Jesus kein Jude?

Vielerorts geistert die Behauptung herum – das Netz ist voll davon – , Jesus sei kein Jude gewesen.

Ich greife diese merkwürdige Sache jetzt auf, da sie einerseits psychologisch interessant, zudem potentiell durchaus konfliktträchtig ist, andererseits aber auch aus dem persönlichen Grunde, dass man mir schon vorwarf, Jesus als Juden benannt zu haben (und nicht nur als einen “sympathischen Kerl”, wahrscheinlich “großen Weisheitslehrer” usw., was auch manchem aufgestoßen sein mag).

“Was soll denn daran schlimm sein?”, fragte ich. “Und gemäß allem, was man sich nach 2000 Jahren und der ganzen Bibelfälscherei usw. zusammenreimen kann, spricht doch alles dafür, dass er Jude war. Gut, ich habe Maria nicht persönlich gekannt und ihren Stammbaum noch verlässlich dazu. Hast du Beweise in anderer Richtung?”

Daraufhin hörte ich, Jesus sei Galiläer gewesen, alsomit vielleicht oder auch wahrscheinlich kein Jude. Zudem wurde jene Stelle im Johannes-Evangelium herangezogen, wo Jesus zu den Juden sagt, ihr Vater sei der Teufel. Folglich könne er kein Jude gewesen sein und sein Gott nur ein ganz anderer als Jahwe.

“Wieso soll ich jetzt ausgerechnet diese Bibelstelle für authentisch halten, und all die anderen, in denen er von der Erneuerung des Alten Bundes spricht, mit seinem “Vater”, jenem Gotte der Juden, nämlich Jahwe, für gefälscht?”, entgegnete ich.

Das sei einfach klar, das spüre man, nur so sei es logisch, war in etwa die Antwort.

Jetzt aber kommt die Härte: Ich betriebe damit, dass ich Jesus immer wieder einen Juden nennte, die antichristliche Sache, jene der Juden, denn genau so spielte ich ihnen in die Hände, so hätten die es gern.

Nun weiß ich erstens nicht, wie gerne welche Juden Jesus als einen der Ihrigen sähen, wofern er es nicht gewesen wäre; zweitens ist es mir egal, ob sie das gerne so sähen; drittens macht es für mich bezüglich seiner Botschaften keinen wesentlichen Unterschied. Und: Wieso sollte nicht gerade ein Jude, dessen überdrüssig, gegen das Rabbiner-Establishment aufgestanden sein und die Wucherer aus dem Tempel gejagt haben? Und machten die Römer, also im weitesten Sinne “Arier” (wenigstens Indogermanen und keine Semiten), nicht gemeinsame Sache mit jenem, gegen Jesus?

Nun bin ich ja übertriebener Sympathien für den Abrahamitismus insgesamt, zumal gegenüber jenem rachsüchtigen, grausamen Jahwe sowieso, wie jeder auf dieser Seite leicht überprüfen kann, nur schwerlich irgend sinnig zu verdächtigen. Mir ist es auch nicht wichtig – außer im Sinne des spezifischen kulturellen Verständnisses – , dass Konfuzius wohl zweifelsfrei Chinese war: wie als ob das den Wert seiner Gedanken minderte.

Und spannend fände ich es natürlich schon, wäre Jesus kein Jude gewesen. Das gäbe der Geschichte an sich schon einen anderen Dreh. Aber: Soll ich das einfach glauben, ohne jegliche Beweise, grade mal so? Man bringe Beweise! Ich schaue sie mir gerne an. Wenn sie stichhaltig sind, nenne ich Jesus auch nicht mehr einen Juden (oder Hebräer).

Hier greift ein durchaus auch in anderen Zusammenhängen verbreiteter, gleichwohl immer wieder bedenklicher Mechanismus: Da man den christlichen Glauben vom jüdischen (Jahwe) abgrenzen will, was ja durchaus berechtigt ist (außer eben in mancher Hinsicht, jener der Herkunft zumal), wogegen wohl auch kaum ein Jude etwas einzuwenden hat, denn als irgendsoein Vorhalbchrist wird er sich, wenn gläubig, wohl kaum sehen wollen, und wenn nicht gläubig, wahrscheinlich erst recht nicht, will man nun Nägel mit Köpfen machen, indem Jesus kein Jude gewesen sein soll.

Nichts gegen Spekulationen in dieser Richtung; dass ich aber als Heide dessenthalben in eine Art jüdische, antichristliche Sippenhaft genommen werde, weil ich Jesus naheliegenderweise als Juden erwähne, finde ich schon kurios.

Fast ebenso kurios wie im Vorartikel: “Alle waren sich einig, dass Juden Menschen sind.”

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27 Antworten zu “Jesus kein Jude?”

  1. Moppel sagt:

    Bleib doch einfach bei den Fakten, die in der Bibel selber stehen !! Jesus Christus war der im Tanach (AT) so oft vorhergesagte Messias. Jesus ist der “Löwe aus dem Stamme Juda”. Erinnerst Du dich vielleicht, was die Inschrift ,die über seinem Kreuz angebracht war (INRI) beagt ? Auf diese Tafeln haben die (atheistischen !) Römer immer den Anklagegrund des zum Tode verurteilten geschrieben. Der Text lautet Jesus der Nazöräer Rex Judae. Also er hat sich “König der Juden” genannt. Hinterher wollten die Juden, das diese Tafel entfernt wird, aber Pliatus sagte ; Was ich gesagt habe, das habe ich gesagt. Wenn Jesus Christus “die Juden” schimpft, ihr Vater sei der Teufel, dann meint er diejenigen unter den Juden , die sich von JHWH und seinen Geboten entfernt haben und dem Satan nachgefolgt sind. Zu behaupten, Jesus sei kein Jude ist totaler geistiger Schwachsinn und beweist nur, das solche Leute absolut keine Bibelkenntnis besitzen. Die Bibel ist auch nicht gefälscht worden. Schlechte oder ungenaue Übersetzungen, ja. Bitte nächstes mal besser recherchieren.

  2. Ich sagt:

    Jeder der Jesus beleidigt oder verurteilt, hat sich noch niemals richtig mit Jesus beschäftigt. Er richtet sich meistens nach dem billigen Wissen, dass er meistens aus der Kirche mitbekommen hat, ohne wirklich was darüber zu wissen. Jesus aber war nicht die Person aus der Bibel. Oder sagen wir es mal so, er war nur zum Teil dieser Mensch. Aber um das zu verstehen, muss man sich damit beschäftigen. Der Weg zu Gott, Zur Natur, zur Wahrheit, wird nicht an ihn vorbei führen. Und damit hat Jesus vollkommen recht. Jesus war eigentlich ein Revolutionär. Seine Lehren wurden im damaligen Konstantinopel dem System angepasst. Bis dahin waren die Christen, Verfolgte und Abtrünnige. Sie wurden sozusagen in Konstantinopel integriert… mit all denn daraus erfolgten Gräueltaten. Die heutige Bibel wurde dort, sozusagen neu erfunden. Der Erste der das erkannt hat, war Luther, aber auch er hat sich nicht weit genug rausgetraut. Auch er ist Jesus Botschaft nicht gerecht geworden. Die Menschheit hat heute so gut wie keine Möglichkeit mehr die wahren Lehren zu ergründen. Eher zu erahnen. Da die meisten Beweise hierfür, unter Verschluss sind. Man munkelt, alle die, die Wahrheit erfahren haben, wurden zur Abtrünniger der Kirche. Siehe die Templer oder Illuminaten. Nun kennt keiner die Ziele der beiden… aber es ist eine Tatsache. Die Vernichtung der Templer wurde noch vom Papst selber beauftragt. Als Jesus in ein damaliges Gotteshaus rein ist, war das Erste was er getan hat, die Geldwechsler und Zocker aus dem Gotteshaus zu verjagen. Die einzige Möglichkeit Jesus damals los zu werden war dessen Kreuzigung. Es gibt noch andere Schriftstücke aus der Zeit, die es nicht in die Bibel geschafft haben. Siehe das Thomasevangelium. Das Thomasevangelium ist eines der bekanntesten Schriften die nicht in der Bibel zu finden sind. Das Thomasevangelium war auch die Grundidee für den Film Stigmata. Es gibt noch viele mehr. Deswegen sind in der Bibel, nur die überarbeiteten Lehren Jesus zu finden. Ob es aber auch wirklich seine Lehren waren, wird man nicht wissen. Schließlich haben seine Lehren, seinen exemplarischen Tod erforderlich gemacht.. Und noch was, JESUS war Aramäer. Ein bis heute noch verfolgtes Volk. Leben irgendwo in der Türkei. Die Wahrheit, was ist Wahrheit? Fragte mal der römische Stadthalter von Jerusalem. .. Nun ja… es wird an der Menschheit liegen, die Wahrheit zu finden. http://www.youtube.com/watch?v=tScLoKPI25Q

  3. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Moppel & Ich

    Es gibt ein beliebtes jüdisches Sprichwort: “Zwei Juden, drei Meinungen.”

    Zumindest bezüglich der Bibel und Jesu kann man es wohl auch auf die Christen übertragen.

    Das ist aber an sich nicht schlecht: Bekanntlich belebt Konkurrenz das Geschäft, und außerdem bin ich für Meinungsfreiheit in allen Dingen.

    Persönlich sehe ich es so, dass man die Sache mit Jesus wohl nie ganz eindeutig wird klären können (außer, es geschieht ein Wunder), der Wahrheit aber, wenn überhaupt, durch Knacken der Engelsburg ein erhebliches Stück näherkommen könnte.

    Bei der Gelegenheit begrüßte ich es dann, wenn man mir freundlicherweise unsere ansonsten von den Kirchenverbrechern vernichteten alten germanischen Schriften aushändigen zu wollen geruhte.

  4. ich sagt:

    @ Moppel .. Nun ja… die Bibel ist keine Fälschung. Sie ist aber eine vorsichtige Auswahl von alten Schriften. Von denen es Unzählige gibt… Siehe Vatikanische Bibliothek. INRI ist das Schild, was die Römer angebracht haben. Niemals hatte Jesus sich als König der Juden bezeichnet. Er sagte lediglich ich bin der Sohn Gottes… Gott spricht durch mich. Und ich habe niemals gesagt, dass er nicht den Gott der Juden damit meinte. Aber um ein Jude zu sein muss man den glauben akzeptieren und ihn nicht ändern. Volkstechnisch, war Jesus Aramäer. Und die Römer waren nicht Atheisten. Sie hatten aber andere Götter. Besser Recherchieren? Hmmm Ich?

  5. Lockez sagt:

    Jesus war aufjedenfall ein Jude!
    Nur weil er ärmlich auf einem Esel daher geritten kam und nicht in Glanz (Gold & Edelsteine) und Glorie, lehnen ihn die hartgesottenen Juden als Messias ab! Das zeigt doch, das der harte Kern der Juden sich nie geändert hat und nur auf Geld und Gold raffen aus sind.
    Und Christen die behaupten, das Jesus kein Jude war, sind genauso solche Menschlein denen es wohl etwas an Hirn fehlt!
    Noch gefährlicher sind die Pseudochristen wie die Demokraten und Republikaner in den USA und hierzulande die CDU/CSU, die International ihre bösartigen Kreuzüge veranstalten.
    Ich hab nirgendwo im Neuen Testament gelesen, das Jesus die Christen aufgerufen hat, Kriege und Folter in seinem Namen auszuführen !!!
    Im Gegenteil, er war Pazifist und hat die Menschen geliebt.

  6. Annet sagt:

    Lukas 2:21 Und als acht Tage vollendet waren, da man das Kind beschneiden mußte, wurde ihm der Name Jesus gegeben,…

    Jesus, beschnitten nach Sitte des alten Bundes der Juden und somit war Er ein Jude. Nach dem neuen Bund ist Jesus ein Freund aller Völker und somit nennt man Ihn ja auch den «König der Könige und Herr der Herren». Ist es wichtiger woher jemand kommt, oder ist es wichtiger was jemand vollbracht hat?

  7. ich sagt:

    nun ja.. man sagt nicht umsonst “Christentum” und nicht “Christliches Judentum”. Es ist im Prinzip egal was er nun war. Aber das Judentum ist eine Glaubensgemeinde und kein Volk. Wenn ich nur als Beispiel jetzt, zu den Moslems gehe und die Wiederauferstehung Jesu predige, dann bin ich mit Sicherheit kein Moslem. Die würden mich viel eher “kreuzigen”.Das Gleiche würde sein, wenn ein Moslem, Mohamed als einzigsten wahren Propheten in einer Khatolischen Kirche predigen würde.Würde aich niemand auf die Idee kommen er sei ein Khatolik. lol

  8. ich sagt:

    katholik..* sry… warum fragt ihr nicht einfach ein paar Juden, ob Jesu ein Jude war? ;D

  9. ich sagt:

    Auserdem… Jesus war doch Gottes Sohn. Als Gottes Sohn gehört man zu keiner Glaubensgemeinde. Glaubensgemeinden beinhalten nicht umsonst das Wort “Glauben”. Jesus als Sohn Gottes “Wusste” aber. Wissen ist kein Glaube…. Wissen ist Wissen. Als Wissender bist du Selbststendig ein Individuum. Du musst an nichts Glauben… weil die Wahrheit auf deiner Seite ist… auser vielleicht an das versagen der Menschheit. Schon komisch dass, das kein Christ checkt. lol…. Nur Unwissende Glauben.

  10. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Alle

    Das Ganze erscheint mir auch hier wieder reichlich disparat: War Jesus nun ein Aramäisch spechender galiläischer (die hebräische Etymologie dazu ist wiederum lustig: heidnischer) – womöglich arischer – Jude? (Da man ja auch Jude sein kann, ohne Semit zu sein?)

    Irgendwie schwirrt und schwärmt und saust da alles durcheinander.

    Ich biete daher, vereinfachend, zwei vorläufige Lösungen an.

    Erstens: Er war ein Jude, und gut ist.

    Zweitens: Es spielt keine Rolle, was er war.

    So könnten beide Fraktionen doch gut miteinander auskommen.

    Wenn man ihn dann noch vom Kreuz herunternähme, dass er, zumal für Kinder, nicht so trist wirkte, wäre viel gewonnen.

  11. ich sagt:

    @Magnus Wolf Göller Ich nehme Zweitbestes. Weil es ist auch sch.. egal was er nun war. Es ging ja lediglich um die Fragestellung im Titel des Beitrags. Und davon mal abgesehen. Noch nicht mal Jesus hat sich für einen Juden gehalten. In der Bibel spricht er vom Judentum lediglich als das auserwählte Volk. Und im Thomasevangelium… das unter einigen kirchlich Gelehrten als die wahren, ungeschönten Worte Jesus gelten, sagt er… zb.

    (43) Seine Jünger sagten zu ihm: Wer bist du, der du uns diese Dinge sagst? Jesus sprach zu ihnen: Von dem, was ich euch sage, wisst ihr nicht, wer ich bin? Doch ihr seid wie die Juden geworden; denn sie lieben den Baum und hassen seine Frucht, und sie lieben die Frucht und hassen den Baum.

    (Man merke…er spricht von den “Anderen”)

    Den Beweis für seine Göttlichkeit, ist er den Juden noch schuldig geblieben, sodass die Wissen dass er der gesandte Gottes war.
    Jedoch ist es trotzdem egal.
    Weil sich keiner mehr wirklich mit seinen Lehren beschäftigt. Wenn es Einer liest, dann nur wie eine Donald Duck Zeitschrift. Der friedbringende Schwuchteljesu, der gekommen ist um den Menschen, Liebe zu bringen und denen ihre Schuld ab zu nehmen.

    http://www.youtube.com/watch?v=XVSEA07XrbY

    Thomas 16
    Jesus sprach: Vielleicht denken die Menschen, dass ich gekommen bin, um Frieden auf die Welt zu bringen. Und sie wissen nicht, dass ich gekommen bin, Uneinigkeiten auf die Erde zu bringen, Feuer, Schwert, Krieg. Denn es werden fünf in einem Haus sein: drei werden gegen zwei und zwei werden gegen drei sein, der Vater gegen den Sohn, der Sohn gegen den Vater, und sie werden als Einzelne dastehen.

    Egal… schönes Leben noch. CU

  12. Lockez sagt:

    @Moppel:

    Da geben ich dir vollkommen Recht!
    Du hast nicht nur gelesen, sondern auch noch verstanden was geschrieben steht, denn es gibt mehr als nur die Bibel. :)

  13. Annet sagt:

    Zu dem was Magnus sagt:

    “Wenn man ihn dann noch vom Kreuz herunternähme, dass er, zumal für Kinder, nicht so trist wirkte, wäre viel gewonnen.”

    Das ist schon längst passiert:

    Johannes 19,38Darnach bat Joseph von Arimathia……..Und Pilatus erlaubte es. Da kam er und nahm den Leib Jesu herab.

    Wenn die Katholiken oder auch andere den Jesus immer noch ans Kreuz geheftet sehen wollen, bezeugt dies nur, dass sie seine Lehre nicht verstanden haben. Oder anders gesagt, sie wollen der Welt somit weismachen, es lohne sich nicht so sehr, einen weiteren Toten zu verehren.
    Doch jene, die an Jesus wirklich glauben, die wissen es besser. Denn würden diese sonst zu dem lebendigen Gott beten, wenn dieser noch am Kreuze hinge?

    Zu dem was ‘ich’ sagt:

    “Weil sich keiner mehr wirklich mit seinen Lehren beschäftigt. Wenn es Einer liest, dann nur wie eine Donald Duck Zeitschrift.”

    Da bist Du aber gewaltig im Irrtum.

  14. ich sagt:

    @ Annet
    Ich bin im Irrtum und trotzdem sagtest du Jesus sei ein Jude gewesen, weil er beschnitten wurde als Kind? Ich denke zu einem glauben, muss man sich immer noch bekennen…oder nicht? Nur weil Jemand als Kind getauft wird, ist er noch lange kein Christ oder? Was wenn er mit 18 beschließt Moslem zu werden? Oder einfach Atheist? Weil er merkt das der Weg der Kirchen entlich der Weg des Teufels ist? Weil sie Wasser predigen und Wein trinken?
    Selbst wenn er als Jude geboren wurde… Als fleischgewordenes Wort Gottes, gehört man keinem Glauben an. Das Wort Gottes glaubt an keinen Gott… es ist Gott ..der Mensch glaubt an das Wort. Glaubensgemeinden glauben an Götter.
    In Johannes 10:30 Sagt Jesus… Ich und der Vater sind Eins.
    Oder im Johannes 20:28 Als Thomas Jesus sieht..sagt er zu Jesus.. Mein Herr und mein Gott.

    Sagt er hallo mein Bruder? (Glaubensbruder)

    Dann stelle ich doch mal gleich die nächste Frage, ist Gott ein Jude?

    http://www.youtube.com/watch?v=i0lnr1SX2jY

  15. Annet sagt:

    @ ich

    Lieber ich, Deine Fragen sind nicht so leicht zu beantworten, ohne eigentlich voll in die Breite gehen zu müssen. Das würde aber den Rahmen hier sprengen und da Dir wahrscheinlich auch tiefergehende Bibelkenntnisse fehlen, würdest Du mich doch nicht richtig verstehen. Ich versuche es aber trotzdem mal mit Kürze.

    Wir verstehen uns ja anscheinend schon was den Rahmen der Sache angeht falsch. Das heisst, ich weiss was Du meinst, aber Du legst meinen Einwand gegen das Gesagte von Dir hinsichtlich des Jude sein oder Jude nicht sein von Jesus aus, dabei bezog sich das, wo Du Dich meiner Ansicht nach gewaltig irrst, nur darauf, dass sich aus Deiner Sicht niemand mehr mit den Lehren von Jesus beschäftigen würde.

    Zur anderen Sache: Viele Amerikaner z.B. werden als Kind beschnitten. Sind sie deshalb Juden? Haben die Amerikaner denn vor langer Zeit auch einen Bund mit dem Gott der Juden geschlossen bzw. anders herum? Ich wüsste nicht!
    Wie sollte Jesus diesen alten Bund aufheben können, indem Er die alten mosaischen Gesetze des nun ehemaligen Volke Gottes (die Juden) zunächst strengstens befolgt, um als das völlige unschuldige Lamm am Kreuz sterben zu können, wenn Er nicht dazugehört hätte?
    Musste früher ein Ausländer, wenn er nur zu Besuch in Deutschland gewesen ist als junger Mann, so wie die Deutschen jungen Männer dann auch Wehrdienst leisten? Und wären die deutschen Behörden, wenn dieser Ausländer dann Einspruch dagegen erhoben hätte, dass deutsche junge Männer ihm gegenüber Wehrdienst ableisten mussten, ihm dann bereitwillig entgegen gekommen? Oder hätten sie nicht vielmehr gesagt: “Was geht Dich das denn an?”
    Verstehst Du worauf ich hinaus will?

    “Nur weil Jemand als Kind getauft wird, ist er noch lange kein Christ oder?”

    Ich wurde als Kind in einer kath. Kirche getauft. Danach hatte ich immer in den Papieren stehen, dass ich dem Glauben nach röm. kath. sei. Schon als Kind kamen in mir aber Zweifel gegen die kath. Kirche auf. Ich verlor meinen Glauben, fand ihn erst sehr viel später aber wieder und erkannte, dass mein Glaube aber gar nichts mit der kath. Kirche zu tun hat. An meinen Gott, den sogenannten himmlischen Vater, kann ich glauben, ohne dass irgend eine Institution sich dazwischen zwängt. Ich erneuerte also praktisch meinen Bund mit Gott und das alleine durch seinen Mittler Jesus.
    Dadurch dass meine Eltern mich schon fern von der kath. Kirche innerfamiliär christlich erzogen haben, bekam ich also schon durch sie eine Art Einweisung in christliches Denken. Was bedeutet, ich war immer schon Christ, denn in meinem Bewusstsein war es von Anfang an verankert und dass es so geschehen ist, stört mich auch nicht im geringsten. Nur mit der Kirche, der katholischen oder auch den anderen, hat das im Grunde deshalb gar nichts zu tun. Ich bin überdies sehr froh, dass sich meine Eltern auch schon zu Jesus hingezogen fühlten. Von der Kirche hielten sie so wie ich dagegen auch nicht besonders viel, es lag eher an Traditionsgründen, weshalb sie dabei zum geringen Teil mitmachten. Sie wussten eben nicht das, was ich später alles erfahren habe. Aus der kath. Kirche bin ich später ausgetreten, hatte es aber schon viel früher vorgehabt.

    “Was wenn er mit 18 beschließt Moslem zu werden?”

    Der Weg von Jesus war Ihm von seinem Vater, seinem himmlischen Vater vorherbestimmt. Es musste “erfüllt werden, wie Jesus selbst gerne sagte, “was in den Propheten, in den Psalmen und im Gesetz (den 5. Büchern Moses) von Ihm geschrieben steht”. Schon mal etwas von biblischer Prophetie gehört? Du ‘ich’, Du kennst Dich damit sicherlich nicht so gut aus. Sich damit intensiv zu beschäftigen, das kann viele Jahre dauern. Man kann nicht direkt alles verstehen, was über mehrere tausend Jahre geschrieben worden ist und was in eben so langer Zeit passiert ist.

    “Das Wort Gottes glaubt an keinen Gott… es ist Gott ”

    Für Dich ist Jesus also gleichzusetzen mit dem himmlischen Vater? Das dies nicht richtig ist, das könnte ich Dir jetzt lang und breit erklären. Was das angeht, sind sich zwar selbst die Christen untereinander uneins, aber jene, die die Bibel richtig verstehen und auch das was ihnen ihr Geist sagt, die wissen, dass Jesus nicht mit dem Schöpfergott, dem Geist, identisch ist.

    Im vierten Buch Moses meine ich war es irgendwo, da wird Moses Gott genannt, irgendwo in der Bibel wird selbst ein Stück Holz Gott genannt. Die Bezeichnung Gott ist so etwas wie ein Titel, der Schöpfergott, den nennen wir zwar umgangssprachlich auch Gott, aber sage mir, wie willst Du den alles beherrschenden, den unerklärbaren, den unsichtbaren Geist tatsächlich mit einer Bezeichnung versehen, die dem was Er ist, auch nur im entferntesten nahe kommt?

    Aber Jesus sagte, dieses himmlische Geistwesen mag uns Menschen, und so wie Jesus es tat, dürfen wir diesen Geist in den Himmeln auch einfach Abba = Vater nennen.

    “Dann stelle ich doch mal gleich die nächste Frage, ist Gott ein Jude?”

    Damit sollte sich Deine letzte Frage eigentlich von selbst geklärt haben. Oder willst Du wirklich versuchen unseren himmlischen Vater in irgend ein Schema zu pressen? Meinst Du in der Tat, dies wäre möglich?

    Hierzu noch, falls das noch Probleme macht:

    “In Johannes 10:30 Sagt Jesus… Ich und der Vater sind Eins.”

    Zwischen dem Wort “einer” sein und dem Wort “eins” sein besteht ein großer Unterschied.
    Mit meinem irdischen Vater bzw. meiner Mutter bin ich auch eins, sind mein irdischer Vater oder meine Mutter und ich deshalb nur einer/eine?

    Jesus ist eins mit seinem Vater und Jesus sagt, durch Ihn können wir eins sein auch mit dessen himmlischen Vater und dieser wird dadurch auch unser himmlischer Vater. Sind wir alle deshalb ‘einer’ oder behält jeder davon dann nicht trotzdem seine Individualität?

  16. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ ich

    Ich habe mal in den von Dir zuletzt eingestellten Link reingeguckt, bringe ihn der Einfachheit halber hier nochmal:

    http://www.youtube.com/watch?v=i0lnr1SX2jY

    Ehrlich gesagt, da weiß ich schon nach Sekunden (die ersten drei oder vier Minuten dieser Anschwärzung alles Menschlichen habe ich mir reingezogen), weshalb ich mit dem dort in Szene gesetzten Gott nichts zu tun haben will.

  17. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Alle

    Zur Frage, ob Gott ein Jude sei, hier ein erfrischendes Zitat aus “Also sprach Zarathustra” (Gespräch mit den Königen):

    Einstmals – ich glaub’, im Jahr des Heiles Eins -
    Sprach die Sibylle, trunken sonder Weins:
    “Weh, nun geht’s schief!
    “Verfall! Verfall! Nie sank die Welt so tief!
    “Rom sank zur Hure und zur Huren-Bude,
    “Rom’s Caesar sank zum Vieh, Gott selbst – ward Jude!”

  18. ich sagt:

    @ Magnus Wolf Göllner

    Der Film hatte ich nur gepostet um ein paar Zitate aus der Bibel mal zu präsentieren. Es gilt als Warnung an all die, die Wasser predigen und Wein trinken. Damit meine ich auch speziell die heutigen Kirchen. Die baden in der Vergebung und Liebe Jesus und vergessen, dass Gott Gerechtigkeit liebt und all diejenigen die in seinem Namen, den Namen Gottes durch den Dreck zieht, wird er zerschmettern… früher oder später.
    Dafür gibt es keinen “Retter” und den gab’s auch nie…
    Deswegen denke ich, zurzeit liebt Gott jeden Atheisten lieber, als manche in seinen Kirchen. Wir werden ja sehen ob ich recht behalte… Aber man sieht ja, immer mehr kommt über den Haufen ans Licht.
    Und ich liebe die Presentation… Es passt zu den Zitaten.
    Ich habe den Film nicht gemacht, aber die Worte die dort stehen… hätte ich auch nicht mit ‘nem romantischen Liebesschmuse-Jesuliebesong dargestellt.
    Die stehen nicht ohne Grund dort wo sie stehen und sollen genau das bewirken, was sie in dem Video bewirken.

    @ Annet
    Danke für deine Ausgiebige Erklärung..
    Ich habe es verstanden.
    Jedoch kann ich Gott und seinen Sohn nicht mit dem Menschen gleichstellen.
    Deswegen zählt die Meinung des Menschen in dieser Geschichte nicht.
    Da der Mensch ein Gläubiger ist… weil er Unwissend ist.
    Er Vertraut und ist darauf angewiesen zu glauben, biss er die Erkenntnis erlangt. Falls das jemals der Fall sein wird. Er glaubte auch lange Zeit die Welt sei eine Scheibe.

    Wenn es einen Gott gibt und er einen Sohn in der Welt hatte, dann kann ich das nicht aus Menschlicher Sicht sehen. Jesus und Gott als Wissende können nicht zugleich Gläubige sein, wenn sie zu den Wissenden gehören.
    Aber aus Menschlicher Sicht hast du recht. Jesus kam zu den Juden und predigte in dem Gebiet und er hat sich auf deren Glauben in seinen Predigen berufen…. er ist auch in dem Glauben aufgewachsen.

    In dem Moment wo ihm bewusst war, dass Menschen durch ihn ins Paradies kommen… war er kein Gläubiger mehr… sondern Gott gleich… Vom Wissen her. Judentum wiederum ist ein Glaube…
    Aber ich denke du hast verstanden was ich sagen will… ich verstehe auch was du meinst.
    Man kann Jesus nicht zu ‘nem normalen Menschen zählen… denke ich aber.
    Zumindest nicht wenn man an ihn glaubt.
    Ich bin ein normaler Mensch… an mich wendet sich auch Keiner wenn er ins Paradies will ^^ Ich glaube nur…. ich glaube, dass der Schrott den ich von mir lasse auch richtig ist.
    Wenn du aber an Jesus glaubst… wie kannst du annehmen er sei ein Gläubiger wie du gewesen?
    Er hätte auch genauso gut zu den Inder gehen können… Und die hätten an Ihn geglaubt… vielleicht noch viel eher als jeder Jude.

    Versteht mich jetzt nicht falsch ich habe nichts gegen Juden oder andersgläubige. Ich glaube viel eher, Jeder hat seinen Sinn in der Welt.
    Solange man die Natur und seine Lebewesen respektiert, genauso wie seinen Nächsten respektiert, kann nichts schief gehen. Gott richtet die Taten nicht den Glauben ^^

    Egal auch… trotzdem. Es bringt nichts darüber zu streiten :D

  19. ichkanndenkenundlesen sagt:

    Jaja, die Bibel…. Märchen aus 1001 Nacht nach jüdischer Version, wobei die arabische Version von den Juden angeguckt wurde….

    glaubt ihr allen Ernstes, Jesus sei Gottes Sohn? Klar, wenn er gesagt hätte er kennt seinen Vater nicht, dann wäre er ein als ein Bastard gekennzeichnet worden. Und wie man von den Zeiten weiß, Vaterlose Kinder wurden einfach verpöhnt. Also erfindet man einfach einen Gott als Vater, um damit die eigene Haut zu retten.

    Klar, Maria hat das auch getan. Mir soll keiner kommen und was von unbefleckter Empfängnis reden, welche es nur bei Gekkos gibt (das sind übrigens die einzigen Tiere die befruchtete Eier legen, ohne ein Männchen zu brauchen, also sind SIE Götter?), schon gar nicht ein Mensch. Warum geschah dieses “Wunder” nur zu den damaligen Zeiten? Meint ihr allen Ernstes Maria war unschuldig? Hat sie jemand untersucht? Ich denke nicht. Zu den Zeiten gab es auch keine Frauenärzte die sowas klarstellen konnten, und auf der anderen Seite wiederum gab es immer auch Frauen die kein Jungfernhäutchen hatten, und trotzdem Jungfrauen waren. Die Wahrheit ist, auch wenn das Christentum das nicht eingestehen will, niemand weiß von wem Maria schwanger wurde (na gut, der Islam sagt von Josef) und zu den Zeiten war es nun mal gang und Gäbe dass eine Schwangere welche nicht verheiratet war, gesteinigt wurde. Also hat auch Maria ihre eigene Haut retten müssen, erst mit der “Vision” der Empfängnis und den Rest kennen wir zu gut.

    Was Jesus am Kreuz angeht, wisst ihr es so genau wer er war, oder was er war??? Habt ihr zu den Zeiten gelebt, oder noch besser, ward ihr als Zeugen bei seiner Kreuzigung um alles “bestätigen” zu können? Klar, es steht alles in der Bibel… es gibt aber auch andere Bücher, vor allem wissenschaftliche Erkenntnisse welche manches beweisen oder auch nicht. Zeugenaussagen aus den Zeiten als Jesus lebte? Klar… man konnte vieles nicht wissenschaftlich beweisen, genau wie das auf dem Wasser gehen, oder die Teilung des Meeres, aber das wurde auch wissenschaftlich widerlegt.

    Restliche Geschichten aus der Bibel sind auch nur symbolisch dargestellt mehr nicht. Man siehe nur das Thema als Jesus allen genug Fische zum essen gegeben hat- das hat einfach nur mit geistlicher Nahrung zu tun mehr nicht. Und wer die braucht, bitte sehr… aber auf der Welt verhungern Millionen! Aus Wasser Wein? Klar, auch geistliche Nahrung mehr nicht.

    Nehmt euch mal ein paar wissenschaftliche Bücher zur Hand. Es ist wissenschaftlich nirgends bewiesen wer Jesus war, wann er genau lebte, und wann er was getan haben soll. Das sind alles mündlich überlieferte Erzählungen denen man heutzutage solch einen Glauben schenkt, dass man Märchen einen Kirchenturm gebaut hat. Oder ein Minarett. Neben der Bibel und dem Koran kann man noch viele anderen Bücher erwähnen die dieselbe Problematik enthalten. Z.B. Heiligenbuch der Toten, Thora, von mir auch die Sagen von Avalon, usw. Auch bei den Aborigines kommt eine Legende vor, die von einer unbefleckten Empfängnis spricht, genau wie im alten Ägypten.

    Fakt ist, die Menschheit hat sich aus Urzeiten einfach ein hervorgewachsenes Wesen gewünscht, welches diese aus dem Dreck zieht, und dieser Wunsch wurde von Machthabern ausgenützt und zu Religionen gemacht. Jede Nation wollte nun mal ihren Superman. Und alles, was man nicht kannte, hat man einfach auf Gott geschoben. Warum gab es früher Donnergötter, Regengötter und was weiss ich was noch alles? Weil die Menschen sich erklären konnten. Und was Himmel und Hölle anbetrifft ist auch einiges klar: der Mensch hatte einfach Angst was nach dem Tod mit ihm passiert, also flüchtet er ins Paradies, wenn er gut war, oder er wird in die Hölle verdonnert wenn er schlecht war. Die Hölle war ausserdem auch nichts anderes, als die brodelnden Vulkane die sich die Menschen auch nicht erklären konnten. Und der schöne blaue Himmel war das Paradies.

    Aber glaubt nur weiter an Märchen, wenn ihr es braucht. Lest doch einfach auch die Olympischen Sagen, da werdet ihr auch all das lesen, was in der Bibel zu finden ist. Ach na, und Echnaton lässt auch grüßen.

    TSCHAU!

  20. haschmech sagt:

    Zitat: “Er ist der eigentliche Herrscher und der große Weltlehrer, der eine Philosophie verkündigt die von Wundern und Zeichen begleitet wird. Im Anschluss empfängt die Mehrheit der dann lebenden Menschheit sein Malzeichen, nämlich die Zahl 666.” Zitat Ende

    http://www.bibelstudium-online.de/info/62D.pdf

    Jesus ist sozusagen auch ein großer Weltlehrer gewesen, der sehr viele mit seinen Worten in seinen Bann gezogen hat; und das nicht nur gläubige Christen, sondern was er gesagt hat, das kommt zum Teil sogar auch bei Atheisten gut an.
    Die Philosophie von Jesu ist das, was die Nächstenliebe eigentlich beinhalten sollte. Die Welt quillt ja schließlich auch jetzt schon seit 2000 Jahren über vor Nächstenliebe.
    Jesus unterstrich damals seine Worte mit seinen Werken, den sogenannten Wundertaten. Zeichen begleiteten sein Leben und seinen Tod.

    In der Broschüre aus oben genannter Quelle ist aber in dieser Hinsicht nicht von Jesus die Rede, sondern von dem Tier aus Offenbarung 13, dem Teufel in Menschengestalt.

    Die Christen reden gerne deshalb von einem echten Jesus und von einem zweiten falschen Jesus. Denn der echte Jesus soll schließlich seine Werke im Guten getan haben, die der falsche Jesus, der Antichrist, erst in Zukunft noch im Bösen tun soll. So sieht’s aus. Sieht es so aus?

    Im alten Ägypten gab es mal den Sonnengott Horus, der wurde als Totengott Osiris genannt. Es handelte sich bei beiden “Göttern” (Menschen) aber um ein und denselben.

    Die Zahl 666 betrifft die Trinitätslehre der Katholischen Kirche. Als Symbol hat es die Sternform, auch ein Kreis ist daraus erkennbar und auch eine Pyramide:

    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/56/Triquetra.jpg

    Grafisch besteht das Symbol aus drei ineinander verschränkten Sechsen. Jesus sagt von sich, er wäre der leuchtende Morgenstern (Morgenstern lat. lucifer).

    Der Morgenstern ist wie wir wissen auch gleichzeitig der Abendstern.
    Horus ist gleichzeitig Osiris.

    Ob Jesus ein Jude war oder nicht, ist eigentlich schnurz.
    Wer aber war oder ist Jesus, der große Weltlehrer, in Wahrheit?

    Mein Geist rät mir mindestens dabei zur Vorsicht.

  21. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ haschmech

    Mache zur Sache gleich einen eigenen Artikel. So gesehen meine Antwort jetzt dort.

  22. meineMeinung sagt:

    Jesus war kein Jude. Aus ihrem eigenen Selbstverständnis heraus behauptet das selbernannte “auserwählte Volk” jedoch das Gegenteil. Judas hat Jesus verraten und ihn somit ans Kreuz gebracht, sprich Ihn töten wollen. Das Jesus auferstehen würde, konnte Judas nicht wissen. Jesus ist nach meinem Verständnis der Menschen-Sohn Gottes der keiner Religion angehören kann, aber Judas hatte nichts anderes vor, als diesen zu töten.

  23. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ meineMeinung

    Wenn Maria Jüdin war und Jesus gebar, dann war er auch Jude. Jedenfalls nach gängiger Definition.

    Mir ist es, wie gesagt, völlig egal, ob Jesus Jude war oder nicht.

    Für Christen, die sich vom Judentum abgrenzen wollen, mag das eine Rolle spielen. Aber: Was soll das?

    Alles spricht dafür, dass Jesus ein Jude war. Wieso hätte er denn den “Alten Bund” erneuern wollen sollen, wäre er keiner gewesen?

    Man traut sich nicht, sich eindeutig vom Alten Testament abzuwenden (was ja logischerweise auch nicht so einfach), hiemit vom mosaischen Glauben, aber den lieben Jesus, den hätte man gerne als Nichtjuden. Ich empfinde das als kindisch.

    So wie es läuft, sind alle Christen und Moslems Juden. Oder meinetwegen, genauer, Subjuden.

    Das aber können viele von ihnen nicht ertragen, weswegen sie dann antijüdische Ressentiments kultivieren. Das kann ich nicht anders denn als ziemlich einfältig, ja lächerlich, ansehen.

    So sitzt das Judentum stets am längeren Hebel.

    Geschieht den Christen und Moslems recht. Letztlich wollen sie es ja nicht anders.

  24. [...] bekam ich auf den Beitrag “Jesus kein Jude?” wieder einmal einen Kommentar dahingehend herein, Jesus sei kein Jude [...]

  25. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Hmm

    Ich habe Ihren Kommentar zur Kenntnis genommen.

    MfG

    M. Göller

  26. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Ich werde hier nicht erläutern, was ich meinte, zensieren zu müssen. Denn sonst stünde es dann ja doch dort. Außerdem müsste ich mich dazu erklären und rechtfertigen. Nein, so dumm bin ich nicht. Sei Dir einfach gewiss, dass ich meine guten Gründe hatte.

  27. Dude sagt:

    @Magnus

    Klar. Kein Problem :-)

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