Jesus als Phäno-Mem

Im Kommentarstrange zum Beitrag “Jesus kein Jude?” schrieb Leser haschmech heute unter anderem:

“Ob Jesus ein Jude war oder nicht, ist eigentlich schnurz.
Wer aber war oder ist Jesus, der große Weltlehrer, in Wahrheit?”

Jener Jesus, egal nun welcher, ob Hebräer, Arier, sonst einer Volkszugehörigkeit, hat es sozusagen “geschafft”, daran womöglich weitgehend unschuldig, zu einer fast beliebigen Projektion zu werden.

Wer er “in Wahrheit” war, werden wir mit einiger Wahrscheinlichkeit nie herausfinden, und gelänge es doch, so glaubten jene, die in ihrer Weise weiter an ihn glauben wollten, eben doch so an IHN weiter, wie sie das eben wollen.

So gesehen ist Jesus wohl das, was man gemeinhin als einen “hoffnungslosen Fall” bezeichnet.

Der abrahamitisch geprägte Teil der Menschheit (gut, die meisten Juden werden bloß lachen, sei ihnen gegönnt, ich lache auch) muss wohl noch eine längere, teils schmerzhafte Entwicklung durchmachen (die Moslems, die ihn als einen Propheten achten, auch), bis dass dieses auf ihn bezogene Gewaber morphischer Felder endet.

Jeder macht (ich spare mir und Ihnen jetzt jeweilige Einzelheiten) aus Jesus, was ihm gefällt. Er ist, in heutiger Diktion, egal, was, wer, ob er überhaupt war, nur noch ein beliebiges Mem. Ein “Phäno-Mem” in dem Sinne, dass sich in der Interpretation seiner fast nur noch die jeweiligen beteiligten Selbste spiegeln.

Das ist in der Tat mitunter recht lustig, aber natürlich, offenkundig, keineswegs immer so gewesen und immer noch nicht immer.

Denkt man in diesem Sinne etwas genauer darüber nach, so ist nicht schwer zu begreifen, weshalb Nietzsche das Christentum in hartem Urteile den einen untilgbaren Schandfleck der Menschheit genannt.

Er meinte ja, man solle protestantische Priester noch härter bestrafen als katholische: wider beide habe man nicht Argumente, sondern das Zuchthaus.

Ich sähe ihn manchmal gerne heute, wie er sich lesbische lutheranische Pfäffinnen anschaute, neben ihren ebenso offen schwulen Kollegen.

Vielleicht sagte er dazu auf Nachfrage nur, er habe zum Thema schon alles gesagt.

Ich mache jetzt gleichwohl einen eigenen Vorschlag, vielleicht ärgert sich wenigstens einer darüber: Ja, Jesus war ein Außerirdischer, den man ob seines Größenwahns seiner Galaxie verwies, der auf der Erde gerade den Idiotenhaufen seiner darnach unstillbaren Sehnsucht fand.

Und irgendein Stück Fleisch ließ der Memo-Technokrat dann an einem römischen Kreuze vergammeln, auf dass der Wahnsinn richtig sitze.

Kein Wunder jedenfalls, dass Jesus nicht zu den Chinesen oder den Japanern ging.

Dort wäre es ihm vielleicht wirklich übel ergangen.

Erstere hätten ihn vielleicht zu Suppenhundsfutter verarbeitet, letztere kurzerhand dekapitiert und in den Pazifik geworfen.

Sein Judengeschwätz jedenfalls hätte dort wohl kaum einen interessiert.

Es interessert dort heute noch, trotz aller jahrhundertelanger Bemühungen mächtiger Kräfte immer noch weit unter zehn Prozent der Leute.

Manchmal, ich gebe es offen zu, wäre ich allein aus diesem Grunde lieber ein Chinese oder Japaner als ein Schwabe und Deutscher; immerhin hat mein Volk sich diesen Humbug anzwingen lassen.

Aber, gut, auch die Chinesen und die Japaner haben schon Fehler gemacht; ich tröste mich gemeinhin damit, dass ich in dieser Inkarnation recht gut Schwäbisch und leidlich Deutsch lernen durfte.

Hiemit etwas, das sich eben doch auch nicht dauerhaft zwingend an Jesus-Memen aufhängen muss.

Engländer allerdings, das gebe ich ebenso unumwunden zu, wollte ich, eben schon der Sprache halber, noch nie geworden sein.

Engländer, und dann auch noch Christ!

Der Kelch, nein, diese beiden Kelche, sind – ich weiß nicht, ob ich mir das irgendwann irgendwo verdient habe – dann doch glücklich an mir vorübergegangen.

(Noch zur Klärung: Ich mag die Engländer eigentlich. Der normale Engländer ist weder deutschfeindlich noch humorlos, sehr korrekt und höflich. Ich habe mich auf der Insel meist sehr wohlgefühlt. Das Bier und das Essen, was mir sehr schwer fällt, natürlich herausgerechnet. Selbst England ist, gleich Polen, auch Deutschland, trotz Jesu, noch nicht verloren.)

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548 Antworten zu “Jesus als Phäno-Mem”

  1. Kolibri sagt:

    Dieses MEM ist mit Sicherheit der Grund- bzw. Eckstein, auf dem alle anderen Systeme aufgebaut wurden.
    Eine der gefährlichsten Massenvernichtungswaffe, heute in Zusammenarbeit mit den Medien. IS zeigen uns heute die Vorgehensweise.

    Glauben wurde mit diesem Mem jahrhundertelang über Wissen gestellt.

    Eine künstliche Ordnung, die nur durch äussere Zwänge aufrecht erhalten werden konnte.
    Ein hohles Gebilde aufgebaut auf ein Gewaltmonopol klerikaler und politischer Institutionen.
    Doch die Geschichte hat schon mehrfach bewiesen, dass eine künstliche Ordnung, durch Sachzwänge und Abhängigkeit auf Dauer keinen Bestand hat.

    Wenn tiefere Einblicke in die Perversion, Verstrickungen höchster klerikaler und politischer Kreise beweiskräftig veröffentlicht werden, ist es ratsam Kotztüten bereit zuhalten.

    Deshalb, es ist an der Zeit eine freiheitliche Ordnung anzustreben, die den uns innewohnenden Idealen entspricht.

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    Ich spreche für mich jetzt ein vorläufiges Schlusswort hier, mich dahingehend gleichzeitig korrigierend, dass noch (bald) Näheres zur Vergiftung des Verhältnisses der Geschlechter entlang des Phäno-Mems folge. Dazu ist hier schon vieles gesagt.
    Sobald ich die Muße dazu finde, werde ich den ganzen Strang inhaltlich noch einmal zusammenfassen, auch diesen Aspekt natürlich, vielleicht auch punktuell erweitern: das könnte gar ein kleines Büchlein werden.
    Es liegt wahrlich viel Material auf dem Tisch.
    Nochmal mein Dank an alle Mitwirkenden.
    Der Strang bleibt wie alle anderen selbstverständlich geöffnet.

  3. Una Bastet sagt:

    Lieber Magnus,

    mir ist hinsichtlich der Offenbarung noch ein interessantes Detail entgangen, nämlich die Meisterzahl 144 (Tausend), die die Anzahl der Geretteten aus den 12 israelischen Stämmen zu beziffern scheint. Scheint… Wie ich vor Kurzem gelernt habe, hatte diese Zahl in Hochkulturen immer besondere Bedeutung, “Meisterschaft”, über der der 33 noch. Die Mondpyramide der Maya (beziehungsweise der echten Erbauer, die von den Maya wohl mit roher Gewalt besiegt wurden) zum Beispiel hatte 144 Stufen, die Sonnenpyramide daneben hatte 216 (=6*6*6). Das Pentagramm, am Himmel alle acht Jahre neu “gezeichnet” durch die Konjunktionen der Sonne mit der Venus, ist, eingezeichnet in einen Kreis, unterteilt in den 4-Elemente-Teil, der 216° einnimmt und den von den anderen Elementen zum Äther, der Spitze, mit 144°. 216 dürfte also beispielsweise für den Tiermenschen, ohne ätherische Züge stehen, 144 für das, was zum Gott-Menschen noch nötig ist, dazukommen muss. Die 144 Tausend beschreibt wie, keineswegs wie viele, die Personen sind. Die 12000 * 12 Stämme Sache ist offenbar zur Verschleierung eingefügt worden. Auch die Rait, das neue Jerusalem, das vom Himmel herabkommt
    „16 Und die Stadt liegt viereckig, und ihre Länge ist so groß als die Breite. Und er maß die Stadt mit dem Rohr auf zwölftausend Feld Wegs. Die Länge und die Breite und die Höhe der Stadt sind gleich.”
    http://unzensiert.zeitgeist-online.de/2012/10/21/jesus-als-phano-mem/comment-page-3/#comment-423004
    hat mit der 144 zu tun, sie hat ein Format :-) von 12*144 Tausend. Aber ihre Zahl ist wohl die 666 (die addierten Koordinaten des alten Jerusalem sind 66°60′). Das Tier 666 heisst deswegen Tier, um es vom “Menschen” 666 zu unterscheiden. Die Zahl soll laut Axel Klitzke (der irrt aber auch zuweilen) sowohl Böses als auch Gutes in sehr hoher Potenz symbolisieren können. 144 ist übrigens auch die 13. der mystischen Fibonacci-Zahlen, Trumpf XIII im Tarot steht für den Tod – und der ist Synonym für Horus, wenn auch eher symbolisch, im übertragenen Sinn, im Sinne des Zen in etwa.

  4. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Una Bastet

    Ich will nur kurz auf ein paar Deiner vorgebrachten Punkte eingehen.
    Dass die 144 in der Bibel eine aufgeladene Zahl ist, daran kein Zweifel.
    Nun, in der Tat, bei einer 360-Grad-Einteilung des Kreises (im Zehnersystem) bildet sie zwei Fünftel dessen ab; womit wir beim Pentagramm wären, welches astronomisch-astrologisch für die Sonne-Venus-Konjunktionen steht, gleichzeitig für den Menschen, ästhethisch-geometrisch zumindest (Leonardo zeigte dies, siehe italienische Ein-Euro-Münze, auch die Mannuz-Rune liegt an der fünften Stelle, wenn man das 24er-Futhark “von hinten” liest), den Goldenen Schnitt, also die Fibonacci-Reihe, in der diese Zahl nun ausgerechnet an der dreizehnten Stelle, jener wiederum der Überschreitung der Jahresordnung (je nach Lesart rechts- oder linksherum im Futhark für jera – das Jahr – oder aiwaz – die Ewigkeit stehend) liegt; und das Pentagramm selbst teilt die Strecken exakt im Verhältnis des Goldenen Schnitts. Das ist schon eine Menge Holz.
    Dann noch die potenzierte 12, oder 3 hoch 2 mal 2 hoch 4 (9 mal 16); in Primfaktoren schriebe man man es an der Schule umgekehrt.
    Kein Wunder daher, dass man diese Zahl so “aufgejubelt” hat.
    (Ich sage Dir hier jetzt offenkundig kaum Neues; einem unbedarfteren, interessierten Leser mag meine Nacherläuterung aber nützlich sein.)
    LG

  5. Magnus Wolf Göller sagt:

    Ich bekam heute noch den Hinweis auf die Herodes-Geschichte der Flucht Mariä mit dem Heiligen Kinde nach Ägypten, die ein Engel angewiesen habe. Was uns dieses Zeichen zu sagen habe, weiß ich nicht.
    Wichtiger mir aber diese Frage, die mir von derselben Person zugetragen. Jesus habe im Tempel die Tische der Geldwechsler umgeworfen. Nur die der kleinen Geldwechsler, jener der Kupfer- allenfalls Silbermünzen.
    Wieso warf er nicht bei jenen, die in Gold wucherten, den Großen und Mächtigen, etwas um?
    Konnte er das nicht, oder wollte er das nicht?
    Sollte er das nicht?
    War ihm das gar vom Pappi verboten?

  6. Magnus Wolf Göller sagt:

    Jesus, der Antikapitalist. Der Armen Retter. Dem kein Reicher ins Himmelreich kömmpt.
    Aber seinem Pappi, dem bleibt er, selbst noch angenagelt verreckend, am Ende doch treu. Ist ja sein Pappi.
    Nein, ich bin eben immer noch nicht durch mit diesem Mem.
    Wieso soll kein Reicher ins Himmelreich kommen?
    Sollen etwa alle arm sein, staubige Straßenprediger?
    Sollen alle sich von den Reichen, die dafür dann nicht ins Himmelreich dürfen, sich hienieden ans Kreuz nageln lassen?
    Was, setzen wir den Fall, wenn ich groß erbte, also unverschuldet ein Reicher würde, selber stürbe, bevor ich alles gut verteilt hätte, setzte es dann auch Hölle?
    Jeder ein kleiner Knecht oder ein Bettler. Das ist Jesu vollkommene Welt. Schuld sind immer nur die Herren. Bloß sein Pappi nicht.
    Der aber kann ja nichts dafür, dass er Herr. Den Job hat er sich nicht ausgesucht. Der ward ihm zugewiesen. Wir wissen nur nicht, von wem.
    War es eine ägyptische Tempelhure?
    Oder sein schwulöser Freund?
    Haben ihn alienöse Flugscheibenfritzen dazu verdonnert?
    Musste er dem Hades entsteigen, zur Extrastrafe, einen schwerstmissratenen Sohn über die Menschheit zu schicken?
    Ist oder war Jahwe lediglich ein malader Kampfhund, dem man die Zähne ausgebrochen, so dass ihm nichts anderes blieb, als seinen Sohnwuffi auszuschicken?

  7. Magnus Wolf Göller sagt:

    Sich für den Rest opfern. Vorgeblich. Das wollte Pappi Jahwe so. Aber nicht im gerechten Kriege, zur Verteidigung der Heimat, der Seinigen, den sicheren Tod im Auge, nein, wir sind eben nicht bei Leonidas und dessen 300 Getreuen, da wäre ich vielleicht auch gestanden bis zum Ende, wir sind beim Jesus-Mem.
    Scheinopfer. Ganz arges Scheinopfer. Endlich gar kein Opfer.
    Lediglich ein Schauspiel, von dem wir noch nicht einmal wissen, ob es überhaupt stattgefunden wie überliefert.
    EIN Mensch, wofern es so war, wie behauptet, er eben doch Mensch, angesichts all jener, die klar bezeugt ihr Leben für andere ließen: DER soll nun der Einzige, der Besondere gewesen sein?
    Was lassen sich die Leute da einsingen?

  8. Magnus Wolf Göller sagt:

    Und, weil ich gerade gut draufbin, an alle Reinkarionantentunten.
    Bis zu welcher Reinkarnation hin hat es der Jesus denn geschafft?
    Wischt er jetzt bei den Altkatholen den Kirchenboden?
    Hat er die Ausbildung erfolgreich absolviert, ist jetzt Hauptwachtmeister bei der Jerusalemer Polizei, wo er zum Erschießen echter Semiten (Araber) jederzeit ermächtigt und dafür noch Orden einsammelt?
    Oder hat man ihn da reingeritten, dass er Schweinemetzger werden musste?
    Was, liebe Reinkarnationsgläubige, wird ihn wohl ereilt haben?
    Ist er jetzt EU-Kommissar?
    Mit einem noch schlechteren Englisch als jener grundpeinliche Schwabe da drüben?
    Hat er inzwischen leidlich Deutsch gelernt? Haben ihn die Amalekiter abgeholt, es ihm beizubringen? Oder ist er noch hilflos am Üben?
    Der Typ wirft wahrlich genügend Fragen auf. Nein, nicht er, das Mem um ihn herum.
    Und all die Blöden tun das, denen ich hiermit wiederum ans Leder gehe.

  9. Michael sagt:

    ” … Um Agrippa zu verspotten, habe eine Meute von Einwohnern Alexandrias einen „armen Teufel“ namens Karabbas mit einem Teppich über der Schulter und einem Korb auf dem Haupt als König verkleidet, verspottet und schließlich geschlagen. … ” (Barabbas; Wikipedia)

    Der Tor wurde zu dem Tor. Genau dieses ist das Tor zu dem seit dem alle Unbedarften hindrängen, weil ihnen alleine durch ihn Rettung versprochen. Weswegen die Torheit der Weg, denn der Tor gibt vor alleine die Tor-Hoheit zu haben, und sich mit ihm zusammen die Klinke in die Hand zu geben, so scheint es zumindest, zum erstrebenswertesten Ziel fast aller wurde.

    Sehr nützlich zur flächendeckenden Verbreitung der Torheit erwies sich dabei die Sprache, welche als das niedergeschriebene Wort, das gedruckt schließlich Weltruhm erlang, somit der Tor in aller Munde und er einfach nicht mehr aus unserer Welt wegzudenken ist.

    Johannes 1:1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.

    Das gesprochene oder/und geschriebene Wort ist demnach Gott. “Und Gott sprach: Es werde Licht!”, dieses steht in der Schrift, Bibel genannt, worin der Unbedarfte nachschlägt, was Gott gesagt hat. Das Wort wurde gleichfalls zum Leitfaden im Alltag und Gott damit durch die Schrift direkt hinein in die Gegenwart katapultiert. Will der Unbedarfte einen guten Rat für sein Leben, dann schaut er in der Bibel nach, was Gott dazu sagt. Das aufgeschriebene Wort wird so ständig zu neuem Leben erweckt. Unsterblichkeit ist ein Phänomen, das durch niveauvollen Umgang mit Schriftzeichen zur allseits beliebten Wahrheit wurde. Zu der Wahrheit, die das Wort ist.

    Durch dieses Wort alleine kommt Rettung für den Menschen. Das wurde den Menschen gesagt mit Hilfe des Wortes und sehr viele Menschen glauben es. Sie sind in der Tat bereit dazu dies zu glauben, denn immer wieder wird ihnen das gepredigt, es wird ihnen regelrecht eingehämmert durch Meister Hämmerlein.

    1.Korinther 1:21 Denn weil die Welt durch ihre Weisheit Gott in seiner Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott, durch die Torheit der Predigt diejenigen zu retten, welche glauben.

    D.h. also, erst durch die Erfindung der Sprache und der Schrift dazu, wird Gott als das erkannt, was er ist, aber nur von jenen, die glauben. ER-SIE-ES zu einem Wesen, einem WORT, bestehend aus einzelnen Buchstaben. JHWH geschrieben. Dazu gesellt sich, wer die Torheit am besten predigt, schließlich von JHWH zu seinem Sohn ernannt wird. Der sich dann bezeichnen darf als Tor, der von sich behaupt, von sich behaupten darf, das Tor für alle zu sein.

    Johannes 10:9 Ich bin die Tür. …

    Ihm folgen fast alle – blind, denn er predigt ihnen als das Wort Gottes Torheit.

    1.Korinther 1:19 denn es steht geschrieben: «Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen.»

    Es schaut so, als wäre es tatsächlich fertig gebracht worden, die Menschen durch Sprache und Schrift größtenteils zu verdummen. Alle wollen ähnlich dem Tor werden, der das Tor ist. Kein Wunder, dass Fussball so beliebt bei den Menschen ist – Tor, Tor, Tooooor !

    Wir sagen bei uns für Tor oder Tür (Tyr) auch Porz. Da heißt es dann schon mal, wenn es draußen kalt und irgend so ein Tor die Tür zu lange aufläßt: Mensch, mach de Porz zo!

  10. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Michael

    Ach, diesmal heißt Du Michael. Nicht sehr spannend.
    Um mich auf das Thema Wort rauszureizen, dafür müsstest Du Dir Besseres einfallen lassen als das Gegebene.

  11. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Alle

    Jetzt mal Klartext.
    Wer hier unter Decknamen anrückt, der hat damit zu rechnen, dass der Göller ihn auch noch unter dem dritten bald herauskennt.
    Ich bin zwar nicht Jesus, wohl eher zum Glück, ich heiße Magnus, aber ich mindestens kann lesen.
    Und damit dauert es auch nicht lange, bis dass ich Decknamen zuordnen kann.
    Wie der eine oder andere Schlunz es unter einem neuen versucht.
    Lasst das.

  12. Schlunz sagt:

    @ Magnus

    Ich weiß, daß du weißt wer ich bin. Und ich weiß auch, daß du weißt wer ich bin, wenn ich namentlich jener oder dieser oder ein anderer nicht mehr bin. Außerdem offenbarte ich es dir vor längerer Zeit einmal selbst, daß ich gerne meine Kommentarnamen wechsle, wie andere ihre Hemden. Ich kann das machen wie es mir beliebt und selbst wenn ich es nicht dürfte, würde ich es tun. Es war trotz allem aber immer noch ein gewisser Reiz vorhanden, bei dir an Diskussionen wie dieser hier teilzunehmen – bisher immer noch. Ihr redet hier teilweise so viel Unsinn zusammen, daß ich einfach gerne dagegen halten möchte. Mit der Zeit gelang es dir jedoch, diesen Reiz in mir mehr und mehr abzutöten, so daß er schließlich, was dich und deinen Blog betrifft, nun überhaupt nicht mehr vorhanden sein wird. Was das betrifft, zeigtest du dich wirklich als ein guter Lehrer.
    Eigentlich bin ich dir dafür sogar dankbar, denn ich habe viel zu viel Zeit hier auf deinem Blog vertrödelt. Leider tat ich das gleiche auch auf anderen Blogs, wo immer nur geredet und geredet und geredet … wird.
    Eigentlich bist du in einer gewissen Weise nicht besser als meine lieben “Freunde” vom Bibelblog, die mich jetzt auch endgültig von hinten besehen können. Im Vergleich zu denen ist es ebenso dumm, was du hier zeigst, nämlich dass du auf einen sachlich bezogenen Beitrag so einen SCHEISS zur Antwort gibst.
    Über deine Stichproben aus der Bibel oben mußte ich mich schon etwas amüsieren, denn so wie von dir dargelegt und ausgelegt, ist es tatsächlich in der Bibel nicht zu finden. Damit gibst du deinen liebsten Gegnern, den Gläubigen, Zucker, obwohl du dir sicher zu sein scheinst, ihnen Gift aufs Brot zu schmieren. Das würden die noch nicht einmal löschen. Da mußt du schon stärkeres Geschütz auffahren, so daß die sich wirklich winden wie ein Wurm, wenn der Vogel ihn aus der Erde zieht.
    Tja, was wäre noch zu sagen? Eigentlich nichts, denn es lohnt sich einfach nicht. Nur an mich selbst müßte ich schon die Frage stellen, warum ich mich doch erneut dazu herabließ, hier wieder einen Kommentar einzustellen. Gute Frage! Ich werde darüber nachdenken. So wie ich auch über Jesus und sein Christentum nachgedacht habe und erkannte, daß es der falsche Weg für mich ist. Darauf aber wäre ich auch irgendwann ohne dein Zutun gekommen, bin es gar schon längst im zarten Alter von ca. 12 Jahren, weswegen du also nicht Stolz auf dich zu sein brauchst. So nun mache ich he endjültisch de Porz hönger mer zo un jonn.

    “ich heiße Magnus”

    Tolle Erkenntnis!

    “aber ich mindestens kann lesen.”

    Das können die vom Bibelblog auch.

  13. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Schlunz

    Gehabe er sich wohl.

  14. Magnus Wolf Göller sagt:

    Was heißt es, symbolisch, dass Jesus, zu einer Zeit, da das in seinem Alter schon so gut wie jeder nicht Impotente war, nicht Vater war?

  15. Una Bastet sagt:

    Lieber Magnus,

    was es symbolisch bedeutet bzw. ob es überhaupt symbolisch gedeutet werden kann, lässt sich schwer feststellen… Ich denke allerdings, da in den Evangelien die Zeit von der Adoleszenz bis zum 30. Lebensjahr des hebräischen Ersatz-Christos fehlt und viele Quellen davon ausgehen, dieser habe in jenen Jahren die einstige Zuflucht, die Heimat seiner Kindheit Ägypten oder Indien/Tibet aufgesucht und dort von spirituellen Lehrern Unterweisungen erhalten, er auch glaubte, das Heil komme von den Juden, also jenen religiösen, pseudo-speziesistischen Elitarismus, in moderater Form zwar, aufwies, dass es schlicht am Mangel an Jüdinnen in der Fremde lag, denn nur die sind nach der mosaischen Lehre als Fortpflanzungspartnerinnen geeignet: Das “Jüdische” kann nur durch die ethnisch israelitische Mutter an ihr Kind weitergegeben werden. Und als Wanderprediger in Judäa hatte er wohl keine Zeit mehr für Familie…

    Was ich eigentlich noch ergänzen wollte: Auf der Suche nach “Armageddon” stiess ich hierauf:
    „Die militärische Bedeutung des Ortes und seine Rolle als militärisches Schlachtfeld spiegeln sich in der Apokalypse des Johannes im Neuen Testament. Armageddon, abgeleitet von „Har Megiddo“ (der Berg von Megiddo), erscheint dort als der Ort der biblischen Endschlacht zwischen Gut und Böse (Off. [16,13–] 16,16). (…) Megiddo wird in der Bibel (z. B. 1. Chr 7,29: im Stammesgebiet Manasse) und in den Amarna-Texten erwähnt (EA 242-247, 365), ein Brief (EA 248) stammt vielleicht aus Megiddo. In ägyptischen Quellen wird Megiddo zuerst unter Thutmosis III. in Zusammenhang mit seinem 1. Feldzug genannt. (…) Ein Keilschrifttext aus dem benachbarten Taanach nennt Megiddo als ägyptisches Verwaltungszentrum. (…) König David eroberte die Stadt nach 1000 v. Chr. Sein Sohn Salomo ließ in seiner Nachfolge einen neuen Palast und eine Zitadelle in Megiddo erbauen. Megiddo gelangte nach der salomonischen Teilung an das Nordreich Israel. König Ahab ließ die berühmten Pferdeställe errichten, die früher irrtümlich Salomo zugeordnet wurden. 733 v. Chr. übernahmen die Assyrer die Herrschaft über die Stadt. 609 v. Chr. stemmte sich König Joschija von Juda in Megiddo gegen die Truppen des ägyptischen Pharaos Necho II., um ein gemeinsames Vorgehen Ägyptens und Assyriens gegen Babylon zu verhindern. Joschija verlor die Schlacht und auf rätselhafte Weise das Leben.[2] (….)Seit persischer Zeit verlor die Stadt ihre einstige Bedeutung.[3] Pharao Scheschonq I. ließ 918 v. Chr. die Stadt zerstören.[4]“ Sowie:
    „Die Schlacht bei Megiddo, auch Palästinaschlacht genannt, war vom 18. bis 19. September 1918 die letzte große Schlacht des Ersten Weltkriegs im Nahen Osten. Sie führte zum vollständigen Zusammenbruch der osmanischen Front und zur Niederlage der von Otto Liman von Sanders befehligten türkischen Armee. Schon am Tag darauf nahmen die Briten unter General Allenby das osmanische Hauptquartier im Westjordanland ein.“ (Wikipedia)

    Es erscheint höchst naheliegend, dass der Berg Megiddo tatsächlich der Ort der Endschlacht ist. Zum einen, weil auch hier Ägypten und Israel Ansprüche auf das Gebiet erheben könnten, Ägypten mit mehr Recht m. E., da es Megiddo, mindestens, eher regierte. Zum anderen, weil die Türken (und die Deutschen) hier die Entscheidungsschlacht um Palästina gegen die britische Krone verloren, die das Land bei den Zionisten gegen den von ihnen bewerkstelligten Eintritt der USA in WK I eintauschte. Die essentielle Bedeutung dieses Ereignisses für die weiteren ergibt sich aus der Offenbarung und dem meinerseits bereits dazu Ausgeführten… Im Zusammenhang damit, welche Waffe der Engel, der die “himmlischen” Heerscharen anführt, verwendet, und damit, was in Palästina in der Gegenwart abläuft, wie sehr diese Gräuel empören, ergibt es eindeutig Sinn, dass es in der Endschlacht um die Ebene beim Berg Megiddo geht, es sich hier zuspitzt:

    “11 Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd, und der Sitzende auf ihm wird genannt treu und wahrhaftig, und mit Gerechtigkeit richtet er und führt Krieg. (Offenbarung 3.14) (…) 14 Und die Heere im Himmel folgten ihm auf weißen Pferden, bekleidet mit feiner Leinwand, weißer, reiner. (Offenbarung 17.14) 15 Und aus seinem Mund geht heraus ein scharfes Schwert, damit mit ihm er schlage die Völker (…).” (Offenbarung 19,11 ff)

    Die Endschlacht ist m. E. der Infokrieg, daran habe ich keinen Zweifel. Etwas, woran ich ebensowenig zweifle, ist, da die Vision Traumsymbole und Archetypen beeinhaltet, sie sich derselben Sprache bedient wie das Unbewusste in Träumen, sie also zumindest teilweise denselben Regeln folgt, wie es Träume tun – sie sind vielfach selbsterklärend, d. h. oft verdeutlicht die folgende Sequenz die vorherige, sie laufen auch zeitlich keineswegs linear ab – dass die Offenbarung verrät, wer “Gott” ist:

    “1 Und es erschien ein großes Zeichen im Himmel: ein Weib, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt eine Krone mit zwölf goldenen Sternen. 2 Und sie war schwanger und schrie in Kindesnöten und hatte große Qual zur Geburt. (…) 5 Und sie gebar einen Sohn, ein Knäblein, der alle Heiden sollte weiden mit eisernem Stabe. Und ihr Kind ward entrückt zu Gott und seinem Thron.” (Offenbarung, 12,1 ff)

    Mir ist klar, dass “das Weib” Königin Aiset (“Isis”) sein muss; von Ihr wurde der Urchristos Hor nur nie entrückt laut ägyptischen Überlieferungen… Mit der Sequenz wird “nur” gezeigt, wer das Kind gebar; andernfalls, dass Sie erst nach der Entbindung (“Macht-technisch”) zum Thron der Gottheit wurde, was, nach Adam Ries, tatsächlich zutrifft.
    Und bei Offenbarung 16,3 – “Und der zweite goß aus seine Schale in das Meer; und es wurde zu Blut wie von einem Toten, und jede Seele Lebens starb, das im Meer” – kann demzufolge, anders als ich letztens schrieb, auch das physische gemeint sein: Die anfängliche Vision wird offensichtlich später präzisiert; zuvor ist von nur einem Drittel des Meeres die Rede, worin alles sterbe: Es ist nur dieses Drittel, um das es bei dieser “Detailansicht” geht. Und es ist sicher schon ein Drittel der Weltmeere tot, ein Drittel der im Meer lebenden Arten ausgerottet…

    Dir und Deinen Jungs einen guten Start ins neue Jahr (für Weihnachtswünsche ist’s ja nun zu spät)!

  16. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Una Bastet

    Ich will zunächst nur zu einem von Dir aufgeführten Aspekt etwas sagen.

    Es sind oft – nicht unbedingt immer – dieselben, die behaupten, Jesus sei kein Jude gewesen (in Wirklichkeit ein Arier…), die überdies behaupten, er habe zwischenzeitlich irgendwo in Indien oder Tibet, also bei Hindus oder Buddhisten, Lehrjahre absolviert.

    Die Zielsetzung dieser Narration ist recht offenkundig: Die Lichtgestalt Jesus soll von der Jahwereligion weg, hin zu einem (vegetarisch lebenden, unvergorenen Wein trinkenden…) Reinkarnationsprophetentherapeuten interpretiert werden.

    Hier steht meines Wissens eher der Wunsch, Jesus aus der Abrahamiterei herauszulösen, Pate, denn dass irgendwelche Hinweise auf die These wenigstens sinnig verdichtet wurden.

    Letztlich will man eben doch nur, am lieben Jesus nicht zu verzweifeln, einen “Arier” aus ihm machen, wenigstens einen Juden, der erst bei “Ariern”, oder immerhin Tibetern erfuhr, wie das mit dem Spirisein richtig geht.

    Ich weiß, dass ich mit meiner diesbezüglichen Skepsis, ja, dem leichten Spott, der sich unter meine Ausführungen dazu mischt, manche auf die Palme bringe.

    Siehe dazu auch diesen Altartikel: http://unzensiert.zeitgeist-online.de/2012/02/06/jesus-kein-jude/

    Das Phäno-Mem Jesus ist so stark, dass sich viele den echten Jesum auf Deibel komm raus in ihre Weltsicht, als einen besonders vorbildlich Guten und Gerechten und Erleuchteten eingemeinden wollen. Da bedarf es keiner Logik. Da wird einfach drauflosgeglaubt und -behauptet was das Zeug hält.

    Ich wünsche auch Dir ein reges Jahr 2015.

  17. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Una Bastet

    Es geht gar so weit, dass Anhänger der obigen Jesustheorien meinen, der gute Jesus hätte wohl gar genau dahin müssen, wo Jahwes rachsüchtiger Pfad eingeschlagen.
    Allein: Ich sehe auch, dass jener Wüstengott wahrscheinlich noch nicht einmal Gutes für seine Anhänger verhieß, muss aber keineswegs in die Dreigöttersenke ausziehen, dorten weitere Rätsel aufzugeben, mich in jenen Strudel hinein.
    Ohne die Jesusserei, ich weiß auch nicht, was geworden wäre.
    Mit wirren Christen hätten wir uns schonmal nicht herumzuplagen. Ob das den Juden gutgetan hätte, wer weiß? Zumal in welchem Sinne. Ob es ohne Jesus als Phäno-Mem überhaupt Moslems gäbe?
    Also nochmal: Jesus war irgendwie in Galiläa oder so geboren worden, schaffte es dann später nach Indien oder Tibet oder beides, wo er erfuhr, wie man als Jude alles wieder zusammenleimen könne, indem man den Alten Bund erneuert und ihn zugleich unüberhörbar klar bricht.
    Ob man für so eine Doppelzüngigkeit, eine ganz einfache, üblich durchaus unter Eheleuten und heutigen Geschäftspartnern und bei Leuten mit vermeintlich höherer Sendung sowieso, allerdings erst 2000 Meilen mit dem Kamel nach Indien reisen muss, sie dort zu erlernen, das mag wiederum dahinstehen.
    Schwurbelischwurbela.
    Ich weiß nicht, ob es inzwischen chinesische Christen gibt, die davon überzeugt, Jesus habe eine Zeitreise zu Laotse unternommen, vielleicht auch mal bei Konfuzius vorbeigeschaut, etwas Anstand zu versuchen über seine Leute zu bringen. Und für mexikanische Indianer hat er dann beim Mitxichoatepetlitlan gelernt. Salud y alegría.

  18. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Una Bastet

    So, dass das jetzt auch noch heraußen.

    Ich denke, Du gräbst Dich zu sehr in die esoterische Symbolik hinein.

    Und selbst wenn sie von “Höheren Wesen” (Atlantern, Göttern, Außeridischen, dem einen Gott selbst usw.) stammte, gut, Du gibst Dich einigermaßen vorsichtig: so bliebe und bleibe wenigstens ich mehr als nur skeptisch, denn von denen hat noch keiner offen mit mir gesprochen.

    Und hätte einer das: Was sollte ich ihm gleich einfach so glauben?

    Ich sehe auch nicht ein, bevor mir das Gegenteil bewiesen jedenfalls, was schwierig wird, weil Tote wenig einsehen können, dass mein Leben und das meiner Kinder von irgendwelchen abkosmischen Schakalen vor zweitausend oder fünftausend Jahren im vorhinein ins Verhängnis oder in irgendeine beschissene Katharsis oder Zwangsreinkarnation voreingeschrieben worden sei.

    Da sind doch in erheblichem Maße Leimtöpfe aufgestellt. Die fangen Menschen wie die Fliegen.

    Für die allermeisten “Suchenden” ist zumal die “Offenbarung” des Johannes nichts als ein Leimtopf.

    Ich wünsche Dir, dass das für Dich nicht gilt.

  19. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Alle

    Ich komme immer mehr zu der Erkenntnis, dass selbst die handfeste Zahlensymbolik in sogenannten Heiligen Schriften eher Blendwerk denn im guten Sinne erhellend.
    Alles irgendwie verschlüsseln, oder was? Für wen denn dann?
    Konfuzius und Nietzsche redeten klar, das rechte Maß ergab sich da von selbst.
    Andere maßen bewusst genau; da gibt es herausragende Dichter.
    Die stellten aber, selbst wenn sie nicht jeden Kniff verrieten, nicht alles durch diesen Teil ihrer Kunst ins Dunkel.

  20. Una Bastet sagt:

    Lieber Magnus,

    ich habe auch keinen direkten Hinweis auf Lehrjahre Jesu bei (einem) “gojischen” Esoteriker(n) gefunden. Allerdings haben die Pharisäer kein solches Wissen, dass Jesus auch nur eines der ihm zugeschriebenen “Wunder” hätte damit wirken können. Sie können ihm freilich fast sämtlich nur zugeschrieben worden sein, statt nur zu einem grossen Teil, wie ich annehme. Dass der Wunsch christlicher Rassisten Vater des kaukasoiden (“arischen”) Jesus ist, erscheint auch mir sehr plausibel. Aber arisch bedeutet nur edel; zum Adel (Arier) qua Blutlinie, mehr noch, zum Hochadel (qua Wesenskern) würden Jesus jedoch alle Eingeweihten zählen.

    “Für die allermeisten “Suchenden” ist zumal die “Offenbarung” des Johannes nichts als ein Leimtopf. Ich wünsche Dir, dass das für Dich nicht gilt.”

    Ich bin keine Suchende, gebe aber zu, ohne den Schlüssel zum Verständnis, die Wahrheit, zu kennen, sind es Leimtöpfe; wird man selbst die Ätherchronik fast zwangsläufig falsch interpretieren. Ickesche/Risische Irrungen und Hysterie sind ein gutes Beispiel. Nein; kurz nach meinem 30. Geburtstag habe ich die (prä)historische Wahrheit im Internet gefunden.

    Die Zahlensymbolik in zumindest der Offenbarung ist durchaus sehr erhellend, wofern man sie richtig deutet. Weshalb verschlüsselt wurde, hat ein Musiker (in Bezug auf seine Texte) mal in nur vier Worten erklärt: “coded to be safe”. Die Offenbarung, gegeben von einem wachen Amen Ra an eine “Seele in Isis” und eindeutig prophetisch (mir jedenfalls ist das klar) gehört eindeutig zu den Heiligen Schriften; die Christenbibel per se keineswegs. Es gibt eine Rede von Herrn Hermann Göring zur Vivisektion/Tierquälerei, wofür er durch seine administrativen Befugnisse in Ermangelung eines schon bestehenden Gesetzes dagegen Schutzhaft im KL verhängt; offensichtlich Schutz vor den eigenen Taten, noch mehr bösem Karma, denn: wovor sonst? Deren Verschriftlichung gehört daher meines Dafürhaltens auch zu den Heiligen Schriften, man findet solche beispielsweise auch bei den Herren Nietzsche und Schiller, um mal bei deutschen Postulaten zu bleiben, aber sie werden selten als solche angesehen. Womöglich sind z. B. die Veden in Teilen ebenfalls heilige Texte; ganz sicher ist es aber dieser, so unglaublich wie wahr (kodiert, verschleiert, freilich, doch klar genug):

    http://www.asetka.org/AsetianBible.shtml

    Anderswo schrieb ein Kommentator neulich, dass die (religiöse) Wahrheit auf den Tisch müsse, und Recht hat er, auch darum erwähne ich, wo diese en detail steht. Frei machte sie mich tatsächlich, “Wermut” hin oder her.

  21. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Una Bastet

    Ich habe mal auf den Link (AsetianBible) geklickt, das Inhaltsverzeichnis zum Buch und dessen Einleitung (die ersten eineinhalb Seiten davon in der Voransicht) überflogen. Mehr weiß ich bislang dazu nicht.

    Da Du Icke und Risi in ihren Irrungen erwähnst, nicht nur deshalb, möchte ich Dich bitten, das Wesentliche, das wesentlich andere am Inhalt der Schrift kurz darzulegen. Möglichst entschlüsselt.

    Der Autor hat einen spanischen Namen, einen Allerweltsnamen, ich vermute, es ist ein Pseudonym, aber es kann natürlich auch ein Südamerikaner oder Ami oder sonst einer sein, der das da auf Englisch niedergelegt hat.

    Gibt es das auch auf Spanisch, auf Deutsch zumal?

    Weiß man, wer der Autor wirklich ist?

    Kurzum, das, was Marktschreier heute einen “Teaser” nennen, ein anreizender Kurzabriss, wäre sehr willkommen.

    Wenn das Original in Englisch gehalten, wird es mich kaum überfordern, es in der Ursprache zu lesen, was ich desfalls selbstverständlich vorziehen werde.

    Und wenn es aus irgendeiner Form des Ägyptischen zunächst ins Englische übersetzt wurde, so werde ich es auch lieber in dieser Version lesen, denn dass ich erst einen altägyptischen Dialekt zu lernen hätte, einfach auf die Kundigkeit des Übersetzers vertrauend.

    So, jetzt habe ich doch noch zwei Seiten weitergelesen. Der Kerl kann zweifellos schreiben. Der Stil wirkt mir fast, wie als ob ich ihn kennte bzw. schon einmal etwas von ihm gelesen hätte. Die ganze Sache ist sehr subtil-suggestiv angelegt, dabei arrogant bis übers Maß, mit klarer Schrittrichtung dahin, wo Schwarzkünstler sich ihr Vergnügen und Stelldichein geben. Unverhohlen, aber edel verpackt.

    Nach dem, was ich jetzt gesehen habe, werde ich mir das Büchlein zu wissenschaftlichen Zwecken wohl besorgen, auch wenn Du es nicht weiter belobigst. Wenn der Typ (ein paar Seiten darf ich ja noch einsehen, bevor ich kaufe) das so durchhält, taugt das Ding zu Lehrzwecken.

    Bei mir aber vermutlich anders, als dieser – was ist der? ein Gott? was? – Großmeister, so heiße ich ihn jetztmal, es angesetzt.

    Ja, es mag für Rhetorikseminare taugen.

    Ja, irgendwoher kenne ich diesen Stil.

    Die Rhythmik, die Sprachmelodie: Das ist nicht Crowley, das ist jünger, und doch spricht da der herrische Engländer des 18. Jahrhunderts.

    Ob das Tavistock-Institute noch so talentierte Leute aufbieten kann?

    Da versteht einer nicht nur das Klappern, sondern auch sein Handwerk. (Habe jetzt noch den Rest der Einleitung gelesen.)

    Liebe Una, mir scheint, nach dieser ersten Voransicht, dass dies Werk, wenn dessen Absicht, die Menschheit zu befördern, im Gegenteile ausgeführt, denn so liegt es schonmal nicht an, eine anständige Einleitung zu schreiben, eigentlich schon eine Anleitung zum Kleinsein des Lesers.

    Das ist nicht neu, klar, hier aber hebt einer dies Anfangsstrategem auf ein hohes sprachliches Niveau, Chapeau, soweit, dem anderen.

    Allerdings, das sei klar, arbeite ich nicht wie jener andere.

    Ich sage auch nicht immer alles direkt, doch ist es nie mein Behuf, meinen Lesern erstmal ihre relative Mindheit, an mir gemessen, grundsätzlich vorzuführen, auf dass sie nach solcher Lektion umso lieber an meinen Lippen hingen.

    Da pflege ich einen anderen Vortragsstil, auch eine andere Pädagogik.

    Das riecht gar nicht gut.

    Also gut, es ist Nacht, aber es wird weitergemacht.

    Es sind da schon ein paar ganz schäbige Tricks drin, die ich jetzt nicht benennen werde. Die sind auch so neu nicht.

    Ich befürchte aber, dass im Fortgang des Buches durchaus klar Leute zur Anwendung psychischer (magischer) Techniken angestachelt und da herangeführt werden, die Möchtegerns und die Irrsten und die so schon Schlimmsten, was ja, nur wenig verklausuliert (jaja, man redet sich ein wenig heraus), schon in der Einleitung angekündigt.

    Eine grelle Schrift wahrscheinlich (außer, es käme nach der Einleitung nicht mehr viel), daher danke für den Hinweis.

  22. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Una Bastet

    Ich werde nicht schlau aus Dir.

    Dass Du verbales Aikido kannst, ist mir lange bekannt.

    Hier hast Du nun, mit einiger Beharrlichkeit, die Ägypter eingeschleust, hinter Jesu Rücken sozusagen. Der Rest hat keine Puste mehr, aber Deine Ägypter, die können zu Jesus noch was.

    Deine Hartnäckigkeit beeindruckt mich ebenso wie Deine Gewandtheit und Schlagfertigkeit, indem Du nur scheinbar wie nebenher mit allerlei Theorien und Interpretationen, freihändigster wie auch besser gegründeter Art umher und dann auch wieder auf bestimmte Punkte schweifst, so dass ich, unterm Strich, die Stabilität Deines Verstandes trotz meiner obigen Einwände bestätigt sehe.

    Was mir die Ehre verschafft, dass Du – ich weiß, Du bist schnell, aber selbst wenn Du fast so schnell bist wie ich, dann dauert das auch noch ein wenig – , so viel Mühe hierhergibst, das erschließt sich mir immer noch nicht ganz. Die Seite eignet sich ja wenig zum Verbreiten nahöstlicher Religionen. (Oder kriegst Du Deine Kommentare einfach runterkanalt? Da musst Du dann aber eine gute Adresse haben.)

    Der Dude meinte ja weiland, Du müssest eine (böswillige) Agentin sein. Ich widerriet ihm nicht bezüglich der Möglichkeit, dass ich diese nicht in Betracht zöge, rief ihn aber zur Ordnung, auch anderen Inhaltes wegen, das nicht einfach so, beweislos, weiters zu behaupten.

    Was heißt schon “Agentin”?

    Solltest Du im klassisch-modernen Sinne des Wortes eine Agentin sein, auch noch auf mich, vielleicht nicht allein, da müsste ich ja stolz werden darob, angesetzt sein, bzw. auf diese Seite, das Drumrum, so wäre es mir, auch wenn da andere meinen liberalen Humor nicht ganz teilen mögen, es gab ja auch Fetzen, die flogen, eine Ehre.

    Deine Sprache ist filigran, manchmal heimtückisch, mal etwas schwebend.

    Kann es sein, dass Du ein bisschen schwul bist? (Ich weiß nicht mehr, ob das meine Idee war.)

    Du hast jedenfalls die andern, diese Weicheier, außer Kolibri, aber die ist auch kein Weichei, locker weggeputzt, man kann dann auch sagen, bequem zugeschaut, wie ich sie schließlich, da sie Deine Nonchalance auf ihre kruden Attacken hin nicht ertrugen, ausfällig geworden, worauf Du gerechnet, in die Schranken zu weisen hatte, einen anständigen Diskurs aufrechtzuerhalten.

    Auch wenn jetzt sonst keiner mehr mitkommt. Ich bin mir sicher, dass Du weißt, wovon ich rede. Du hast die Schwächen der anderen genau gesehen und genutzt. Das war mir sehr wohl bewusst. Ich habe sie sogar vor Dir gewarnt. Allein, sie wollten nicht hören.

    Ich wüsste jetzt mal gerne, wer Du bist.

  23. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Una Bastet

    Es kommt noch hinzu, dass es ein Gebot des Anstandes gewesen wäre, bei allen Auseinandersetzungen, die obige Deine Bibel, wenn Dir bereits als eine solche, den anderen bekannt zu machen.
    War sie Dir bekannt, und entsprechend gültig, und Du erwähntest sie nicht, so möchtest Du mir erklären, wie man Dir noch trauen sollte.
    Warten, bis der Rest im Göllerstaube liegt, um dann mit der neuen Bibel anzurücken?
    Ich hätte auch dazu gerne eine bündige Erklärung.

  24. Una Bastet sagt:

    “Da Du Icke und Risi in ihren Irrungen erwähnst, nicht nur deshalb, möchte ich Dich bitten, das Wesentliche, das wesentlich andere am Inhalt der Schrift kurz darzulegen. Möglichst entschlüsselt.”

    Das Wesentliche: Es enthält keine Thesen, sondern (so gewusst, wo/woran) überprüfbare, beweisbare Wahrheit. Das Wesentliche zum Inhalt der “public version” wird auf der Hauptseite (www.asetka.org/index.shtml) bzw. den dort verlinkten Seiten zusammengefasst. Und was war an “coded to be safe” so missverständlich, dass Du denkst, ich entschlüssele das, was Jemand klügeres/geistig weit schnelleres in weiser Vorsicht nur kodiert offenlegt? Ich habe aus demselben Grund gezögert, nach allem was ich hier bereits schrieb, einen Link zur Basis meiner Einlassungen zu teilen: Auch hier tätige Ratten könnten leidlich denken können. Und dieses Argument –

    “Es kommt noch hinzu, dass es ein Gebot des Anstandes gewesen wäre, bei allen Auseinandersetzungen, die obige Deine Bibel, wenn Dir bereits als eine solche, den anderen bekannt zu machen.” –

    würde nur ziehen, wenn “die anderen” alles, worin sie mir ohne Argumente widersprechen zu müssen sich einbildeten, einem offenkundigen Kerl, der ein Buch geschrieben hat, geglaubt hätten. Weder Dude noch Mitanna allerdings sind bereit zu lernen und einzusehen, dass sie irrten. Sie haben in den jeweils eigenen Augen spirituell den Durchblick, bei Mitanna kommt noch intellektuelle Eitelkeit hinzu, Dude hält sich gar für erleuchtet, trotz seiner infantilen Pöbeleien, einfach ohne Worte, und beide Truther dabei, keine Agenten…

    “(…) da sie Deine Nonchalance auf ihre kruden Attacken hin nicht ertrugen, ausfällig geworden, worauf Du gerechnet, in die Schranken zu weisen hatte, einen anständigen Diskurs aufrechtzuerhalten. Du hast die Schwächen der anderen genau gesehen und genutzt. Das war mir sehr wohl bewusst.”

    Ich habe auf gar keine Ausfälligkeiten gerechnet, ich hasse Streitereien und böses Blut mit Leuten, die auf derselben Seite stehen/zu stehen meinen. Ich nutze in Diskussionen keine Schwächen von Truthern gegen diese, was soll die Unterstellung?

    “Was mir die Ehre verschafft, dass Du – ich weiß, Du bist schnell, aber selbst wenn Du fast so schnell bist wie ich, dann dauert das auch noch ein wenig – , so viel Mühe hierhergibst, das erschließt sich mir immer noch nicht ganz.”

    1. Zeitgeist 2. unzensiert 3. Beim später bestialisch ermordeten Gaddafi hattest Du Recht, und ich glaubte den Lügenmedien derzeit noch, seit mir das klargeworden ist, hast Du einen Stein bei mir im Brett, ich mag Dich. Und Du magst Crowley und hast mehr Ahnung von Okkulta als die meisten Wahrheitsbewegten. Von Dir kommt auch intelligentes, nützliches Feedback zurück. (Die von Dir geschätzte Hildegard hatte ich beispielsweise noch gar nicht “entdeckt”, erstaunliche Einsichten und krasse Aussagen…)

    “Der Dude meinte ja weiland, Du müssest eine (böswillige) Agentin sein.”

    Der Dude, genau. Da auch Du bezüglich meiner bisweilen solch paranoid wirkende Thesen aufstellst: Meine Güte, warum sollte ich als Agent/in meine Zeit auf einer (quasi) geschlossenen Webseite mit vielleicht ein paar Handvoll Lesern verplempern? Und welche “pharisäische” Agenda sollte das denn sein, die ich verfolgte? Wo nützte ich deren kranken Plänen?

    “Deine Sprache ist filigran, manchmal heimtückisch, mal etwas schwebend. Kann es sein, dass Du ein bisschen schwul bist? (Ich weiß nicht mehr, ob das meine Idee war.)”

    Nein. Es ist so, dass ich weiblich bin, sogar quasi lesbisch. War es vielleicht Dudes Idee? Passte zu ihm. Das aber auch:

    “dabei arrogant bis übers Maß”
    “Ja, es mag für Rhetorikseminare taugen.”
    “Es sind da schon ein paar ganz schäbige Tricks drin, die ich jetzt nicht benennen werde. Die sind auch so neu nicht.”

    Nun, ich finde vielmehr, er hat ganz schön gemauert, der “was ist der? ein Gott? was?” Halbgott, seit ich so ein bisschen über die Inhalte der Website und Videos mit treffenden Kurzbeschreibungen der drei bzw. vier Geschlechter aus dem Buch, die mittlerweile aus Youtube entfernt wurden, reflektiert habe. Der Portugiese schreibt auf Englisch so, dass es für Rhetorikseminare taugen würde, weil er es kann, schäbige Tricks hat er keine nötig, welche sollen das sein? Aber wer mich für eine Agentin hält, hält auch die Göttin für eine(n) Staubsaugervertreter/in. Und dann hätte ich das Buch hier noch eher erwähnen sollen? Aus Anstand??? Ich musste es nicht mal lesen und habe begriffen, dass es keineswegs in der “Absicht, die Menschheit zu befördern” veröffentlicht wurde. Luis hat diese Bibel um der Göttin willen geschrieben, wegen Ihr, wie Er online schreibt, wohl auch für Ihre Essenz in Ihren Kindern (“meant as a gift” für diese). Dass es anderen ebenfalls helfen kann, steht ausser Frage. Und Arroganz ist vielen möchtegern-erleuchteten Menschen gegenüber sinnvoll. Soll man sie in ihrem Irrsinn noch bestärken und sie somit ins Verderben rennen lassen oder relativen Klartext schreiben, denn dann wissen sie, dass sie was tun müssen gegen ihren (“den zweiten”) Tod? Was ist edler, philantrophischer? Ich wüsste gerne, wie die Asetian Bible sich liest, denn ich durfte sie mir nicht kaufen. Das einzige Buch, das ich je lesen sollte, und mein Innerstes hat mir deutlich verboten, es zu kaufen. Natürlich wollte ich lieber die “internal version”, aus der sich Luis sicher bedient haben wird, wie ich annehme, daraus vielleicht gar wörtliche Zitate verwendet hat, lesen… Eine kurze Rezension nach vollendeter Lektüre Deinerseits wäre auch für mich interessant.

  25. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Una Bastet

    Das mit den hier tätigen Ratten mag ich nicht leiden. So redest Du hier genausowenig über andere, wie ich weitaus Geringeres nicht über Dich hinweggehen ließ.

    Abgesehen davon freue ich mich aber darüber, wie Du Dampf machst.

    Interessant. Endlich bricht der Mensch mal echt durch.

    Die Ratten aber wirst Du in entsprechendem Vergleiche ab jetzt weglassen.

    Ansonsten bist Du hier weg.

  26. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Una Bastet

    Wieso durftest Du Dir das Buch nicht kaufen? Was soll das?

    - Grade Deine interessante Tirade nochmal gelesen, etwas Wein macht mich langsamer als üblich.

    Woher Deine Wut und gleichzeitig Deine Scheu?

    Und wenn dies hier so ein Gammelblog ist, wie es scheint, nochmal, was verschwendest Du Dich und noch viel mehr, wie Du vorgibst, daran?

    Mir gefällt, wie oben schon gesagt, abgesehen von den Ratten, Deine jetzt endlich mal an den Tag gelegte Emotionalität. Du bist also doch nicht schwul, sondern nur ein bisschen lesbisch. Gut zu wissen.

    Was verbeißt Du Dich jetzt noch in jenen Rheinländer und den anderen aus der Schwyz?

    Weißt Du was?

    Ich habe keine Angst vor irgendwelchen ägyptischen Magiern.

  27. Jochen Mitanna sagt:

    “Was verbeißt Du Dich jetzt noch in jenen Rheinländer und den anderen aus der Schwyz?”

    Das würde mich, was meine Person betrifft, auch interessieren.

    Ich bin aber kurz nur hier, um zu sagen, daß ich hier nicht wegen Una Bastet mehr schreibe bzw. mitdiskutiere, sondern alleine wegen der Unfreundlichkeiten von Magnus mir gegenüber. Ein Freund, der keiner ist, der kann mir gestohlen bleiben.

    “Sie haben in den jeweils eigenen Augen spirituell den Durchblick …”

    Den meinst du Una Bastet, wie auch Magnus auf seine spezielle Art bezogen (z.B. Kolibri auch nicht zu vergessen), doch auch zu haben.

    Daß ich aber nicht bereit wäre zu lernen und einzusehen, daß ich mich auch irren kann, damit aber liegst du gänzlich falsch.

    Ich lerne täglich hinzu und wenn ich dabei feststelle mich auf einem falschen Weg zu befinden, dann kehre ich um oder verwerfe meine vorherige Sichtweise. Nur so konnte ich schließlich auch den Menschenfischern entkommen. Was aber nicht bedeuten kann, daß ich mich danach ins Netz einer Göttin begeben werde, die ihren Anhängern im Geiste aufträgt andere als Ratten zu bezeichnen. In diesem Sinne schließe ich mich der Meinung von Magnus an:

    “Ich habe keine Angst vor irgendwelchen ägyptischen Magiern.”

    Interessant finde ich es schon, hier neben Dude noch im Gespräch zu sein, und hätte Magnus sein Mundwerk besser im Zaum gehabt, dann hätten das hier sicher noch fruchtbare Diskussionen unter Erleuchteten werden können.

    Aber Una Bastet, da mache ich es lieber wie Apophis. Der riskiert zwar täglich seinen Kopf, aber er ist einfach nicht totzukriegen. Und übrigens, in der Realität, da lieben mich Katzen und ich liebe sie. Daher weiß ich, daß irgendwann der Tag kommen wird, da Bastet erkennen wird, wem sie auf den Leim gegangen ist und es nicht Apophis ist, der das Böse repräsentiert, sondern jenes Wesen, das die beiden aufeinander gehetzt hat. Dies ist immer derselbe, in allen Geschichten der Welt und in allen Generationen.

    1.Mose 4:5 Und der HERR sah an Abel und sein Opfer; aber Kain und sein Opfer sah er gar nicht an. Da ergrimmte Kain sehr und ließ den Kopf hängen.

    Mir sagte jemand kürzlich, Kain und Abel wären zusammen und im Ursprung mal eins gewesen, zumindest dem Wort nach und das hätte so gelautet: Kain Uibal, was ahd. ist und so übersetzt werden muß: Kein Übel. Gefällt mir! Dann aber kam der Trenner von Kein Übel, von Kain und Abel, von Licht und Finsternis oder auch von Bastet und Apophis. Was wäre denn eine Katze ohne ihren schönen buschigen Schwanz?

    Was trennt ist das Wort und mag es noch so schön dahergeschwungen sein. Deshalb meine Empfehlung: k-ein-dabar-d-aber.

    Was nach sich zieht – kein Pha-Ra-O mehr. Das ist so einer mit einer Tüte auf’m Kopf und einem Hirtenstab in der Hand.

    Alles Gute Euch allen fürs Jahr 2015! Möge dieses Jahr, das Jahr des allgemeinen Erwachens werden.

    Magnus, es wird seinen Grund schon haben, daß bestimmte Leute hier auf deinem Blog schreiben, geschrieben und sich getroffen haben. Denn es gibt keine Zufälle. Alles hat seinen Sinn. Und zum Schluß wird auch alles einen gemeinsamen Sinn ergeben. Nur Geduld.

  28. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Jochen Mitanna

    Ich habe Una Bastet für ihre Entgleisung mit den Ratten absolut unmissverständlich zur Ordnung gerufen. Es gab zuvor ihrerseits keine.

    Was mein loses Mundwerk anlangt: Ich erzähle hier immerhin nicht über andere, was Du über mich beim Dude mit dem Dude zusammen über mich verlauten ließt.

    Das ist aber geklärt, muss hier lediglich noch einmal erwähnt sein.

    Insgesamt ist bemerkenswert, wie viel Hass, wenigstens übelste Verachtung, hier manche, schließlich auch Una, wider andere abgeladen haben.

    Ich denke nicht, dass ich mich selbst dergestalt beteiligt habe. Allenfalls mag man mir vorwerfen, gerne, denn das halte ich nunmal so, dass ich, in Glaubenszusammenhängen, zumal wenn nach und nach immer mehr beschumpfen, auch mal einen spöttischen Ton anklingen lasse.

    Wie kommt es denn, dass intelligente und gebildete Leute wie Du und Dude und Una anfangen, so aufeinander einzudreschen? Bemerkenswerterweise auch noch, indem für alle drei Jesus gar nicht die unbedingt dogmatisch zu schützende heilige Rolle spielt?

    Du pflegst ich weiß nicht welche neueste (ägyptische) Theorie, Dude hat seinen Risi, Una ist jetzt endlich mit ihrer (ägyptischen) Bibel herausgerückt: Wo, wann, habe ich, hat auch Kolibri mit derartiger Bestimmtheit behauptet, den vollen “spirituellen” Durchblick zu haben?

    Und genau die beiden, die dies nie behauptet haben, wurden ganz zufällig auch nie so ausfällig gegenüber anderen, wie die drei Wahrheitsbesitzer.

    Kein Wunder darob, dass ich mit Kolibri ein gutes, entspanntes Verhältnis pflege. Wir sind beide so unspiri, dass wir sicher nicht deckungsgleich denken, uns aber mühelos gut miteinander verstehen. Und da frisst keiner dem anderen bzw. der anderen einfach aus der Hand. Vielleicht sind wir ein bisschen primitiv. Denn manche Fragen, die sich für Euch dringend zu stellen scheinen, stellen sich für uns (soweit ich, rein aus der Erfahrung, Kolibri in ein “uns” eingemeinden darf) so dringend oder überhaupt in dieser Weise gar nicht. Oder eben anders.

    Es zeugte zweifellos von menschlicher Größe, rauchtet Ihr Dreie, zu einer gewissen Besinnung gekommen, hier die Friedenspfeife miteinander. Die Schlange mit der Katze mit dem Allesliebelicht, der jeweiligen Götter und zugeordneten Konzepte einfach mal vergessend.

  29. Una Bastet sagt:

    @ Magnus:

    Ich habe niemanden von Deinen Kommentatoren als Ratte bezeichnet; obwohl es welche darunter gegeben haben mag. Mit relativer Sicherheit las jedoch zumindest eine(r) von der Gegenseite hier mit, viele davon sind ganz offiziell Wahrheitssucher oder Nahtzies, obwohl es natürlich “nur” ein 0815-Systembüttel gewesen sein kann, Ratte von daher Spekulation war. Offenbar liegt Deinerseits eine von Misstrauen induzierte Fehlinterpretation meiner vernünftigen und realistischen Annahme vor, dass (fast?) alle “unsere” Seiten unter feindlicher Beobachtung stehen.

    “Woher Deine Wut und gleichzeitig Deine Scheu?”

    Ersteres – Zorn, keine Wut – von den Schmähungen und handwerklich sauber, “heimtückisch”, wie Du es wohl nennen würdest, platzierten Spitzen gegen Luis. Die Vorsicht ist evolutionär wohl über Jahrmillionen hinweg entstanden, weil übermütige Individuen meist vor der Geschlechtsreife aus dem Genpool einer Spezies entfernt werden.

    “Und wenn dies hier so ein Gammelblog ist, wie es scheint, nochmal, was verschwendest Du Dich und noch viel mehr, wie Du vorgibst, daran?”

    Ich habe 3 Gründe genannt, von verschwenden habe ich kein Wort geschrieben, das schriebst Du (weinselig?) mir zu.

    Hierzu wierderum hatte ich nichts (Weiteres) geäussert: “Ich wüsste jetzt mal gerne, wer Du bist.” Dazu fällt “mir” nur dies ein:

    https://www.youtube.com/watch?v=dmKbXhk3uak

    “Was verbeißt Du Dich jetzt noch in jenen Rheinländer und den anderen aus der Schwyz? Weißt Du was?”

    Wegen Deiner Unterstellungen, ich habe sie von hier vertrieben. Du brachtest die zwei ins Gespräch (Zweitnicks sind keine “anderen”, also kannst du nur die beiden gemeint haben). Wüsste ich was öffentlich Relevantes, von einer Agententätigkeit also, hätte ich denjenigen schon verraten, keine Angst.

    @ Jochen Mitanna

    ““Sie haben in den jeweils eigenen Augen spirituell den Durchblick …”
    Den meinst du Una Bastet, wie auch Magnus auf seine spezielle Art bezogen (z.B. Kolibri auch nicht zu vergessen), doch auch zu haben.”

    Klingt komisch, aber: Ich habe den (Überblick, Durchblick ist das falsche Wort) allerdings auch. Beweise und so…

    “(…) in der Realität, da lieben mich Katzen und ich liebe sie.”

    Na sowas, welch Überraschung :-) .

    “Alles Gute Euch allen fürs Jahr 2015!”

    Danke, dito.

    “Möge dieses Jahr, das Jahr des allgemeinen Erwachens werden.

    “Magnus, es wird seinen Grund schon haben, daß bestimmte Leute hier auf deinem Blog schreiben, geschrieben und sich getroffen haben. Denn es gibt keine Zufälle.”

    Amen.

  30. Una Bastet sagt:

    PS: @ Magnus

    “Wieso durftest Du Dir das Buch nicht kaufen?”

    Keine Ahnung. Vielleicht, damit ich motiviert wäre, die interne Version dieser Bibel zu suchen. Es ist jedenfalls immer besser, auf (zumal derart eindeutige, intensive) “Bauchgefühle” zu hören, das musste ich schon zuvor einsehen, darum brauche ich keine Erklärungen von meinem Un(ter)bewusstsein, um so etwas ernst zu nehmen.

  31. Una Bastet sagt:

    Un(ter)bewussten, meine ich…

  32. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Una Bastet

    Nein, Du hast die beiden nicht vertrieben. Das war, wenn überhaupt, ich. Ansonsten ist von meiner Seite her genug dazu gesagt.

    Andererseits freue ich mich durchaus, dass Du nochmal geantwortet und Dich erklärt hast.

    Mit dem Begriff “Truther” kann ich nach wie vor nicht viel anfangen. Siehe dazu u.a.:

    http://unzensiert.zeitgeist-online.de/2011/07/06/truther-mit-dem-begriff-lauft-es-nicht/

    Immerhin unterstellst Du den anderen im Sinne der üblichen Verwendung des schrägen Begriffs keine grundsätzliche Böswilligkeit. Wäre schön, besänftigte sie das ein wenig.

  33. Jochen Mitanna sagt:

    @ Una Bastet

    “Amen.”

    Vom Amen, so oder so, halte ich nichts.

    Habe mich mal bei den Göttinnen umgesehen, die alle ein und dieselbe zu sein scheinen, bei Aset (Isis) angefangen. Die Seiten (siehe Link unten) führten mich dann zu Artemis, welche auch unter dem Namen Diana bekannt ist und gegen die schon in der Bibel (siehe unter Apostelgeschichte 19:35) gewettert wird.

    http://www.artemis.li/artemis-lilith.html

    Die Lilith scheint ja ganz schön verliebt in die schwarze Schlange zu sein.

    @ Una Bastet und @ Magnus

    Aber nein, ich habe hier keine Lust mehr auf Diskussionen, einfach deswegen nicht, weil man mich hier schon in eine Schublade gesteckt hat und diese offenbar auch schon versiegelt worden ist.

    @ Magnus

    “Du pflegst ich weiß nicht welche neueste (ägyptische) Theorie”

    Ich pflege gar nichts in dieser Richtung.

    “Was mein loses Mundwerk anlangt: Ich erzähle hier immerhin nicht über andere, was Du über mich beim Dude mit dem Dude zusammen über mich verlauten ließt.”

    Schön, daß du es gelesen hast. So wollte ich es. Geholfen hat es aber leider nichts.

    “Kein Wunder darob, dass ich mit Kolibri ein gutes, entspanntes Verhältnis pflege.”

    Das ist eine gute Voraussetzung für eine Ehe.

    “Wir sind beide so unspiri”

    Ganz wie du meinst.

    “rauchtet Ihr Dreie, zu einer gewissen Besinnung gekommen, hier die Friedenspfeife miteinander.”

    Interessant, daß du dich selbst davon ausschließt – ist mir aber ganz recht so. Fühlst du dich so, als wenn du zur Besinnung kommen müßtest Una Bastet oder auch du Dude?

    Was uns andere angeht, da es nie einen Krieg zwischen uns gegeben hat, braucht es auch keine Friedenspfeife. Zudem bin ich Nichtraucher und Ausnahmen in dieser Richtung mache ich nicht.

    “Wie kommt es denn, dass intelligente und gebildete Leute wie Du und Dude”

    Ah, auf einmal bin ich wieder intelligent? Wie kommt’s? Ich bin doch deiner Ansicht nach noch nicht einmal fähig, meine Gedanken ordentlich, d.h. deinen Maßstäben entsprechend, in Worte abzufassen.
    Wahrscheinlich denkst du, mit Speck fängt man Mäuse.

    Latente Böswilligkeiten sind viel schlimmer als offensichtliche, betrifft: “zumal wenn nach und nach immer mehr beschumpfen, auch mal einen spöttischen Ton anklingen lasse.”

    Wie schon in meinem letzten Kommentar hier gesagt, ich bin gestern und heute nur hier gewesen um etwas richtig zu stellen. Ich fühlte mich von Una Bastet weder angegriffen, noch vertrieben. Daß sie überhaupt keinen Sinn für Humor hat, habe ich leider zu spät bemerkt.

    “Insgesamt ist bemerkenswert, wie viel Hass, wenigstens übelste Verachtung, hier manche, schließlich auch Una, wider andere abgeladen haben.”

    Ich kann hier nur für mich selbst sprechen.
    Was ist Hass?
    Die Frage beinhaltet, daß ich persönlich mit dieser Eigenschaft nichts anzufangen weiß.
    Um etwas damit anfangen zu können, muß man ein Cutter sein oder zu seiner Anhängerschaft zählen.
    Der Cutter ist immer im Zentrum postiert und gibt sich neutral. Hämisch grinst er in sich hinein, denn er denkt alles voll im Griff zu haben und alles dirigieren zu können. Er ist ein vollkommener Egoist und total eingebildet … und in seiner Hand hält er eine scharfe Sichel.

    Cutter haben es aber zum Glück an sich, sich irgendwann in Luft aufzulösen.

    AWS

    - Interessant, daß ein Verabschiedungsgruß diese Buchstabenfolge ergibt. Aber es gibt ja keine Zufälle. Ich vergleiche mich mit dem “S”, was die Buchstabenfolge aws angeht. Die beiden anderen Plätze waren zudem schon vergeben.

  34. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Jochen Mitanna

    Ich danke Dir für das Eingeständnis, über mich extern entsprechend hergezogen zu haben, denn so sind dazu alle Zweifel ausgeräumt. Und so beende auch ich von meiner Seite her gerne die Diskussion mit Dir.

  35. Magnus Wolf Göller sagt:

    Zu meinem etwa achten Zwischenfazit muss ich feststellen, dass das Thema “Jesus als Phäno-Mem”, dann sozusagen derivativ, da es um das Bild des Jesus und dessen Wirkung kaum noch ging, eine erstaunliche Ruppigkeit in der Auseinandersetzung auslöste, ein merkwürdiger Selbstläufer wurde zum tragenden Element des seltsamen Stelldicheins.

    Alles schien zeitweise so prä- und transjesusmäßig zu werden, dass ich mich nur noch wunderte, was ich da hervorgerufen; wen hatte ich da wie und wieso gerade jetzt so in die ausdauernde Schlacht gelockt?

    Wie kommt es zu einem solchen, nicht geplanten Improptu, einem semitragikomischen Theaterstück?

    Habe ich da den Hauptbufo gegeben, gar?

    Wundersam ist’s allemal, ein Stück teilweise surrealistischer Literatur.

    Ob dieser skurrile Kommentarstrang, um einmal das Mindeste zu sagen, die Sache aber auch etwas tiefer zu hängen, irgendwann, mit dem 667sten Beitrag, endlich seine vorläufige Diskarnation finden wird?

    Jo mei.

    Sosehr er mir zweitweise selber auf den Sack ging: Nun ist’s so gekommen, selber schuld, hättest die Dinge ja auch knapper kappen können, also beklage dich nicht.

    Zum Glück habe ich nie eine Esoschule aufgemacht. Also eine klassische, so mit Graden und Einweihungserzerzitien und Eiden und all dem üblen hirnverknechtenden Brimborium, Suggestorium und Firlefanz.

    Das Verlangen danach, das gebe ich unumwunden zu, war aber auch nie groß. Vielmehr, erst dachte ich gar nicht daran, wozu man so etwas machen könne, und als ich dann sahe, wozu es gemacht wurde, von wem, wie, da ging es dann von nicht vorhanden schnell auf null.

    Dies erzähle ich jetzt hier nochmal, in anderen Worten als zuvor schon oft, klarzustellen, ohne noch langatmiger zu werden, wenigstens, was ich nicht will.

    Da ist es wieder, dieses “nicht”, das es im Kosmos vorgeblich gar nicht gebe. Also gar nicht, dies “nicht”. Na denn.

    Wie viel Sinnvolles hier doch geäußert wurde, ich vermag es noch nicht zu ermessen, ich vermute immerhin, es wird etwas dabeisein.

    Bis demnächst in diesem Theater.

  36. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Una Bastet

    Darauf möchte ich nochmal zurückkommen:

    “Ich wüsste gerne, wie die Asetian Bible sich liest, denn ich durfte sie mir nicht kaufen. Das einzige Buch, das ich je lesen sollte, und mein Innerstes hat mir deutlich verboten, es zu kaufen. Natürlich wollte ich lieber die “internal version”, aus der sich Luis sicher bedient haben wird, wie ich annehme, daraus vielleicht gar wörtliche Zitate verwendet hat, lesen… Eine kurze Rezension nach vollendeter Lektüre Deinerseits wäre auch für mich interessant.”

    Das ist nun schon, selbst in diesem an Grellheiten wahrlich nicht armen Strange, noch einmal meiner Aufmerksamkeit und Riposte wert.

    Du darfst also, wie Dir Dein Inneres dies deutlich gebeut, das Buch nicht kaufen, aber es wäre Dir schon recht, wenn einer, nämlich ausgerechnet ich, der nach einer Kurzdurchsicht der Einleitung schon scharfe Zweifel angemeldet, es nach vollendeter Lektüre kurz rezensierte.

    Was ist dies nur für ein merkwürdiger Planet, fährt es mir da durch den Kopf.

    Das ist doch ein sehr außergewöhnliches Ansinnen. Du, überzeugt davon, dass es Hohes und Höchstes bedeute, darfst es nicht kaufen, ich aber, der dieser Hoffnung sehr skeptisch gegenüberstehe, soll es Dir, auch ohne in die Inneren Schriften hineinschauen zu dürfen (was mir zwar wenig ausmacht, denn viel anderes steht da wahrscheinlich nicht drin: und außerdem soll ich ja nur rezensieren, was ich kaufen kann), interpretieren und erklären.

    Und was jetzt, wenn mir eine innere Stimme oder auch gar nur meine Vernunft sagt, dass ich das Buch höchstens heimlich lese, nichts darüber verlauten lasse, bis dass Du es gekauft und gelesen, oder eben erst dann, wenn ich gerade Lust dazu habe, oder grade erst recht mal was, aber nur zwei oder drei Pfeile auf den Punkt?

    Da ich Dir hier keine Trickserei unterstellen will, will ich Dir an dieser Stelle noch sagen, dass ich für (magisch) bedenklich halte, wessen Du Dich da unterwirfst. (Ich gehe mal davon aus, sonst wäre alles ja noch unsinniger, dass Du unter “nicht kaufen” auch “nicht lesen” verstehst.)

    Mit großem Furor Dein Buch der Bücher, und Du darfst es nicht kaufen, also lesen?

    Sowas machst Du mit? Gehörst Du auch zu denen, die, wie die Engländer, um es mit einem bekannten Magier zu sagen, “noch nicht einmal ihren Crowley verdaut haben”?

    Ich werde Dir sehr wahrscheinlich, wenn überhaupt, erst dann mitteilen, was ich von diesem Buch insgesamt halte, wenn Du mit einem eigenen, gekauften und gelesenen Exemplar vor mir stehst.

    Sollte ich aus allgemeinem Interesse irgendwo einmal eine Rezension niederlegen, so findest Du sie sicher.

    Für 3000-5000 Euro (je nach Umfang) kann jeder jetzt sofort einen entsprechenden Text bei mir bestellen.

  37. Una Bastet sagt:

    @ Magnus

    “Nein, Du hast die beiden nicht vertrieben. Das war, wenn überhaupt, ich. Ansonsten ist von meiner Seite her genug dazu gesagt.”

    Ich möchte noch hinzufügen, dass ich mit keinem der beiden eine Fortsetzung der Diskussion für sinnvoll erachtet habe, aus jeweils unterschiedlichen Gründen, ob ich sie als… klingt “zum Widerstand gehörend” besser? erachte und daher als Allierte ansehe.

    “Andererseits freue ich mich durchaus, dass Du nochmal geantwortet und Dich erklärt hast.”

    “(…) und beide Truther dabei, keine Agenten…” bezüglich der beiden war schwer misszuverstehen m. E., aber da zwei hier mich missverstanden oder den Kommentar nach Erwähnung von “Ratten” zu unaufmerksam zu Ende gelesen hatten…

    “Mit dem Begriff “Truther” kann ich nach wie vor nicht viel anfangen. (…) Immerhin unterstellst Du den anderen im Sinne der üblichen Verwendung des schrägen Begriffs keine grundsätzliche Böswilligkeit. Wäre schön, besänftigte sie das ein wenig.”

    Ich verbürge mich mit einem Dir suspekten Begriff für “Wahrheitsbewegte(r)” für die zwei, und müsse sie besänftigen damit, dass ich “Truther” (wie normale “Aufgewachte”) positiv meine? Ist irgendwie verkehrte Welt.

    @ Jochen Mitanna

    “Aber nein, ich habe hier keine Lust mehr auf Diskussionen (…).”

    Ich habe auch keine angefangen, obschon PR für Apophis wirklich von null Ahnung zeugt. Die Finsternis, um esso zu nenenn, die Ra, das Bewusstsein, den göttlichen Funken auslöschen will, die Schöpfung zunichte machen, bekämpfen Bastet und ihr anderer Erzfeind, der Teufel (Seth), aus gutem Grund alle beide. Es ist wie das Nichts oder die Leere in Michael Endes Fantasien, nur eben in der realen Welt. Freilich ist es keine Person, sondern eine personifizierte Gefahr. Ich finde nur, wir Wohlmeinenden sollten trotz unterschiedlicher Ansichten etc. zusammenhalten, weil wir sonst den Infokrieg verlieren, wir sind auch so zu wenige, zumindest noch.

    “Daß sie überhaupt keinen Sinn für Humor hat, habe ich leider zu spät bemerkt.”

    Sinn für Humor hat meine Wenigkeit durchaus, ich verliere ihn aber bei Beleidigungen gegen die Göttin (und genauso bei Themen wie “Rheinwiesenlager”, “Holodomor”, “Lamsdorf”, “Höllenleben”, “MK-ultra”, “Meinungsverbrechen”…). Wird wohl am 2. X-Chromsom liegen, dass ich so ein Sensibelchen bin…

  38. Una Bastet sagt:

    obWOHL ich sie als… klingt “zum Widerstand gehörend” besser? erachte und daher als Allierte ansehe, natürlich.

  39. Una Bastet sagt:

    “(Ich gehe mal davon aus, sonst wäre alles ja noch unsinniger, dass Du unter “nicht kaufen” auch “nicht lesen” verstehst.)”

    Wo Du Recht hast… Vielleicht sollte ich es mir schenken lassen, aber gut war es dennoch, selber zu denken. Ich habe das Gesuchte ja zudem gefunden.

    “(…) außerdem soll ich ja nur rezensieren, was ich kaufen kann), interpretieren und erklären.”

    Interessehalber kurz rezensieren, vom Rest habe ich nichts geschrieben geschweige denn nötig. Es ist auch so, dass ich annehme, die Zweifel verschwinden bei der Lektüre, mich interessiert das durch zu Ende Lesen fundierte Urteil zu Deinen Vorurteilen oder Vorbehalten.

  40. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Una Bastet

    Lies selber.

  41. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Una Bastet

    Das oben war jetzt hart. Aber angesagt. Denn ich mag Dich ja. Was jeder schon gemerkt haben dürfte. Aus teilweise leicht und teilweise weniger leicht erfindlichen Gründen. Wofern man da überhaupt noch von Gründen zu reden hat.

    Ich sage es nochmal: Wie kann eine Frau (vermute ich immer noch) mit Deinen Geistesgaben, solch geübter Rhetorik, sich dann hinwiederum in den fragwürdigsten Magemen (der Begriff “Magem” ist mir gerade eingefallen dafür) ergeben und aus ihnen ergießen, mit solcher Ausdauer?

    Das passt doch nicht zusammen.

    Deshalb, da wir hier schon so weit gekommen, gehe ich dem nochmals nach.

    Es interessiert mich einfach, wiederum und immer noch, wie Menschen, in dem Falle Frauen gar, die sehr wohl, wenigstens ansonsten, logisch zu denken und zielgerichtet, mit aller Finesse, zu handeln, sich zu äußern vermögen, dann doch in einem “Magiesumpf” will ich noch nicht sagen, aber doch obskurantistisch angesägt landen.

    Es macht mir dabei ja auch Freude, mit Dir weiterzudisputieren; inalsofern darf ich mir die Narrenkappe selber verdient aufsetzen.

    Und ich will auch, das merke ich gerade, die in Dir glühende Flamme nicht lächerlich machen; ich habe das Gefühl, dass Du für die Menschen zu mehr Freiheit, hiemit dem Besseren, willst; Deine Ausführungen, bei manchen Eintrübungen vielleicht, sprechen unterm Strich klar dafür.

    Du bist, in der Tat, spannend genug, dass ich mit Dir das Dein Buch gerne mal Aug’ in Aug’ bespräche, nicht hier oder sonstwo übers Netz, wo man notgezwungen in seinen möglichen Äußerungen beschränkt.

    Es bleibt für mich gleichwohl etwas Sinistres an Deinem Vorgehen. Das darf ich bei aller mehr oder weniger erklärter oder erklärlicher Sympathie nicht unterschlagen.

    Du darfst hier wie jeder andere anonym bleiben.

    Das mit dem Sinistren verschwände womöglich schnell, wofern ich Dich persönlich kennte.

    Andernfalls wird es wohl bleiben müssen.

    Mir, wie der andere, mit Verlaub, allerlei Ägypterei als absolut ersteinmalig obersander auf die Seite zu bringen, dann noch Sperenzchen drüben wie hüben, ich dazwischen, alswie der ungebildetste Fant, das ist selbst bei meiner fast schon legendären Toleranz, wenn es sich so ausweitet, noch in den besonderen Annalen zu verzeichnen.

    All das habe ich hier reinpassen lassen, mich vor einem erheblichen Teile der Welt, sollte der hinschauen (es schauen ein paar mehr hin, als es die Netzstatistiken zeigen), damit selber mehr oder weniger lächerlich gemacht zu haben.

    Der Göller, der Blöd, keine nähere Ahnung von der Bibel der Christen auch nur, schreibt was zu Jesus als Phäno-Mem, und endlich bekämpfen sich Katzen und Schlangen aus Altägypten, noch ein Lichtgeist dazu.

    Bekämpfen sich. Und zwar hart, kaum etwas auslassend.

    Nun stehe ich fast stupefakt daneben, muss gewahren, welche Geister ich da anscheinend gerufen.

    Da kann mir wohl nur noch mein unermüdlicher Sportsgeist heraushelfen.

    Was für eine Groteske!

    Ich mitten drinne.

    Das Leben schreibt schon seltsame Geschichten.

    Besser dann manchmal, man schreibt sie einfach mit.

  42. Istvan Kesmek sagt:

    Ist sich viel Missverständnis unterwegs hier auf dieser site. Ist sich so viel gefälscht von vielen Menschen die man nur kann bezeichnen als Irre. Machen dann Judas-Evangelium oder anderes Phantastikon. Ist sich gleiches wie Don Juan als Phäno-mem. Hast du einmal gesehnen den Mottenmann glaubst du alles!!

  43. Una Bastet sagt:

    Das (“Lies selber.”) war keineswegs hart, nur überflüssig, denn

    “(…) mich interessiert das durch zu Ende Lesen fundierte Urteil zu Deinen Vorurteilen oder Vorbehalten”, wie geschrieben; durch mein Lesen dieses Buches werde ich das schwerlich erfahren. Es interessiert mich allerdings auch nur ein bisschen, so behalte es für Dich, ist kein Beinbruch für die Welt…

    “(…) und endlich bekämpfen sich Katzen und Schlangen aus Altägypten, noch ein Lichtgeist dazu. Bekämpfen sich. Und zwar hart, kaum etwas auslassend.”

    Ich habe mich von keinem der anderen beiden Gemeinten bekämpft gefühlt, auch Dude äusserte nur einen Verdacht gegen mich. Wir vertraten nur unterschiedliche Meinungen über religiöse Dinge. Auch ich selbst habe mich zurückgehalten, wie Du selbst einräumtest:
    “Ich habe Una Bastet für ihre Entgleisung mit den Ratten absolut unmissverständlich zur Ordnung gerufen. Es gab zuvor ihrerseits keine.”
    (Dass die “Entgleisung mit den Ratten” keine war, ist evident und mittlerweile auch geklärt.) Dir gegenüber “entgleiste” Dude wiederum tatsächlich, was mich sehr empört hat, das

    http://unzensiert.zeitgeist-online.de/2014/04/05/vom-neu-anfangenden-ende/comment-page-2/#comment-543778

    war völlig daneben. Und ist erkennbar “aus seiner Feder”. “Es bleibt für mich gleichwohl etwas Sinistres an Deinem Vorgehen”, schreibst Du allerdings mir, während Du bedauerst, dass er vertrieben wurde, verstehst mich absichtlich miss – so schwer von Begriff bist Du keineswegs – und übst Dich in Dialektik, “verbalem Akido”, ganz, als ginge es Dir nur darum, die Diskussion gegen mich zu gewinnen, als wäre das ein rhetorischer Wettstreit oder gar ein Kampf zwischen Feinden, und kein Versuch, der Wahrheit zum Sieg zu helfen, sie wenigstens zu erfahren. Derlei Spielchen spiele mit wem Du magst, und der/die es sich – gern! – gefallen lässt; ich habe sie satt.

  44. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Istvan Kesmek

    Ist sich fir Dich nix mehr hier auf diese Seite wenn nicht besser Daitsch.
    Einmal ich saga, dann nix. Ich und Leser sonschdige so nix ertraga.

  45. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Una Bastet

    Du hast meine Spielchen satt. Gute Idee.

  46. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Una Bastet

    Und es bleibt, ungeachtet dessen, was andere, einschließlich meiner selbst, losließen, sinister, Dein Vorgehen, auch jetzt, zum Weibshalbschlusse.

    Wie Du wegwischst, was zuvor noch wichtig erschien, mein Augenmerk darauf ins Lächerliche ziehst, das ist schon gekonnt.

    Bei mir verfängt das trotzdem nicht.

    Gehabe Dich wohl mit Jochen (Karl-Josef usw.), zu ägyptischen Genauigkeiten.

    LG

    (Aus irgendwelchen Gründen, die es da ja nicht geben kann, mag ich Dich immer noch, obzwar Du recht offensichtlich ein wenig spinnst; wenigstens inalsoweit, wie beliebig man mit mir umgehen könne; desweiteren auch wie mit dem Rest, wobei jetzt nicht Kontrahenten gemeint, sondern eine eventuelle dritte, sozusagen gemeine Leserschaft, alswelche doch auch in den Diskurs geistig miteinzubeziehen keine Schande darstellen sollte. Salud y alegría!)

  47. Una Bastet sagt:

    Um der Mitdiskutanten und sonstigen Leser willen muss ich allerdings noch auf 2 weitere Fehlinformationen in diesem Strang hinweisen. In Kommentar

    http://unzensiert.zeitgeist-online.de/2012/10/21/jesus-als-phano-mem/comment-page-11/#comment-551155

    sollte es heissen: “dass “das Weib” Königin Aset (“Isis”) sein muss”, worauf Jochen Mitanna zwar schon hinwies, aber netterweise, ohne mir meinen offenkundigen Tippfehler unter die Nase zu reiben; ich sollte das vielleicht noch mal deutlich sagen. In Kommentar

    http://unzensiert.zeitgeist-online.de/2012/10/21/jesus-als-phano-mem/comment-page-4/#comment-428187

    spekulierte ich: “Und es passt zu den 4 [„apokalyptischen“] Reitern: Das weisse Pferd mag die weisse Rasse sein (…).”
    (Einen weiteren Irrtum aus dem Beitrag hatte ich ja bereits berichtigt.) Der weisse Reiter, der sowohl “siegreich” als auch “um zu siegen” auszog, kann sich nicht auf WK 1 beziehen, dachte ich. Ich liess aber völlig ausser Acht, dass mit dem weissen Reiter, dem die Krone gegeben wurde, “die britische Krone” (der Thronfoger, dem sie gegeben wurde, oder dem, der diesen in der Hand hatte) gemeint sein könnte und mit dem weissen Pferd die britischen Soldaten. Offenbar wollten nämlich Grossbritanniens Mächtige Deutschland schon zuvor nichts Gutes:

    „Wenn Deutschland heute vernichtet wird, so gibt es keinen Engländer, der dadurch morgen nicht um so reicher würde. Sollten Völker etwa nicht Krieg führen um einen Millionenhandel? Aus tausend Eifersüchteleien wird sich ein ungeheurer Krieg entzünden, und das Ende wird die Niederlage Deutschlands sein. Dann werden wir die Völker Europas einladen: Da liegt Deutschland, kommt und nehmt euch ein Stück davon.“
    (Saturday Review, 1880, Quelle: E. R. Carmin “Das Schwarze Reich – Geheimgesellschaften und Politik im 20. Jahrhundert”, Seite 31)
    Und nach dem Krieg: “Wenn Deutschland in den nächsten 50 Jahren wieder Handel zu treiben beginnt, ist dieser Krieg umsonst geführt worden.” (The Times, 1918)

    Auch die damaligen Deutschen sahen “England” als DEN Verursacher des Weltkriegs an:

    „Zur englischen Kriegserklärung an Deutschland wurde unter der Überschrift Eine Absage an England eine Erklärung deutscher Intellektueller veröffentlicht, in der diese zuvor erhaltene englische „Ehrungen“ feierlich ablegten. Sie enthielt folgenden Wortlaut:
    Nachfolgende Erklärung wird zur allgemeinen Kenntnis gebracht:
    ,,Unter einem nichtigen Vorwande, der am wenigsten vor der eigenen Geschichte standhält und der durch zahlreiche Dokumente in seinem wahren Wesen klargestellt wird, hat England uns den Krieg erklärt. Aus schnödem Neide auf Deutschland wirtschaftliche Erfolge hat das uns bluts- und stammverwandte England seit Jahren die Völker gegen uns aufgewiegelt und sich besonders mit Rußland und Frankreich verbündet, um unsere Weltmacht zu vernichten und unsere Kultur zu erschüttern. Nur im Vertrauen auf Englands Mitwirkung und Hilfe konnten Rußland, Frankreich, Belgien und Japan uns den Fehdehandschuh hinwerfen. England vor allem trifft die moralische Verantwortung für den Völkerbrand, der furchtbares Unheil für Millionen von Menschen zur Folge hat und unerhörte Opfer an Gut und Blut fordert. Der brutale nationale Egoismus Englands hat ihm eine untilgbare Schuld aufgeladen. Wir sind uns wohl bewußt, daß hochbedeutende englische Gelehrte, mit denen die deutsche Wissenschaft in fruchtbarer Arbeit jahrelang verbunden war, gegen den frevelhaft begonnenen Krieg gesinnt sind und sich gegen ihn ausgesprochen haben. Gleichwohl verzichten in deutschem Nationalgefühl diejenigen von uns, welchen Auszeichnungen von englischen Universitäten, Akademien und gelehrten Gesellschaften erwiesen worden sind, hierdurch auf diese Ehrungen und die damit verbundenen Rechte.“ (…)” Quelle:
    http://de.metapedia.org/wiki/Erster_Weltkrieg

    Auch die apokalyptische Dimension des Geschehens in den Augen der damals Lebenden passt ins Bild, ob die im Text enthaltenen Anschuldigungen des Autors nun zutreffen oder nicht:

    „Englands Blutschuld am Weltkriege ist ein Text von Ernst Haeckel, den dieser erstmals bereits im Jahre 1914 im Jenaer Volksblatt veröffentlichte. Darin begründet er eingehend die englische Schuld am Ersten Weltkrieg. (…)
    „Entsetzt, ja betäubt, steht seit 8 Tagen die Kultur-Menschheit vor einer der größten Katastrophen der ganzen Weltgeschichte, vor dem plötzlichen Ausbruch eines Weltkrieges, dessen furchtbare Folgen gar nicht abzusehen sind. Alles was die leidende Menschheit bisher an Kriegsunglück erduldet hat, alle Greuel des Massenmordes, der Länderverwüstung, der Familienzerstörung, tritt zurück vor diesem universalen Weltbrande, der die ganze, in sechs Jahrtausenden mühsam errungene Kultur zu verschlingen droht.“ (…)
    „Finis Germaniae! Vernichtung des unabhängigen Deutschen Reiches, Zerstörung des deutschen Wesens und Wirkens, Unterwerfung des deutschen Volkes unter britisches Imperium, das ist der stolze Traum der englischen Regierung und zu dessen Verwirklichung verbündet sie sich mit dem feindlichen Slawentum, das ihre eigne Weltherrschaft in Europa wie in Asien am schwersten bedroht.“ (…)
    „Auf England fällt in erster Linie die ungeheuere Blutschuld, diesen beispiellosen Weltkrieg jahrelang in niederträchtigster Weise vorbereitet und dann mit Hilfe Rußlands — seines eigenen gefährlichsten Feindes! — zum wirklichen Ausbruch gebracht zu haben. (…)““ Quelle:
    http://de.metapedia.org/wiki/Englands_Blutschuld_am_Weltkrieg

    (Thomas Mann sah als Drahtzieher allerdings andere: „Die Geschichtsforschung wird lehren, welche Rolle das internationale Illuminatentum, die Freimaurer-Weltloge, unter Ausschluß der ahnungslosen Deutschen natürlich, bei der geistigen Vorbereitung und wirklichen Entfesselung des Weltkrieges, des Krieges der ‚Zivilisation‘ gegen Deutschland, gespielt hat.“ (in „Betrachtungen eines Unpolitischen“, 1918))

    Das in Zusammenhang damit, dass die – physische – Schlacht von Har Megiddo (Harmageddon) schon im ersten Weltkrieg stattfand, lässt für mich wenig Zweifel daran, dass ich mich getäuscht habe und die der dem die britische Krone gegeben wurde der 1. Reiter ist. Entschuldigung!

    Dir auch “Salud y alegría”, Magnus, insbesondere, weil sinister durchaus mehr Bedeutungen hat als dubios und link.

  48. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Una Bastet

    Danke für “Salud y alegría”, die kann ich beide immer gebrauchen.

    Zur Zeit hält mich ja das Charlie-Syndrom mehr in Atem, als die Überlieferung, auf die Du rekurrierst.

    Und dann gleich zum “sinister”: Ich weiß, dass Du eine sehr fähige Semantikerin bist.

    Da macht es mir gar nichts, wenn andere mir sagen, Du hättest doch wohl einen Knall, mich fragen, weshalb ich mich auf Deine skurrilen (es wird auch weniger freundlich gesagt) Vorträge überhaupt einließe.

    Solltest Du tatsächlich einen Knall haben, so hast Du diesen wenigstens sprachlich ziemlich gut und reif kultiviert: Das zumindest sage ich dann den anderen, und, jetzt, zudem, dass es mir einfach Spaß macht, etwas zu lesen, von dem ich wenig verstehe, wenn die ungeklärt-eigenartige Sache, mit der ich mich durchaus auch schon beschäftigt habe, diese Millionen seit Jahrhunderten in Bann hält, in guter deutscher Sprache, originär, soweit das zu beurteilen, wenigstens in erheblichen Teilen wahrscheinlich originär, hier vorgetragen wird.

    Und, das rechne ich Dir auch positiv an, hast Du Dich, ungerührt von meiner letzten doch recht rüden Ansage, Du mögest Dich doch lieber mit den Jochens des Planeten vergnügen, wieder hierhergefunden, noch einen Gang auf den Teller zu legen.

    Sowas imponiert mir selbst dann, wenn ich gerade nicht sehe, was es helfen solle.

    Du bist sehr robust und enorm hartnäckig. Wo es anderen die Unterhosen raushaut, da machst Du unverdrossen weiter. Allein auf weiter Flur, kaum je wärmende Worte, niemand oder kaum jemand versteht’s, noch oder gar nie, und doch sinkt der Mut nicht, das scheint fast keine Rolle zu spielen.

    So gesehen, nimm das bitte mit mehr als einem Gran Humor, bist Du die Don Qujotessa hier, die fahrende Ritterin, ich denke, nicht unbedingt von der traurigen Gestalt.

    Ich bin grade etwas aufgekratzt. Ich sage es aber trotzdem.

    Du bist zum Glück wenigstens keine Osha.

    Dass der Osho meines Erachtens nicht viel getaugt hat, habe ich auf dieser Seite (nicht ausführlich in diesem Strang) schon deutlich gemacht.

    Genug geschwatzt jetzt. Ich werde und werde aus Dir immer wiederum nicht recht schlau.

    So bleibt es spannend.

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