Fröhliche Neue Mathematik

Ich denke, ich habe es vielleicht wenigstens zum Teil raus.

(Die Vorrätsel finden Sie im Beitrage “Mathe is’ fürn Müll” sowie den Kommentaren dazu.)

Da es Nichts nicht gibt, kann die Null nicht für Nichts stehen.

Daher muss sie für ein noch so winziges Was stehen.

Bilde ich nun eine endlose Reihe addierter Nullen, also winzigster Wasse, so werden sich daraus nacheinander alle reellen Zahlen bis hin zu unendlich generieren.

In vereinfachter Darstellung ergibt also null mal unendlich (je nach der Mächtigkeit der angewandten Unendlichkeit) jede reelle Zahl.

Dass es verschieden mächtige Unendlichkeiten gibt, hat mir mal ein Mathematiker überzeugend (zwar nicht in jeder Konsequenz durchdacht, aber eben doch überzeugend) erklärt. Wahrscheinlich braucht man diese verschieden mächtigen Unendlichkeiten gerade an dieser Stelle.

Sollte dieser Grundgedanke doch nicht fußen, so dürfte uns bezüglich einer neuen Mathematik nichts anderes übrigbleiben, als auf noch andere Art als bisher mit der Null umzugehen. Vielleicht muss sie, außer als Dezimalstellenzeiger (oder, in einem anderen Zahlensystem, rein symbolisch entsprechend), sowie in der traditionellen Mathematik, ganz den Spielplatz verlassen.

Ich wage auch die These, dass nicht die Eins, auch nicht die Zwei, noch nicht einmal die Drei, wirklich echte Primzahlen seien.

Denn, nicht nur, dass die Vier die erste vernünftig faktorierbare Zahl, sondern auch, dass die Primzahlzwillinge nach der Formel 6n + 1 oder 6n – 1 erst ab da anfangen, ist hier stützend anzuführen.

Nach der klassischen Definition sind natürlich die Eins, die Zwei und die Drei Primzahlen. Nennen wir sie meinetwegen Vorkeimprimzahlen, oder sonstwie. Sie entsprechen jedenfalls, soweit ich das mit meinen bescheidenen mathematischen Kenntnissen weiß, nicht jenem entscheidenden Rhythmus, der auf sie, ab der Fünf, folgt. (Die Null, gehörte sie zu den natürlichen Zahlen, erzeugte +1 und -1 als Primzahlen. Sie gehört aber nicht dazu, aus guten Grunde. Von einer sinnvollen Faktorierung der -1 mal ganz zu schweigen.)

Dass nun die Fünf, als mal angenommene erste Primzahl, ausgerechnet, sowohl in der Formel 1 plus Wurzel 5 geteilt durch 2, wie auch in der geometrischen Darstellung des gleichseitigen geteilten Fünfecks (Pentagramma), den Goldenen Schnitt in sich birgt, die Zahl phi, die Fibonacci-Reihe, über Leonardos berühmte Darstellung als dem Bau des Menschen ebenso zugeordnet wie jenem allerleier Pflanzen usw., heute auf jedem italienischen Eineurostück zu bewundern, gotischer Domarchitektur zugrundeliegend, überdies die Mannusrune (M-Rune), also die Menschrune, in linksläufiger Lesung im 24er gemeingermanischen Futhark für “den Messenden” an fünfter Stelle steht, darf hier zuwenigst als eine flankierende Beobachtung angeführt werden.

Manchmal wundere ich mich schon, wie Zahlentheoretiker einerseits behaupten können, die ganze Welt sei nach dem Prinzip der Zahl aufgebaut, aber dann doch aus dem Aufbau der Welt so ungern Rückschlüsse auf ihre Zahlen ziehen wollen,

Nehmen wir die Sieben, als, so betrachtet, zweite Primzahl.

Die Sieben ist, meist eher weiblich zugeordnet, in ihrer zahlensymbolischen Zuordnung wohl die schwierigste bis mindestens zur Zehn. Alle im Zehnersystem bis zehn vertretenen Zahlen haben den Sprung als Teiler in das erweiterte Duodezimalsystems der 360 Grad des Kreises geschafft; nur für die Sieben hat es nicht gereicht. (2520 Grad waren den Vermessern und Nautikern wohl zuviel des Guten.)

Die siebte Rune, in dieser Lesung, ist Berkano, die B-Rune, für die Birke stehend, klar weibliche, bergende Aspekte.

Sieben Tage haben wir, soweit ich weiß, seit mindestens sumerischen Scherereien, in der Woche. Deren Tage wiederum in einem erweiterten duodezimalen System bis heute zu 24 Stunden gemessen werden, wie auch deren Minuten und Sekunden (zu je 5 mal 12). Das Duodezimalssystem hat sich in allen wesentlichen zyklischen Systemen gut gehalten (auch zwölf Tierkreiszeichen, europäisch monatlich, chinesisch jährlich angesetzt), was natürlich ob seiner besseren ganzzahligen Teilbarkeit nicht verwundern kann. (Ich hätte mir 12 Gebote gemacht, oder 24, ganz einfach, damit ich sie nicht nur sauber halbieren, sondern auch noch dritteln, vierteln, gar sechsteln kann.)

Jetzt reicht es mir erstmal mit der Mathe. Schuster, bleibe bei deinen Leisten.

Da die Wahrscheinlichkeit, dass meine Thesen, zumal wenn ich auch noch mit diesen dummen Runen reingrätsche, von keinem seriösen Mathematiker ernst genommen werden, gegen unendlich strebt, oder auch eins, also, zumindest statistisch gesehen, alle von der Nulleinsicht betroffen sein sollten, ende ich hiermit und wortle lieber wieder, denn dass ich versuchte, richtig zu rechnen.

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