Archiv für die Kategorie ‘Medien’

Was ist ein “internationales Qualitätsmedium”?

Montag, 10. Juni 2013

Da nun – siehe Vorartikel – endlich bekannt, dass ich ein internationales Qualitätsmedium bin, wobei der Bestandteil “Qualität” in diesem Falle wörtlich zu nehmen, jedenfalls, wenn man ihn im Sinne positiv hervorstechender Eigenschaften versteht, sehe ich mich ermutigt und veranlasst, den Begriff in diesem Sinne selbstverständlich nicht allein für mich zu besatzen, aber doch, so, wie ich ihn sehe, noch etwas zu präzisieren.

Ein echtes internationales Qualitätsmedium hat meines Erachtens die folgenden Kriterien zu erfüllen: (weiterlesen…)

Magnus Göller ist ein “internationales Qualitätsmedium”! (Wurde auch Zeit, dass das endlich einer merkt.)

Montag, 10. Juni 2013

Auf der Seite “pressekompass.net” hat mein Blog ein ungewöhnliches (vergiftetes?) Lob erfahren, indem er linksaußen (wo sonst?) in den Kompass der spannendsten Perspektiven “internationaler Qualitätsmedien” (hier oft “Schafsmedien” genannt…) einsortiert, wie folgt aufgegriffen:

‘Gähn. So kommentiert der Blog unzensiert.zeitgeist-online.de das Medienecho zur Datenaffäre und dem Bild, das nun vom „Heiligen Sankt Obama, Mr Friedensnobelpreis, Saint Transparency“ gezeichnet wird. Ein weiterer Bush? Das ist Obama nicht nur in Sachen digitaler Überwachung, sondern auch „in Punkto Terroristenunterstützung, Drohnenangriffen und dem Führen von verdeckten Kriegen.“ Wen überrascht da noch der NSA-Skandal?’

http://unzensiert.zeitgeist-online.de/2013/06/07/nsa-datenkascher-in-den-schafsmedien-ein-alter-schlapphut-als-schlagzeile/

http://pressekompass.net/lauschangriff-2-0-horst-du-mich-amerika/

(Unter der Rubrik “Konzept” erklärt sich die Seite also:

“Täglich kompilieren wir Analysen und Kommentare aus dem In- und Ausland zu Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Unsere Artikel stellen die spannendsten Perspektiven internationaler Qualitätsmedien direkt gegenüber. Das Ergebnis: kompakte, informative Zusammenfassungen der zentralen Positionen zum aktuellen Geschehen.”)

Ich als klarer Linksaußen, über mir nur die Welt und die L.A.Times, die Rechtsaußen New York Times, Deutsche Welle, Süddeutsche Zeitung und TAZ deutlich unter mir.

Immerhin scheint da jemand begriffen zu haben, dass ein prononcierter Patriot weder rechts noch unten sein muss.

Nun, aber, jenseits dieses durchaus ernsthaften kleinen Scherzleins: Diese Kompilation ist handwerklich gut gemacht. Das Konzept der Leute von pressekompass.net (ich habe die Seite ansonsten noch nicht näher studiert, es gibt sie auch erst seit diesem Jahr) könnte durchaus auch langfristig aufgehen.

Ich bedanke mich jedenfalls an dieser Stelle für die faire und inhaltlich saubere Erwähnung und wünsche den Kollegen weiterhin viel Erfolg.

Bilderberger 2013: Aliens nehmen teil

Samstag, 08. Juni 2013

Dass Aliens an der diesjährigen Bilderbergerkonferenz teilnehmen, erhellt schon allein daraus, dass die Schafsmedien kaum berichten. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

NSA-Datenkäscher in den Schafsmedien: ein alter Schlapphut als Schlagzeile

Freitag, 07. Juni 2013

Jetzt geben sich die Schafsmedien entsetzt, regen sich künstlich auf, da sie ein Stück mehr allgemein bekannt machen, wie und in welchem Umfang die National Security Agency weltweit den Datenverkehr abfischt.

Was soll der Zirkus? (weiterlesen…)

Über Radikale gegen die “Mitte”

Sonntag, 02. Juni 2013

Man darf bei allem, was bislang zu erfahren, getrost davon ausgehen, dass die Eskalation bei der Blockupy-Demonstration gestern in Frankfurt polizeiseitig im vorhinein geplant war. Anscheinend war nichts sonderlich Bedenkliches vorgefallen, als die Staatsmacht einen Kessel schuf. Man habe sich mit Regenschirmen und Sonnenbrillen unzulässig vermummt, hieß es. Was soll man dazu sagen?

Andererseits dulden sich friedlich gebende Organisationen wie die Linkspartei, attac, auch Verdi, extremistische Gruppen nicht nur, nein, sie werden teils recht großzügig gefördert. Das ist seit Jahren bekannt, stört aber keinen, wohl, was sonst, weil Staat und Verfassungsschutz und die konformen Massenmedien das genau so gerne sehen.

Organisationen wie “Good Night White Pride” dürfen in dieser Republik klar gewaltbefürwortenden antiweißen Rassismus ausleben, kein Problem.

Wäre der im Logo am Boden liegend ins Gesicht Getretene, ein mögliches Mordopfer also, ein Jude, Moslem oder Schwarzer, so führen diese Leute direkt in den Knast. So aber ist das in Ordnung.

Allzuviele Leute sehen die genaueren, tieferen Zusammenhänge nicht, wollen sie nicht sehen. Antirassisten sind Rassisten, und Antifaschisten denken und handeln wie Faschisten, und man will das genau so, und wer dies thematisiert, egal wie offenkundig es ist, der wird selbst zum Rassisten und Faschisten gestempelt, weshalb das kaum einer macht. (Am Arsch die Räuber: Ich lasse die Wortvergifter nicht von der Leine.)

Hier waltet, unter anderem, das, was man in der Türkei den “tiefen Staat” zu nennen pflegt, und noch verdrängen Millionen diese Tatsachen. (weiterlesen…)

Angelina Jolie: Nachlese bei Friederike Beck

Freitag, 31. Mai 2013

Es ist normalerweise natürlich nicht meine Aufgabe, Artikel der Kollegin Friederike Beck hier aufzugreifen und dafür zu werben, dass man sie lesen möge. In diesem Falle aber, zur “Sache” Angelina Jolie, will ich eine Ausnahme machen:

http://becklog.zeitgeist-online.de/2013/05/26/amgelina-jolie-nimm-zwei-bruste-ab/

Die Autorin arbeitet klar heraus, dass und wie sich eine offenkundig psychisch schwer gestörte Frau – Friederike Beck unterstellt ihr weitgehende Ahnungslosigkeit bezüglich dessen, was sie für wessen Ziele anzurichten im Einsatz – , zur nunmehr realen, nicht mehr nur filmisch-fiktiven Heldin stilisiert, zum Werkzeug einer umfässlichen Agenda macht, gar mehrerer, miteinander verzahnter Agenden.

Zählt man alles zusammen, was Beck anführt, so ergibt sich ein veritables, grauses Horror-Szenario. Eine schwer autodestruktive Frau gibt, für den CFR und andere Gutmenschenorgaisationen wie die UNO und Medizinkonzerne, weltmassenmedial die Taktgeberin, als mutige Siegerin des menschlichen Willens und der Selbstdisziplin über das schwache Fleisch, Gebrechen und Tod.

Perfider, gnadenloser, kann man einen Menschen kaum noch vernutzen. (weiterlesen…)

Absoluter Doppelsprech (IV)

Donnerstag, 30. Mai 2013

Wer die ersten drei Teile aufmerksam liest, wird dies unschwer erkennen: Der absolute Doppelsprech lebt von zwei sich ergänzenden Faktoren; vorgeblichen Opfern, die ihn sich, wenn sie in dieser Hinsicht zu agieren gewünscht, gerne, willfährig, zu ihrem Vorteile (der allerdings auch schnell zum Nachteil werden kann, wenn oben neue Beschlüsse gefasst werden, oder aber, weil es allzuvielen Leuten dann doch reicht) zueigen machen, und der sprachlichen Definitionsmacht derjenigen, die die Medien lenken.

Er lebt zudem von seiner Absolutheit, seiner beinahe Unantastbarkeit.

Auch von der Feigheit der Leute, jeder Art Verleumdung natürlich.

Und überdies, neben den direkten oder indirekten Profiteuren, davon, dass ein Großteil der Mitläufer gar nicht merkt, nicht merken will, in welchem Maße er von ihm gefangen ihn mitbetreibt.

Einerseits Vergleiche über jedes statthafte Maß ziehend, andererseits sich eigentlich aufdrängende Vergleiche tabuisierend, zieht er seine brutale, blutige Spur. (weiterlesen…)

Absoluter Doppelsprech (III)

Donnerstag, 30. Mai 2013

Ein weiterer absoluter Doppelsprech waltet, wenn es um die Heiligen Kriege “des Westens” geht. Aber das ist bekannt, wird ein andermal vertieft.

Damit intrinsisch zusammenhängend ist selbstverständlich der Doppelsprech, wo immer es gegen China und Russland geht (kleinere Böse lasse ich jetzt mal außen vor).

Dort stehe es arg, ganz arg, um Meinungsfreiheit und Menschenrechte, und die Demokratiedefizite seien ganz furchtbar. (weiterlesen…)

Absoluter Doppelsprech (II)

Donnerstag, 30. Mai 2013

Einen Fall absoluten Doppelsprechs finden wir auch im Zusammenhang mit Religionen und den Wörtern “Respekt” und “Toleranz”.

Will ich nicht, dass männliche Kinder in Deutschland legal am Geschlechtsteil verstümmelt werden dürfen, also desfalls vorsätzliche schwere Körperverletzung an schutzbefohlenen Minderjährigen begangen werden darf, so bin ich “intolerant”, zeige ich mangelnden Respekt vor zwei “Weltreligionen”. Manche legen dann noch den Vorwurf des “Rassismus’” dazu, obschon das Judentum nur bedingt abstammungsgebunden, der Islam überhaupt nicht.

Ich hatte schonmal die Polizei vor der Tür, konnte die von einem fürsorglichen Nachbarn herbeigerufene Beamtin und den Beamten, meine beiden Buben etwas verlegen grinsend an die Schwelle holend, offensichtlich unverletzt, gerade noch davon abhalten, ohne Durchsuchungsbeschluss in meine Wohnung einzudringen, da es in der Tat, aber nur, als die beiden ohne Ende rauften, zu lautstarken Verweisen von meiner Seite gekommen war.

Dass offenkundig nichts, außer dem Brüllen meinerseits, geschehen war, änderte nichts daran, dass ich mit beiden Kindern einen Zwangstermin beim Jugendamt verpasst bekam, Vorschrift, meinten die beiden Beamten, meine Krabben sehend, indem beide zwischenzeitlich lachen mussten, achwas, alle Viere, nur ich nicht, woselbst ich glücklicherweise auf eine verständnisvolle Dame stieß, die mich jedoch, wiederum Vorschrift, ein Jahr auf einer Art Beobachtungsliste halten musste.

Hätte ich meinen Buben die Geschlechtsteile verstümmelt, so wäre das hinwiederum kein Problem gewesen, der Anzeigende ein Meister Respektlos-Intolerant. Ein Moslemhasser und Antisemit.

Ebensoso: Niemand dürfe wegen seines Geschlechtes usw. benachteiligt werden, sagt das Grundgesetz. Knaben dürfen verschnitten werden, Mädchen nicht. Frauen und Migranten mit oder ohne deutschen Pass werden bereits in vielen Fällen bevorzugt eingestellt. Wer aber eine Stellenanzeige schaltet, in der er (und sei es, dass er nur bei der Formulierung nicht aufpasste) einen Mann, einen Deutschen, sucht, gerät schnell in schwerste Wasser. Das sogenannte Familienministerium nennt sich genau: “Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend” (“und gegen Männer” steht in der Tat immerhin nicht explizit dabei).

Freiheit der Rede wird propagiert. An der Uni Köln wacht aber schon ein ganzer Wächterrat darüber, dass “genderneutraler” Neusprech überall durchgesetzt wird.

Die Frauenbeauftragte der Stadt Stuttgart (nicht nur dieses lausigen Schwabennestes) ist gleichzeitig die Gleichstellungsbeauftragte. Unter dem Stichwort “Männerbeauftragte(r)” findet man nur jenen Zürcher, der schnell geschasst wurde.

Dumm nur, liebe FrauenbevorzugerInnen, dass nicht nur Euer Gendersprech lausig, sondern Ihr es auch in der Literatur nicht schafft, Frauen, wie gewünscht, ernstlich in die Vorhand zu bringen.

Das werdet Ihr, solange Männern kein Schreibverbot erteilt, auch in fünfhundert Jahren der “Girls’ Days” und vom Familienministerium geförderter kreativer Schreibkurse für Frauen, einseitig vergebener Preise, egal welchen Firlefanzes, nicht schaffen.

Ihr merkt noch nicht einmal, dass Ihr mit diesem ganzen Schiet Eure Schutzbefohlenen weitaus mehr schädigt, als jene, wider die Ihr antretet. (weiterlesen…)

Vom Blogger zum Laller und Loller

Sonntag, 26. Mai 2013

Es gibt kaum etwas Idiotischeres als einen Artikel, der einen eigenen Artikel zu erläutern trachtet.

Erstens aber ist der zu erläuternde Artikel gar kein richtiger Artikel, sondern eher ein Beinaheaphorismus. (Aphorismen darf man bekanntlich gar nicht erläutern.)

Ich schrieb unter dem Titel “Vom Blog zum Lall”:

“Blog ist blöd. Drum heiße er Lall.”

Hier geht es um souverän und nachhaltig angewandte Soziolinguistik als seriöse notwendige Defendolinguistik, rigide punktgenaue Bellolinguistik.

(Man  beachte dazu auch den folgenden Kommentarstrang: http://unzensiert.zeitgeist-online.de/2013/05/23/verlogene-obergranatenerzarschlocher-ii/#comments)

Überdies grundsätzlich um ein wichtiges, oft zu wenig beachtetes Strategem. Jenes nämlich, das lautet: “Lächerlich gemacht? Setze mehr als einen drauf!” (weiterlesen…)

Vom Blog zum Lall

Sonntag, 26. Mai 2013

Blog ist blöd. Drum heiße er Lall.

Verlogene Obergranatenerzarschlöcher (II)

Donnerstag, 23. Mai 2013

Nochmal: Die meine oder anderer Schreiber Texte für wertlos halten, müssen sie nicht lesen, gar verlinken oder – wozu? –  auf ihre Seite klauen.

Wenn ich auch einfach alles kostenlos nehmen kann, wo es gerade herumsteht, weil einer so müßig war, es hinzustellen, es nicht nur für mich, sondern auch zum Weiterverkauf nutzen, soll es recht sein. Vorher aber werde ich in dieser Sache dreinschlagen, bis dass den Heuchlern der zersetzende Odem ihrer kunstverachtenden Lügen ausgeht.

Was, wenn von denen einer ein Bild gemalt hat?

Kann ich es dann einfach mitnehmen, nur Leinwand, Rahmen und Farben, vielleicht noch Pinselreiniger abstandsweis bezahlen?

Ins Museum reinlatschen, natürlich ohne Eintritt zu löhnen, das Museum machen die Leute ja freiwillig, einen Renoir mitnehmen, am Ausgang einen Fuffi hinschmeißen?

WER IST HIER KORRUPT? (weiterlesen…)

Verlogene Obergranatenerzarschlöcher

Donnerstag, 23. Mai 2013

Da nichts wert ist, was ein Schriftsteller wie ich kostenlos ins Netz stellt, kann jeder daraus ein Geschäft machen, indem er es einfach klaut. Sollte er jedenfalls können. Wertloses ungefragt an sich zu nehmen, aufzusammeln, sei ja kein Diebstahl. Logisch. Und wenn mir das nicht gefällt, bin ich ein engstirniges, gieriges, selbstisches, korruptes Arschloch. Arschlöcher. Verlogene Obergranatenerzarschlöcher. Verlogen und dumm bis zur selbstangedichteten Heiligkeit. Keiner, der selber etwas kann, von eigenem schöpferischen Format, dabei. Was wunder. Feiges, impotentes Schmarotzergesindel.

Von den feigen Raubknappen im Netz

Mittwoch, 22. Mai 2013

Die Textdiebe im Netz sind praktisch alle – wofern irgendwie dingfest zu machen – zu feige, bei Springer oder der FAZ einen Volltext zu klauen, tun das aber eifrig bei vergleichsweise Wehrlosen, geben gar noch vor, der Bestohlene könne doch froh sein, dass sein Werk dergestalt verbreitet werde.

Und wenn der Urheber das so, dort, gar nicht will?

Das Perfideste an der Sache ist, dass ein Blogger wie ich, wofern er sich doch verbal oder gar juristisch zur Wehr setzt, wofern er den Diebstahl überhaupt mitbekommt, sehr leicht als kleinlicher, zukurzgekommener Fiesling hingestellt wird. Diese latente Drohung wirkt meist, ist vollauf einkalkuliert im Spiel.

Die Kleinen beklaut man, die Großen rührt man lieber nicht an.

Aber: Pirates ye be warned! (weiterlesen…)

NSU-Prozess: Gigarechtsstaat in Aktion

Mittwoch, 15. Mai 2013

Nichtmal Wasserflaschen und Pausenbrote dürfen die Journalisten beim NSU-Prozess mit reinnehmen, und wer in einer Sitzungspause den Sicherheitsbereich verlässt, verliert seinen Platz. Da der einzige Wasserspender schnell leer gewesen sein soll, werden wohl einige von den feinen Damen und Herren entweder länger gedürstet oder auf den Abtritten ganz urschwäbisch aus den Wasserhähnen haben saufen müssen. Das nervt sie mächtig.

Es geht um zehn Morde, scheinbar.

Der Haupttatverdächtige, der noch am Leben, Andreas Temme, ist zwar nicht angeklagt, was aber keinen stört, denn es geht darum, dass das Kruzifix im Saale abgehängt werden soll, die Journalisten keine Mollis basteln können und auch nicht mit Leberwurstbroten werfen. (weiterlesen…)

Wie Leute im Netz ihre Nicks verbrennen

Montag, 13. Mai 2013

Ich will hier einleitend, nur in Auszügen, exemplarisch, die Eskalation einer gestern erlebten Kommentatorendiskussion beiziehen.

Zunächst hatte ich in der Tat selbst scharf angegriffen, indem ich eine Kernpassage des anderen nachzitierte und mich dazu also äußerte:

Göller: Ich bitte Dich mal darüber nachzudenken, was für einen in sich verqueren, haltlosen Unfug Du da erzählst.

Deckname: Dass du hervorgekrochen kommst, ist mir klar. (Zur zitierten Passage sagte Deckname nichts.)

Deckname: Ich stech ins Wespennest, mir klar, aber eben ansehbar.

Göller: Ich kann wenigstens noch selber kriechen. Selbst hervor. (weiterlesen…)

Vom Glaubenwollen als Stabilisator historischer Lügen

Samstag, 11. Mai 2013

Es geht um die letzten hundert Jahre historischer Lügen, derer ich hier bewusst keine erwähnen, geschweige denn erörtern will.

Denn hier soll allein der Frage nachgegangen werden, wieso selbst längst mehrfach und unzweifelhaft entlarvte gewaltige historische Lügen selbst jetzt noch, im Netzzeitalter, da entsprechende Berichte und Zitate leichthin auffind- wie verbreitbbar, daher auch nicht gerade nur, wie noch vor 20 oder 30 Jahren, wenigen bekannt oder zugänglich, ständigzu weiterhin aufrechterhalten und im großen Maßstabe, als absolute, unbezweifelbare Wahrheiten, verbreitet werden können.

Die naheliegende, bekannte Antwort lautet, die Massenmedien seien eben in den Händen jener, die von dieser Lage profitieren, sie erst herbeigeführt hätten.

Das genügt mir nicht. (weiterlesen…)

Klug ist dumm, und dumm ist klug

Donnerstag, 09. Mai 2013

“Fair is foul and foul is fair”

Ich übersetze Shakespeare jetzt mal sehr frei, zeitgemäß: “Klug ist dumm und dumm ist klug”.

Klug, also dumm, sind die an ihren Schmerzphonen hangen; dumm, also klug, ist der Rest.

 

“NSU”-Morde: Vom Journalistenpack

Samstag, 04. Mai 2013

Ich bin jetzt erst auf dieses Interview zu den sogenannten NSU-Morden, auf Ken-FM, mit Jürgen Elsässer, gestoßen:

http://www.youtube.com/watch?v=Zbeq06cSGi4

Es ist zwar schon ein paar Wochen alt, hat aber nichts von seiner Brisanz eingebüßt. Wer es nicht kennt, dem empfehle ich, sich die Stunde Zeit zu nehmen.

Von allen Theorien, die Elsässer verbreitet, fiel mir als etwas holprig lediglich jene auf, dass die zunächst Döner-Morde genannten Taten zunächst aus rein kriminellen Motiven, ohne politischen Hintergrund, ausgeführt worden seien.

Wieso nämlich sollte sich eine weitverzweigte Organisation, wenn da nicht auch schon eine langfristige Rechnung aufgemacht wird – immerhin wohl bei einem Teil der Morde, wie Elsässer meint – , derartig unprofessionelle Stümper wie die beiden Uwes auftragsweis ans Bein gebunden haben? Geht man so unprofessionell vor, wenn man nach und nach, zielgerichtet, Leute liquidiert? (weiterlesen…)

Pages: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 ...36 37 38 Next