Weg mit den Schmerzphonen! (II)

22. Januar 2014

Resozialisierung.

Der was in der Rübe hat, trägt so ein Schmerzphonding nicht ohne Not herum.

Kein normaler Mensch muss stets erreichbar sein.

Bin ich denn ein Funkhampel, wo immer je? Wie bitte? Was?

Inzwischen (nicht dass ich es je so hatte) wäre das für mich, käme mir mein Weib damit (grade ist keines da), ich müsse ein Schmerzphon herumtragen, um immer erreichbar zu sein, ließe sie nicht nach, ein klarer Trennungsgrund.

Darf ich nicht einfach mal durchs Städtle latschen, auf der Wiese sitzen, mit zwei Kumpels ein Bierchen einlöffeln, also, wie es mir gefällt? Weiterlesen »

Weg mit den Schmerzphonen!

21. Januar 2014

Schon manche mögen beginnen zu begreifen, dass es kein dummer Kalauer war, als ich “Smartphone” korrekt mit “Schmerzphon” übersetzte.

Wer nämlich eins herumträgt, der ist der Depp der NSA.

Und wenn er den Schmerz der Strahlung nicht gleich merkt, so doch schon mancher jenen der Totalüberwachung, jenen, eben ein Depp zu sein. Später erst richtig den Schmerz, der daraus herrühren mag, erkennen wird.

Dann, wenn er offen erpresst wird. Dann, wenn er diesen Job nicht bekommt oder jene Krankenversicherung ihn ablehnt.

Mit dem Schmerzphon weiß die NSA nicht nur, was einer wollte und nachsuchte und wann, sondern sogar jewo er sich dabei aufhielt.

Kein vernunftbegabter Mensch mehr trägt ein Schmerzphon mit sich herum. Jedenfalls, wenn er das nicht zwingend muss. Als Sklave. Weiterlesen »

Kiffen ist konservativ (II)

21. Januar 2014

Über hundert Strafrechtsprofessoren erklären öffentlich, dass die prohibitive, Konsumenten kriminalisierende Drogenpolitik ihrer Einschätzung nach gescheitert sei.

Portugal ist längst weiter, Uruguay legalisiert den Hanf teilweise, Holland verfolgt Kiffer schon lange nicht mehr, in den USA läuft in Kalifornien eine mittlere Farce von wegen “medizinischer” Anwendung (die problemlos jeder für sich reklamieren kann), Colorado hat eben freigegeben, Wahsington State will folgen.

In Berlin aber Schweigen im Walde. Ebenso in den Schafsmedien. Man berichtet zwar, regt aber keine Debatte an. Keiner traut sich. Oder hat einer was gesagt, ich es nur nicht vernommen?

Man duckt sich mal wieder feige weg. Man will offensichtlich schon die Debatte an sich vermeiden.

Dass sich CSU und CDU nicht vordrängeln, verwundert wenig. Denn sie sind auch längst keine konservativen Parteien mehr. Da der Rest erst recht dekadent, hört man auch sonst nichts.

Wovor haben die alle Angst? Weiterlesen »

Der neoklassische Absteiger im Netz

21. Januar 2014

Jetzt droht er ob all der Unbotmäßigen mit Schließung der Kommentarfunktion und gar der ganzen Seite, vor lauter Frust und fürchterlich gekränkt und geschwätzig dabei, jener, für den jeder Kritiker ein Troll oder ein Beinahe- oder ein Echtnazi ist oder sonsten ein (publizistischer) Feind.

Man ist absolut tolerant und auch, klar, gegen Zensur, aber man mag nun wirklich nicht jede Schabracke mit anderer Meinung ertragen, und Kritik, ja, die an ihm jedenfalls, die will immer nur total vernichten.

Der Mann ist schon beispielhaft. Seine Logik passt hinten und vorne nicht, und je mehr ihm entsprechende Antworten entgegenschlagen, um desto beleidigter und gar stutenbissiger wird er.

Der neoklassische Abstieg im Netz.

Nein, ich werde die Seite nicht nennen, auch nicht, von wem ich rede. Erkennt ihn einer einfach so, so spricht das für sich.

Unter Druck geraten, der Arme, eben doch, der fürchtersam Verfolgte, redet er sich dumm und dümmer um Kopf und Kragen, merkt es nicht. Anscheinend sagt ihm das intern keiner, weil es keiner merkt, oder sich keiner traut, oder er hört es einfach nicht. Weiterlesen »

Traumatolohalo

20. Januar 2014

Ich mag das ganze traumatologische Konzept nicht leiden. Es ist nicht logisch.

Denn keiner weiß, was ein – psychologisches – Trauma eigentlich ist.

Sehr oft, wenn von Traumata die Rede, frage ich mich, ob der traumatische Moment nicht nur einer besonderer Art der plötzlichen Aufmerksamkeit gewesen sei, ein falscher Anker, wenn man so will, da das Traumatische eigentlich viel früher, anderweitig stattfand, vielleicht auch nur von da an befürchtet wurde.

Letztlich geht es nur ums Lernen und Verzeihen und Lebensfreude.

Primitiv, wie ich nunmal bin, gesagt: Wer gut isst und trinkt und das Bett gut warm hat, vergisst seine Traumata von selber. Sie lösen sich im berühmten Wohlgefallen auf.

Alle anderen Heilmittel halte ich für vergleichsweise zweifelhaft.

Mag eine Droge, eine Therapie wohl eine zeitlang das Gefühl vermitteln, die Dinge wendeten sich zum Besseren. Vielleicht wendet die so evozierte Euphorie die Dinge sogar zum Besseren. Manchmal scheint das sogar dauerhaft zu klappen.

Scheint es aber nur. Meist. Weiterlesen »

Tausend tote Trolls

19. Januar 2014

Nein, ich habe natürlich keinen einzigen Troll getötet. Tausend schon gar nicht. Nur ein paar entsorgt.

Ich habe mir schon öfter vorgestellt, ich täte als Troll arbeiten, ordentlich dafür entlohnt.

Dann stellte ich mir vor, ich träfe auf einen wie mich.

Da wurde mir klar, dass ich das nicht nur sowieso nicht tun täten wollte, sondern auch regelmäßig zwangsläufig den Kürzeren ziehen müsse, wofern der Betrollte sein Geschäft auch nur zu drei Vierteln so gut versteht wie ich.

Versteht der Betrollte sein Geschäft, so ist er immer im Vorteil. Weiterlesen »

Maladenballaden

19. Januar 2014

Im Gelde sie baden die Obermaladen

In lauter Gulden aus der Leute Schulden.

Gottes Werk auf Erden sie verrichten

Beim heil’gen Existenzen vernichten.

Ihr Gott heißt Not für den Rest

Der allzugroßen Menschenpest.

Egal, ob Satanas oder das Lamm

Das Programm

Macht die Völker klamm.

Mit dreißig Billionen Dollaren

Auf ihren Inseln

Den Bauch sich pinseln

Pekuniaes Zaren. Weiterlesen »

Kiffen ist konservativ

19. Januar 2014

Alles läuft auf die Hanffreigabe zu; sie scheint nicht mehr aufzuhalten.

Was wird geschehen, wenn der Prohibitionswahnsinn endlich endet?

Leute, die von den Eigenschaften des Hanfs so wenig wissen wie ein Amazonasindianer vom Brotbacken, befürchten bereits, dass US-Konzerne das Geschäft mit dem Drogenhanf quasi monopolisieren könnten.

Eine lächerliche Annahme. Wer Tomaten pflanzen kann, kann es auch mit dem Hanf. Er braucht nur entsprechendes Saatgut, um gute Ergebnisse zu erzielen. Gute Sorten gibt es hunderte, wenn nicht tausende, und binnen zwei oder drei Jahren hat jeder gute Züchter eine neue Varietät.

Also wäre der Drogenhanf nur unter einer Welthanfdiktatur zu oligopolisieren. Das ist sicherlich einer der Gründe, weshalb man ihn nicht freigeben will. Monsanto wird es nicht freuen. Weiterlesen »

Wer will diese Tyrannei? (III)

18. Januar 2014

Ok. Ich lasse die Katze jetzt vollends aus dem Sack.

Ohne jeden stichhaltigen Beweis, klar, halte ich eine außerirdische Beteiligung an diesem Versklavungsfeldzug inzwischen für wahrscheinlicher, denn dass er “rein irdisch” angelegt sei.

Ich weiß sehr wohl, dass eine Erklärung, die so schön alles erklärte, was man sonsten nicht geregelt kriegt, gerne gar zu süß erscheint, weil sie sozusagen endlich einen billigen Deckel auf den Topf macht. Dann gar noch eine Erklärung, die vorerst im Nebulösen bleibt, sich hiemit als erklärende Nichterklärung sehr bequem an ihrer behaupteten Lösung zu wärmen weiß.

Mich aber wärmt diese Erklärung gar nicht. Am liebsten, rein emotional gesehen, kennte ich sie noch nicht einmal. Keineswegs nur deshalb, weil sie wie eine Übersprungshandlung, wie Realitätsflucht, wie Nichtwahrhabenwollen wirkt.

Mir geht der Gedanke selber mächtig auf den Sack. Er gefällt mir gar nicht. Deshalb kann ich aber trotzdem nicht an ihm vorbei. Weiterlesen »

Wer will diese Tyrannei? (II)

18. Januar 2014

“Nicht nur ich sehe längst genau, was läuft.”

Also schloss ich, doch ein wenig unbefriedigend, obschon wahr, den ersten Teil.

Georgia Guidestones, Chemtrails, HAARP, ESM, Freimaurer, “Matrix”, “Manchurian Candidates”, allerlei Geschwätz von sogenannten “Illuminaten”, perfekt gefälschte “Protokolle”: Alles schwirrt, mal echt, mal “False Flag”, meist mit unklarer Symbolik durchwirkt, durcheinander.

Dazu “Quantencomputer” (als Weltbild oder Erstrebnis), Reinkarnationsphantasien, ein arischer Jesus, endlose “Verschwörungstheorien” bezüglich Geschichtsfälschungen, Schleier noch hinter den Schleiern des Voranstverschleierten.

Hier geht es nicht um den Kapitalismus. Jedenfalls in dem Sinne, wie das Wort heute verstanden.

Es geht irgendwie real um Köpfe Vieh.

Menschenvieh.

Wir sollen irgendetwas liefern: Das ist klar. Weiterlesen »

Wer will diese Tyrannei?

17. Januar 2014

Wer bleibt eigentlich als jene ominöse böse diskriminöse “Mehrheitsgesellschaft” übrig, wenn man gemäß EU-Totaltoleranz im Sinne von “diversity” alle Minderheiten, also Frauen und Kinder und Jugendliche, Migranten, Juden und Moslems, Schwule und Lesben (letztere doppelt) usw. abzieht?

Das können dann doch nur eingeborene Hetero-Männer sein, die paar die es noch gibt.

Einen sehr guten kurzen Essay dazu fand ich gestern hier:

http://deutschland-politik-21.de/2014/01/16/zwangskollektivierung/

Zum Schluss liest man dort: Weiterlesen »

Gauck: Der vorletzte Lakai

17. Januar 2014

Ein derartig dummfreches Geschlärr wie von unserem Bundespräsidenten ist selbst heute nicht allwo.

Der Neoliberalismus stehe in allzuschlechtem Rufe. Sicher, in Punkto Banken- und Kapitalmärkteregulierung, da sei schon noch was zu tun, aber deshalb sei man ja dran.

Ja, da ist man dann schon ESM-dran.

Ich denke inzwischen, dass dieser Mann gar nicht mehr rafft, was er redet. Wahrscheinlich schreibt er Teile seiner Reden sogar wieder selber. Weiterlesen »

Dekadenzebbe

17. Januar 2014

An den Besten ebbt ab vierzig die Dekadenz ab.

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“Spende nie an eine Organisation, die in einem größeren Haus wohnt, als du selber.” (A.C.)

Wir drei leben auf 81 Quadrat – wegen des Unterrichtsraumes eigentlich neun weniger.

Haben Sie mehr als 24?

Magnus Göller – Volksbank Stuttgart – BLZ 600 901 00 – Kto. 580 280 13

Spenden

16. Januar 2014

Ich habe mich, obzwar öfter auf die Möglichkeit hingewiesen, dazu aufgefordert gar, lange dawider gesträubt, selbst auch einen Spendenaufruf zur Unterstützung meiner Arbeit zu tätigen.

Hiermit springe ich also dahingehend über meinen Schatten.

Unter dem Gestrichelten wird künftig zu jedem Beitrag stehen, was Sie jetzt sehen. 

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“Spende nie an eine Organisation, die in einem größeren Haus wohnt, als du selber.” (A.C.)

Wir drei leben auf 81 Quadrat – wegen des Unterrichtsraumes eigentlich neun weniger.

Haben Sie mehr als 24?

Magnus Göller – Volksbank Stuttgart – BLZ 600 901 00 – Kto. 580 280 13

 

Tanja Krienen zur Homokampagne

16. Januar 2014

Die bekannte Publizistin Tanja Krienen hat zu diesem Beitrag von mir

http://unzensiert.zeitgeist-online.de/2014/01/10/mehmet-und-rudi-eine-zusammenfassung/

einen Kommentar eingebracht, den ich sie ob seines Gewichts bat, hier zudem als eigenen Gastbeitrag einstellen zu dürfen.

TanjaKrienen sagt:
12. Januar 2014 um 14:51  (Bearbeiten)

Hitzlsperger, Pele und Herr Amerell

“Als ich 14 oder 15 war, hatte ich eine Reihe homosexueller Beziehungen. Außerdem hatte ich meine erste sexuelle Erfahrung mit einem Homosexuellen.“ Pele, Playboy Brasil

Thomas Hitzlsperger hat sich als schwul geoutet. Er nimmt an, dass er es ist, obwohl niemand nachfragt, ob er weiß, was sich hinter dem Schlagwort von der „gelebten bunten Schwulenkultur“ eigentlich verbirgt und inwieweit es die Praktik oder die Sehnsucht oder die Verwirrtheit ist, die hier spricht?

Es fällt schon auf, dass er Hitzlperger und nicht Hitzlsberger heißt, aber, Spaß beiseite, es ist ernsthaft so, dass bei einem siebten und jüngsten Kind, noch dazu mit fünf Brüdern (die alle größer und stärker sind), eine höhere Chance besteht homosexuelle Gefühle (nur die will er ja entdeckt haben) zu entwickeln. Als 2007 die achtjährige Verbindung mit seiner Freundin scheiterte, war er sehr allein. Bald darauf auch sportlich, denn er ward 2009, im Alter von 27, beim VFB Stuttgart ausgemustert, wurde dann sehr promisk und wechselte vier Mal den Verein, absolvierte aber lediglich noch 30 Erstligaspiele und kam nirgendwo mehr zurecht. Mit einem denkbar jungen Alter von nur 31 Jahren beendete er seine aktive Fußballkarriere. Ob aktiv oder passiv – wir wissen nicht, ob er nun bis zur Rente als DFB-Jugendbeauftragter durch die Vereine tingelt um aufzuklären. Denkbar wäre es.

Solange ich nicht einen schwulen Fußballer auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn erlebe und nicht auf dem absteigenden Ast mit psychologischen Nebenwirkungen, bleibe ich bei meiner Behauptung, ein jener sei so selten wie das berühmte Einhorn, weil derartige Gefühle nicht ohne Wirkung bleiben und nicht voraussetzungslos geschehen. Je schwuler Hitzlsperger dachte und fühlte, je schlechter wurde sein Spiel. Das frühe Aus folgte. Anders bei Pele, dessen „Homosexualität“ als Pubertätsphase gedeutet werden kann – die überwunden wurde. Zumindest soweit, dass die latente Bisexualität keine weitere praktische Entsprechung fand.

Die händeringende, verzweifelte Forderung im deutschen Fußball, es möge sich endlich ein Fußballspieler als „schwul“ outen, wurde nun umgesetzt. Behavioristen wissen, dass Hunde oder Pferde ebenso auf Belohnung regieren. In Brasilien geschah das „Outing“ des Nationalhelden Peles seinerzeit unspektakulär und ohne Folgeerscheinungen – und das schon vor vielen Jahren. Man erinnert sich heute mehr daran, dass Pele sich dazu bekannte, das Wasser nicht mehr halten zu können. Ob es da einen Zusammenhang gibt überlassen wir den Aufklärungslücken der Vernebelungskampagnen des Herrn 20er, dessen peinlichen Schweigen über den Tod des Manfred Amerell noch heute jedem in den Ohren klingt.

Wie dem auch sei: Glücklich soll werden, was unglücklich ist. Aggressives Unverständnis für Homosexualität ist so unzureichend wie die Heroisierung eben jenes Zustandes. Leider werden meist keine Fragen gestellt, sondern gestanzte Antworten gegeben und kostengünstige Beifallsbekundungen eiligst – wie auf Bestellung – zugefügt. Es ist wie bei allen anderen Kampagnen: Die Backen blähen, wenn die Luft ohnehin warm bläst, ist leicht, wie auch sonst alles leicht geht, wenn der Befehl von oben kommt. Der „K(r)ampf gegen alles was nicht ultralinks ist“ und gegen „Rassismus“ wird beim DFB bis zum buchstäblichen Erbrechen geführt, doch, als würde ein Pflaster den gespitzten Mund verkleben, schweigt man zu vielerlei Vorgängen und fährt dann doch nach Katar ins Trainingslager oder zur WM. Die historischen Philister hatten wenigstens noch einen Goliath.

Willkommen im Schwarzen Reich (II)

16. Januar 2014

Sie wollen noch einmal ein bisschen mit hineingehen?

Der da drüben, der bei dem Jesus sitzt, das ist Mohammed. Mohammed ist etwas viriler, jedenfalls tut er so, aber Jesus bremst ihn dann meistens doch aus. Die meisten sind schon gelangweilt davon.

Da! Ein relativ Neuer. Osho bindet gerne mit den Voodoo-Dämonen an. Es scheint ihm Spaß zu machen, und sie wissen anscheinend noch nicht so recht, wie sie ihm beikommen sollen.

Da sehen Sie Kissinger und Brzezinski. Jaja, ich weiß, die leben noch. Aber für besondere Gäste wird auch mal eine Ausnahme gemacht. Ehrenhalber. Man lässt sie ab und an mitpokern.

Links, leicht erhöht, das ist ein kleiner Stammtisch, den man nicht gerne so bewusst sieht. Man kann aber nichts dagegen machen. Man ist auf sie angewiesen. Es sind die besten Sprachfälscher. Gnadenlose Profis. Manche sagen, die fressen Dämonen zum Frühstück.

Das da drüben ist der Johannes-Würfel. Den muss man wälzen. Es ist nur einmal das Tier drauf, und fünfmal das Lamm. Das ist der Reiz. Entsprechend der Einsatz.

Dies hier ist der Wiedergeburtspfahl. Eine Dauergaudi fürs gemeine Volk. Wer gewinnt, darf noch einmal dran, wer verliert, der nicht. Manche, die verlieren, dürfen immerhin als Hilfsgeister bei einem Wetter dienen, der sie an Geldes statt nimmt.

Natürlich hat auch das Schwarze Reich eine Regierung.

Wo diese ist, aus wem sie genau besteht, das weiß ich aber auch nicht.

Das löge ich selbstredend, wüsste ich es.

Jedenfalls erlaubt mir die Regierung neuerdings sogar Führungen.

Ich weiß nicht, weshalb, weshalb mir.

Wahrscheinlich bin ich einfach vertrauenswürdig.

Willkommen im Schwarzen Reich

16. Januar 2014

Inzwischen – es ist dies nicht ganz neu – wird zunehmend kolportiert, die deutschen Nationalsozialisten hätten die EU antizipiert, so etwas wie die EU konzipiert, herbeigesehnt und endlich kräftig bei deren Entstehung mitgeholfen.

Dafür waren sie offensichtlich bereit, auf dem Rücken ihres Volkes den Zweiten Weltkrieg zu verlieren. Schließlich waren es Sozialisten. Da ist das Nationale immer vorgeschoben.

Die Nazis haben den Zweiten Weltkrieg also nur zum Schein verloren. Sie gewinnen jetzt via Brüssel.

Was für ein Konkokt!

Der Krieg kam schon nach sechs Jahren.

Will man uns Deutschen jetzt auch gar noch die EU also hintenrum reindrehen, den Euro, den ganzen Schiet, der da angerichtet?

Jaja, ich hör’s schon trapsen, so nach Scientologenmanier: Deutsche Psychiater sind an allem schuld.

Und ich dachte immer, die Nazis versuchten nur Flugscheiben zu bauen, die nie flogen.

Immerhin aber fällt was für mich ab. Ich bin nämlich dann, wenn ich mich wider die EU stelle, doch immerhin so etwas Ähnliches wie ein edler Antifa.

Sie können mir nicht folgen?

Willkommen im Schwarzen Reich!

Da liegt hier ein Pike, dort weint Goethes Geist um ihn, hinten, da, im Schimmer, lacht ein Avatar von Aleister Crowley über der Gruft von Coudenhove-Kalergi.

An der Wand kleben auch Elohim, was von ihnen übrig, manchmal zischeln sie der Maske Atons zu. Immer dann besonders gern, wenn Isis sie gerade darin nicht löscht.

Gabriel treibt es derweil mit allerlei Chimären; der Saturnalien nicht wenig; in jenem Jaguar dort steckt der Geist von Azkuatepetl.

Und, siehe, alle tanzen sie um kleine Pyramiden.

Außer mir.

Deshalb kann ich Sie gefahrlos durch das Schwarze Reich führen.

Da hinten, sie wetten schon darauf, die Freunde Plutos, wie lange auf die Relativitätstheorie noch zu wetten sei!

Hier links sehen Sie die Spieler, die auf Außerirdische setzen. Ein noch loseres Gesindel.

Wenn einer eine aufs Maul bekommt, dann wissen Sie, dass er zu dumm betrogen hat.

Normale Verlierer gibt es hier nicht.

Vergessen Sie nicht, Sie sind im Schwarzen Reich.

Sie wollten es sehen.

Sonst wären Sie mir nicht bis hierhin gefolgt.

Ich habe Ihnen ja bisher auch nur einen kleinen Teil davon gezeigt.

Wohlstfühlarmee

13. Januar 2014

Oh vor Freud’ möcht Frau Feldwebel freien

Wie die Minist’rin tät auch ihre Kindlein betreuen.

Die Kita in der Kaserne

Mein glücksumsäumter Weg

Laufstall und Steg

Ja, so freie ich gerne

Echte Kriegsmoderne!

Soldatsein wird endlich human

Von den Kleinen

Schon der Wannenkahn

So sie nicht weinen

Beflaggt mit dem Landeswimpel

Der Amerikaner Gimpel.

Und die kleine Julie sacht

Das Kinder-Sturmgewehr

Es gefällt ihr sehr

Übt und hebt schon mit acht.

Julie will auch mal nach Somalia

Mit den echten Paraphernalia

Oder in einen der Kongos

Denn dort spielt man gerne Bongos.

Zum Neunten gibt’s dann eine Kinderdrohne

Larissa und die andern lang schon nicht ohne.

Zwar darf man nur innen

Die Betreuerinnen

Bei allem Unfuge im Fluge

Am Spielplatz mal eine Sandburg aufklären

So dass der Kommandant sich nicht beschweren.

Doch weiß selbst Rolf, der Dolf vom Kinderdorf

Dass in jeder Drohne

Ein NSA-Programm wohne.

Von besondrem Reiz so doch das Spiel

Drumb wird’s gespielt so viel.

 

 

 

Mehmet und Rudi (eine Zusammenfassung)

10. Januar 2014

Der schwule Transgender Mehmet Ükcü hat vergangenen Freitag Rudi Brehme, der früher noch, wie er selbst sich outete, “ein fanatischer Hetero” war, kirchlich geehelicht. Der bisexuelle protestantische Pfarrer von Bischweiler hatte Tränen in den Augen, als er das Wunder (“ein Zeichen”, so Mehmet vor der Presse) segnen durfte.

Der Landesvater, Herr K., ließ sich durch seinen Kultusminister vertreten, der aber versprach, dass dies Ereignis beispielhaft nicht nur in die Sozialkundebücher des Landes einfließen werde.

“So werden schon die Grundschulkinder künftig lernen, ganz anders als gestern und vorgestern, dass die Ehe mehr als nur etwas Heiliges zwischen Mann und Frau sein kann.”

Die grüne Landtagsfraktion hat einmütig beschlossen, die gemeinnützige “Alle sind Mehmet”-Stiftung ins Leben zu rufen. (Man munkelt, sie habe sich nicht mit der SPD abgesprochen, um der, wie man früher gesagt hätte, hintenrum “eine reinzuwichsen”.)

Die FDP lallt, und die CDU weiß, wie heutzutage immer, nichts zur gesellschaftlichen Modernisierung des Landes zu sagen.

Der Verein “Lesben im Südwesten” allerdings hat Strafanzeige gegen den Kultusminister erstattet und seine sofortige Abberufung gefordert.

“Der Kultusminister hat weibliche Homosexualität unzweifelhaft in unerträglicher Weise diskriminiert, indem er sie, diese rein männliche Veranstaltung feiernd, nicht einmal erwähnte.” So der Kernsatz der Begründung.

Auch der Verband “Schwule Muslime in Deutschland” zeigte sich empört. Mehmet sei als Muslima, damals noch Fatima, aufgewachsen, ein Abtrünniger also, der von der Landesregierung in perfidester Weise dazu benutzt worden sei, zu suggerieren, der Islam sei selbstverständlichen Lebensentwürfen gegenüber intolerant. Dass die Trauung überdies an einem Freitag stattgefunden habe, sei ein weiterer, unerträglicher Affront.

Eine echte Suada kam vom “Wir anderen Generäle e.V.” : “Uns ist unbegreiflich, wieso kein Bundeswehrangehöriger in Ausgehuniform, wenigstens eine Frau Hauptmann oder Frau Oberstabsfeldwebel, zu der Zeremonie geladen und entsprechend gewürdigt wurde. Ständig wird von der Verbesserung der Akzeptanz der Streitkräfte, deren bessere Einbindung, gerade familiär, in die Gesellschaft gesprochen, doch sind das angesichts dieses beispiellosen Skandals offenkundig nur leere Worte. Auf der ganzen Welt dürfen wir bluten und sterben für jene, die uns ausgrenzen und missachten. Für geistig-moralische Verräter.”

Selbst die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft war mit der Veranstaltung nicht ganz glücklich.

Deren Sprecherin, Frauke Himmelstoß, erklärte, leicht indigniert: “Wir hätten uns schon gewünscht, dass der Kultusminister ein paar schwule und lesbische LehrerInnen zum Outing geladen hätte, mal ein paar von denen, die täglich in der Schule an der Front stehen, öffentlichkeitswirksam die Hand zu schütteln: Das wäre ein echtes Signal für alle Schülerinnen und Schüler und alle Kolleginnen und Kollegen gewesen.”

Auch manche Medien stichelten.

So etwa die Stuttgarter Zeitung, in einem Feuilletonbeitrag (“Kultur im Ländle im Griff?”) von Timo Treitschke: “Man rätselt in manchen Kreisen im Südwesten schon, weshalb der Kultusminister noch nicht einmal einen offiziellen Empfang der Brautleute angesetzt hat. Warum gab es nicht wenigstens ein kleines Kinder- und Volksfest?”

Die Frankfurter Rundschau: “Es gab zwar eine allgemeine Einladung an die regionale und überregionale Presse, aber nicht einmal einen Fahrtkostenzuschuss für unsere Redakteurin Felicitas von Rosenberg. Der Geiz treibt die Schwaben also selbst dann noch, wenn es endgültig ums soziale Sein oder Nichtsein geht.”

Auch wurde ein YouTube-Video von Google gesperrt.

Eine junge (rechtsextreme?) Komikertruppe (“Die Anonymen Anusse”)  - hier gleich mehrere Strafanzeigen wegen Volksverhetzung – hatte ein Filmchen ins Netz gestellt, das sich auf den Schulhöfen in Windeseile verbreitete.

Auch des Urheberrechts nicht achtend, hatten die Täter zur Melodie von Helge Schneiders neuem Hit gegrölt: “Was ist nur los in diesem Land? Alle Menschen gehen anschwulen, nur ich nicht! Ich habe doch keine Schwulheit! Schwulheit mag ich nur, wenn sie ganz weit weg ist!”

Unverschämtes Glück für diese Hassverbrecher, so Juristen, dass sie noch nach dem Jugendstrafrecht abgeurteilt werden dürften. Sollten sie keiner rechtsextremen Verbindungen überführt werden, so mögen gute Verteidiger sie noch auf Bewährungsstrafen raushauen können.

Derweil arbeitet das Justizministerium an einer Vorlage, wie die Verbreitung des Videos, Jugendkult jetzt schon, unter besondere Strafe gestellt werden kann.

Besonders problematisch dabei: Auch Zwölf- und Dreizehnjährige, also strafunmündige Kinder, verbreiten es massenhaft. Es muss also auch das Abspielen unter Strafe fallen. Und zumal erwogen werden, ob in diesem Falle nicht die Eltern haftbar gemacht werden können, oder das Strafmündigkeitsalter herabgesetzt.

Im Stuttgarter Regierungsviertel beißt man sich derweil schon etwas auf die Lippen. “Des war oifach sauschlechd vorbereided, Menschenskinde!” – Soll der Landesvater, in kleinem Kreise, für seine älblerische Art sehr heftig, geknurrt haben.

Derweil, heißt es, freuen sich die Schulbuchverlage. Sie rechnen mit immer neuen Ausgaben, die durch immer neue Ausgaben ersetzt werden werden.

Der Kultusminister wird dazulernen müssen. Noch zwei oder drei solche Medienauftritte, und er wird vom LV geschasst und hernach von seinen Genossen in irgendeinem Bahnhofsloch versenkt.

Vom Trio Kabale

10. Januar 2014

Mir spukt seit gestern – wenn ich nicht gerade Bruchrechnen üben muss, unter härtesten Bedingungen – ein, nein: das Trio Kabale durch den Kopf.

Da es eine Chance hat, Wirklichkeit zu werden, also vom Schwirren und vom Spuke direktemang und ebenso indiskretemang in die relative Realität zu hüpfen, darf ich den Weg von hie nach dort jetzt nicht dadurch torpedieren, dass ich mich hier schon zu genaueren Beschreibungen meiner Projektionen hinreißen lasse.

Das störte das sich im Aufbau eben noch befindliche geistige Feld zu sehr.

Ich darf konkret bislang dazu nur sagen, dass ich dabei wäre.

Auch wohl, dass das Trio Kabale manche Konvention sprengen dürfte.

Auch, dass es, sonst mache ich eben doch nicht mit, jedenfalls, inalsoweit meine Gedanken gediehen, darinnen keine Quotenfrau geben wird. Egal ob gescheit oder nicht.

Kabale hoch drei. Dideldei. Schrägfug bis zum Schrei.

Dem Publiko bis zum Niederkampfe das trifernalische Eingedampfe.

Dudu und Suleika.

Die Welt ein Kessel, in dem Späthalbnachheranwachsende mit grobhölzernen Löffeln rühren, speibt auch einer mal gleich hinein, sich Querfrag vom einen andern, sich Beinahenackpfeif’ vom andern anderen einzuholen.

Gewürzt, sonsten, der Sud, eingestreuet, was je gebeuet, an Gut und Mut: Es zischt und vermischt sich und doch quellen immer wieder Blasen, wundersam, wie sie sich nur von hie nach dort bewegen, auf einmal, ausspratzen, wider genau einen der drei Batzen.

Hier noch ein Antinekdot dazu, da ein Schnippen Zehrsalz, etwas Rattenzahn.

Nun aber kömmt das schärfste Kraut – wer hat sich zuerst getraut? – in den Kessel, über der Glut in den klar werdenden, nur noch siedenden Sud.

Es ist die Philosophei, die das Trigon ums Feuer, jene Ungefähren, vom Hexen wegfängt, einjedem das Ohr wieder längt.

Und am Ende aller Kabale, da schmeckt der Sud dem einen so, dem andern anders, und dem Dritten einfach auch nur so, wie er jetzt gerade schon davon verrät.

 

Verherrlichung von Homosexualität…

10. Januar 2014

Jetzt drehen sie vollends durch.

Das ist so klasse mit der Homosexualität, dass irgendein ein Kicker, der sich “outet”, allerorten erstseitig zum Helden hinanstilisiert wird.

Es ist so klasse, dass das in Baden-Württemberg bald schon den Schulkindern nicht nur in Biologie, sondern in allen Fächern erklärt werden soll. Natürlich nebenbei auch Transgender undsoweiter.

Wer das nicht klasse findet, der ist, na siewissenschon oder so.

Der Spiegel spricht von Hetze ob einer Petition wider das Vorhaben der Regenbogenirren in Stuttgart; darin findet sich von Hetze meines Erachtens keine Spur.

Selbst die FAZ verdammt die Petition…gibt sie verzerrt wieder…

https://www.openpetition.de/petition/online/zukunft-verantwortung-lernen-kein-bildungsplan-2015-unter-der-ideologie-des-regenbogens

In der neuen Quotenrepublik, in der nur noch über nichtabrahamitische (allenfalls christliche) weiße Heteromänner ohne Behinderung Witze gemacht werden dürfen, bietet sich eine interessante Lösung an: Die Moslems dürfen mit den Mädchen und dem Regenbogen alleine Sozialisation üben.

Am Gymnasium natürlich.

Der Rest kommt auf Sonderschulen, muss zur Strafe für seine sonstige altgestrige Privilegiertheit dort Mathematik, Naturwissenschaften und Geographie, ja selbst alte Spachen lernen, wird also verdientermaßen zum geistigen Prekariat.

Dies wird dann später die Toiletten auf den Gleichberechtigungsstellen, an den Fakultäten für Gender Studies usw. reinigen, das gammelige Tofu wegtragen, vor der Moschee die Gasse fegen.

“Homophobie”?

Habe ich Angst vor Schwulen? Vor Lesben gar?

Wieso denn?

Je mehr Schwule es gibt, desto mehr Hetero-Frauen sind frei, und je mehr Lesben es gibt, um desto weniger Hetero-Frauen sind eben frei. Das dürfte sich doch ausgleichen.

Ich beneide die Lehrer nicht, die ab 2015 im Ländle durchsetzen sollen, was angesonnen.

Ich bin zwar nicht Staatsschulmeister, aber vom Fach, und daher kenne ich Lehrsituationen wie auch die heutige Jugend, die bis in einem Jahr schwerlich völlig umgegendert sein wird.

Viel Spaß bei der Umerziehung.

Die spinnen, die Römer.

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Man darf gespannt sein, ob die Juden, die sich keine Privatschule leisten können, ihre Kinder lieber auf die Sonderschulen schicken werden oder auf die Regenbogengymnasien, wo sie mit Goymädchen und Moslems und sonstigem Allerlei Homo und Trans usw. statt Deutsch, Mathe und Englisch lernen sollen.

Und bei vielen Moslems ist auch noch nicht raus, ob sie ihre Kinder lieber aufs Regenbogengymmi schicken werden, oder nicht doch lieber auf eine gute Sonderschule: selbst wenn es da mehr Juden gibt.

So wird also die moslemische Elite mit den armen Juden und den normalen deutschen Jungs auf den Sonderschulen landen.

Es sei denn, man verwehrte moslemischen und jüdischen Jungs den Zugang auf die Sonderschule.

Anders wird es wohl nicht gehen.

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