Archiv für den Monat November 2009

Aphorismen 54

Montag, 30. November 2009

Das Wesen des Aphorismus ist, dass er keine Gnade kennen kann.

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Climategate II

Samstag, 28. November 2009

Ich wundere mich schon länger, weshalb viele Leute, die wegen der Kriegslügen und des Weltfinanzbetruges stinksauer sind, ebendenselben Leuten, welche dafür verantwortlich zeichnen, beim Thema Klima verhungernden Lämmern gleich tumb und töricht aus der Hand fressen.

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Climategate (Klimagate)

Freitag, 27. November 2009

Wahrscheinlich werden uns die Climategate-Spezialisten demnächst erklären, die Wikinger hätten sich das grönländische Thule vor tausend Jahren kurzerarsch freigefurzt.

Das Resteis kratzten die findigen Nordleute dann umkurvend mittels Hockeyschlägern händisch weg.

Daher kann es damals gar keine globale Warmphase gegeben haben.

Die ebenfalls nicht vorhandene Abkühlung der letzten elf Jahre gedenken die nicht minder tüchtigen Wissenschaftler der University of East Anglia und des IPCC entsprechend moderner durch computergesteuerte Riesenfliegenpatschen totschlagen zu lassen.

Es wäre ja nun wirklich die menschengemachte Katastrophe, wenn das mit dem bereits so gut geplanten weltweiten CO2-Ablasshandel nicht klappte.

Das können Sie doch nicht ernsthaft wollen?

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Also doch: Banken sind Gotteshäuser

Dienstag, 24. November 2009

In der lesenswerten Titelgeschichte des Spiegels dieser Woche (“DIE BILLIONEN BOMBE” – Warum nach der Jahrhundertkrise schon die nächste droht – Wahnsinn 2.0) wird abermals der Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein aus einem Interview mit der Sunday Times zitiert: “Ich bin bloß ein Banker, der Gottes Werk verrichtet”.

Diese göttliche Sendung gilt für ihn dabei besonders für sein Haus, letztlich aber für alle Banken, denn diese dienten allesamt einem hehren sozialen Zwecke (social purpose) und schüfen einen tugendhaften Zyklus (virtuous cycle).

Welchen Gott der König der Bonusritter wohl gemeint hat?

Etwa den Papa jenes Jesus Christus, der laut Überlieferung als in diesem Sinne reichlich missratener Sohn die Geldwechsler im Tempel so gar nicht leiden mochte?

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Schafsmedien: “Qualitätsmedien”?

Dienstag, 24. November 2009

Seit einiger Zeit vernehme ich in verschiedenen Publikationen im Netz, die den Medien gegenüber, welche im angelsächsischen Raum in der Regel “mainstream media” (MSM) genannt werden, kritisch eingestellt sind, als Begriff für jene das Wort “Qualitätsmedien”.

Dieser Wahl vermag ich, wie angewandt, nicht zu folgen, denn die Bezeichnung, die oft spöttisch bis durchaus verächtlich gemeint sein soll, erscheint jetzt nur hier bei mir in den dann wenigstens gebotenen Anführungszeichen: sonst aber soll sich das despektierlich Gemeinte irgendwie selbst erklären.

Ich rate daher denjenigen, die, wie ich oft auch, Spiegel, FAZ, Welt, taz etc. unter anderem bezüglich ihrer Kriegsberichterstattung oder deren Behandlung der Schweinegrippe oder der Klimasause nicht recht grün sein mögen, dieses Appellativum noch einmal zu überdenken.

Wer meinen Begriff “Schafsmedien” für die angesprochenen Organe nicht übernehmen möchte, dem lege ich doch unerfragt nahe, sich logischer zu positionieren oder wenigstens sinnreicherweise Gänsefüßchen zu verwenden.

“Wallachsmedien”,  “Ochsenmedien”, “Eunuchenmedien” brächte natürlich auch ohne Hervorhebungszeichen immerhin Einschneidendes.

Der es jedoch weder nietzscheanisch ovinköttelig riechend mag noch auch das rustikale Bild der Kastriertheit goutiert, dem entbiete ich etwas zarter die “Mediven”.

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Patrix

Montag, 23. November 2009

Es gibt ein paar Menschen, die aus dem, was anlässlich des Idiotenfilms (wieso ich diesen so benenne, ein andermal) “die Matrix” genannt wird, deutlich ausgebrochen sind.

Als vorsichtiger Geist sehe ich mich selbst da mal nur für Dreiviertel des Weges bisher gut: aber immerhin.

Um das (vermeintliche) restliche Viertel zurückzulegen, verordne ich mir, soweit ich dazu komme, jetzt wiederholenden autodidaktischen Lateinunterricht, nebst anderem; Schärfung der sprachlichen Erkenntnisfähigkeit ist der Trumpf der Trümpfe.

Die Agenten “Smith” dieser Welt werden nicht durch metakarateske Akrobatik gepaart mit esoterischen Konzentrationsgrotesken erledigt.

Gegen solche hilft schlicht schnöde Logik: Griechisch “Logos” bedeutet Wort, Sinn, Zahl, Lehre, Kunde.

Den gefühligeren unter meinen Lesern, die solches ernstnehmen mögen und jetzt nicht gähnend weiterblättern, füge ich gerne hinzu, dass jeweils ein Schuss Intuition nicht schaden mag.

Wer dafür indes gen Osten blickt, dem bekenne ich freimütig, dass Konfuzius mir, obschon nur unzureichend studiert, dazu mehr gibt als Reinkarnationslehren oder gar die abrahamitische “Matrix”.

Ansonsten empfehle ich außer Cervantes noch immer die Gebrüder Grimm und Friedrich Nietzsche.

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Cui Bono?

Montag, 23. November 2009

Nicht nur in der Nachbetrachtung empfinde ich die ganze Heuchelei zum Tode des Robert Enke, die grellbunte Roadshow der Medien, Dazugesellten und unreflektierten Mitläufer, der tumben Masse, als geschmacklos bis ekelhaft.

Der Mann war nunmal keine Frau, und so war sein Ende eben auch kein typisch weibliches.

Besser dadurch keineswegs.

Wie aber z. B. ein Theo Zwanziger seine spezielle Psychosuppe daraus kochte, sagt wenigstens über diesen besonders widerlichen Heuchler einiges aus.

P. S. : Schüfe ich mich, der vielleicht vergleichbare Schicksalsschläge erfuhr, morgen “sauber”, also ohne unschuldigen Lokführer, den ich ungefragt zum Ausführenden hingezwungen hätte, aus der Welt, so krähte nicht nur deshalb kein Hahn danach, weil ich sicher nicht der beste deutsche Fußballtorhüter bin, und vielleicht noch nicht einmal der beste deutsche “Blogger”; man mäße mich, da schlecht vermarktbar, nur daran, dass ich zwei Kinder schändlich zurückgelassen hätte, und man verscharrte mich so schnell als möglich als einen peinlichen Unfall glücklicherweise seltener menschlicher Entgleisung.

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Ohne Kopfzeile

Samstag, 21. November 2009

Eine Frau ist allein mit Kindern edel, ein Mann allein mit Kindern lästig.

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Bayern zu Strandpimperbambeln

Freitag, 20. November 2009

Mein Heimat-Radiosender der modernen Art, Bayern 3, welcher sich durch teilweise recht gute Moderatoren und eine nicht unansprechende Musikauswahl auszeichnet, schafft es in den letzten Wochen, mir konsequent auf die Nerven zu gehen.

Ständigzu wird für den Gewinn eines einwöchigen zu gewinnenden Gratisfluges auf die Seychellen vom Sender selbst in der redaktionellen Zeit geworben; mir egal, zunächst, welcher Reiseveranstalter da für was bezahlt; die glücklichen Sieger dürfen sich dann jedenfalls in jauchzenden Ergebenheitsadressen und seimigen Lobhudeleien gegenüber dem öffentlich-rechtlichen Sender ergeben, alswelches sie denn in der Regel auch nicht versäumen, bis über die Peinlichkeitsgrenze hinaus zu tun.

Soweit, so fragwürdig.

Was an dieser Dumbo-Sause aber richtig nervt, ist die ständige Anmoderation, welche darauf hinausläuft, allen zu erklären, was für arme, dumpfbajuwarisch hängengebliebene, nordisch-ausgebleichte Arschbacken sie, gar noch arbeitend, in diesem lausigen, deutschen, grauen, regnerischen, trist-trüben Novemberwetter seien, da sie gerade nicht im Paradies auf den lau türkisumsäuselten Trauminseln sich räkelten, 25 Bacardi-Strandschlampen willig vor sich und die Drinks bis zum sandweißen Kopulationsdelirium gratis dazu gereicht.

Dekadenzpropaganda pur.

Wenn auch vielleicht unbedacht: Dies ist eine unwürdige Miesmache hiesigen Daseins und eine idiotische Neidkocherei dazu.

Drei Tage dieses Blödsinns wären ja noch zu tolerieren gewesen, aber jetzt geht die Sache in eine zumindest für mich gefühlte Endlosschleife der blanken Geschmacklosigkeit, für welche Deppenverarsche ich auch noch Gebühren bezahlen muss, wofern ich weiterhin legal ein Radio besitzen will.

Bäh!

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Aphorismen 53

Donnerstag, 19. November 2009

Die der Rassen Unterschiede leugnen hassen alle Rassen.

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Gekaufte “Wissenschaft”

Dienstag, 17. November 2009

Inzwischen ist die Erkenntnis bis zum Spiegel vorgedrungen, dass die Erderwärmung nunmehr schon seit zehn Jahren pausiert, wie als ob sich die Sonne oder die Ozeane oder beide oder auch sonstnochwas wider die Weltklimakatastrophler zu deren Hohn und Spotte aufs Übelste verschworen hätten.

Allerdings hätte man der Weltöffentlichkeit ohne weiteres schon vor fünnef Jahren davon berichten können, dass die Sache anders läuft als vorhergesagt (erhofft?); und natürlich lassen die Leute, die jetzt immerhin schon für eine Dekade danebenliegen, nicht davon ab, die Erde für 2050 oder 2100 signifikant erwärmt zu wissen; schließlich wäre man ja glatt dumm, wenn man einsichtigerweise nicht mehr die Prognose abgäbe, welche bestellt und bereits bezahlt ist.

Wenn man Leuten fürs Behaupten irgendwelcher Dinge, die immerhin nicht auszuschließen sind, Eurosummen im monatlich fünfstelligen Bereich auslobt, dazu Millionenbudgets, nimmt es nicht wunder, wenn fast alle mitmachen, zumal wenn die Alternative Verpönung als “Klimaleugner” (klingt fast wie “Holocaustleugner” – der Vergleich wurde auch schon benutzt) und ausgestoßene Mittellosigkeit nach sich zieht. (weiterlesen…)

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Volkstrauertag

Sonntag, 15. November 2009

Über den Freitod des Robert Enke, für den heute in Hannover eine große Trauerfeier stattfand, wurde viel geschrieben.

Als ein Gelegenheitsfußballfan (exakt alle zwei Jahre zur Europa- und Weltmeisterschaft) habe ich seinen Werdegang kaum mitverfolgt und werde bestimmt nicht über diesen verzweifelten Mann hier richten wollen.

Aber eine Frage an unsere Gesellschaft sei mir doch gestattet.

Wer als erfolgreicher Sportler mit 32 Jahren durch Freitod seine Frau mit einem kleinen Kinde zurücklässt, muss extrem gelitten haben; ich will hier nicht darüber nachdenken oder spekulieren, was dies zumal für die Witwe bedeutet.

Gleichwohl verstehe ich nicht, weshalb auch noch ein Zugführer, damit auch dessen Angehörige, für das Leid des Robert Enke büßen muss, da er ihn als völlig Unbeteiligter überfuhr.

Es gibt andere Wege, ein Leben selbst zu beenden, ohne einen unbeteiligten Dritten auf diese Weise in sein Schicksal zu ziehen.

Daher mischt sich in die Trauer um Robert Enke, in den Pomp der Trauerfeier, in die Tränen vieler, die ihn nicht einmal kannten,  für mich ein Fragezeichen.

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Aphorismen 52

Samstag, 14. November 2009

Dass manche sogenannte Linke sich entgegen ihrem vorgeblichen allgemeinen emanzipatorischen, zumal Frauenbefreiungsimpetus derart für eine in Wirklichkeit unterwürfige “Toleranz” gegenüber dem Islam ereifern, mag deren heimlicher Sehnsucht nach Totalitärer Heiliger Herrschaft geschuldet sein.

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Dem Feinde tributpflichtig

Samstag, 14. November 2009

Eben las ich einen Artikel des britischen Guardian, dem abermals zu entnehmen war (die Sache als solche ist schon länger bekannt), dass die afghanischen Taliban oder sonstige Warlords für praktisch sämtliche US-Logistik-Transporte saftige Wegezölle erheben, die alleweil brav bezahlt werden und für diese eine, wenn nicht die Haupteinnahmequelle darstellen.

100 000 NATO-Soldaten schaffen es nicht einmal, die 300 Meilen der afghanischen Hauptstraße von Kabul nach Kandahar selbst zu sichern, geschweige denn die Nachschub-Route über den Khyber-Pass oder andere wichtige Verkehrswege des Landes.

Gerne wüsste ich in diesem Zusammenhang, wieviel von meinem Geld die Bundeswehr, sei es bisher unter der Trantüte Jung oder jetzt unter dem zackigen zu Guttenberg, monatlich an den Feind an Tribut bezahlt hat bzw. bezahlt, um vom Scheißhauspapier bis zur Schweinefleischbüchse (weiterlesen…)

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Aphorismen 51

Samstag, 14. November 2009

Vermutlich besteht eine der größten, zumal nicht anerkannten Leistungen darin, absteigen zu können, ohne zu hadern.

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Pandem…Hicks!

Mittwoch, 11. November 2009

Ich habe die Schweinegrippe überlebt, und meine Söhne sind gerade bestens dabei, denn sie haben sich heute von ihrem Taschengeld eifrig Mickey-Maus-Hefte und Yu-Gi-Oh-Karten gekauft, ohne unterwegs zusammenzubrechen.

Woher ich dies weiß? – Ein Lehrer meines Großen (bald elf) beschied meinem Sohn gestern ob seines Hustens bestimmt, er habe die Schweinegrippe (ich hatte Nasenlaufen, Katarrhartiges und auch mal Ohrenziehen ab letzten Montag, ab Donnerstag/Freitag ergaben sich uneinheitliche Symptome bei den Kindern).

Da der bayerische Schulmeister uns bereits diagnostiziert hat und wir uns alle Dreie bereits auf dem besten Wege zur endgültigen Genesung befinden, sehe ich erst recht keinen Grund mehr, womöglich noch einen armen Landarzt oder seine mehr oder weniger schmucken Sprechstundenhilfen auf dem Wege einer Konsultation anzustecken und damit unverantwortlicherweise nebst deren Familien auch noch weitere potentielle Patienten direktemang fahrlässig oder gar böswillig feixend an ihr Ende niederzustrecken.

Ich habe meinen Söhnen erklärt, dass wir vielleicht die einzigen seien, die diese normalerweise tödliche Krankheit aufgrund unserer Neandertaler-Gene überlebt hätten; dass ihnen aber wohl auch nicht daran gelegen sein könne, nicht wenigstens ein paar Spielkameraden noch dieselbe Chance einzuräumen.

Das leuchtete ihnen ein; wir genießen daher den vollkommenen Schweinegrippe-Familienfrieden.

Von Pandemrix, der WHO und Squalen habe ich ihnen allerdings nichts erzählt, denn dazu sind sie noch zu klein.

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Aphorismen 50

Dienstag, 10. November 2009

Paradigmenwechsel: Das alte chinesische Kulturvolk steigt auf, das junge Gemisch USA steigt ab.

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Deutschland ist nicht frei

Dienstag, 10. November 2009

An diesem 9. November 2009 ist Deutschland noch immer nicht frei.

Die Feindstaatenklausel gilt weiterhin.

Deutschland hat keinen Friedensvertrag.

Deutschland hat den Lissabonner Vertrag ratifiziert und damit das Grundgesetz aufgegeben, das heißt, nur noch weniger Macht geht vom Volke aus.

Deutschland hat immer noch keine mit Zweidrittelmehrheit in freier und geheimer Wahl bestätigte neue Verfassung.

Vier Fakten, die zwanzig Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer immer noch für sich sprechen, auch wenn derzeit kaum einer darüber redet.

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Oder er dreht vielleicht durch…

Montag, 09. November 2009

Anlässlich des Amoklaufs eines moslemischen US-Militärpsychiaters mit dreizehn Toten und über dreißig Verletzten erklärte die deutsche Justizministerin beim sonntäglichen bayerischen Frensehfrühschoppen, man müsse durchaus einzelfallweise darüber nachdenken, moslemische Bundeswehrsoldaten zuhause Dienst tun zu lassen, statt sie wider ihre Überzeugung gegen Glaubensbrüder in den Kampfeinsatz zu schicken.

Keine Rede davon, dass nur freiwillige Berufssoldaten, die ihr Gelöbnis, Deutschland tapfer zu verteidigen, abgelegt haben, dazu verpflichtet sind.

Was nun, wenn ein Christ sagt, er kämpfe nicht gegen Christen (oder drehe sonst vielleicht durch), ein Schwuler, er schieße nicht auf Männer (oder drehe sonst vielleicht durch), ein Hindu, er schieße nicht auf Vegetarier (oder drehe sonst vielleicht durch)? (weiterlesen…)

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Die Kirche, die aus der Kälte kommt

Donnerstag, 05. November 2009

Ein britisches Gericht hat jetzt entschieden, dass der Glaube an den Klimawandel den gleichen legalen Status besitzt wie jede andere Religion. (Quelle: Daily Telegraph vom 3. 11. “Climate change belief given same legal status as religion”)

Uff! Das wäre schonmal geschafft: Die angelsächsische Erzdemokratie hat es endlich amtlich gemacht.

(Daran, dass das Klima sich stets wandelt, glaubt jeder, weil es jeder weiß; das war aber natürlich hier nicht gemeint, sondern der Klimawandel im Sinne der Jünger des IPCC und Al Gores, dessen Film dazu von einem ebenfalls britischen Gericht als in vielen Punkten eklatant falsch beurteilt wurde…)

Das Lager der Skeptiker, das sich ja seit langem darüber berechtigtermaßen lustig macht, es handele sich bei der Treibhausgassause nicht um Wissenschaft sondern um eine gezielt implantierte Idiotenreligion, sollte allerdings nicht zu früh frohlocken: Sollte sich diese Propaganda und Logik aus der Küche skrupelloser Ideologiealchimisten weiter konsequent ausbreiten können, so wird vielleicht bald mancher wegen “Hate Crimes”, “Volksverhetzung”, “Diffamierung Andersgläubiger”, “Verletzung religiöser Gefühle”, gar “Klimadivinationslästerung” usw. vor Gericht landen, der meint, diese pekuniär gut gesattelten apokalyptischen Farceritter noch weiter kritisieren oder gar durch den Kakao ziehen zu können.

Da anderes wohl kaum hilft, gründe ich hier und heute und hiermit die Religion des Glaubens an die Erdabkühlung.

Ich hoffe, dass bald zahlreiche Gläubige sich mir anschließen werden, damit wir als Glaubensgemeinschaft denselben juristischen Schutz einklagen können wie jene, die der Irrlehre anhängen.

(Übrigens focht die Sache ein einziger Crazy Brit durch und bekam “Recht”.)

Die “International Church of Global Cooling” (Internationale Kirche der Erdabkühlung) ist hiermit gegründet; das Urheberrecht am Namen und alle daraus folgenden Nutzungsrechte in allen Sprachen liegen beim Kirchengründer.

Bis zum 11. 11. um 11. 11 Uhr gilt als beitragsfreies Gemeindemitglied auf Lebenszeit, oder bis zum freiwilligen Austritt, wer einen entsprechenden Antrag nebst folgendem Glaubensbekenntnis an diese Seite richtet:

“Ich fühle mich jetzo von nordischem Eislicht durchdrungen.”

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Ernst M. Pfitzler

Mittwoch, 04. November 2009

Er könnte sich natürlich auch Walter S. Börne heißen oder Kevin F. Meyer oder Rüdiger L. Safransky oder Holger V. Giacometti oder…

Nun, jedem Tierchen sein Plaisierchen.

Wer verschriftetermaßen einen Großbuchstaben nebst Punkt, gesprochenermaßen ein “Emm” (nach drei Joints vielleicht auch “Ähm”), “Ess”, “Eff”, “Ell(e)” (da lacht der Franzose), “Vau”, “Oh” oder auch “Weh” zwischen seinem ersten Ruf- und seinem Familiennamen verortet haben möchte, dem rufe ich natürlich zu: “It’s a free country!” (weiterlesen…)

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