Archiv für die Kategorie ‘Wortgift’

Wollt ihr…alle Nazis sein?

Donnerstag, 20. März 2014

Indem inzwischen selbst der FAZ-Herausgeber Berthold Kohler Putin abwechselnd (!) mit Hitler- und Stalin-Vergleichen hernimmt, leistet sich seine Redaktion zu Geert Wilders, der seine Anhänger auf einer Wahlveranstaltung fragte, ob sie in dieser Stadt (den Haag) und in den Niederlanden mehr oder weniger Marokkaner wollten, noch eine Spezialität:

‘Die Fragestellung erinnert zudem an die berühmte Sportpalastrede des NS-Propagandaministers Joseph Goebbels, in der er 1943 mit einer ähnlichen Formel zum „Totalen Krieg“ aufgerufen hatte.’

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/geert-wilders-hetzt-anhaenger-gegen-marokkaner-auf-12855232.html

“Wollt ihr…?”

Das reicht also schon wieder für den Nazivergleich.

Pikant daran allerdings, dass Wilders ein glühender Verehrer Israels, ein herausragender Vertreter der prozionistischen Euro-Pseudorechten. (Wie in Deutschland PI, die untergegangene Partei “Die Freiheit”.)

Es ist auch kein Problem, dass ein libanesisch-holländischer Rapper ein simuliertes Hinrichtungsvideo, klar auf Wilders abgezielt, ins Netz gestellt, in der neuen NATO-Putschregierung in Kiew Leute einer Formation sitzen (“Swoboda” – “Freiheit” – u. a. der Generalstaatsanwalt, der die Vorgänge am Maidan aufzuklären hätte…), deren Chef unverblümt zum Mord an Russen, Deutschen und “Judensäuen” aufruft. In einem Atemzuge! (weiterlesen…)

Trolle: FAZ weiß nur von Psychopathen – Presserat plant Trollkodextext

Sonntag, 09. März 2014

“Trolle, also Menschen, die im Internet ohne erkennbaren Grund pöbeln, beleidigen, Menschen gegeneinander aufhetzen oder einfach nur geistlose Dinge absondern (auch auf FAZ.NET, übrigens), werden von Gefühlskälte, Selbstgerechtigkeit und Egoismus getrieben.”

So die FAZ am Faschingsdienstag, sich auf kanadische “Wissenschaftler” berufend.

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/troll-studie-sadistisch-narzisstische-netzpsychopathen-12830790.html

Sadisten, Psychopathen seien sie, die Trolle. Abschaum, Abhub, Bodensatz steht zwar nicht dort, wohl aus Gründen der Humanität oder politischen Korrektheit, lässt sich aber leicht herauslesen.

Völlig unterschlagen bzw. nicht behandelt wird dabei, dass die gefährlichsten Trolle eben nicht nur aus persönlichen Motiven heraus handeln, zudem sehr kühl, besonnen und zielgerichtet.

Sie handeln nämlich freiwillig im Sinne einer Ideologie (Veganismus, Islam, Feminismus…You name it), oder sie arbeiten für Geld, oder es kommt gar beides zusammen.

Weiß der für dies Thema auserwählte FAZ-Redakteur Florian Siebeck gar nicht, dass es diese Leute gibt, und zwar nicht wenige, ob nun von Geheimdiensten oder von sonstigen Interessengruppen bestallt? (weiterlesen…)

Willkommen im Schwarzen Reich

Donnerstag, 16. Januar 2014

Inzwischen – es ist dies nicht ganz neu – wird zunehmend kolportiert, die deutschen Nationalsozialisten hätten die EU antizipiert, so etwas wie die EU konzipiert, herbeigesehnt und endlich kräftig bei deren Entstehung mitgeholfen.

Dafür waren sie offensichtlich bereit, auf dem Rücken ihres Volkes den Zweiten Weltkrieg zu verlieren. Schließlich waren es Sozialisten. Da ist das Nationale immer vorgeschoben.

Die Nazis haben den Zweiten Weltkrieg also nur zum Schein verloren. Sie gewinnen jetzt via Brüssel.

Was für ein Konkokt!

Der Krieg kam schon nach sechs Jahren.

Will man uns Deutschen jetzt auch gar noch die EU also hintenrum reindrehen, den Euro, den ganzen Schiet, der da angerichtet?

Jaja, ich hör’s schon trapsen, so nach Scientologenmanier: Deutsche Psychiater sind an allem schuld.

Und ich dachte immer, die Nazis versuchten nur Flugscheiben zu bauen, die nie flogen.

Immerhin aber fällt was für mich ab. Ich bin nämlich dann, wenn ich mich wider die EU stelle, doch immerhin so etwas Ähnliches wie ein edler Antifa.

Sie können mir nicht folgen?

Willkommen im Schwarzen Reich!

Da liegt hier ein Pike, dort weint Goethes Geist um ihn, hinten, da, im Schimmer, lacht ein Avatar von Aleister Crowley über der Gruft von Coudenhove-Kalergi.

An der Wand kleben auch Elohim, was von ihnen übrig, manchmal zischeln sie der Maske Atons zu. Immer dann besonders gern, wenn Isis sie gerade darin nicht löscht.

Gabriel treibt es derweil mit allerlei Chimären; der Saturnalien nicht wenig; in jenem Jaguar dort steckt der Geist von Azkuatepetl.

Und, siehe, alle tanzen sie um kleine Pyramiden.

Außer mir.

Deshalb kann ich Sie gefahrlos durch das Schwarze Reich führen.

Da hinten, sie wetten schon darauf, die Freunde Plutos, wie lange auf die Relativitätstheorie noch zu wetten sei!

Hier links sehen Sie die Spieler, die auf Außerirdische setzen. Ein noch loseres Gesindel.

Wenn einer eine aufs Maul bekommt, dann wissen Sie, dass er zu dumm betrogen hat.

Normale Verlierer gibt es hier nicht.

Vergessen Sie nicht, Sie sind im Schwarzen Reich.

Sie wollten es sehen.

Sonst wären Sie mir nicht bis hierhin gefolgt.

Ich habe Ihnen ja bisher auch nur einen kleinen Teil davon gezeigt.

Nur des feigen Netzgesindels?

Donnerstag, 02. Januar 2014

Es wünschte mir schon einer, lamaistische tibetanische Mönche hätten mir die Haut bei lebendigem Leibe abgezogen. Sadhu nannte sich der. Da war ich mal wieder zu unspiri gewesen für Heilige und Inspiris.

Jetzt eben kam ein Bulgur – auch ein netter Nick – und meinte, einer von den Seinen werde mich, vollkommen unerwartet, abholen.

Wohin?

Zum Eisessen?

Was treibt derlei Kreaturen?

Das Geld?

Mag sein.

Es gibt aber durchaus noch immer mehr als genug derlei – im Grunde klar kriminelle – Feiglinge, die nicht das Geld treibt.

Sondern ganz schlicht und einfach ein Fanatismus, der sich so, scheinbar gefahrlos, auslebt.

Meist sind solche Existenzen schon an der Dummheit der Auswahl ihrer Decknamen als Fanatiker, eben nicht Profis, zu erkennen.

Ein Profi nennt sich normalerweise Mia oder Rolf oder Dagestan. Wenigstens Tadschikistan. Aber nicht Sadhu oder Bulgur. Meine Erfahrung. Tiefenpsychologisches dazu spare ich mir jetzt.

Der echte Profi ist nur hinterlistig, aber nicht unbedingt feige. Es gehört nunmal zum Job, dass er seine Identität verbirgt. Da ist nichts Besonderes dran.

Der Fanatiker aber sieht schon in seinem Decknamen keine professionelle Aufgabe, sondern eine Mission. Er kann kaum anders.

Seine Parallelidentität überwallt ihn schnell. Er macht das ja weder für Geld noch gar zum Spaß. Er demonstriert schon damit seine niedrige Erregungsschwelle, seine leichte Reizbarkeit.

Er gefällt sich allzusehr in seiner Macht, anonym Drohungen ausstoßen zu können. Die Wahrscheinlichkeit, dass er von Angesicht zu Angesicht kaum ein Wort herausbrächte, geht gegen hundert Prozent. Sein Beruf und Behuf ist Eckensteher.

Das heißt natürlich nicht, dass solche Schmalstspurfahrer nicht ihrerseits von ernstzunehmenden Profis nach vorn geschickt würden, zu provozieren, das Terrain zu erkunden, um abzulenken, Aufmerksamkeit der Zielperson zu binden, sozusagen Feindkontakt zu halten.

Durchaus möglich also, dass man sich Sadhus und Bulgurs als Springhanseln hält.

Man bindet so Kräfte, kann an anderer Stelle umso unverdächtiger angreifen. So jedenfalls dann der übliche Plan.

Viel mehr als Drohungen und Flüche, Verwünschungen, haben diese Schattenkrieger von keiner auch nur traurigen Gestalt dann aber meist nicht drauf, und das wissen die Profis auch. Zumal, dass derlei Angriffe die Wachsamkeit der Zielperson noch stärken, ihre Wehr daher noch zu kräftigen vermögen.

Deshalb arbeiten Profis nicht gerne mit den fanatischen Deppen. Die sind zwar umsonst, sie merken praktisch nie was, sind also soherum ungefährlich, aber sie richten doch schnell Schaden an, versperren völlig unbewusst Pfade.

Es ist nicht besonders intelligent, im Netz offen mit Mordphantasien, Drohungen der Folter und des Freiheitsentzugs herumzuhantieren. Das ist nicht nur degoutant, es ist dumm.

Gleichwohl mag ein Profi, der Deckung hat, mit solch einem Mittel mal testweise aufwarten. Einfach gefahrlos die Reaktion testen. Ob der andere doch nervös.

Der Profi wird dabei natürlich, ganz anders als der Fanatiker, die wunden Punkte der Zielperson studiert haben. Das im Blick, worauf sie anspringt, wo am ehesten sie aufs Glatteise zu führen.

Ich könnte nun von mir gleich vier oder fünf Punkte nennen. Das werde ich aber nicht tun, weil selbst die Schulkameraden meiner Söhne und auch deren Schulmeister oder Rektor hier lesen könnten. Die brauchen das nicht auch noch zu wissen.

In Wirklichkeit habe ich selbstredend mindestens acht sehr schwache Punkte. Derer ich aber umso mehr erkenne, desto mehr sie angegriffen. (Der neunte besteht in meiner Ausdrucksschwäche, nie überwunden.)

Ja, manchmal möchte es fast scheinen, als wäre das Weltnetz zu des feigen Gesindels Behufe allein erfunden worden.

Doch selbst dieser Schein trügt.

 

 

“Organspende macht Schule”

Mittwoch, 01. Januar 2014

“Organspende macht Schule”: Wahrlich genial.

Pädagogik pur, neutral, ergebnisoffen, bis zum sicheren Ende.

Ja, so macht Schule selbst noch vor dem Selbersterben Spaß.

Man lernt erst so so recht sein Menschentum.

Supi.

Wer sonst schon nichts gelernt, ist wenigstens Ersatzteillager.

Supi.

Selbst die Lehrer sind im Zweifel immerhin Ersatzteillager.

Supi.

Ja, Organspende macht Schule.

Kann Schule noch sozialer sein?

Top-Desinfoagent am Markt

Montag, 30. Dezember 2013

Ich biete Ihnen schon für 250 Euro die Stunde beste, nach ISO DIN 9002 qualitätszertifizierte Desinfo.

Ufologen, Nazis, EU-Kritiker, Selbstheiler, Eltern gegen Kinderdrogen oder Beschneidung, Leute, die gar Besatzungsfragen fragen: Ich mache Sie für Sie alle alle.

Ich lasse Pfannkuchen auf Stahlbetongebäude hageln, dass die willig in sich zusammensacken, ich mache Ihnen aus einem blutigen Angriffskrieg, der das gewünschte oder auch nicht gewünschte Chaos hinterlässt, eine humanitäre Großtat.

Lange genug auf der anderen Seite gelernt, weiß ich genau, wie man es nicht machen darf. Ich bringe echtes, erprobtes, nachweisbares Expertenwissen mit.

Einzig antijüdische Aufträge kann ich aus historischen wie juristischen Gründen nicht annehmen. Dafür bitte ich um Ihr Verständnis. Bei antimoslemischen Aufträgen bitte ich fallweise um Bedenk.

Auch Rassenhetze habe ich nur gegen Weiße auf der Palette. Das muss nicht weiter erklärt werden.

Meine Methoden reichen von den einfachsten indirekten Frage- und Lockspitzelfallen bis hin zur langfristigen Infiltration und Vernichtung oder wahlweise Okkupation einer Publikation.

Ich bin äußerst nicksicher. Selbstverständlich arbeite ich auch mit Mehrfachdecknamen. Genau dosiert eingesetzt.

Am Anfang jedes Auftrags steht eine detaillierte Analyse des Zielobjekts und des übergeordneten wie anhand dessen zu erreichenden Zieles, woraufhin eine maßgeschneiderte Desinformationskampagne erarbeitet wird. Nach dieser Übung und deren Bezahlung folgt der Hauptauftrag, 50% Vorkasse in bar oder Gold zum Tagespreis.

Selbstverständlich können hier auch zeitlich befristete Pauschbeträge je Auftrag ausgehandelt werden. Das entlastet den Auftraggeber wie den Auftragnehmer bürokratisch in der Regel erheblich. Kleinaufträge werden so schon für 25 000 Euro problemlos abgewickelt.

Ebenso selbstverständlich können Risikozuschläge hinzukommen, besonders dann, wenn es sich um potente Dienste oder entsprechende Großverbrechersyndikate handelt, gefährliche Geheimlogen und dergleichen. Da ist dann sorgfältig abzuwägen, ob Sie meinen Tarif akzeptieren, oder lieber auf einen Billiganbieter zurückgreifen, der in seiner Verzweiflung jedes Geld für jeden Job nimmt.

Klar ist, dass ich für meine Aufgabe, sobald der Hauptauftrag erteilt, weitestgehend freie Hand haben muss. Zu Deutsch: Ein ständig nervender “Führungsoffizier”, der nicht versteht, was ich ansetze, gehört nicht zum Geschäftskonzept. Bezüglich unüberwindbarer Differenzen gibt es, was die zweiten 50% anlangt, Ausstiegsklauseln.

Ich bitte Sie weiterhin um Verständnis dafür, dass ich keine kostenlosen Erstberatungsgespräche führen kann. Der Leute, die sich umsonst das Gewusstwie erjagen wollen, sind nicht wenige.

Hiezu erhebe ich deshalb eine Grundgebühr von 1000 Euro für ein einstündiges Evaluationsgespräch, worauf Sie, nach Bedenk meinerseits, eine weiterführende oder abschlägige Antwort erhalten.

Alle Preise sind freibleibend.

Ich freue mich auf Ihren Anruf.

Magnus Wolf Göller

Schlosserstraße 17

70180 Stuttgart

0711 / 66 48 70 28

Blog: unzensiert.zeitgeist-online.de

 

2014 wie in den kommenden Yottajahren

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Jetzt mal ein positiver Minimalausblick aufs Jahr 2014.

Für die Rosstäuscher im Netz könnte ein hartes Jahr anbrechen.

Ich meine erstmal nicht Facebook, Apple, Google, die NSA & Cie.

Es sind die bezahlten U-Boot-Schreiberlinge in den Foren, es sind zumal diejenigen “alternativen” Netzseiten, die sich einem zunehmend erwachsenen Publikum gegenübersehen, das noch und grade erst recht dem geschenkten Gaul ins Maul schaut.

Zwar wird für die Cyberarmeen, die mit Texten und Videos arbeiten, mit Kommentaren und mit Anschwärzung, immer mehr Geld ausgegeben, man schläft nicht, verfeinert die Zersetzungs- und Desinformationsmethoden, die Desavouierung von Seiten und Autoren, aber sieht es doch nicht danach aus, wie als ob diese in diesem Bereich allzugroße Fortschritte machten. Im Gegenteil.

Wo man selbst Seiten betreibt, eine interaktive Kommunikation bieten will, meist sinnigerweise muss, also Kommentare zulassen, da entlarvt man sich in der Regel, jedenfalls indem ein gewisser Erfolg eintritt, durch vorgenommene Zensur, sobald wirklich kritische Fragen kommen.

Und wenn man nun schon groß ist unter den Kleinen, dann spricht sich das jetzt schon sehr schnell herum. Mal sehen, wer sich 2014 den Titel verdienen wird, die “alternative ZEIT” zu sein, als jene Publikation, die am dummdreistesten zensiert.

Zensur in “alternativen” Medien kommt natürlich auch aus genuin weltanschaulichen Gründen massenhaft vor. Das sind dann aber spezialreligiöse und esoterische und gewissermaßen Sektenseiten, eher keine größeren Plattformen.

Eine ganze Menge Entlarvung könnte da stattfinden, ohne GPS-Schmerzphonortung, ohne Kontonummer nebst Fingerabdruck, einfach auf dem Wege der eingeforderten Redlichkeit. Der jüngsten aller Tugenden, wie sie Nietzsches Zarathustra ausweist.

Ein bestellter Text ist eben, wenn er nicht in dem Sinne bestellt, dass ein Dostoijewski seine Spielsucht nur durch Ablieferung von Fortsetzungen seiner Erzählung bei der Zeitung überlebensfähig halten kann, sehr schnell als nur ein solcher zu erkennen. Zumindest dann eine Textfolge.

Wie viele professionelle Trolle wird man wohl weltweit beschäftigen?

Keine Ahnung.

Aber von den wirklich guten hat man, je nach Qualitätsmaßstab, allerhöchstens ein paar tausend.

Der Rest kann meist nicht viel mehr, als jene, die einfach über die normalen Programme, also praktisch von selbst, funktionieren.

Das Problem für einen Spitzentroll bzw. dessen Auftraggeber ist, dass er ja auch irgendwann Ergebnisse liefern muss, Aufträge vielleicht erst nach Vorprüfung annimmt, lieber ablehnt, wenn er weiß, dass er hier, selbst bei viel harter Arbeit, gar plötzlich hart auf die Nase fallen oder auch nur an den Rand der Geschehnisse abgedrängt werden könnte, seine Reputation allzu fahrlässig aufs Spiel setzen.

Es ist nämlich durchaus so, dass geübte Mitforisten, auch unter dem Schirme eines geübten Administratoren, aus einem Troll der Extraklasse am Ende noch einen relativen Hanswurst machen, dabei aber, ohne dass der dies vordem merkt, seine Volten und Einsprüche zur besten Würze der Debatte mit Plaisir beiziehend.

Wen braucht man, was braucht man, als Troll der Extraklasse?

Im Grunde braucht man einen, den es fast nicht gibt. Er sollte ja bestenfalls eine scheinbare Sie sein und ein hervorragender Philologe, der sich bei Bedarf immer so als ein bisschen doof hinzustellen weiß, auf sprachlicher wie auf inhaltlicher Ebene, dass das noch der Gewitzteste nicht merkt. Cervantes konnte sowas. Er hatte allerdings nicht nur studiert, sondern auch gegen die Türken fechtend einen Arm verloren und danach schon als junger Mann in Kriegsgefangenschaft in Algier unter täglicher Lebensgefahr gelernt. Egal. Meines Wissens ist er so oder so nicht im Angebot.

Es werden jedenfalls auch 2014 nicht Bits und Bytes entscheiden.

Das gilt sowieso, mindestens, auch für die kommenden Yottajahre.

 

 

Erdogan “Opfer zionistischer Verschwörung”?

Donnerstag, 26. Dezember 2013

“Noch immer sitzen in der Türkei tausende Journalisten, Intellektuelle, Oppositionspolitiker in Haft – oft ohne Chance auf ein rechtsstaatliches Verfahren.” – So heute zu lesen auf SPON.

Das aber scheint auch jetzt, da in der Türkei ein undurchsichtiger Machtkampf innerhalb der islamischen neuen Elite tobt (die Gülen-Bewegung und Erdogan scheinen gegeneinander anzutreten), keinen sonderlich zu interessieren oder zu stören.

Erdogan sieht sich – also die Türkei – inzwischen zum wiederholten Male ausländischen verschwörerischen Mächten ausgesetzt, und wahrscheinlich glaubt er das nicht nur selber, sondern ist auch mehr als ein Körnchen Wahrheit daran. Denn ohne Duldung des Westens, jedenfalls der USA, wird der dort lebende Gülen, bestens vernetzt, seine Truppen kaum gegen den “Sultan” in Gang gesetzt haben. Duldung kann man hier natürlich recht wahrscheinlich mit Billigung, Unterstützung, ja gar einem im Auftrage Handeln als bedeutungsmäßig kaum abzugrenzen ansehen.

Wieso nun aber das?

Die Türkei hat unter Erdogan – viele sagen, der Boom der letzten Jahre sei rein schuldenfinanziert, beruhe auf einer Bau- und Immobilienblase – noch jüngst einen großen Teil der Drecksarbeit beim Angriff auf Syrien gemacht, ganz im Sinne der USA, Großbritanniens, Frankreichs, Saudi Arabiens und Qatars: Was hat der nun auf einmal Böses verbrochen?

Ich denke nicht, dass es wirklich um die wohl gewaltige Korruption und Vorteilsnahme der AKP-Kader geht, denn die wurde sicherlich nicht erst in letzter Zeit ruchbar.

Dass es nun aber wahrscheinlich gar nicht eigentlich um diese geht, hilft Erdogan auch nicht viel, sollte ein erheblicher Teil der Vorwürfe stimmen, die erhoben wurden. Er steht mächtig unter Druck, versucht mit großer Mühe, hart durchzugreifen.

Rätselhaft ist mir auch, wie mehrere hundert Spezialisten so geheim selbst gegen Ministersöhne und andere Untouchables ermittelt haben sollen, ohne dass Erdogan rechtzeitig Wind davon bekam und einschreiten konnte.

“So wie das für Zionismus, Antisemitismus und Faschismus gilt, ist es unerlässlich, Islamophobie als Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu betrachten.” – So Erdogan bei einer UN-Konferenz zur Förderung des Dialogs zwischen Religionen und Völkern im Februar in Wien. Die Empörung war groß.

Und schon im November 2012 hatte er Israel als terroristischen Staat bezeichnet, der in Gaza ethnische Säuberungen durchführe.

So etwas sagt man nunmal selbst als Sultan lieber nicht. Beachtlich durchaus die Chuzpe, vorauszusetzen, dass der Zionismus als Verbrechen gegen die Menschlichkeit betrachtet werde, den Faschismus (damit in der international üblichen Diktion auch und gerade den Nationalsozialismus einbegreifend) zum Vergleiche heranziehend, und noch den Antisemitismus, dann die Islamophobie, nebenan zu stellen.

Ja, empört, entsetzt waren sie alle. Aber sie wussten nicht recht, was sie sagen sollten. Man konnte Erdogan ja nicht gleich in die Klapse einliefern oder zum Schauprozess in den Haag.

Nein, Herr Erdogan, Sie waren einige Zeit nützlich, aber so etwas tut man nicht. Da hilft es gar nichts, dass Ihre Aussage in sich logisch reichlich inkonsistent ist. Erstens will man das den Leuten in diesem Falle lieber gar nicht vor Augen führen, und zweitens werden die Zionisten, von deren Gnade der Herr Ministerpräsident in erheblichem Maße überhaupt erst auf dem Posten, den er bekleidet, eine derartige Insubordination schon aus Prinzip nicht durchgehen lassen, denn da könnte ja bald jeder kommen.

Insofern also Erdogan auch einflussreiche jüdische Kreise hinter seinen aktuellen Problemen – wie auch schon jenen mit dem Gezi-Park – vermutet, mag er damit durchaus recht haben.

Das aber wird kein MSM-Medium des Westens so leicht ins Spiel bringen, denn AIPAC bezeichnet sich zwar selbst als die einflussreichste politische Lobby der Vereinigten Staaten, aber nicht jeder Hinz und Kunz darf das auch sagen, zumal nicht zu besonderen Gelegenheiten.

Ja, ich fürchte, Herr Erdogan, da stehen Sie vor “der Weltöffentlichkeit”, “der Weltgemeinschaft” auf verlorenem Posten.

Bei uns in Deutschland z. B., bei der ganzen Springer-Presse, gibt es gar keinen Job bzw. eine vertragsbedingte Kündigung für Leute, die nicht für Israel und damit natürlich auch die zionistische Ideologie eintreten. Da haben Sie schonmal keinerlei Sympathien oder Verständnis zu erwarten.

Man hat sogar das Thema Iran/Embargobruch/Geldwäsche in Verbindung mit Vorteilsnahme ins Spiel gebracht. Die US-Geheimdienste und der Mossad werden wissen, was gelaufen ist. Fragt sich nur noch, was sie liefern. Wenn die wollen, kommt was sie wollen noch am selben Tag auf Reuters, dpa usw.

Vielleicht soll es ja nur ein heftiger Nasenstüber sein, und man lässt Sie weiterregieren, wofern Sie sich in den wichtigen Sachen richtig, geläutert, benehmen.

Man gönnt Ihnen und Ihren Leuten dann weiterhin großzügigste Formen des Bakschisch, das ist doch kein besonderes Problem.

Ja. Oder es geht eben wirklich ums Ganze für Sie. Dann haben Sie meines Erachtens, soweit ich das von Außen beurteilen kann, schlechte Karten.

 

 

Gerhard Mersmanns Jahresdraufblick 2013

Montag, 16. Dezember 2013

Den besonderen Jahresrückblick, besser wohl Jahresdraufblick, fand ich vorhin auf Dudes Seite, wo er den unten verlinkten ausgezeichneten Artikel “Die Macht und der Schein” – der Titel könnte kaum besser gewählt sein – von Gerhard Mersmann zweitpubliziert hat.

Ich kommentierte bei Mersmann also:

“Ich habe über Dudes Seite hergefunden und will nun erstmal hier meine Anerkennung aussprechen. Der Artikel, erfrischend knapp und am Punkt gehalten, gleichwohl sprachlich sehr gelenk, erscheint, sicherlich bewusst so, unter Verzicht auf Beispiele und Détails.
Besonders gut gefällt mir der zusammenfassende Schluss, in dem die Lebenswirklichkeit gegen die betriebene Mystifikation gestellt wird.
Eben zum erstenmal auf dieser Seite, werde ich mich hier nun genauer umsehen. Den obigen Beitrag werde ich auf meinem Blog sicherlich weiterempfehlen und verlinken, allerdings wohl mit eigener, würdigender Anmoderation und zwei oder drei eigenen Betrachtungen dazu. Das kann daher noch ein bisschen dauern (wenigstens bis zum späteren Abend).
LG”

Und beim Dude:

“Ich habe Gerhard Mersmann eben auf seinem Blog meine Anerkennung ausgesprochen.
Ein knackiger Text, fürwahr, man merkt den Meister. Schonungslos auf den Punkt. Und das mit einem klaren, eleganten Duktus, der den ganzen Beitrag neben dessen Inhalt wie ein weiterer roter Faden durchzieht.
Hut ab.”

http://form7.wordpress.com/2013/12/12/die-macht-und-der-schein/comment-page-1/#comment-805

Ein längeres Zitat aus dem Text selbst, der vorletzte Abschnitt:

“Wir sähen (sähen wir uns das letzte Jahr aus unseren eigenen Augen an – Anm. von mir) die Unterschiede des monetären und des spirituellen Reichtums. Und wir sähen die Entwicklung zur Expansion der monetären Prosperität und den tendenziellen Fall des spirituellen Wohlbefindens. Die zunehmende, fast flächendeckende digitalisierte Taktung unserer Arbeitsprozesse würden nämlich freigelegt von dem ganzen ideologischen Unsinn von Autonomie und als das identifiziert, was es tatsächlich ist: Die Ausweitung und durchperfektionierte Kontrolle, die Liquidierung jeglicher Selbstbestimmung und die inquisitorische Verfolgung des freien Willens. Es würde deutlich, wie uniform das digitalisierte Zeitalter geworden ist, wo aus jeder Fernbedienung und jedem Sensor ein Programm lauert, das standardisiert und vereinheitlicht. Und es würde wie die Schuppen von den Augen fallen, dass bei allem Individualisierungsbrimborium nur noch serienmäßige Stereotype geduldet werden.”

Was ich da sehe, spricht so sehr, so bemerkenswert konzis für sich selbst, dass ich es jetzt erstmal nicht weiter kommentieren möchte, sondern als einen Lockschnipsel gewertet sehen will, der möglichst viele Leser auf die Seite des Autors bringen möge, die Gesamtlektüre daselbst zu genießen.

So kurz und sauber mit so viel Illusion, die uns als Normalität verkauft wird, abgerechnet!

Ein echter Leckerbissen.

Ein Essay, den ich noch manchem Pappenheimer vorlegen werde, sowohl des Inhalts halber als auch zu linguistischen Lehrzwecken.

Von Denkern, die nur von Kriechtieren gehört und ernstgenommen

Sonntag, 08. Dezember 2013

Mancher versucht sich als Philosoph, und dann hört ihn kaum ein Irdischer, aber die Raumschiffe der Reptiloiden und womöglich noch anderer, die mehr vom abbeißenden Kriechen denn vom freien Denken halten, landen doch scharweis um ihn, den Sinnlosen zuwenigst einzudämmen, aus der schieren Angst heraus, die Dinge möchten sich ins Richtige verkehren.

Zensur in “alternativen Medien”: Die Nutzer müssen es richten

Sonntag, 08. Dezember 2013

Dass die sogenannten MSM-Medien, die klassischen Schafsmedien, Leserkommentare zensieren was das Zeug hält, ist ebenso bekannt wie wenig verwunderlich.

Weniger bekannt und doch etwas verwunderlicher ist, wenigstens auf den ersten Blick, wie massiv viele “alternative” Portale zensieren, nachlöschen, sperren.

Ich habe selber entsprechende Erfahrungen gemacht, aber auch immer wieder sehr glaubwürdig davon gehört, dass ich nicht der einzige bunte Hund bin, dessen Einwürfe man anscheinend gar nicht so selten wahrnimmt alswie den Pferdeapfel auf der weißen Tischdecke.

Die Rede ist hier selbstverständlich nur von Beiträgen, die soweit freie Rede in Deutschland legal, der Betreiber also sich nicht selbst wie den Kommentatoren zu schützen hat, und von solchen, die keine überzogenen Beschimpfungen oder Pöbeleien enthalten oder derart vom Thema abweichen, womöglich nur zu Werbezwecken, eben rein willkürlich, einfach, weil dem Betreiber der Inhalt nicht passt, das Licht der Netzwelt nicht erblicken dürfen.

Witziger- oder auch traurigerweise, wie man es sehen mag, scheinen oft gerade Betreiber, die besonders laut über mediale Manipulation wettern, so gar nicht zimperlich mit ihrer eigenen Kundschaft umzugehen.

Was der Ochs nicht darf (bei den Schafsmedien anzuprangern), das ist wohl dem Jupiter feil.

Jupiters Texte können nämlich gar keine groben Inkonsistenzen aufweisen, die ein Leser Jupiters bemerkt, na klar.

Es scheint hier tatsächlich um eine Art des Nimbus, des Gurutums zu gehen: man hat sich ganz einfach nicht von jedem dahergelaufenen Schlunz kritisieren zu lassen.

Oft mag es auch knallhartes Kalkül sein: Diesen Kommentatoren verscheuche ich lieber gleich, oder lehre ihn Mores.

Im Ganzen geht es aber, so oder so, um eine Aussteuerung der Herde, um Gefolgschaft.

Man hat ja, gemessen am vermuteten oder tatsächlichen Nutzen, in der Regel wenig Schaden daran. Denn wenige trauen sich, wissen sich wirksam zu wehren, die Mär zu verbreiten, wer da wo was. Viele sind zu feige, andere wollen kein Nestbeschmutzer sein, sich womöglich selbst in ein schräges Licht setzen, indem der Reflex der Guruanhänger fast sicher in die Richtung geht, der Zensierte habe sich eben entsprechend danebenbenommen.

Und auch: “Der Mann macht doch gute, wichtige Arbeit, wir dürfen uns doch nicht selbst zerfleischen!”

Stigmatisiert ist also schnell derjenige, welcher auf Zensur hinweist, und nicht der Zensor.

Allzufeige aber auch viele. Immer wieder lese ich das Gejammer, einer sei da und dort schon soundsooft zensiert worden. Warum geht er dann immer wieder hin und versucht sein Glück, jedesmal um desto kleiner, aufs neue?

Darf er nicht mit Fug und Recht zuwenigst vermuten, dass es anderen ebenso ergeht? Dass, wenn wohl die meisten ohnehin anonym kommentieren, dann noch nach Belieben zensiert wird, alsomit die veröffentlichte Meinung gezielt manipuliert, man (fast?) schon von einer Art Schwarzbude sprechen muss, an deren Gedeihen er sich als Unterstmöchtegernadept, er sich am Ende doch förderlich beteiligt?

Oft reicht es offenkundig, auch nur einen anderen Guru, der dem Betreiberguru nahesteht, oder dessen Guru ist, in Zweifel zu ziehen, dass der Hebel umgelegt wird.

Leute, die so handeln, von denen will ich bestimmt nicht statt derer regiert werden, die derzeit am Ruder, ich will sie in gar keiner gewichtigen Verantwortung sehen. Denn sie verantworten sich nicht. Und zwar bestenfalls aus Feigheit oder blinder Gefolgschaft. Ansonsten aus “echten” niederen Beweggründen.

Die Nutzer müssen es richten.

Sie können nämlich nicht nur das Kommentieren einstellen, sondern auf anderen Seiten auch von ihren Zensurerfahrungen, ganz konkret, berichten.

Das scheint auch schon zunehmend vorzukommen.

Mehr davon.

 

 

Der Michel ist kein Deutscher (II)

Sonntag, 24. November 2013

Ich will hier nicht länger über die verschiedenen Funktionen des Erzengels Michael, wie sie ihm vom Judentum, vom Christentum und vom Islam zugeteilt wurden, räsonnieren.

Wenigstens die meisten davon haben mit dem deutschen Nationalcharakter, wofern es einen gibt, von außen gesehen wenigstens ist es statthaft, einen zu sehen, von innen immerhin einen negativen, wenig bis nichts zu tun.

Man schaue sich lieber mal Redewendungen an, die Volkssprache.

“Ich mache doch nicht den Michel!”

“Willst du mich zu deinem Michel machen?”

“Suche dir einen anderen, der dir den Michel macht!”

Der Michel ist also ein gutmütiger Depp, einer der sich maßlos ausnützen lässt, ein lustvoll getriezter Knecht oder Sklave.

Schlafmützig, immer etwas verwirrt, hilflos, dumm.

Hörig, selbst denkunfähig.

Na gut: Sei dies Bild bis heute eingesenkt.

Es ist auch nicht insgesamt unzutreffend. Teilaspekte sind statthaft.

Aber da zeigen sich nur die negativen Aspekte.

Nicht nur der Erfindergeist fehlt, auch das Freiheitsstreben, die Schaffenslust, die Philosophie, der Mut und die Tapferkeit. Das Aufbrechende, das Wägende wie das Wagende. Und noch mehr.

Deshalb werde ich auch dieses Bild zerbrechen.

Ich weiß noch nicht genau wie, entlang welches Namens.

Vielleicht werden es drei Namen, oder aber es wird gar keiner, anstatt Michel.

Wer weiterhin micheln will, der soll das tun.

Bei mir hat es sich ausgemichelt.

Sowieso schon lange, jetzt aber auch nochmal ganz anders.

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Ich weiß natürlich, dass so ein Bild nicht über Nacht bricht.

Jedenfalls üblicherweise: wenn nicht ganz Außergewöhnliches geschieht.

Irgendwo da draußen aber ist einer, sind vielleicht gar welche, die verstehen, was ich ansetze, weshalb ich es ansetze.

Und wenn erstmal nicht, so mache ich einfach allein weiter.

Moment: Jochen scheint mich schon im Erstartikel wenigstens in erheblichem Maße verstanden zu haben.

 

Blogs: Wieso in (!) den Kommentar kommentiert?

Mittwoch, 20. November 2013

Eben sah ich – dort nicht zum ersten Male – , wie ein Blogautor, den ich ansonsten meisthin sehr schätze, weshalb ich hier auch seinen Namen nicht nennen will, in die Kommentare seiner Kommentatoren zwischendreinkommentierte.

Das halte ich nun wirklich für eine grobe Unsitte.

Wenn er antworten will, kann er das doch gesondert oder im Anschluss an den jeweiligen Text tun.

Allein schon, dass der Kommentator Entsprechendes seinerseits nicht kann, also mitten in den Text des Autors hineinkommentieren, schafft ein durch nichts zu rechtfertigendes Ungleichgewicht.

Nein, eine derartige Manipulation, Missachtung von Kommentatoren, kann ich keineswegs gutheißen.

Man darf als Lehrer, Aug’ in Aug’, auch mal den Schüler unterbrechen, klar.

Einem Kommentatoren aber in den Text hineinzutexten: Das ist für mich unanständig.

Abgesehen davon: Es zeugt von mangelnder Souveränität. Gepaart mit Überheblichkeit.

Mir ist das immerhin noch nicht passiert.

Ich verbäte mir das auch gründlich.

Selbst wenn es dafür voraussichtlich mal wieder Sperre setzte.

Also das vornehme Wort für Vollzensur ausgesprochen würde.

Wahrscheinlich sähe man es so: ‘Sie müssen hier ja nicht kommentieren, wenn es Ihnen hier ob dieses meines Gebarens oder insgesamt nicht passt. Gehen Sie doch sonstwohin. Ich brauche Sie nicht.’

Oder man hat, so mag es auch sein, noch gar nicht darüber nachgedacht, was man da macht.

 

Von der geplanten Vernichtung der weißen Rasse in Europa

Donnerstag, 14. November 2013

Wir müssen uns darüber im klaren sein, dass das antiweiße, antichristliche, antiabendländische Monster, das sich heute EU nennt, mindestens schon nach dem Zweiten Weltkrieg in Planung war.

Vieles spricht dafür, dass man im Hintergrunde schon viel länger daran werkelte.

Die sich dort gegen jederlei Rassismus aussprechen, sind in Wahrheit selbst Rassisten der übelsten Sorte.

Egal, ob ihre publizistischen Protagonisten Broder oder Augstein heißen, der eine den anderen eine antisemitische Dreckschleuder heißt: Sie sind sich darin einig, dass die weiße Rasse in Europa auf die Müllkippe gehört, egal mit welchen Mitteln.

Verfassungsbruch, Vertragsbruch, Enteignung, Hetzpropaganda, Gefängnis oder Psychiatrie für Andersdenkende, Verdrehung aller Begriffe, zuvörderst jenes der Toleranz in die totalitäre Intoleranz.

Ich werde mir hier nicht die Mühe machen zu belegen, dass dies genau so geplant und gewollt. Der Beispiele von entsprechenden Aussagen sind Legion.

Wer dies auch nur anspricht, ist ein “Antieuropäer” (auch dieser Begriff also auf dem Kopfe), “paranoid” (blickt also durch), ein “Verschwörungstheoretiker” (also ein Realist), mindestens, wenn er nicht gleich als Rassist gebrandmarkt wird (wieder auf dem Kopfe) oder gar als Nazi, also ein Völkerlustmörder.

Der Islam, als Religion des Friedens und der Toleranz (!), wird gezielt eingesetzt, Kritik daran oder gar Ablehnung mundtot gemacht, jedenfalls soweit dies bislang geht (man plant, sie ganz zu verbieten), gesellschaftlich ausgegrenzt, ebenso Kritik am Judentum bzw. dem Staate Israel, während das Christentum jeden Tag in unvergleichlicher Weise beliebig verhöhnt werden darf. Vom Heidentume ganz zu schweigen. Das ist eh alles Nazi.

Das ist aber nur ein Vorgeschmack auf jene Supertoleranz, die, wie schon gesagt, bereits in Planung.

Man schleift traditionelle Feiertage, fordert neue, für die Zugewanderten, wegen der Toleranz.

Vielerorts wird auch schon die Scharia, noch in milder Form, toleriert oder deren Toleranz gefordert: wegen der Toleranz.

Karikaturen dürfen nicht mehr gezeigt werden (gegen das Christentum und den Papst, alle anderen wohl), wenn sie den Islam oder das Judentum betreffen. Friedliche Demonstrationen werden verboten, während man gewaltsame Übergriffe auf Wahlkampfstände oder Veranstaltungen Andersdenkender kaum oder gar nicht verfolgt, im Stillen gar über verschlungene Pfade fördert. Alles nachweisbar, keine Luftbuchung oder Erfindung von mir.

Durch das Bekanntwerden der elektronischen Totalüberwachung (die braucht’s auch wegen der Toleranz) hat man viele Leute bereits so weit in Angst gesetzt, dass sie sich nicht einmal mehr trauen, oder wenigstens Furcht dabei empfinden, im Netz Seiten zu öffnen, die im Sinne der Toleranten irgendwie intolerant sein könnten. Man wird ja mit jedem Klick registriert.

“Wollt ihr die totale Toleranz?”

Nein, wir werden nicht einmal rhetorisch gefragt, ob wir jener Leute totale Toleranz wollen.

Deren totale Toleranz ist nämlich, ebenso wie “mehr Europa” (also weniger), alternativlos.

Wozu also noch fragen?

Nun sollte man sich aber selbst einmal fragen: Warum machen die das?

Nun, viele haben schon erkannt, dass es um Entwurzelung und Masseneinwanderung zur bedingungslosen Lohndrückerei und zwecks eines Kapitalismus’ von Gnaden von Goldman Sachs et al. geht. Darum, alles so zu zersplittern, zu entdemokratisieren (wegen der Toleranz, hehe), dass es leichter ausbeutbar, beherrschbar wird, dass Zwangsmittel, wo die Beherrschbarkeit dann doch nicht mehr so ganz gegeben, notwendig eingesetzt werden können, ohne weiteres im vorhinein als Teil des Plans angelegt. Die Leute sollen am Ende noch darum betteln, einen halbwegs funktionierenden Polizeistaat zu haben, auf Knien.

Der radikale antiweiße Rassismus beruht dabei offenkundig darauf (man sehe sich mal die Sprüche eines Coudenhove-Kalergi an), dass man Angst vorm weißen Mann hat.

Genauer: Man traut es einigermaßen homogenen weißen Völkern zu, sich gegen den Plan erfolgreich zur Wehr setzen zu können. Wirtschaftlich, kulturell und sozial erfolgreich.

Deshalb ist die weiße Rasse in Europa zu vernichten.

Das ist keine “rechte” Verschwörungstheorie. Jede Menge eindeutige Aussagen dazu liegen vor.

Aber, immerhin: So grausig-großartig wie der Plan auch sein mag, indem selbstverständlich gleichzeitig nationale Ressentiments zwischen den europäischen (Rest-)Völkern gnadenlos geschürt werden, die natürlich nur durch ein Supereuropa abzubauen, ist er doch begrenzt klug.

Dort nämlich, wo noch ein klares weißes Mehrheitsvolk sein Erbe und seine Souveränität zu wahren versteht, werden die Dinge besser laufen als in den Supertoleranzstaaten bzw. in der Toltaltoleranz-EU.

Man wird dort genau sehen, wie die Totaltoleranz-EU sich mittels Kulturbereicherern zutode toleriert, indem sie, was jetzt schon der Fall, bereits an Schulen die totale Toleranz lehrt, die Abschaffung jeder echten nationalen und europäischen Identität. Zumal weißen Identität.

Irgendwann wird man so viele Straflager betreiben müssen, so viel Geld für Militär und Polizei brauchen, wirtschaftlich so unproduktiv werden, dass auch (rest-)weißes Massenelend eintritt.

Wenn man es dann nicht schafft, einen Dritten Weltkrieg herbeizuführen, kann man seinen ganzen Plan über Nacht scheitern sehen.

Nicht jeder weiße Mann nämlich wird auf den weißen Mann schießen, nur weil man ihm eine Uniform angezogen hat.

Und wenn man nur noch Moslems und Afrikaner in die Uniformen steckt, wird die Sache umso offensichtlicher und funktioniert auch nicht mehr lange.

Die Totaltoleranzirren werden an ihr Ende kommen.

Desfalls wird es viele von ihnen nicht nur ihre Macht und ihr Vermögen, sondern auch noch den Hals kosten.

Das scheinen die aber irgendwie noch erfolgreich zu verdrängen.

Nunja: Es sind eben Irre, zu allem entschlossene wahnsinnige antiweiße Rassisten.

Verstand ist von denen nicht zu erwarten.

Jetzt, da die Sache in den Banlieus und den Suburbs und den Vororten schon spitz auf Knopf steht, machen sie erst recht weiter, immer noch gnadenloser von ihrer totalen Hybris besoffen. (Wer weiß, was die sich sonst noch in den Tee tun.)

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Nachtrag

Ich schreibe dies jetzt so deutlich, weil ich damit rechne, das bald nicht mehr zu dürfen oder zu können. Viele Ansichten stehen in der EU bereits unter Strafe. Diese Leute schrecken auch vor Mord nicht zurück. Wer eine andere Meinung hat, ist für die ein Terrorist. Natürlich keiner von den guten, die man selber bezahlt und ausbildet und nach Libyen oder Syrien schickt, sondern einer von denen, die bis aufs Letzte zu bekämpfen und gegebenenfalls zu eliminieren sind.

Sollte Ihnen also jemals Kunde von meinem Selbstmord zugetragen werden, so war ich es sicher nicht. Und wenn ich in der Klapse lande und dort zum Volldeppen hinabmedikamentiert werde, so bestimmt nicht, weil ich plötzlich einen erweiterten Dachschaden erlitten hätte. Und wenn ich einen Unfall erleiden sollte, dann ist die Wahrscheinlichkeit zumindest hoch, dass es keiner war. Glauben Sie denen kein Wort.

Wer ganze Völker und Rassen zum Behufe seiner Pläne verheizt, für den ist ein Mann gar nichts.

Geben Sie diesen Text weiter.

Am besten Sie drucken ihn auch aus.

Ich bitte Sie darum.

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Nachtrag II

Ich gebe diesen Text, unverändert (ohne Hervorhebungen, Binnenmontage von Fremdtext oder Bildern oder sonstigen Elementen, Anfang und Ende klar abgesetzt von jedweder Eigenmeinung oder Kommentaren davor oder danach sowie unter Angabe des Namens Magnus Wolf Göller, Ersterscheinungsdatum und dieses Blogs als Quelle) zur beliebigen unentgeltlichen Vervielfältigung und Veröffentlichung frei.

 

 

 

 

“NSA, NSDAP und Zionazis” (II)

Sonntag, 20. Oktober 2013

Ja: Man vergleicht immerzu mit dem Unvergleichlichen.

Viele finden das gar noch “cool”, halten sich gar noch für mutig dessenthalben.

Ständig etwas mit etwas anderem vergleichen, das aufgrund von Redeverboten gar nicht redlich verglichen werden kann.

Und sich ob dieses gewagten Vergleiches dann noch als Held und Freiheitskämpfer fühlen. Oh je.

Was noch?

Ja: Das ist schon noch.

So seid Ihr Sklaven.

Nicht einmal Idioten, denn ein Idiot kann durchaus ziemlich frei sein.

Ihr merkt gar nicht, wie weitgehend man Euch geistig versklavt hat.

So seid Ihr Puppen.

Und wenn Ihr meint, Ihr seiet das nur so aus Versehen, so mag das von Euch her ein Stück weit stimmen (Feigheit ist nicht immer ein Versehen), von der anderen Seite aber stimmt das bestimmt nicht.

Ab in den Kindergarten. Vielleicht kommt wenigstens mal Frau Holle. Wenn die noch politisch korrekt genug ist, hinreichend koscher und halal.

 

Goethe ist endgültig fällig

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Den Wilhelm und den Heinrich zu den eigentlich dauerndzu irrseligen Freimaurerweltbürgern als Sinnbilder des Deutschen, schon nicht mal nur mehr schlafmützigen Michels, nein, auch noch Volldeppen, vorsätzlich gemacht, im urersten “Bildungsromane” und auch noch in unserer vorgeblichen “Nationaldichtung”, beides blanke Schande, weltweit von Deinen Kumpanen, von Japan bis Kolumbien, also eifrig verbreitet: Das setzt nun die notwendige Folge.

Man zensiert streng sachdienlich

Samstag, 05. Oktober 2013

Zensur scheint nun auch privat, auf Blogs, groß in Mode zu kommen.

Jetzt hörte ich mehrfach davon, dass das auch auf einem gefeierten “libertären” Blog der Fall.

Lustig ist, wie die Zensierenden sich zu tarnen trachten. (Wenn, wohlgemerkt, kein Rechtsverstoß vorliegt, niemand beleidigt wurde oder ähnliches.)

Man habe einfach keine Lust, sich jeden Müll reinzuziehen. Meinungsfreiheit sei gerne überall, aber nicht im eigenen Wohnzimmer. Dumme Arschlöcher (so sagt man’s natürlich nicht direkt) könnten einem nunmal gestohlen bleiben. Man habe hier das Hausrecht, müsse sich also vor niemandem rechtfertigen.

Na klar hat man das Hausrecht.

Klar, man kann nur die Kritik zulassen, die einem noch irgendwie nützlich erscheint.

Klar kann man alle seine Leser für entweder Gefolgsleute oder Idioten halten.

Klar kann man einen Zustand herbeiführen, da man nur noch im eigenen Sude kocht, sich selbst mit anderen zusammen beweihräuchert.

Klar ist aber auch, dass das irgendwann bemerkt wird.

Selbst Leute, die einem inhaltlich nahestehen, werden damit anfangen, gar keinen Einlass mehr in das Hohe Haus zu begehren.

Zunächst werden sie es nur Freunden sagen, was da läuft, später werden sie es öffentlich tun.

Das kann man dann natürlich weiterhin ignorieren. Was liegt an diesen dummen Arschlöchern.

Solange man über eine solide Masse an davon unbeirrt Gläubigen verfügt, macht das scheinbar nichts. Jedenfalls kurzfristig.

Daran, dass man so ein wichtiges Korrektiv verliert, muss man ja nicht denken. Wer die alleinseligmachende Wahrheit gepachtet hat, braucht schließlich kein Korrektiv.

Man könnte nun gleich über die Seite schreiben: “Dumme Kritik schalte ich frei, denn die mag ich. Intelligente, fundierte Kritik ist unerwünscht, denn die ist nicht sachdienlich.”

Aber so ehrlich wird man dann wohl weder gegenüber seinen Lesern noch sich selber sein.

Antideutsche: Inzwischen auch von “Rechts”

Sonntag, 29. September 2013

Ein feiges, untertäniges, dummes, gefolgsames Gesindel seien wir Deutsche.

Keine besonders neuen Vorwürfe. Jedenfalls von linker Seite.

Inzwischen aber hageln sie von Leuten auf uns herab, die sich, sich als Patrioten (natürlich fast immer anonym) gerierend, wohl irgendwie als die Ausnahmen jenes Gewürmes sehen müssen, das es darob nicht verdient habe, so wie der Rest (viele Linke sehen das immer noch irgendwie genauso) auszusterben. Oder wollen diese Krakeeler – ich nenne bewusst keine Namen – etwa mitaussterben?

Das wage ich anhand ihrer Art des Geiferns nun doch stark zu bezweifeln.

Diese Leute (ich lasse die Linken jetzt bewusst außen vor) lassen sich grob in zwei Gruppen einteilen; eine große und eine kleine. (weiterlesen…)

Kinderlosigkeit als fürsorglich-soziale Heldentat?

Samstag, 28. September 2013

Ich wundere mich schon gar nicht mehr darüber, denn da müsste ich mich ja dauernd wundern, wenn Leute, die am lautstärksten mangelnden sozialen Zusammenhalt beklagen, stolz davon berichten, dass sie kinderlos seien, in diese verkackte Welt auch mit Sicherheit keine Kinder setzen wollen, weil das sozusagen nur noch Idioten tun, die ihren Nachwuchs zynischerweise an dieses System ausliefern, anstatt ihm ein Leben hier gleich zu ersparen, so, wie das bewusste, anständige Menschen, also solche wie sie, vorbildlich tun.

Als Halbwüchsiger, noch völlig einseitig indoktriniert, sah ich das noch ähnlich. Ich habe mir diesen Fehltritt irgendwann verziehen.

Nun hört und liest man solches aber regelmäßig von Leuten, die ohne weiteres die Dreißig oder mehr erreicht haben; meist sind es Männer.

Nun mag es bei jenen, die nach heutigen Maßstäben noch keineswegs alte Väter würden, mitunter auch daran liegen, dass sie schlechte Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht gemacht haben (ich rede hier von biologischer Vaterschaft) und so ihren Frust sublimieren.

Ältere (ab 45) hingegen scheinen ihre Kinderlosigkeit nicht selten ex post damit zu rechtfertigen, dass es ja ihre eigene kluge und richtige Entscheidung gewesen sei, keinen Nachwuchs zu zeugen.

Es gibt natürlich auch Ältere, die mit ihrem Leben so wirklich ganz zufrieden sind. Sich dabei wohl auch sicher (warum, wenn doch alles immer kälter und neoliberal-brutaler wird?), dass sie im Alter schon irgendwer (“die Gesellschaft”) versorgen und pflegen werde, selbst wenn sie das selber nicht bezahlen können und ansonsten keinen Strich dafür getan haben, dass dies möglich. (Man komme mir dazu nur nicht mit der hohen Steuerlast für Kinderlose. Auf den Kalauer gehe ich garantiert nicht ein.)

Selbstverständlich ist niemand dafür zu verurteilen, dass er vorsätzlich keinen Nachwuchs will. Wie aber kann jemand sich damit noch moralisch zu erhöhen trachten, allzumal, wenn er von “der Gesellschaft” mehr anstatt weniger Gemeinsamkeit und Solidarität fordert? (weiterlesen…)

Vom Ducksprech (II)

Freitag, 27. September 2013

Der Ducksprech zeichnet sich dadurch aus, dass der Ducksprecher viel weniger daran denkt, was er wie sagen will, als was er wie sagen sollte.

Allein diese Übung, indem der Sprecher ja doch irgendwie seine Person auch noch vertreten muss, überfordert ihn typischerweise so weit, dass kaum noch etwas Intelligentes herauskommen kann.

Er ist – schon auf dieser banalen Ebene – so sehr damit beschäftigt, nicht einfach Wähler zu sagen, sondern darauf zu achten, dass er Wählerinnen und Wähler sagt (und derlei Genderasmen mehr akribisch einhält), des weiteren soundsoviele Wörter meidet oder nur unter vorangegangenen Verrenkungen anbringt, dass er gar nicht mehr bis zu einer zielführenden, forschen Diskursfähigkeit zu finden vermag.

(Nietzsche meinte einmal, dass das Gehirn ein Magen sei. Er aber habe – gut, Zarathustra habe -wohl eines Vogels Magen. Das nur nebenbei.)

Der Ducksprech wird selbstverständlich schon in der Schule eingeübt. “Ausländer” ist inzwischen ein “Unwort”. Jetzt heißt es “Migrant”. Besser, oft, nicht einmal das. Und man muss genau lernen (anstatt Deutsch), wann. (Aber bitte nicht warum wann!)

Selbst wenn ich von “Ducksprechern” rede, müsste ich, “normalerweise”, schon von Ducksprecherinnen und Ducksprechern reden, wahlweise “DucksprecherInnen” hinschreiben, um dem Ducksprech zu genügen.

Zum Glück, achwas, Geschwätz, mit voller Absicht aber halte ich mich fern von jener Art der diesbezüglich geforderten “Normalität”. Jener des sprachlich-geistig Versklavten.

Öffentlich sprechen über 90% der Deutschen praktisch nur noch Ducksprech. Nur wenige von ihnen sind sich dessen überhaupt noch öfter, denn wenn darauf offensiv angesprochen, auch nur teilbewusst. Klar: Das ist zu verdrängen. Nur wenige verfügen über die psychische Kraft, sich ihre Unterworfenheit unter das Diktat des Ducksprechs einzugestehen.

Ducksprech gegenüber allen, außer gegenüber weißen, nicht besonders behinderten Heteromännern. Sonst überall Ducksprech. (weiterlesen…)

Vom Kampfe um die Begriffe (dem Ducksprech)

Freitag, 27. September 2013

Eben las ich wieder Erwägungen zur Erlangung einer stärkeren Stellung im gesellschaftlichen Diskurs, die darauf hinausliefen, dass man alle Begriffe, die vom Mainstream entspechend einseitig besatzt, verdreht oder tabuisiert, meiden solle, um so keine Angriffsflächen zu bieten.

Das ist natürlich über alle Maßen naiv. Wie soll ich denn z.B. von Europa reden, ohne Europa zu sagen, wie von Monsanto oder Goldman Sachs oder den Bilderbergern oder 9/11, ohne das Kind beim Namen zu nennen?

Wie äußere ich mich kritisch zum Islam, ohne Islam zu sagen?

Wie sage ich Rheinwiesenlager, ohne es zu sagen?

Selbstverständlich fiele mir da in allen Fällen etwas ein. Ich kann vom Westzipfel des eurasischen – verdammt – Kontinents sprechen, gut, von den Ländern nördlich des Mittelmeeres. Sodann von der Firma mit dem Genmais, derjenigen Bank, der die meisten Politiker gehören, der Jahresversammlung einflussreicher Persönlichkeiten, die es seit den fünfziger Jahren bis vor kurzem gar nicht gab, jenem Drillingsturmzerstieben, der Religion der nichtmosaischen (um das Wort “jüdisch” nicht zu brauchen) Nichtschweinfleischesser, der Nachkriegssoldatenfreizeit.

So etwas mag ja mitunter Sinn ergeben, zumal in einer Satire, führt aber ansonsten nirgends hin. Man mag sich allenfalls noch verdächtiger machen. Oder lächerlich.

Dass der Kampf um manche Begriffe viele ermüdet hat, jener Ansatz von daher verständlich, ändert nichts daran, dass er weiterhin zu führen ist. Und zwar, außerhalb der Satire, durch klar verständliche, sachgerechte Verwendung.

Das hat, aufgrund der zahllosen Fallgruben und -stricke, die allenthalben warten, natürlich durchaus mit filigran angewandter Sprachwissenschaft zu tun. Da wird einem in der Tat nichts geschenkt.

Nehmen wir mal den Begriff Rassismus. Der krankt vielerorts ja schon daran, dass z.B. Ablehnung des Islams als rassistisch bezeichnet wird, ein meist unwidersprochenes Absurdum. Sodann, meinen viele (es ist vielerorts geradezu ein Dogma), dass es nur böse Rassisten gebe, aber gar keine Rassen. Diese Arschlöcher bildeten sich das nur ein. Diese weißen Arschlöcher. Die kaffeebraun zu durchmischen seien (Coudenhove-Calergi et al.), damit das endlich aufhört. (weiterlesen…)

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