London: Olympische Sexspiele 2012

“The Sex Games” titelt der britische Independent, der Focus kommt mit einem Artikel der Überschrift: “Heiße Spiele in London – Große Sex-Debatte vor Olympia-Eröffnung”.

Das ist ja lustig.

Es scheint, dass, sollte nicht ein Terroranschlag oder Stadtviertelaufstand dazwischen kommen, über das vorgeblich ausschweifende Liebesleben im Olymischen Dorfe zu spekulieren und paparazzieren erstmals in der Historie interessanter werden könnte, denn die Welt von all dem Gerenne, Gehüpfe, Gelupfe, Geschmeiße, Geboxe, Geschieße, Geremple und sonstigen klassisch olympischen Gekrattel zu unterrichten.

An zehntausend Athleten sollen 150 000 Kondome verteilt worden sein.

Das reicht immerhin für 30 Nummern für jeden. (Wenn zwei Leute mit einem Kondom aufs Mal zurechtkommen.)

Irgendein schlauer Kopf muss also, nachdem man sich in den Planungsstäben darüber klargeworden, dass die Olympioniken entweder zu dumm oder zu nachlässig sein würden, sich selber genug Kondome zu kaufen, ausgerechnet haben (er hat wohl seine Erfahrungen in Eton, die besagen, dass ein strammer junger Engländer bis zu zwei Mal am Tage kann, macht bei 14 Tagen 28, plus zwei als Gangreserve), dass das reichen müsse, wohl, mit spitzer Feder einkalkuliert habend, dass zwar manch junger Athlet selbst den strammen Etonianer noch an Lendenkraft übertreffen könne, viele aber doch schon Eigenware mitgebracht haben müssten, allein schon ob besonderer Markenvorlieben, so dass wohl eher für drei bis vier Nummern am Tage gesorgt sein dürfte.

150 000 Präser. Wenn ein Päckchen 5 Millimeter dick ist, ergibt das einen Präserturm von 75 000 Zentimetern oder 750 Metern. Das wäre, wenn der Brit nicht so knapp kalkuliert hätte, das höchste Gebäude der Welt.

So gibt es dafür nur die Silbermedaille.

Schon mit 6 Millimeter dicken Päckchen und also 900 Metern reichte es allerdings locker für Gold.

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2 Antworten zu “London: Olympische Sexspiele 2012”

  1. Dude sagt:

    “750 Metern. Das wäre, wenn der Brit nicht so knapp kalkuliert hätte, das höchste Gebäude der Welt.”

    Falsch! Der Turm zu Babel 2.0 ist noch einiges höher…
    http://de.wikipedia.org/wiki/Burj_Dubai

    Ps. Die sollten für den Preis dieser Pariser lieber mal den Hungernden und Dürstenden in der Sahelzone Essensrationen und Trinkwasser zur Verfügung stellen…
    Ach, wenn nicht immer so viel Geld für so schwachsinnigen Mist verschwendet würde, wäre der Welthunger und die 35 Mio. jährlichen Hungermorde schon längst Geschichte!!!

  2. Infoliner sagt:

    Machen wir es doch wie die MSM: Einfach mogeln. Also, einfach die befüllten Kondome übereinander gestapelt, dann klappt das schon mit dem Gold. Vielleicht… kann das ja hier jemand ausrechnen?

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