er machte das so gut, daß viele Amerikaner damals glaubten, es wäre ein Livebericht von der Invasion. Viele Leute gerieten damals in Panik und über diese Radiosendung wurde dann sogar ein Film gedreht. Damit will ich sagen, die Leuten glauben alles, wenn es ihnen nur geschickt genug präsentiert wird, z.B. glauben sie ja auch, daß Menschen schon mal den Mond betreten hätten – ja ja, na klar, haben sie ja auch. °° Und die Bibel enthält so gut geschriebene Geschichten über Jesus und seine Wundertaten, daß ja heute noch sehr viele glauben, da hätte es mal eine Person Jesus gegeben, die tatsächlich übers Wasser gehen konnte oder Querschnittsgelähmte auf der Stelle wieder zum Gehen hätte bewegen können.

    DER GLAUBE MACHT ES WAHR. Der Glaube ist es, der solche Geschichten zu authentischen Berichten werden läßt.

    Markus 11:23 Denn wahrlich, ich sage euch, wenn jemand zu diesem Berge spräche: Hebe dich und wirf dich ins Meer, und in seinem Herzen nicht zweifelte, sondern glaubte, daß das, was er sagt, geschieht, so wird es ihm zuteil werden.

    In der Nähe von Jerusalem gibt es gar keine Berge! Also von welchem Berg spricht Jesus hier überhaupt?

    Die Bibel ist mitunter auch sehr lustig.
    Anstatt Berg kann man auch Felsen sagen.

    Matthäus 16:18 Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen.

    Und wie bekommt man nun einen Felsen (heißt übersetzt tatsächlich petra/Petrus) ins Meer geworfen?

    Johannes 21:7 Da spricht der Jünger, welchen Jesus lieb hatte, zu Simon Petrus: Es ist der Herr! Als nun Simon Petrus hörte, daß es der Herr sei, gürtete er das Oberkleid um sich, denn er war nackt, und warf sich ins Meer.

    So einfach ist das!

    Es gibt noch mehr Zweifler. Eben las ich diesen Kommentar beim Honigmann und ich setzte meine Antwort darunter.

    http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2014/08/25/rothschild-agent-us-senator-john-mccains-und-israels-strategie-isis-kalifat-und-dreiteilung-des-irak-religioser-end-krieg-gross-israel-wahres-licht-der-lehre-luzifers/#comment-472167

    Aber das mit dem Thumelicus war ernst von mir gemeint. Denn sie brauchten ja ein Opfer. Und wer hätte sich da denn nicht am besten angeboten, wenn nicht damals der Thumelicus, der auch noch genau in demselben Alter war wie Jesus in den Evangelien und der der Sohn eines der ärgsten Feinde des römischen Imperiums gewesen ist, von Arminius, einem Germanen.

    Tacitus schreibt über Thumelicus: "quo mox ludibrio conflicatus est", was ein Teil eines Satzes ist, der die Zeiten überdauert hat. Der dazugehörige große Rest ist verschollen bzw. man hat diesen Bericht verschwinden lassen oder sich davon anderswie zu Geschichten inspirieren lassen – evtl. die Evangelien ??!!. Übersetzt heißt diese ERSTE ! Hälfte des Satzes: "Wo er bald im Gespött zusammenbrach" oder "Wie das Geschick noch einmal bitteren Spott mit ihm getrieben" oder "Wie das Schicksal dort mit ihm umsprang". Und dann schreibt Fischer-Fabian, der Autor des Buches "Die ersten Deutschen" auf Seite 332 noch dazu: "Wie man es auch übersetzt, irgend etwas Furchtbares scheint mit dem Sohn Thusneldas [Einfügung von mir: Ehefrau des Arminius] geschehen zu sein. Doch was?"

    Meine Meinung ist, da paßt einiges sehr gut zusammen – ZU GUT – und es gibt noch mehr dazu, was ich hier jetzt aber nicht alles ausführen kann. Und ich bin geneigt, den rachesüchtigen Römern einfach alles zuzutrauen, eher denn Geschichten, die nur auf Hören-Sagen und Volksglauben beruhen abzunehmen, daß es mal einen Menschen gegeben hätte, der übers Wasser hätte gehen können und von Geburt an Blinde mir nichts dir nichts hätte sehend machen können.

    Offenbarung 22:20 Es spricht, der dieses bezeugt: Ja, ich komme bald! Amen, komm, Herr Jesus!

    Aber wenn Jesus wiederkommt und vor 2000 Jahren sollte das schon bald geschehen sollen sein, dann werden wir die Wahrheit schon erfahren … Da könnt ihr sicher sein! ^° Und bis dahin, hält sie der Vatikan unter Verschluß.

    Also heißt es auf die Rückkehr der Wahrheit warten. Was nicht weiter schwer ist, denn zur Zeit umgeben uns ja nur Lügen.

  19. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Jochen

    Mein lieber Jochen! Der arme Thumelicus! Nicht genug, dass jener kreuzliche Unfug mit einem rebellischen jüdischen Wanderprediger, derer es damals (wie vielleicht auch noch heute) mehr gab als genug, angerichtet worden sei, nein, das ist Dir nicht genug, es müsse also doch der Sohn des tapferen Arminius und seiner Gattin Thusnelda gewesen sein.
    Interessant. Aber: wozu? Hätten die Römer etwa Gelüste gehabt, einen der bedeutendsten germanischen Häuptlingssöhne, dessen gnädiger Paps ihnen nur mal 10 % des stehenden Heeres des Gesamtreiches in einer Schlacht vernichtet, den Juden, auch mit denen natürlich im Dauerhändel, zum befriedenden, befriedigenden Richtspaße darzubieten? Mir erscheint das ein wenig grell.
    Und, bitte, lieber Jochen, komme mir zur Untermauerung Deiner These bitte nicht mit all den blonden und blauäugigen Jesussen in irgendwelchen bayerischen Kirchen; Maria sieht da auch nicht so sehr orientalisch aus.
    Ich frage mich ehrlich gesagt auch schon seit Jahrzehnten, weshalb diese Geschichte mit dem oder jenem Jeso so wichtig und dauerhaft bedeutsam sein solle, wolle da nochsojeder das auch glauben.
    Deshalb: Jesus als Phäno-Mem.

  20. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Una Bastet

    Nun, zu “stella maris” habe ich mich gerade nochmal oberflächlich eingelesen, wobei es bereits diffizil ward.
    Gehen wir aber nun von der Mutter Gottes (Maria) einmal weg, wie von den Sternen, welche für Seeleute dafür galten, und ich nehme nur “stella”, also Stern, und “maris”, also des Meeres, so stellt sich die Sache für mich als (schlichten) alten Kabbalisten und Symbolkundler doch recht einfach als eine Kombination dar, in der ganz schlichtemang, ganz altselig, das Feuer, der Stern, also das männliche Prinzip, jenem des Wassers, der Großen See, dem weiblichen beigesellt.
    Der, wenn er das von mir Angeführte gut findet, damit gerne fortsetzt, den lache ich jedenfalls aus, wenn er mir sagt, er müsse halt dienen. Nuja, so dient sich’s denn halt gerne.
    Wieso denn immer dienen? Ist das eine Sucht bei den Leuten? Haben die das von schlechten Impfungen? Liegt das an der Fernbedienung?
    Dienen, dauernd Dienen, das ist doch endlich dasselbe wie bei diesen Moslematen, die darin immerhin ehrlicher sind, dass es da gleich Unterwurfung heißt. Wo ist der Unterschied?
    Gut. Ich komme mal ein bisschen runter. Wenn es richtig läuft, dienen wir dem Ganzen so, dass es auch uns angemessen dient. Damit dienen wir gar nicht. So ist weder Herr noch Knecht. Auch nicht, da es Rang nach Können gibt.
    Achja, noch zu den Irren, die Du ansprachst, von denen ja immer mehr im Schwange in den letzten Jahren, mir ist derer schon lange mehr oder weniger verlässlicherer Kunde: Ich denke, man geht ihnen am schlimmsten auf den Leim, wenn man in jedem ihrer Brimborien und ihrem ganzen Symbologastertume allzuviel sucht, allzulange alte Buchstaben umdreht, anstatt jene zu setzen, die heute gebraucht.
    Du magst wissen, dass ich Kabbalah, Crowley, Runen, einfachere Formen der Sprachwissenschaft auch universitär, stets privatär studieret habe; derlei endet nie; und es ist natürlich auch keineswegs ausgeschlossen, dass, wie viele steif und fest behaupten, wozu es auch allererstaunlichste Indizien gibt, nicht nur erst vorgestern beim Milchholen Außerirdische hier gasteten und werkelten.
    Ich weiß, dass ich eine Menge Dinge noch nicht weiß. Aber ich habe eine Menge an Indizien schon auf einige dieser Sachen, einige Erfahrung im Verfolgen dessen, was allerwahrscheinlichst so oder widrig am Ende genau gewusst werden kann, allzumal, wenn es mich wirklich interessiert.
    Oh, ja, ich vergaß des Anfangs. Mit Stern und Meer verbindet doch ein jedes erstmal einen Stern über einem Meer, oder gehe ich da falsch? Mindestens in der Vorstellung glitzert nun auch das Licht des Sterns über das Meer, von sanften Wellen gebrochen, ins Auge des Betrachters oder der Betrachterin. Jaja. Die Seeleute, die hatten halt nur den Polarstern und die Venus und das Meer. Wo allerdings das mit dem Dienen wegfällt, kann ich mich mit dem Stern der See als Bild aufs Sinnlichste anfreunden.

  21. Jochen sagt:

    @ Magnus

    “Interessant. Aber: wozu?”

    Du siehst das Ganze aus dem Blickwinkel der heutigen Zeit, mit all den neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen im Hinterkopf, dem von dir so geschätzten Zeitgeist. Stell dir vor du lebtest zu damaliger Zeit, als die Welt politisch gesehen noch eher sehr klein war und Rom zwar die Schreckensherrschaft ausübte, aber selbst auch Angst vor dem Zerfall hatte.

    Tacitus, der als einziger mal etwas über sie geschrieben hat, hat die Germanen nie persönlich kennengelernt, er war nie in deren Land gewesen. Auch meinte er, die Welt sei eine Scheibe. Das allgemeine Denken von damals kann also nicht mit dem heutigen allgemeinen Denken verglichen werden. Und wenn zu damaliger Zeit von der Welt gesprochen wurde, dann meinte man das Römische Reich.

    Wenn du nun meinst, daß Arminius gerade mal 10 % des stehenden Heeres des Gesamtreiches in einer Schlacht vernichtet hat, so war das für Rom dennoch eine Katastrophe sehr großen Ausmaßes. Außerdem war Arminius, wie man es heute sagen würde, der Staatsfeind Nr. 1. Denn er zeigte sich vorher dem Römischen Reich treu ergeben und nutze das aber dann aus, um denen in den Rücken zu fallen. Hätte das Schule gemacht, dann wäre Rom schneller untergegangen, als sie gedacht haben.

    Thumelicus als dem Sohn von Arminius, wurde eine viel größere politisch/gesellschaftliche Bedeutung beigemessen, als du es dir aus heutiger Sicht vorstellen kannst. Er wurde extra von den Römern großgezogen, nur um zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt seine ihm zugedachte Rolle spielen zu müssen. Das bedeutet, was mit ihm geschehen sollte, war lange Zeit vorher schon bis ins Detail geplant. Was dazu u.a. aus der Jesusgeschichte paßt, ist, daß auch bei ihm der Tag festgesetzt war, an dem er sterben mußte/sollte.

    Fischer-Fabian, der Germanenkenner, sagt es so: “Auch war es mitunter opportun, die Barbarenfürsten am Leben zu lassen. Man konnte sie als wichtige Figuren in das weltweite politische Schachspiel einsetzen. Mit Thumelicus hatte man gewiß das vor.” Quelle: Fischer-Fabian, Die Ersten Deutschen, Bastei-Lübbe Verlag, Seite 332.

    Die Betonung liegt auf WICHTIGE FIGUREN und mit WELTWEIT meinte man nur das Römische Imperium in seinen Grenzen.
    Die Gelehrten nehmen an, daß Thumelicus zum Gladiator erzogen wurde, um dann an einem ausgesuchten Tag in einer Arena zu sterben. Aber was sollte an einem Gladiatorenkampf, wo doch so etwas zu jener Zeit durchaus üblich war, schon so besonderes sein, daß man Thumelicus 30 Jahre lang darauf vorbereitete? Nein, mit ihm hatte man etwas ganz besonderes vor. Etwas Unvergleichliches!

    Dazu kam, daß die Römer auf der einen Seite, die Germanen fürchteten und im Nahen Osten bereiteten die jüdischen Rebellen ihnen große Probleme. Was die Germanen angeht, waren die Römer rachesüchtig und den Juden wollten sie den Wind aus den Segeln nehmen, indem sie ihren Messias kreuzigten. Tja und durch das Volk entstanden dann durch Hören-Sagen Geschichten durch diese Sache; die Juden bekamen ihren Jesus, die Römer ihren Christus und auf nicht wenigen Runensteinen, wie du weißt, wurde eine bestimmte Person ab da von den Germanen verewigt. So ging das mit JESUS um die ganze Welt, wobei die WELT eben noch lange nicht mit dem Wort Welt vergleichbar ist, zu der wir heute eine Beziehung haben.

    Die Germanen (Deutschen) werden ja heute noch gefürchtet, also müssen sie immer irgendwo mit eingebunden werden (z.B. in die NATO oder in die EU), wie der Günter Verheugen einmal gesagt hat.

    http://www.pi-news.net/2010/12/eu-damit-deutschland-nicht-zur-gefahr-wird/

    An der Welt an sich hat sich von früher bis heute nicht viel geändert. Das Römische Reich besteht im Kern immer noch. Unser ganzes politisches System ist quasi römisch, wie es auch unser Rechtssystem ist. Die alten Feinde, sind auch die heutigen Feinde des Imperiums. Und sogar den römischen Oberpriester und Caesar gibt es immer noch.

    Und was die biblische Jesusgeschichte angeht, an die glaubst du anscheinend ja mehr, als ich es inzwischen tue. Meine Meinung ist, wer damals in Jerusalem gekreuzigt worden ist, der muß nicht unbedingt auch identisch mit dem sein, mit dem man an anderer Stelle im römischen Reich sein böses politisches Spiel getrieben hat. Früher gab es kein Telefon, kein Internet, keine Bücher, keine täglichen Nachrichten … über Ereignisse erzählte man sich etwas und das machte dann die Runde. Und die wenigen Historiker, die etwas aufschrieben, kamen fast alle von den Römern. Man hatte also leichtes Spiel, zwar tatsächlich vorgekommene Ereignisse, aber zu dem zu machen, für das man sie benutzen wollte. Und was die Sache mit “Jesus” angeht, wird sie heute noch mit Erfolg von den Römern dazu benutzt, die Menschen ziemlich unter Kontrolle zu halten. Denn anstatt sich zu wehren gegen all die Ungerechtigkeiten, die dem Volk passieren, warten sie nun seit über 2000 Jahren immer noch auf die Rückkehr des Messias, damit er sie aus dem Schlammassel heraus errette. Oder ist es nicht so Magnus?

    Heute noch hört man Jugendlich TUSSI sagen, dabei wissen sie gar nicht mehr, woher die Abkürzung herrührt. Die stolzen Germanen von damals, sind zu total verblödeten Mitläufer des römischen Systems geworden, die sich selbst in die Pfanne hauen. Aber bald ist ja wieder Weihnachten und dann gibt es wieder reichlich Geschenke und das System freut sich auf seine Art mit, denn dann klingeln wieder die Kassen. Und der Herr und Gott braucht gar nicht wieder zu kommen, denn er ist schon da und sitzt in Rom auf seinem goldenen Thron. Und wenn er sich mal in der Öffentlichkeit zeigt, dann fallen sehr viele vor ihm (fast) auf die Knie, als wäre er wirklich ein Gott.

    „Maria sieht da auch nicht so sehr orientalisch aus.“

    Spiegelt ein gemaltes Bild von einer Frau denn die Wirklichkeit wieder?

    Spiegeln geschnitzte Kreuze mit einer Jesusfigur (egal ob als Mann oder Frau) daran, die Wirklichkeit wieder?

    Spiegeln Filme über Jesus Christus tatsächlich die Wirklichkeit wieder?

    Spiegelt das Turiner Grabtuch wirklich die Wirklichkeit wieder?

    Spiegelt die Bibel die Wirklichkeit wieder?

    http://www.hist-rom.de/rez/heicthum.html

    In diesem Text oben mutiert Thumelicus zum Spartacus. Von Spartacus heißt es übrigens, er wäre gekreuzigt worden. Ich sagte ja, bei der ganzen STILLEN POST damals, hat sich so einiges miteinander vermischt, was dann zuletzt zu der EINEN biblischen „Wahrheit“ geworden ist, woran die Christen glauben und nicht nur die.

    WAS ABER IST DENN DIE WIRKLICHKEIT und was die WAHRHEIT?

    Die Wirklichkeit wird uns doch täuschend echt präsentiert und das ist doch die Wahrheit. Und wie gerne flüchten sich Menschen in die Unwirklichkeit von Filmen, Büchern, Computerspielen … und in die wahnwitzige Idee, alles was wir kennen, käme in Wirklichkeit von den Außerirdischen.

  22. Una Bastet sagt:

    Lieber Jochen,
    es heisst bei den Jesusanbetern: Der Vater, der Sohn und der Heilige Geist sind eins; den Papst nennen sie heiliger Vater, weil sie ihn als Stellvertreter/Statthalter des Sohnes ihres Gottes ansehen, sie setzen ihn keineswegs mit dem Ur-Licht gleich. Jesus “von Nazareth” hat sich mit mit dem Vater gleichgesetzt laut des Zitats. Hätte dieser Vicarius Filius Dea sich mit der Mutter identifiziert, träfe dies – “technisch” – sogar zu, denn er hatte zwar keineswegs Ihren Geist inne (wie er behauptete und wohl auch wähnte), doch Ihr Selbst durchaus. Indizien weisen darauf hin, dass Jesus früh starb, und dies seine – idiotische – Wahl war. Das passt zum berichteten Detail, dass er per Vision (dank des “Geistes der Weissagung”, mit dem seinesgleichen geboren ist) vor seiner Verhaftung und Kreuzigung gewarnt wurde – und sich drein schickte statt zu fliehen, was noch möglich war. Julius Cäsar wurde in den Evangelien (deutsch: Frohen Botschaften) auf keinen Fall umschrieben, obschon sicher einiges hinzugedichtet wurde und von anderen Leuten gewirkte “Wunder” Jesus zugeschrieben worden sein dürften, den hat es schon gegeben und manches stimmt in jenem – lediglich sogenannten – NT [Amuns; übrigens].

    Lieber Magnus,
    der Stern des Meeres entsprich dem Stern des Tarot, der Muttergöttin, “Stern aus dem Meer der Schöpfung” ist eine bessere Beschreibung, und mit Jesu “Leihmutter” Maria, die vermutlich von einem römischen Legionär geschwängert wurde, hat die wahre Stella Maris nur gemein, dass beide so bezeichnet werden und Jesus aus unterschiedlichen Gründen als beider Kind durchgeht, bei Maria allerdings nur gerade so zu Recht.
    Von “dienen müssen” hat der Amen kein Wort gesagt. Johannes wollte den anbeten, wovon er ihn abhielt. Dieser Typ wusste warum; wie ein Diener klang der ja nun keineswegs, dennoch nennt er sich Knecht, weil er genau das auch sein wollte. Die Hintergründe sind ähnliche wie die, welche bei Popkonzerten zu Ohnmachtsanfällen kreischender Backfische führen… So ganz wohl fühlt sich dieser Amen augenscheinlich aber auch nicht vor Johannes mit dem Eingeständnis, er fügt zu “Dein Mitknecht” flugs noch hinzu: “und Deiner Brüder vom Stamm der Propheten” – denen geht es ebenso, es liegt an Ihr statt an vermeintlich ohnehin vorhandener Servilität meinerseits…

  23. Dude sagt:

    @Jochen

    “Das allgemeine Denken von damals kann also nicht mit dem heutigen allgemeinen Denken verglichen werden.”

    Stimmt genau – damals waren das Gros der Menschen noch nicht so degeneriert und verblödet. ;-)
    Aber dessen, wie im folgenden Deines Kommentars zu entnehmen, bist Du Dir ja längstens bewusst.

    Apropos römisches Imperium. Danke für Deine Hinweise auf Walti Veith, auch wenn der offenbar übersieht, dass der ganze Scheissendreck, der sich heute nach und nach zur Klimax emporschwingt, eben nicht erst im alten Babylonien, sondern bereits im alten Sumer begann… Aber das ist ne andere Geschichte. ;-)

    “Und der Herr und Gott braucht gar nicht wieder zu kommen, denn er ist schon da und sitzt in Rom auf seinem goldenen Thron.”

    Nönö, der schwarze Papst sitz auf dem Schwarzen Thron (hatte mal ein eindrückliches Bild dazu, aber find es leider grad nicht)… da sass angeblich bisher noch keiner drauf. Er steht aber längst bereit für den offiziell zum Weltenkönig ausgerufenen Antichristen.

    Liebe Grüsse
    Das Gott in Gott :-D

  24. Jochen sagt:

    @ Una Bastet

    “Hätte dieser Vicarius Filius Dea sich mit der Mutter identifiziert …”

    Das tut er doch, deswegen trägt er auch immer ein langes weißes Kleid.°^°

    ” … – und sich drein schickte statt zu fliehen, was noch möglich war.”

    Er wollte ja gar nicht fliehen bzw. er konnte es nicht, da diese Entscheidung schon längst getroffen war bzw. es war einfach der Plan – weshalb ich ja auch meine Theorie mit Thumelicus damit verflochten habe.
    Dabei hatte Jesus Angst vor dem Tod – SELTSAMERWEISE – und er hatte auch zu Beginn seines Predigerlebens große Angst vor den ungläubigen Juden.

    Johannes 7:1 Darnach zog Jesus umher in Galiläa; denn er wollte nicht in Judäa umherziehen, weil die Juden ihn zu töten suchten.

    Dann erfolgte aber eine Wandlung in ihm und er beschimpfte die Pharisäer sogar öffentlich.

    Johannes 8:44 Ihr seid von dem Vater, dem Teufel, und was euer Vater begehrt, wollt ihr tun; der war ein Menschenmörder von Anfang an und ist nicht bestanden in der Wahrheit, …

    Das war kurz bevor sie ihn festnahmen. Es ging also alles schön nach der Reihe.

    Kann ein Plan so perfekt aufgehen? Dazu sagen die Christen: Selbstverständlich, denn so war es Gottes Plan.
    Dazu sage ich, auch Menschen schmieden gute Pläne und diese gehen auch auf. Dazu lese z.B. das hier:

    http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2014/08/27/hinter-dem-isis-schwindel-steckt-der-yinon-plan/#comment-472983

    Warum sollte der Schöpfer aller Dinge einen so blöden Plan machen müssen, um die Menschheit zu retten, wofür extra einer (sein Sohn dazu noch) gekreuzigt werden muß, wo er doch dazu imstande sein müßte, diese komplette Welt hier, mit Planeten und Sternen und allem, in einer Sekunde verschwinden zu lassen, um dann im selben Moment eine völlig neue und bessere zu erschaffen, ohne alles Böse? Wenn das DER oder DIE oder DAS GOTT nicht fertig bringt, dann sollte er sich besser einen neuen Job suchen. Dann ist er nämlich ein Nichtskönner und Scharlachtan.

    Zu einem von Menschen gemachten Plan paßt das aber alles, inklusive einer blutigen und schmerzhaften Kreuzigung, viel besser. Menschen sind es mit kranken Gehirnen, denen es auch gar nichts ausmacht, daß Millionen in Kriegen leiden müssen und ihr Leben auf völlig unnatürliche Art verlieren; und das alles nur weil sie nach persönlicher Macht streben und Besitz ihnen über alles geht. Dafür erschaffen sie auch gerne einen Erlöser für das arme geknechtete Volk, der verspricht, ihm irgendwann die Freiheit zu bringen. IRGENDWANN – damit es auch schön unbestimmt ist, wann das geschehen könnte. Für die Christen ist das Wörtchen BALD ihre Religion. Damit verknüpfen sie ihren ganzen Glauben und ihre ganze Hoffnung und sie merken dabei gar nicht, wie sehr sie damit HINTERS Licht geführt werden, wo sie doch solche übereifrigen Lichtanbeter sind. Der Erfolg der Mächtigen und geisteskranken Pläneschmieder, ist die Dummheit und Gutgläubigkeit der unterwürfigen Massen, die gar nicht auf die Idee kommen, daß man ihnen mit scheinbar Gutem (namentlich z.B. Jesus Christus oder Iman) Böses will.

    “Von “dienen müssen” hat der Amen kein Wort gesagt.”

    Was du sagst, stimmt nicht.

    Offenbarung 22:3Und nichts Gebanntes wird mehr sein. Und der Thron Gottes und des Lammes wird in ihr sein, und seine Knechte werden ihm dienen; 4und sie werden sein Angesicht sehen, und sein Name wird auf ihren Stirnen sein. 5Und es wird keine Nacht mehr sein, und sie bedürfen nicht des Lichtes eines Leuchters, noch des Sonnenscheines; denn Gott der Herr wird sie erleuchten, und sie werden herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit.

    Das Wort KNECHT beinhaltet schon das Verhältnis hier Herr und da Dienerschaft.
    Und daß die Dienerschaft HERRSCHEN darf, besser gesagt, ihren eigenen Herrschaftsbereich bekommt, beinhaltet, daß es noch eine viel größere Gruppe gibt, die dann immer noch nur Knechte, besser Sklaven, da sie ja noch unter den Knechten stehen – das ist genau das System unserer Gesellschaftspyramide, mit z.B. einem Präsidenten oder Bundeskanzler oben, deren Oberboss der Papst ist, denn alle neu gewählten Regierungsoberhäupter müssen bei ihrem Amtsantritt dem Papst vorstellig werden, dem Beamtentum, als den Knechten und Mitherrschern, weshalb die auch alle schön brav den Mund halten und an ihren Sesseln kleben und schließlich den Lohnsklaven ganz unten, als die breite Masse, die nie mitreden dürfen, sondern nur mal alle vier Jahre ein paar doofe Kreuzchen machen sollen, wobei sie denken, sie hätten doch etwas zu sagen. Ihnen sagt man, alle Macht geht vom Volke aus, und in der Tat ist die breite Masse so gehirnmanipuliert, daß sie dem wirklich Glauben schenken, was man ihnen sagt. Sie denken, wenn ein Buch (Bibel) 3500 Jahre alt ist, dann beinhaltet es auch die reine Wahrheit. Die ganzen Dazudichtungen zu Hören-Sagen-Geschichten im Verlauf dieser Zeit, werden einfach akzeptiert, das zu sein, was sie scheinbar sind.

    “NT [Amuns; übrigens].”

    Ob du jetzt Amun, Amen, Amon, Amun-Ra oder auch Jesus Christus sagst, es ist immer derselbe Typ.

    Oder ob du Vater, Sohn, heiliger Geist sagst oder Horus/Osiris, Amon und Isis, es ist genau dasselbe.

    “Julius Cäsar wurde in den Evangelien (deutsch: Frohen Botschaften) auf keinen Fall umschrieben”

    Julius Caesar kommt namentlich in den Evangelien gar nicht vor. Aber man gedachte ihm ein Pseudonym zu und damit wurde er im Geheimen zum Hauptdarsteller. Nur das tatsächliche Opfer ließ man dann natürlich jemand anders sein.

  25. Dude sagt:

    @Jochen

    “Warum sollte der Schöpfer aller Dinge einen so blöden Plan machen müssen, um die Menschheit zu retten, wofür extra einer (sein Sohn dazu noch) gekreuzigt werden muß, wo er doch dazu imstande sein müßte, diese komplette Welt hier, mit Planeten und Sternen und allem, in einer Sekunde verschwinden zu lassen, um dann im selben Moment eine völlig neue und bessere zu erschaffen, ohne alles Böse?”

    Eine der wichtigsten Fragen überhaupt. Kurzantwort: Gottvatermutter mischt sich nicht ein im Quantencomputer, weil dieser eben Tummelplatz der verlorenen Seelen ist… da verwundert auch der sich kumulierende Irrsinn nicht mehr sonderlich.

    Nur würde ich die Planer nicht Menschen nennen. Es sind viel eher Dämonen im Dienste des Materiegottes.

    “nur weil sie nach persönlicher Macht streben und Besitz ihnen über alles geht.”

    Ich behaupte es geht nicht um Besitz. Der ist bloss netter Nebeneffekt, der sich aus einem gewissen Grad an Macht automatisch ergibt (je höher der Grad, umso höher wird auch der Besitz und dessen Irrelevanz). Es geht im Kern bloss um die Macht.

    Abgesehen davon, unterschreibe ich Deine Ausführungen, deine grandiose Analyse 1-1. Auch wenn ich nicht von “Lichtanbeter” sprechen würde, weil: https://dudeweblog.wordpress.com/2014/06/16/die-symbolik-des-begriffs-licht/

    Können wir uns auf Scheinlichtanbeter einigen? :-)

    Ps. Dir ist hoffentlich bewusst, dass kaum einer Deinen m.E. beachtlichen und entscheidenden Ausführungen auch nur ansatzweise folgen kann? Ich nehme an, ja.

  26. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    “Gottvatermutter mischt sich nicht ein im Quantencomputer, weil dieser eben Tummelplatz der verlorenen Seelen ist…”
    Soso. Das Gott verliert also irgendwie Seelen, die dann, im Quantencomputer gelandet, selbst bei mir anstranden.
    Oder von wem wurden diese verlorenen Seelen sonst verloren? Oder von was?
    Was ist denn überhaupt – als etwas Besonderes – eine “verlorene Seele”? Zumal, wenn das ja laut Deiner Definition im Quantencomputer wohl alle sind?
    Was soll die Narretei?

  27. Dude sagt:

    Nö, Magnus, die immateriellen, ewigen Seelen sind auch ewiglich Teil der Ganzheit, des Absoluten. Aber sie können sich – aus welchen irrsinnigen Gründen auch immer (ich z.B. würde mich am liebsten dauernd nur noch hauen wegen dieses fatalen Urfehlers, unabhängig davon, was ich wohl für Gründe hatte) – freiwillig dazu entscheiden, in den Tummelplatz der Achterbahnfahrt (vgl. Bill Hicks “it’s just a ride”) einzusteigen… damit gelangen sie in die illusionäre Materienwelt, deren Gott eben der Satan ist, der hier auf Erden – Jesuitengesoxxe sei Dank – auch geflissentlich angebetet wird.
    Und die meisten glauben dann – v.a. aufgrund des Vergessens um ihre wahre Herkunft, ihren wahren individuellen Kern, diese Scheinwelt der Materie sei die Realität, während es nur eine geschickt gezimmerte Illusion ist. Die Illusion des multidimensionalen Quantencomputers.
    In gewisser Weise kann man also durchaus von “verlieren” sprechen, aber die materielle Illusion durchschaut, ist es das eben nicht, weil dasjenige, was das Lebewesen, das Individuum im Kerne ausmacht, eben trotz Einstieg in die Achterbahn der Illusionen, nachwievor noch in der Quelle in Ewigkeit weilt. Darum ist die Ausrichtung des Bewusstsein eben ent-scheidend!
    https://dudeweblog.wordpress.com/2013/03/29/sein-nichtsein-unendliche-verganglichkeit-in-unwandelbarer-ewigkeit/

Eine Antwort hinterlassen