Archiv für die Kategorie ‘Satire’

Mal wieder Willi aus Berlin…

Sonntag, 30. März 2014

Eben rief mich Willi aus Berlin an.

So genau wusste er eigentlich selber nicht, warum.

Rededrang hatte er aber trotzdem.

Und schließlich wusste er es doch.

Oder ich zuwenigst. (weiterlesen…)

Erstschritt zur Vorstufe (First Steps unto An Antebrain)

Mittwoch, 19. März 2014

‘a goddam’ fuckin’ son o’ a bitch ha’ it fuckin’ all ‘e time righ’, fuck.

Nein, das reicht nicht für einen anständigen Aphorismus.

Vielmehr handelt es sich um eine sehr gestraffte, etwas unübliche Form einer Inhaltsangabe.

Einer Inhaltsangabe zudem, die nicht auf eine geschriebene Geschichte wiederum geschrieben, sondern auf einen typischen Zustand hin, hier den Prozess des ersten, noch primitiven Erkennens.

(Besonders liebe Grüße an dieser Stelle, habe die Ehre, gen Mountain View.)

Dreimal Fuck, einmal Hurensohn bzw. Hundesohn, gottverdammt obendrein, dabei immer, oder wenigstens zu oft, zur rechten Zeit am rechten widrigen Ort:  — Wer könnte das wohl sein? (weiterlesen…)

Mal genauer hingeschaut

Freitag, 14. März 2014

Wenn man mal genauer hinschaut, so kann man es kaum anders feststellen: Sie rennen durcheinander wie die Hühner.

Noch reißt der angloamerikanische Geier die anderen Gimpel und Enten und Gänse irgendwie mit auf seine Raubzüge, aber passt eben sonst noch weniger als nichts.

Aber denkt mal an eins, Ihr Halb- und Viertelsschnepfen all: Wir Deutsche sind für unsere derzeitige Regierung nicht verantwortlich. Sie arbeitet nämlich unter Besatzungsstatus für den Geier.

Denkt mal lieber nicht so genau darüber nach, was das dereinst noch bedeuten könnte.

Und bin ich auch froh, dass wir inzwischen nur noch eine kleine Lesberarmee haben. (weiterlesen…)

Jane Austen: Liebe und Verstand

Sonntag, 09. März 2014

Es wirkt, wie als ob ich eine Erfleischlichung verpasst hätte.

Jane Austen starb für heutige Verhältnisse jung, unverheiratet, kinderlos.

Was für eine Frau!

Wäre sie nicht ganz anders gewesen, denn es mehr als zu vermuten steht, nämlich nicht nur mit höchsten Geistesgaben, diese stets verfeinert habend, ausgestattet, sondern auch noch mit einem grundguten Wesen, reinsinnigem Humor, von nicht zu üblem Äußerem, was indes kaum zu erwarten oder gar gleich befürchten, nicht in strenger Gänze meiner abhold, so hätte ich da, meiner Treu, doch einmal einen seltenen Nebenweg womöglich aufgesucht, nämlich jenen des wahrhaft arglos treuen ersten, versuchhaften Werbens.

Wohl gewiss der Gefahr, dass hier allzuviel Sinn und Sinnlichkeit aufeinandertreffen möchte: Wahrscheinlich hätte ich mit den Hufen immerhin getrippelt, eher sie auch mal wenigstens aus dem Augenblicke heraus geschwungen.

Hier kann man lernen, was ein gescheites Weib zu denken und anzusetzen in der Lage!

Mannomann!

Sie zieht jede Volte, jede Verlogenheit noch aus dem scheinbar schönsten Dinner!

Mit DER hätte ich auch gern mal über Literatur diskutiert! (weiterlesen…)

Von den Herabsetzern

Sonntag, 09. März 2014

Ja, auch ich habe Geheimnisse.

Das folgende aber ist kaum eins.

Die Herabsetzer grinsen gleich schon scheel, und das, wenn man ihnen grade in die Augen schaut, auch nicht lange.

Meist wissen sie nicht, was sie für wen, gegen wen, weshalb, wohin, zumal wider sich selbst, tun.

Die bewusst im Auftrage handeln, die mögen etwas härter sein; aber auch das hält nur vom Elfe bis läut’.

Am bezeichnendsten ist ihr dummes Lachen, wann immer sie nicht weiter wissen.

Blickweis oder wortweis, das ist fast einerlei.

DU!!!

Das reicht ihnen schon, dass die Fassade bröckelt. (weiterlesen…)

Grüße gen Mountain View

Montag, 03. März 2014

Wenn ich mir nur vorstelle, ich wäre so ein Abhörmaschinennachgleichrichter, so ein halbgebildeter hochbezahlter Netzstenz beim Google oder gleich bei der NSA, da finde ich ü, ä und ö bald schon nicht mehr auf meiner eigenen Zerzasteratur.

Jeden als Bösen aussieben, der noch ein Gran Verstand bei sich zu tragen wagt, seine Vermutung, dies sei so, gar mitteilig werden lässt.

Was für ein erbärmlicher Scheißjob.

Dann noch, wie als ob der Selbstdemütigung so nicht schon genung, dem Abteilungsleiter unter Verrenkungen klarmachen müssen trachten zu müssen, dass da ein besonders verdächtiger, potentiell gefährlicher Vogel aufgespürt sei, der zwar nicht einmal wisse, wie man ein Streichholz anbrennt, aber doch mit recht bedenklichen Worten einherkäme.

Wie hält man es in so einem Puff länger als sechs Wochen aus?

Kokain? Whiskey? Besser beides, und genug davon, und nur vom Besten? (weiterlesen…)

Vom Drohnenfang und von den Drohnenrassisten (II)

Sonntag, 02. März 2014

Diesmal ging es schnell.

Das Drohnenantidiskriminierungsgesetz ging durch den Reichstag wie ein Samuraischwert durch flüssige englische Billigmargarine.

Die AfD durfte zwar noch nicht Mitjasagen, lag sich aber in den umliegenden Italienern beim Mahle öffentlich mit den Grünen und den Sozen und dem Rest in den Armen, deren Konsequenz uneingeschränkt preisend.

Antidrohnismus, da ist man sich einig, gehört geächtet.

Antidrohnismus ist keine Meinung, Antidrohnismus ist ein Verbrechen. (weiterlesen…)

Vom Drohnenfang und von den Drohnenrassisten

Sonntag, 02. März 2014

Ich bin gespannt, wann die ersten Präzedenzurteile kommen werden.

Wie nahe, in welcher Höhe, darf eine private Drohne einer Polizeistation oder einer Kaserne kommen, bis dass sie abgeschossen werden darf, der unsichtbare Steuermann verurteilt?

Wie nahe darf eine Drohne mir kommen, wie tief über meinen Garten fliegen, bis ich sie im ersteren Falle, da sie mich ja unerlaubt filmen, fotografieren, belauschen könnte, gar mich am Leben bedrohen, bedenkenlos unschädlich machen darf, im letzteren vielleicht nur Anzeige gegen Unbekannt erstatten?

Muss ich drei Mal laut zurufen, sie möchte sich verpissen, bis dass ich zur Patsche greifen darf?

Und wenn die Drohne einen Lautsprecher hat, entsprechend bemalt ist, sagt, sie sei von der Polizei oder vom “Verfassungsschutz”, muss ich ihr das dann glauben, gemäß Unschuldsvermutung?

Ab wann darf ich mich gegen so ein Vieh wehren?

Autos fahren ja auch nur Meter an mir vorbei, womöglich nur halbe Meter, und deshalb darf ich ihnen doch keine Stahlseile unter die Räder bringen, so dass die lustig wegfliegen und das Mobil schnell strandet.

Darf ich mich gegen eine Drohne erst dann zur Wehr setzen, wenn sie mir mutwillig ein Ohrläppchen zerfetzt hat? (weiterlesen…)

Vom Eigentlichen und vom Bohrschwurbeln

Dienstag, 25. Februar 2014

Ja, inzwischen neige ich zur Altersmilde.

Ob mir der Rechner gehackt, wie weit auch der orchestrierte Umsturz in der Ukraine, ich mag oft gar keinen mehr, noch nicht einmal offensichtlich Verdächtige verdächtigen noch gar eindeutig Überführte verurteilen.

Natürlich neige ich nicht zur Altersmilde.

Das war ein offenkundiger kleiner Schwindel, wenn Sie so wollen, so war’s auch eine peinliche Koketterie.

In Wirklichkeit befleißige ich mich einer ganz anderen Wissenschaft, zuvörderst.

Sie ist äußerst diffizil.

Sagte man, es handele sich dabei um die Pragmalinguistik, so wäre das zwar nicht grundverkehrt, vom üblichen Verständnisse her betrachtet aber durchaus problematisch.

Die Aufgabe besteht, wollen wir sie rauslassen, darin, diesmal nicht den savant idiot zu finden, sondern den gediegenen Narren. (weiterlesen…)

Nicht Google noch Allah

Samstag, 15. Februar 2014

Indem der Google mir unter Bildersuche zu Magnus Göller immer noch ein Hitlerbild zuweist, während die sonstige Suchfolge immer noch lächerlicher bzw. irrelevanter wird, sagte man mir sehr bestimmt, das dürfe ich keinesfalls auf mir sitzen lassen, ich solle, nein, ich müsse das unter “Unangemessene Bilder melden” dem Google wenigstens melden, besser gleich eine saftige E-mail schicken, noch besser gleich mit Anwaltsdrohung.

Wie bitte? Was soll ich?

MELDUNG ERSTATTEN?

Bei der Firma, die seit Jahren kostenlose Deutschnachhilfe bei mir nimmt, mich dafür, mir zunächst recht gewogen (wie gesagt, bis vor einiger Zeit war wenig an den Listungen zu beanstanden), jetzt wie einen Unterpariah des Netzsubprekariats behandelt?

Soll ich diese missratene Riesenkrake etwa anbetteln? (weiterlesen…)

Nur ernstgemeinte Zuschriften bitte!

Dienstag, 11. Februar 2014

Ich werde voraussichtlich bald wieder Theater spielen.

Offene Bühne, zehn bis zwölf Minuten Soloauftritt.

Weder soll es eine Performanz in Schlagzahldichtung werden, noch aber auch eine völlig ernste.

Noch suche ich das Kernthema.

Da ich die NSA schon beim letzten Mal gebraten habe, sollte diesmal etwas anderes her.

Vielleicht spiele ich einfach den schier verzweifelnden Lehrer.

Darin habe ich Erfahrung.

Mit meinem Gesichte Travestie? (weiterlesen…)

Bermudadreieck der Vernünfte

Montag, 10. Februar 2014

“Bermuda-Dreieck der Vernünfte”: Den Kalauer brachte mir vorhin ein Schüler mit.

Er hat ihn laut eigenen Angaben von seinem Deutschlehrer, der ihn gegenüber seinen Schülern so verwandte, als dass er jetzt bei ihnen wohl genau dort gelandet sei (unsicher ist, ob er tatsächlich “der Vernünfte” sagte oder nicht doch “der Vernunft”).

Der wackere Pennäler nun übertrug die schöne Findung in seiner Hausaufgabe auf das Schmerzphon bzw. wie es auf seine Nutzer wirkt.

Er nahm sie jedenfalls intuitiv zur Hand, denn ich musste ihm noch erklären, dass “Vernunft” normalerweise nicht pluralisiert wird, weswegen mir das mit den Vernünften hier gerade erst recht gefalle.

Schwarzes Loch der Gesundheiten.

Abyssos der Wissen.

Schlingschlund der Arese und Aphroditen.

Malstrom der Füge.

Grabgrube der Verstände.

Frau Philosoph Hendricks trumpft auf

Montag, 10. Februar 2014

“Kraftvoll enthalten” will sich die neue deutsche Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) bei der EU-Abstimmung zur Zulassung der Genmais-Sorte 1507.

Den Berliner Wurmfortsätzen von Goldman Sachs & Cie fällt also immer noch mehr extraerlesener Schwachsinn ein.

Bald wird man kraftvoll Gläser nicht austrinken und vor Gericht, wenn man unterlassener Hilfeleistung angeklagt, ganz einfach sagen, dass man doch kraftvoll zugeschaut habe.

Ich bin grade zwar nicht bei den allerbesten Kräften im kraftvoll etwas Tun, aber im kraftvollen Nichtstun immer noch öberste Spitze.

Im Nichtstun bleibe nichts ungetan: Das meinte schon Laotse.

Insofern haben wir es bei dieser Frau Minister mit einer waschechten Philosophin zu tun.

Die Denkmalmeißler sollten schonmal damit anfangen, ihr Werkzeug kraftvoll zu schonen.

 

 

 

Matrix schon halb kieloben

Donnerstag, 06. Februar 2014

Ich gehöre keinem Geheimbunde an.

Das mag glauben, wer will.

Zur Untermauerung dieser Aussage gibt es nichts außer meinen Reden, derer wohl schon um die 10 000 ins Netz verbracht.

Genug der Vorübung.

Die “Matrix” will, dass ich rede.

Allerdings nicht so. (weiterlesen…)

Die Meuchler

Dienstag, 04. Februar 2014

Es ist noch gar nicht klar, ob die Meuchler je auftreten werden.

Sollten sie es aber tun, so wird es voraussichtlich bald sein.

Mental jedenfalls haben sie sich teils schon mehr als teilweise in Stellung gebracht.

Fragt sich eben fast nur noch, ob sie der Weltbühne gleich unter ihrem ehrlichen Klarnamen humanoelektromagnetische Schockwellen versetzen wollen.

Wer LSD probiert hat, wird es sich als Sedativ zurückwünschen. (weiterlesen…)

Alice in Goldmanland

Montag, 03. Februar 2014

Nein, ich denke, an diesem Gerücht könnte was dran sein.

Nämlich, dass Alice Schwarzer demnächst Frauenbeauftragte bei Goldman Sachs werde.

Schon lange krankt die Bank ja an ihrem Macho-Image.

Schwarzer gibt es jetzt im Sonderangebot.

Wieso sollten die Gotteswerker da nicht zuschlagen?

Hält noch irgendeiner die für so blöde?

Rein rhetorische Frage.

Die Sympathiewerte der Bank werden bald jede Meßskala sprengen. (weiterlesen…)

Die Rufgemordete vom Mädchengymnasium

Sonntag, 02. Februar 2014

Frau Schwarzer giftet von wegen “Rufmord”, weil man von ihrer Steuerhinterziehung berichtet hat.

Ich weiß in der Tat nicht, bin kein Fachjurist, ob man das durfte.

Die Wahrheit hinzuschreiben, die sie ja als solche nicht bestreitet, ist aber nie und nimmer Rufmord.

Oder lernt man an einem Mädchengymnasium so Deutsch?

Sie merkt nicht, was sie tut.

Die nimmt nicht einmal mehr der Bayern-Chef.

Was für eine aufgeblasene Trine.

Rufmord wäre es gewesen, hätte Bild berichtet, sie triebe es mehr mit ihrer Hündin als mit ihrer Gattin. Wahrheitswidrig.

Meine Herrn. (weiterlesen…)

Ein Kerzelein für Goldman Sachs (II)

Sonntag, 02. Februar 2014

Jetzt hat’s die Bank zersachst.

Jedenfalls habe nicht nur ich gesehen, wie es bald passiert sein gewesen sein wird.

Nein, es gab keine Stichflamme.

Es war schließlich einfach so, dass der letzte Untote sich selbst auffraß.

So starb er endlich an schlechter Verdauung.

Schön anzuschauen war’s nicht.

Und keine Freunde weinten um ihn: denn die hatte er ja dummerweise schon vorher devoriert.

Immerhin sind die Kerzen jetzt billig. (weiterlesen…)

Ein Kerzelein für Goldman Sachs

Sonntag, 02. Februar 2014

“Wieso hassen alle Goldman Sachs?” – heißt es heute kopfzeilenweis auf faz.net.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/feindbild-bank-wieso-hassen-alle-goldman-sachs-12780339.html

Das Ganze läuft mehr oder weniger darauf hinaus, dass der Mensch (wir alle, vielleicht außer jenen Journalisten, die bei Springer arbeiten oder direkt für NSA & Cie) eben ein bisschen gaga sei und daher eines griffigen Feindbildes bedürfe.

Man sei also derzeit etwas Goldman-Psycho.

Selbst dort, wo es kaum mehr oder gar keine Sachsen gibt: überall Paranoia und Hass.

Ob die WHO, die ja bekanntlich nicht faul darin, neue Geisteskrankheiten zu zertifizieren, demnächst die Goldmanitis oder die Sachsenphobie in ihren illustren Katalog aufnehmen wird?

Man stelle sich eine Klapse vor, die nicht nur aussieht wie eine Bank, sondern eine ist. (weiterlesen…)

Sieh einfach aus wie ein Künstler! (II)

Freitag, 31. Januar 2014

Wie sieht heutzutage ein Künstler aus?

Ich setze mal den Fall, der Delinquent wäre nicht schwul.

Ich setze weiterhin den Fall, dass er der geringsten Kaste unter den Künstlern angehörte, also jener der Denk-, Rede-, und Schreibkunst.

Wie möchte er da wie ein wenigstens halbwegs interessanter Halbsieger aussehen?

Beffchen und Talar möchten ihn wohl nicht respektabel kleiden.

Sichtbar abgewatzte oder gut geputzte Schuhe?

Darf er, wegen der Genderei, als Mann noch eine Hose tragen? (weiterlesen…)

Sieh einfach aus wie ein Künstler!

Mittwoch, 29. Januar 2014

Gestern Nacht erhielt ich guten Rats.

Dieser war ehrlich und, eben auch noch, gut gemeint.

Kurzum: Ich solle mich mehr als Künstler gerieren, zumal äußerlich, im Auftreten, bezüglich dessen, was heute “Outfit” genannt.

Es ging also um eine bessere Vermarktung meiner selbst.

Allzuvorschnell zog ich das ein wenig ins Lächerliche.

Ob ich denn als halbtotalrasierter Affe die Königstraße hinunt stolzieren solle, um auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten besser wahrgenommen zu werden? – Ungefähr so antwortete ich.

Ob ich mich denn noch mehr zum Kasper machen solle, grade so, wie als ob ich der nicht schon wäre und ohnehin schon so aussähe? (weiterlesen…)

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