His sense of virtue

09. Januar 2014

His sense of virtue is that virtue is sense itself.

Schlabberhutapho

09. Januar 2014

Die Vorstellung, man könne so wichtig sein, dass stets ein Dienstler mitläse, indem man nur einen Entwurf in seinen Rechner hackt, selbst jede Korrektur und Nachkorrektur, hat etwas fast schon magisch Faszinierendes.

Ein Leser, treuer als jeder Hund!

Auch wo er nur täglich summarisch zwanghaft: Was hat der Dichter da zu klagen?

Der neue EU-Toleranzausweis ist satte

09. Januar 2014

Ich habe mir gestern, gleich nach Dreikönig, bei der Stadt den neuen EU-Toleranzausweis geholt.

Der war ab da am Passamt erhältlich und für die ersten 50 Stuttgarter selbst ohne Fragebogenausfüllen umsonst.

Man musste nur unterschreiben, dass man im Sinne der EU, als deren Staatsbürger, tolerant sei.

Und schwupp, es ging erstaunlich schnell, lag das orange-grüne Plastikkärtchen auf dem Tisch.

Nur gültig bei Vorlage des Personalausweises Nr…, für Herrn…

Ich fühle mich jetzt schon ein bisschen sicherer. Sollte ich mal wieder von irgendeinem schrägen Vogel angemacht werden, so zeige ich ihm meinen EU-Toleranzausweis, und er wird sich doch genauer überlegen, ob er mich gar verhauen will. Ich kann dann nämlich sagen, wer’s war, egal, wer’s war. Und es wird nicht leicht nachweisbar sein, dass ich nur wegen meiner notorischen Intoleranz eins auf die Nase bekommen, also zurecht oder sozusagen gar nicht oder vielleicht sogar zuwenig.

So jedenfalls, wie ich’s verstanden habe, das Behördenversprechen. Man sagte es natürlich nicht so direkt.

Dass ich überdies die angekündigten 25 Euronen gespart habe (also fast 20 Mark!), die der Rest künftighin für dieses Schutzdokument berappen werden muss, dafür auch noch einen besonderen Fragebogen ausfüllen, nach und nach alle, auch noch der Intoleranzverdächtigste, ich über meinen freiwilligen, behenden Ersteintritt ins System als besonders linientreu und unverdächtig gelten werde, freut mich selbstredend extra.

Ich weiß, klar, dass sie das Ding irgendwie mit meinem Perso zusammenmikrochippiert haben, was aber bald von Vorteil sein dürfte, wenn man gewisser Lokalitäten, bei bestem Benehmen und saubersten Auftreten, nicht plötzlich ohne Angaben von Gründen verwiesen oder gleich gar nicht in diese eingelassen werden will, indem man nicht dergestalt geschützt.

Wer mich auf doof verfolgen will, der muss früher aufstehen.

Auch staatliche Ordnungshüter ohne EU-Toleranzausweis werde ich mit dem meinigen genauso, nur energischer, konfrontieren, wenn sie mir dumm kommen. Ich werde jedem einzelnen von ihnen an der Nasenspitze ansehen, in welcher Weise sie speziell mir gegenüber intolerant sind und ihm klarmachen, wie schnell das, zumal ohne Ausweis, für ihn durchaus potentiell bedenklich, an seine VorgesetztIn geht.

Und ja, klar, das wird nicht ewig halten. Sobald jeder so ein Ding zwangsweise hat, gilt meine besondere Legimitation als EU-Toleranzbürger nicht mehr wirklich so elitär was, aber das Alter der Legimitation, das wird immer noch aussagekräftig sein, einen zertifizierten EU-Toleranzstaatsbürger der ersten Avantgarde erzeigen.

Echt geil, das mit dem Ausweis.

Uch

08. Januar 2014

Ruch Such Fluch Buch.

Balladen vom Kameraden

08. Januar 2014

Ja

Allda

Mit dem guten Kameraden

Man sitzet nicht nur im Rauche

Mit gefülltem Bauche

In freudsamen Schwaden

Und Schwabern der Zung genung.

Auch erfüllet er

Wofern ihm grad nicht selbst zu schwer

So dass klemmt das Gewehr

Geistig Faden selbst zu reichen

Nicht nur von ihm einzustreichen

Dem eben maladen Kameraden.

Von dorten die Sach zu neuem Ausblicke, zum Geschicke zu norden.

Oh wie schön wehsam ist der Weiber Klagen

Wenn

Sehsam!

Nein!

Kein Vorragen!

Meist aber

Bei allem Gelaber

Endet der ganze Stuss

Am Schluss im Genuss

Im Lachen über die meisten Sachen.

Und eben im Spaße

Genau

Da ist Trau

Im rechten Maße.

Und noch eine Geschichte jagt

Befragt der Welten Wichte!

Und mal doch verdross’

Der Genoss

Erwacht

Sacht

Wieder

Vom Nieder

Auf seinem Ross.

 

Die Ballade von der Tirade

06. Januar 2014

Ohne Tiraden wär’ die Welt missraten.

Alles schleimte und reimte und schlunzte und verzwunzte nur so vor sich hin, in der Lämmer Dämmer.

Die Säfte mischen sich wieder richtig. Es haut die ganze Schlacke raus. Zu Schwindlers Graus.

Der gerade noch von der traurigsten Gestalt, gibt der Welt einen neuen, eigenen Dreh.

Den Maden ohne Gnaden.

Die Maid reibt sich die Augen, der Platzhirsch wird unwirsch, der Kwass blass.

Die Wirtin versucht noch die Hirtin.

Der Tiradeur indes, welch Malheur, er hält nicht inne, diese Springspinne, verwirrt übers Gehör die Sinne.

Und mit etwas Glück und Geschick der wackere Ritter, kriegt keins aufs Gegitter.

Das Volk endlich zerstreuet und freuet sich, dass der Tiradeur nun Ruhe schenkt, seines frischen Schicksals gedenkt.

Zum Glücke, und zum Verrücke, ist der Kwass nicht allwo blass, das Bier bleibt blond, die Wirtinhirtin, also neu, wird von Durste nach dem Furste treu besonnt.

Ein Leben ohne Tirade, das wäre wirklich schade.

 

 

Ganz schlimm

05. Januar 2014

Deutsch ist ansteckend.

Es redet

05. Januar 2014

Ich verstehe meinen Namensvetter Magnus Carlsen, den neuen Schachweltmeister, dem ich in seiner Hauptdisziplin nicht ansatzweise das Wasser reichen kann.

Man kann manche, mitunter nicht unbedeutende Dinge reden, ohne auch nur einen Augenblick darüber nachzudenken. Sie sind einfach da. Es redet. Man kann sich gleichzeitig weiterhin mit anderem beschäftigen.

Er sagt, er rechne nebenher Varianten, während er Gebotenes rede. Ich nehme ihm das ab. Ich kenne das. Nur dass es nicht Schachvarianten, eher Sprachvarianten sind, die geistwichtiger als eine selbstverständlich gebotene, längst erkannte notwendige Antwort.

Die Ballade vom Lauerbauer

05. Januar 2014

Es hatte der Quack im Frack ‘nen Sack.

Aus diesem Pack’, der Lack, zog, bog den Trog.

Im Trog, klar, dar, er log, sei Freiheit versteckt

Alswelche er gleich, ein Streich, gerne erweckt.

Den Zagen, die da noch fragen, will er nichts mehr sagen.

Solch Geschmeiß, deren Gebeiß’, das will er nicht tragen beim Jagen.

Er hat aber wohl noch so eine Art Pistol’

Mit der er schießet, so seint er, meint er

Auf den Hut, den Mut, von dem Ungenehm

Der ihn, den Über von hinüber

Nicht notmäßig botmäßig grüßet.

Da wird er sauer, der Lauerbauer.

Fast, als wär’s im Knast, wird ihm im Frack der Sack strack.

Jetzo hat er aber noch Christus, den holet, gestohlet,

Er aus dem Mistus.

Kein Gewinst? Du spinnst!

Auf dass, feignass, doch noch geh in die Knie,

Wer eh schon nie steh.

Doch, ja soch, da macht’s, kracht’s einen Puff,

Wo grad er noch stund, grad, fad verschwund,

Und, uff, in die Luft war er ruff.

Ich bleibe bei meinen Unspiris

05. Januar 2014

Gestern sprach ich lange mit einem, der durchaus Gründe hat, sich aus meiner Sicht recht unerklärlich verfolgt zu fühlen.

Das “cui bono”? erörternd, kam er darauf zu sprechen, dass es wohl einfach Menschen gebe, die sich daran delektierten, andere zu quälen.

Das ist mir natürlich durchaus bekannt.

Es gibt sogar Leute, die davon ausgehen, es gebe (außerirdische) Wesen, die energetisch grundsätzlich vom Leiden anderer lebten.

Ich weiß nicht, ob es so etwas gibt.

Manches spricht allerdings wenigstens ansatzweise dafür.

Wenn ich mir allein anschaue, nicht erst seit ich diesen Blog betreibe, sondern schon Jahrzehnte davor, wie wild manche Leute werden, wenn ich ihnen in ihre pseudospirituelle Suppe spucke, deutet das immerhin in diese Richtung.

Sie werden wütend, drohen und fuchteln. Manchmal schwafeln sie auch nur, scheinbar mindergefährlich aufgelegt, weil sie das für eleganter, gerade zielführender halten. Oder sich nicht zu sehr verausgaben wollen.

Die meisten von ihnen glauben, erfahrungsgemäß, fest an eine volle Reinkarnation des Individuums. Wer nicht daran glaubt (oder einen anderen Glaubenssatz), ist also lange, wie er das nicht zu deutlich macht, ein Trottel. Wird er dahingehend aber frech, so identifiziert man ihn, der eine mehr, der andere weniger, als eine Art Feind.

Wie als ob er dessenthalben der Schlimmste wäre.

Das habe ich am Glauben ohnehin noch nie begriffen: Wie kann der nur so ins Wanken kommen, wie können alle hehren Liebheitsziele so leicht über Bord gehen, nur, weil einer nicht mitglaubt?

Und da erzählt man mir, ich sei zu schwach im Glauben.

Hoffentlich bin ich da schon gleich so schwach, dass mir die eben beschriebene Übung erspart bleibt.

Schon die Differenzierung, dass an etwas nicht zu glauben nicht heißt, es auszuschließen, entgleitet regelhaft deren Denkmöglichkeit.

Oft ziehen sie gar noch Nietzsche bei (Osho und die anderen bringen es alleine nicht hinreichend, wie es scheint).

Auf dessen Werk will ich mir nun wahrlich keine Deutungshoheit anmaßen.

Wer aber, wenn nicht Nietzsche, hat je unmissverständlich vor dem Glauben gewarnt?

Sagte auch: “DEN Weg, DEN giebt es nicht!” – ?

Ja, der Friedrich gummelt ihnen schon schwer im Magen, den Spiris.

An Crowley trauen sie sich meist schon gar nicht ran, an dessen Class-A-Schriften jedenfalls. Schon “Little Essays Toward Truth” wäre eher zuviel.

So versammeln sie sich um billigeres, “gechanneltes” Material, immerhin im “Original” auch meist Englisch.

Irgendwo aus dem Äther kömmt da das höhere Bewusstsein her, schwurbelischwurbela.

Es wird und ist initiiert, dass die Schwarte kracht, die Erleuchteten sirren und schwirren, man kriegt sich schon fast nicht mehr ein.

Echte geistige Entwicklung, wie sie schon einmal in der Erweiterung der Wahrnehmung tatsächlich möglich, spielt da lieber keine so große Rolle.

Man ist auch eher arbeitsscheu. Wo es einfach die Backen aufzublasen gilt, da geht man natürlich gerne hin. Sich aber länger und genauer und immer wieder neu mit einem Gegenstand ernsthaft zu befassen, nein, das bringt den Spirispaß so recht nicht.

Konfuzius mögen sie meist gar nicht. Der sprach so oft so unmissverständlich davon, wie wichtig das lebenslange Lernen sei, dass ihnen wohl genau das entscheidend auf den Keks geht. Sooo viel Arbeit! Lebenslänglich! Ein ganz übler Unspiri. Irgendwann muss es doch mal gut sein, mit der Erleuchtung.

Konfuzius kannte, das ist auch noch übel, noch nicht einmal echte magische Grade. Er schätzte seine Schüler zwar ein, aber ein derartiges Brimborium zog er nicht auf. Er förderte jeden nach seiner Art.

Nochmal saumäßig unspiri. Ohne Rang und Titel ist doch alles nichts.

Was die Spiris am allerwenigsten begriffen haben, ist, dass man sich seinen Rang vor sich selbst erringen muss. Ihn finden, anerkennen, für ihn stehen.

Klare Urteilsfähigkeit, klare Rede. Das ist das Erste.

Bei Nietzsche und bei Konfuzius.

Bei Cervantes kommt noch ein besonderes Spiel hinzu.

Ich bleibe bei meinen Unspiris.

Frankreich: Freimaurer terroristische Vereinigung

04. Januar 2014

Frankreich hat die Freimaurer als terroristische Vereinigung eingestuft.

Ach, nee, ich sehe gerade, da wurde wohl was verwechselt.

Blöde Nachrichtenagentur.

Rothschilds Häuser sind auch nicht mehr richtig auf Zack.

Es war Ägypten, und es waren die Moslembrüder.

Die stammen ja, soweit man weiß, eher vom Engländer als vom Franzosen ab.

Also mehr vom einen Rothschild als vom andern.

Wenn ich Brüder höre, komme ich eh immer gleich durcheinander.

Ich stehe eben eher auf Schwestern. Dann aber nicht unbedingt nur schwesterlich. Wie sollte das auch gehen?

Alles sehr wirrsam.

Begreife das einer.

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Nicht nur die französischen Freimaurer könnten natürlich als eine terroristische Vereinigung leicht mit ebensolchem Recht angesehen werden, wie die ägyptischen Moslembrüder.

Schaut man sich das Wirken der französischen Freimaurer über weit mehr als zwei Jahrhunderte an, so erscheinen die Ägypter geradezu als Novizen.

Man lügt und betrügt, gerade so, wie man morgens schon aufsteht.

Die Freimaurer sind Ägypter, und die ägyptischen Moslembrüder somit Franzosen. Wo ist der Unterschied? Wollen wir etwa rassistisch diskriminieren?

Das einzige, scheint mir, was die französischen Freimaurer den ägyptischen Moslembrüdern noch voraus haben, aus germanischer Sicht, ist wohl, dass sie besser essen und trinken dürfen.

Frankreich ist da immer noch toleranter als Ägypten.

Das ist bei schlechten Kopien halt oft so, dass sie etwas weichzeichnen.

So mag selbst eine Pyramide wirken alswie ein Hügel.

Und der Obelisk ist eine rote Bouteille.

 

Strafbare Gesten und Grüße. Meinungsfreiheit nur für Leute, die zählen.

04. Januar 2014

Nein, ich habe jetzt nicht nochmal den Titel “Nazi-Gruß” oder “Quenelle-Gruß” gewählt, ganz bewusst.

Ich will nämlich noch mehr rein phänomenologisch an die Sache gehen.

Ich bin tatsächlich fasziniert davon, dass ein ausgestreckter Arm unten jetzt symbolisch für den nicht statthaften, strafbaren Arm oben steht, man das in Frankreich ganz offiziell so sieht.

Noch mehr sträfliche Gesten. Die nie als obszön bekannt. Selbst die Gegengeste zur strafbaren Geste kurz vor strafbar.

In was für Staaten gibt es so etwas?

Es gibt das, offenkundig (mein Lieblingswort in solchen Zusammenhängen, immer, wenn es stimmt), in Frankreich.

Was, ja, ich spinne weiter, wenn der militärische Gruß, rechte Hand, Arm angewinkelt, in Form der Wunjo-Rune, an die Stirn, weltweit üblich, zum Kennzeichen der sogenannten oder auch echten “Antisemiten” (das Wort aus den Gründen seiner üblichen, endemischen Falschverwendung in Anführungszeichen) wird?

Darf dann nur noch ein diensthabender Soldat so grüßen, nur im Dienste?

So, wie er auch Odalsrunen herumtragen darf, ab dem Hauptfeld bis zum Oberstaber, aber nur im Dienste? (Naja, er darf mit so einer Uniform auch schon noch zum Lidl.)

Das gestische Grüßen ist ganz zu verbieten. Die EU wird das, mittels ihrer Totaltoleranzvorhaben, bald bestimmt noch ruchbarer, bestimmt einzurichten und gut zu begründen wissen.

Wenn Frankreich Vorreiter, wird Deutschland sicher nachkriechen.

Man kann sich ja in Sachen Toleranz nicht lumpen lassen.

Jeder Ansatz von Intoleranz gehört strikt verboten.

Hier ist auch hart zu strafen.

Es geht schließlich um die Meinungsfreiheit der Leute, die zählen.

Quenelle-Gruß (Nazi-Gruß usw.) (IV)

04. Januar 2014

Tut mir leid, jetzt doch noch feststellen zu müssen, dass die Geschichte um den Quenelle-Gruß als Nazi-Gruß einiger Komik nicht entbehrt.

Die Sache ist einfach so grell, dass den Franzosen dafür fast schon ein Kompliment zu machen ist, dass sie sich jetzt mal endlich doch noch dümmer anstellen, wie es scheint, zumindest, als wir Deutsche.

Das tut nicht nur meiner latent revanchistischen Patriotenseele gut.

Die Engländer sind auch, in vielerlei Hinsicht, schon fertiger als wir. Das kommt dann davon.

Die Bevölkerungen der westeuropäischen Siegermächte werden womöglich bald nicht einmal mehr ein Schnitzel offen nach Hause tragen dürfen. Von wegen Islamophobie und so.

Weder den ersten noch den zweiten Krieg hat irgendeine europäische Macht gewonnen.

Erste freie Geister scheinen das auch in Frankreich und England zu begreifen.

In Russland und Deutschland weiß man es schon lange.

Man hat den Engländern und den Franzosen so lange eingeredet, dass sie Sieger seien, dass sie es schließlich geglaubt haben.

Klar, sie haben nicht so übel gelitten wie die Deutschen, die Polen, die Russen.

Aber: Sehen so Sieger aus?

England ist, sobald der Finanzwahnsinn einkracht, sofort pleite. Frankreich hat wenigstens Käse, Weizen und Kartoffeln. Und ein paar Zwiebeln und Tomaten.

Man hat das Spiel mit uns Deutschen so böse angestellt, dass wir uns doch wieder anstrengen mussten. So haben wir zwar nicht so viele Tomaten wie die Franzosen, nicht so viele Finanzschakale wie der Engländer, aber doch wieder die leistungsfähigere Industrie, in fast allen Sparten.

Klar, wir haben zwar gar keinen richtigen Staat, nur so eine Art Interimsstaat, einen Finanzabfuhr-Halbsklavenstaat, wenig Selbstbestimmung, eigentlich noch kaum eine, aber wir haben die Kartoffeläcker und die Fabriken und auch noch einige intelligente Leute.

Na, ich bin wohl ein bisschen abgeschwiffen.

Doch hängt bekanntlich alles mit allem zusammen.

Nazi-Gruß (Quenelle-Gruß) (III)

04. Januar 2014

Wäre es politisch korrekt, so fragte man jetzt, wie ein französischer “Neger” den derzeit populärsten “Nazi-Gruß” verbreiten konnte?

Den rechten Arm stramm unten.

Frankreich scheint jedenfalls ein so großes Problem damit zu haben, dass der Innenminister schon mit einem Auftrittsverbot für den Komiker mit dem putzigen Namen Dieudonné gedroht haben soll.

Ein antisemitischer Inhalt der Geste sei nicht nachzuweisen, sagen Juristen.

Dabei geht der linke Arm, soweit ich’s bisher herausgefunden habe, auf die runtergestreckte Rechte oder gar aufs Herz.

Die “multikulturelle” Jugend Frankreichs und allerlei Protestgesindel von Links und von Rechts scheint den so offenkundig bösen Gruß zu mögen.

Mal sehen, was die Staatsanwaltschaften machen, wenn er nach Deutschland überschwappt.

Kann man wegen eines rechten Arms unten demnächst ebenso verknackt werden, jedenfalls, wenn der linke dazu merkwürdig gehalten, wie bisher für ersteren oben?

Was ist mit den Linkshändern? Wie sind deren Arme zu bewerten, wenn unten oder oben?

Am besten geht man wohl bald ohne Arme auf die Straße, und wenn man das nicht hinkriegt, dann in einem so unförmigen Sacke, dass keiner genau nachweisen kann, wie die Arme grade stehen.

Machen wir aber mal nicht zu viele Witze über eine so ernste Sache.

Wie konnte es dazu kommen, dass Juden, ja das ganze System, die Freimaurer, die Frankreich in jedem Eckhause, sich von untigen Armen angegriffen fühlen?

Von einem “Neger” wesentlich orchestriert?

Nun, ich komme zunächst leider nur auf eine Erklärung.

Man hat es in Frankreich mit den Gesetzen und der sogenannten Gedenkkultur und der Toleranz und der Heuchelei um die Toleranz derart auf die Spitze getrieben, dass man das Establishment schon damit zur Verzweiflung treiben kann, dass man den rechten Arm demonstrativ unten lässt. You get what you call for.

Vielleicht wird es in Schweden und Norwegen bald eine Bewegung geben, die sich dadurch auszeichnet, vergleichbar radikal, dass sie mit Ansteckern herumläuft, auf denen steht: “Ich habe nie einen Steifen. Jedenfalls nicht für Weiber.”

Das passte ja auf die Assange-Affäre, den Irrwitz dort.

Quenelles sind eigentlich so eine Art längliche, leicht pfriemförmige Knödel. Was, wenn die Leute in D sich plötzlich Speckknödel nennen, wohl wissend, wie schweinisch sie damit provozieren?

Man kommt schon (ok, nur ich komme schon) auf die Idee, dass die Zeit für allerlei merkwürdige Symboliken, irgendeines Protestes halber, reif geworden sein muss.

Denn wenn man schon im Mutterland der Toleranz den rechten Arm nicht mehr unten halten soll, ist schon mächtig was faul, man könnte, etwas vulgärer, auch sagen, die Kacke ist am dampfen.

Was machen die Leute als nächstes?

Den linken Fuß zum Gruß schräg einwinkeln?

Sich seltsam bücken?

Zweimal, nur mit dem rechten Auge, blinzeln?

Demonstrativ ihr Schmerzphon nach unten halten?

Kann wohl sein, dass nicht nur die französischen Staatsanwaltschaften noch mehr zu tun bekommen, als ihnen lieb.

Man studiere Symbolkunde. Man ordne die Symbole genau zu und verfolge die Symbolkriminellen diligent. Vielleicht hilft ja Dan Brown. Der kennt sich wenigstens dahingehend ein bisschen aus, welche Symbole von den Lieben sind.

Pike ist leider schon tot. Vielleicht hätte der hilfreichen Rats gewusst. Oder der Coudenhove, der Kalergi.

Man könnte noch, immerhin deutschsprachig, Joschka Fischer oder Helmut Schmidt um Hilfe ersuchen, wenigstens wissen die, was Bohemian Grove so zu leisten vermag, in der Symbollogik.

Hat nicht selbst die Kanzlerin mit ihrem Odalsrunen-Handgruß klariter die nicht vorhandene deutsche Verfassung verletzt?

Wir sind da wahrlich in schweren Wassern.

 

Literatur, jetzt mal ernst

03. Januar 2014

Man muss doch mal in aller Ruhe feststellen, dass die Leute auf die großen Werke der Weltliteratur hin nicht besonders massenhaft, wenigstens, durchgedreht sind, also, wie sie das bei den religiösen, also minden Werken der Weltliteratur, jederzeit taten und bis heute tun.

Übel vorsätzlich schlechte Literatur macht die Leute eben nicht gesund, sondern sie tut zu deren schon vorhandener Schwäche gern noch kräftig dazu.

Dem Kranken noch Gift.

Die Leidenden grade in den Sack.

Ich kenne Euch.

Einfach lieb sein, und sie werden auch gut

03. Januar 2014

Man ist einfach lieb, und dann wächst kein Pfaffe und kein Geldschakal mehr, und deren Auftragsmörder sind so dauerhaft arbeitslos, dass sie sich anständig verdingen.

Sie gehen, sozusagen, freiwillig, in Bewährung.

Derweil ersticken die Pfaffen und die Geldschakale ganz einfach beinahe daran, dass sie sich, ihre Mindheit selbst erkannt habend, schließlich doch sehr elend fühlen.

Also werden sie, alles, bis zur Hartzgrenze, gespendet habend, ganz einsichtig nur noch Wohltätigstes verrichten.

Sie werden gar an den Tafeln nicht nur an sich selbst austeilen.

Sie werden den ganzen Lugzins täglich tätig freiwillig für uns auslöffeln.

Ja: Dafür müssen wir nur lieb sein.

Sagt mir meine Esoterikseite.

Da steht das, klipp und klar.

Also bin ich ab jetzt nur noch lieb.

Das wollte ich ja schon immer sein.

 

“Gab es jemals homosexuelle Erleuchtete?” (Osho und Homos)

03. Januar 2014

‘Berlin arrived from google.de on “Osho über Homosexuelle « Neues aus Hammelburg” by searching for gab es jemals homosexuelle erleuchtete.’

Eben gefunden.

Das ist nun wohl wirklich eine der weltbewegenden Fragen, zumal für den Oshoianer, ob es jemals homosexuelle Erleuchtete gab.

Warum eigentlich nicht?

Was muss man schon können, wie viel Familiensinn gehört schon dazu, wie viel eigener Fortpflanzungswille, um erleuchtet zu sein?

Die Frage als solche ist schon eine faschistoide Aberration.

Was, bitteschön, sollte einen Homosexuellen von Erleuchtetsein abhalten?

Leben wir im Mittelalter?

Es ist auch doch, bei nur etwas Licht betrachtet, viel wahrscheinlicher, dass ein Homosexueller erleuchtet ist denn ein Hetero.

Das ganze mit der normalen Sexualität, die auch mit Fortpflanzung zu tun hat, lenkt doch ganz klar von der Reinheit, der Erleuchtung, ab. Das ist doch so klar wie Kloßbrühe.

Der Hetero ist doch ganz klar derjenige, der im Grunde nie zur Erleuchtung gelangen kann.

Allein schon, weil seine ganze Sexualität doch ein bisschen erdgebunden pervers ist.

Bis zum ganz freien Analverkehr unter Gleichen schafft er es eben nie. Wie sollte er da Erleuchtung erlangen?

Osho war eine übelst diskriminöse Hetero-Sau. Ein Eso-Fascho.

Wahrscheinlich war er doch heimlich schwul, wie sie alle, die Sau.

 

Das Geld hat Angst

03. Januar 2014

Das Geld hat Angst vor mir. Wo ich nur hinkomme, flüchtet es so gut es kann.

Dem Großen Georg Christoph Lichtenberg

03. Januar 2014

Lichtenberg meinte, dass ihm nie langweilig werde, denn er schaue im Zweifel einfach in die Gesichter der Leute.

Damals gab es noch kein Netz, nur die Leute auf der Straße.

Deren Gesichter mögen ausdrucksstärker gewesen sein als jene der Leute heute. Ich weiß es nicht.

Vielleicht habe ich es zu einfach.

Ich muss nur SPON aufmachen, und es ist fast garantiert, dass ich grandiosen Blödsinns gewahre, oft so stark, dass er wirklich die Langeweile vertreibt, gar noch länger als ein Viertelstündchen.

Es ist auch ähnlich dem Aphorismus, oder der Beobachtungen, die Lichtenberg im Winter vom Fenster seines Hauses machte, wie die Leute in gar merkwürdigem Verhalten den morgendlich frisch verschneiten Platz erst nach Voreingewöhnung schräg queren, dann folgsam.

Er siehet schon, immer wieder verwundert darob, wie wenig vernünftig der Mensch doch. Zumal in der Herde.

Und mit welcher Menschenliebe und doch allem Wohlwollen er das sieht!

Er ist der Dummheit der Leute nicht böse. Sie verwundert ihn nur, und dessen tut er Ausdruck.

Einer unserer Großen, aus der Zeit, als die noch aus jedem deutschen Winkel sprossen.

 

Elite-SoladadatInnen made in USA (II)

03. Januar 2014

Wann wird an der Front das erste MarinInnen-Baby geboren?

Mitten im Uranmunitionsdampf?

Sie hat es einfach nicht gemerkt, auch von wem, der Kampf war schlicht zu hart.

Und, siehe da: Es kömmet.

Amerika ist gerettet.

Gegen diesen Film ist nicht anstinken.

Statt Klimmzügen tiefe Stoßatemzüge, wie sie von Wehen kennt, wer dabei war.

Was kann die Tochter wohl werden, denn eine Marine?

Hier wird die echte Lara Croft geboren. Kein Fake. Man wird ihr sogar die Brüste lassen.

Ja, alles wegen der Gleichberechtigung.

I’m lovin’ it.

Elite-SoladadatInnen made in USA

03. Januar 2014

http://www.spiegel.de/politik/ausland/us-marines-setzen-klimmzugtests-fuer-soldatinnen-aus-a-941632.html

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