“Dummheit frisst, Intelligenz säuft”

Setzen wir einmal den Fall, an dem obigen Sprichwort sei etwas Wahres dran.

Dann interpretiere ich die Sache zunächst so, dass die Dummheit sich instinktiv durch schiere Masse zu schützen trachtet, während die Intelligenz trinkt, um einerseits die Dummen leichter zu ertragen und andererseits deren Zustand wenigstens im Rausch etwas näher zu kommen, damit sozial selbst wenigstens ab und zu etwas akzeptabler zu werden.

Hat jemand eine bessere Erklärung?

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8 Antworten zu ““Dummheit frisst, Intelligenz säuft””

  1. Jeremia sagt:

    So ähnlich muss das wohl sein. Manchmal wäre es besser man wüsste nicht so viel von dem Mist, der überall passiert. Etwas dümmer lebt es sich leichter.
    Manchmal ist Alkohol eben gut etwas zu vergessen, zwar nur momentan, aber immerhin.

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Jeremia

    Mir fällt dazu jetzt noch ein, dass Intelligenz Enthemmung sucht.

  3. Tester sagt:

    Meine rein pragmatische Erklärung: ohne Wasser überlebt man max. eine Woche, ohne Nahrung über einen Monat. Auf Krisensituationen bezogen, erklärt es sich von selbst denke ich.

  4. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Tester

    Treffliche Erklärung: Mit zehn Litern Bier kommt man weiter als mit zehn Kilo Schokolade.

  5. Die2 sagt:

    “Dummheit frißt” könnte ebenso von Luther sein wie auch ” Wer nicht rülpset un d furzet…” .
    Klingt eher nach einer alten Weisheit, während “Intelligenz säuft” aus der neueren Zeit zu kommen scheint.

  6. Barbara Wurster sagt:

    Ja, so ist das wohl – man erträgt die Doofen leichter im Suff, die nichts anderes kennen als ihr eigenes kleines Leben: Hoffentlich fällt der DAX nicht weiter, und meine Latifundien bleiben erhalten.

    Und die Flüchtlinge, oh je, wenn’s nur nicht alles Nordafrikaner wären, die soooo böse Absichten haben und uns Böses antun wollen. Ansonsten soll alles so bleiben, wie es immer war – hallo?

    PROST DENN! So erträgt sich’s leichter, in der Tat…

  7. Thomas S. sagt:

    Kommt aus der Zeit der Unterdrückung durch den Adel (bzw. evtl schon durch das römische Reich):
    Durch Vergabe von Geschenken (bei den Römern: “Brot und Spiele”) bekommt man in ungerechten Sozialstrukturen die Dummen ruhig gestellt. Den Intelligenten bleibt (meist) nur die Flucht in den Alkohol.

  8. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Thomas S.

    Es mag auch sein, dass der Umstand eine Rolle spielt, dass es vielen Trinkern keine Umstände macht, statt einem Viertel Viere oder Sechse zu trinken, während nur wenige vier oder sechs Mal (oder zwölf oder vierzehn Mal, das öfter) das zu essen vermögen, was andere normal zu sich nehmen.

    Es ist zweifellos einfacher, sich zu betrinken, als sich zu befressen.

    Insofern sollte ja eher die Dummheit trinken.

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