Archiv für die Kategorie ‘Geschlechter’

Cui Bono?

Montag, 23. November 2009

Nicht nur in der Nachbetrachtung empfinde ich die ganze Heuchelei zum Tode des Robert Enke, die grellbunte Roadshow der Medien, Dazugesellten und unreflektierten Mitläufer, der tumben Masse, als geschmacklos bis ekelhaft.

Der Mann war nunmal keine Frau, und so war sein Ende eben auch kein typisch weibliches.

Besser dadurch keineswegs.

Wie aber z. B. ein Theo Zwanziger seine spezielle Psychosuppe daraus kochte, sagt wenigstens über diesen besonders widerlichen Heuchler einiges aus.

P. S. : Schüfe ich mich, der vielleicht vergleichbare Schicksalsschläge erfuhr, morgen “sauber”, also ohne unschuldigen Lokführer, den ich ungefragt zum Ausführenden hingezwungen hätte, aus der Welt, so krähte nicht nur deshalb kein Hahn danach, weil ich sicher nicht der beste deutsche Fußballtorhüter bin, und vielleicht noch nicht einmal der beste deutsche “Blogger”; man mäße mich, da schlecht vermarktbar, nur daran, dass ich zwei Kinder schändlich zurückgelassen hätte, und man verscharrte mich so schnell als möglich als einen peinlichen Unfall glücklicherweise seltener menschlicher Entgleisung.

Ohne Kopfzeile

Samstag, 21. November 2009

Eine Frau ist allein mit Kindern edel, ein Mann allein mit Kindern lästig.

Aphorismen 50

Dienstag, 10. November 2009

Paradigmenwechsel: Das alte chinesische Kulturvolk steigt auf, das junge Gemisch USA steigt ab.

Nachtrag zum “Weltmännertag”

Mittwoch, 04. November 2009

Wir brauchen umfangreiche Schutzzonen und Nachzuchtgebiete für nichtschwule Europäer, bevor der Rest des Bestandes auf Schwarzmärkten abverkauft ist.

Die gefährliche Tumbheit der Mitte

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Das, was bei uns die politische Mitte genannt wird, ist in Wahrheit die größte Gefahr für unser Gemeinwesen, viel schlimmer als Linke und Rechte.

Die sogenannte Mitte schluckt alles: sei es nun Krieg für die Amerikaner, Waffengeschenke an Israel, Islamisierung, Klimakoller, Überwachungsstaat, Schweinegrippeabzocke, Finanzhaiwirtschaft, Gender-Mainstreaming, Sprachvermanschung, Meinungsverbote, Kinderseelenschändung durch Erbschuld, Kinderdrogen, EU-Entrechtung, Schwulenehe, Frauen im Krieg, Internetzensur, Kündigung wegen eines kalten Restfleischklopses, Millionenboni aus Steuergeldern, Pharmaabzocke, Hungerlöhne, korrupte Ärzte und Wirtschaftsprüfer, Börsenmanipulationen durchs Plunge Protection Team, Genfutter, Feindstaatenklausel, Obama als Friedensnobelpreisträger, Kriminalisierung von Kiffern, Sprit aus Lebensmitteln, Privatisierung elementarer Infrastruktur, Beschneidung und Schächten, kinderschändende Priester, Verbot von Begriffen und Symbolen, Verleumdung der Vertriebenen, Geschichtsfälschung, Blut- und Fäkalientheater als Ausdruck der Hochkultur, Knabendiskriminierung, Saatgutmonopole, Diskriminierungsgesetze, Agents Provokateurs des Verfassungsschutzes, staatlich subventionierte “Antifas” als Autoabfackler und Steinewerfer gegen Polizisten, Rufmordkampagnen gegen Abweichler, Verbachelorung unserer Universitäten, ein schlechtes Gewissen für jeden Furz, botmäßige Angst vor jedem gerade propagierten Mist, einfach alles.

Bloß nicht auffallen bis zum Umfallen.

Dekretierte Dekadenz

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Die gesamte Debatte um den Islam bzw. Moslems in Deutschland trieft nur so vor Heuchelei.

Eine Religion, deren Forderungen in weiten Teilen grundgesetzwidrig sind, wird als “kulturelle Bereicherung” bezeichnet, deren Anhänger werden, vom christlichen deutschen Innenminister gar, ausdrücklich willkommen geheißen.

Grüne und Liberale zumal, als Heuchler wie aus dem Lehrbuch, überschlagen sich vor Forderungen zur Toleranz; lieber führen sie in Afghanistan Krieg, lassen Landsleute sinnlos in Mittelasien bluten, denn dass sie hier in der Heimat Maßnahmen gegen die Unterdrückung von Mädchen und Frauen ergriffen. (weiterlesen…)

Guttenberg: Amerikas Unteroffizier

Samstag, 24. Oktober 2009

Nun wird der Kissinger-Atlantik-Brücke-Zögling Freiherr zu Guttenberg also deutscher Kriegsminister.

Zu Anfang des kommenden Jahres bereits dürfte der Strahlemann infolge der kommenden Afghanistan-Konferenz gemäß amerikanischen Wünschen den Deutschen eine weitere Truppenaufstockung verkünden; ich bin schon gespannt darauf, welch gute Figur er dazu macht, welche Worthülsen er zu welchem Grinsen präsentieren wird.

Immerhin dürfen wir ja jetzt für einen Friedensnobelpreisträger beim geostrategischen US-Krieg gegen den Iran, Russland und China mitmachen und natürlich auch für den neuen schwulen Außenminister, der am Hindukusch Demokratie Marke Karzai, Frauen- und Homorechte verteidigen will, damit die Eseltreiber nicht zu uns kommen und die Taz und den Christopher-Street-Day verbieten. (weiterlesen…)

War da was?

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Das Militär scheitert: Afghanistan. Der Kapitalismus scheitert: Finanzkrise. Das Gesundheitswesen scheitert: Schweinegrippe. Die Forschung scheitert: Klimalüge. Die Gesellschaft scheitert: Islam. Die Männer scheitern: feige. Die Frauen scheitern: unfruchtbar. Die Medien scheitern: in allem.

Gab es da mal so etwas wie Politik?

Homo-Sex im Schützengraben

Sonntag, 11. Oktober 2009

“Don’t ask, don’t tell” – frag nicht, sag nichts – , so lautet seit 1993 die Regelung für Homosexuelle beim US-Militär; man darf also schwul oder lesbisch sein, aber nicht offen.

Obama hat nun im Wahlkampf, wie so vieles, was er in Wirklichkeit nicht will, soll oder hinbekommt, versprochen, dies im Sinne der Homos zu ändern (weiterlesen…)

Fränkische Höflichkeit

Freitag, 02. Oktober 2009

Eine Dame kam in einen unterfränkischen Landgasthof und setzte sich an die Theke.

Zwei Einheimische betrachteten sie interessiert.

“Wos is dann döss für enne?”, sprach der eine zum andern so laut, dass man’s im ganzen großen Lokal hören konnte.

Das war ein fränkisches Kompliment.

Piercing II

Donnerstag, 01. Oktober 2009

Diese “Piercings” (Pfählungen) gehen mir immer mehr auf die Nerven, wo ich sie sehe.

Lauter Leute, die zusätzlichen Schmerz noch künstlich zu brauchen scheinen, weil sie sonst wohl nie echte Not leiden mussten.

Für mich zeigen sie schlichtweg eine heftige ästhetische, geistige wie hygienische Aberration, die mit dem unwillkürlichen Ekel anderer auch noch meint, spaßig spielen zu können.

Ich sehe diese selbsteingefleischten Stecker, Ringe, Sprieße usw.  selbst bei Männern stets als unangebracht und hässlich an; als wie abstoßend ich sie gar bei Frauen empfinde, darüber breite ich jetzt den Mantel des Schweigens aus, da ich hier weder lügen noch ausfällig werden will.

Diese Selbstverpfriemelei ist eine schwerst dekadente postmoderne Pest.

Die Unrättin

Freitag, 11. September 2009

Laut FAZ heutigen Datums ist gemäß jüngsten Umfragen (14% Linksparteiwähler) circa jeder siebte Deutsche eine Ratte.

Jedenfalls ist eine Journalistin namens Kerstin Schwenn dieser Ansicht, denn sie bezeichnet unter der Überschrift “Die Rattenfänger” im Witschaftsleitartikel Politiker der Linkspartei als solche (Lafontaine und Gysi werden im Artikel namentlich erwähnt): “…zu schön locken die Flötentöne der Linkspartei-Spitzenpolitiker, deren Melodien mancher nachzuspielen geneigt ist.”

Nun bin ich natürlich sehr froh darüber, dass mir am 27. September die Wahl bleibt, ob die Nichträttin der angesehensten deutschen Tageszeitung mich nebst meinen eventuellen Miträttinnen und Mitratten (eine Frau kann sich wohl erlauben, erstere “ungegendert” unter die Ratten zu subsumieren) als eines der Pest und Cholera verbreitenden Nagetiere ansehen wird oder nicht. Wegen des Wahlgeheimnisses könnte ich mich sogar zum Geheimrattenbock (stammt etymologisch von Geheimrat ab) hinankreuzen… (weiterlesen…)

Gleichheit wider sich selbst

Mittwoch, 02. September 2009

Die Versingelungs-, Vereinzelungs-, Vereinsamungs-, kein-Kind-Errungenschaft zumal gebildeter Schichten kennt nur Verlierer.

Nur leider, liebe Damen, halte ich die Geschlechter für nicht gleich und gehe daher davon aus, dass Frauen unter den Segnungen des Gender-Mainstreaming am Schluss noch schlimmer leiden und leiden werden als die betroffenen Männer.

Denn da ein Mann (bisher noch) keine Kinder bekommen kann, fehlt ihm auch nicht die wesentliche biologisch-psychische Erfahrung, die einer Frau fehlt, wenn sie nie geboren hat.

Der Geschlechterkrieg, den viele Frauen für notwendig hielten und halten, bringt noch mehr Verhängnis über sie selbst als über die Männer.

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