Schavanplag (II)

Ich will zur Sache Schavan-Dissertation mal eine richtig krude Verschwörungstheorie durchstechen, die ich selber für äußerst unwahrscheinlicherweise gegründet, aber, angesichts dessen, was jetzt läuft (cui bono?), doch nicht für hundertprozentig abwegig halte.

Anstatt nämlich, dass man sich um die Doktorarbeit kümmerte, deren Wert auslotete, die Täuschungsabsicht diskutierte, diskutiert man in den Schafsmedien fast nur noch, dass, wie, wer das vernichtende Gutachten der Uni Düsseldorf vorzeitig dem Spiegel zugespielt habe, was für eine Riesenschweinerei das sei usw.

So gesehen, könnte man glatt meinen, es sei ein Schavan-Freund gewesen, der dies bewerkstelligte; wäre das Gutachten auf dem ordnungsgemäßen Wege an die Öffentlichkeit gelangt, so könnten sich ihre Apologeten (Kauder et al.) jetzt nicht dessenthalben aufblasen, wie als ob ein Osama bin Laden seine vorgebliche Versenkung im indischen Ozean eben doch überlebt hätte.

DIE ARME FRAU! SO EINE BODENLOSE GEMEINHEIT!!!

Man zimmert gerade daran, dass das Gutachten der Uni Düsseldorf jetzt so oder so nichts mehr wert sei, dann erst recht, wenn sie sich nicht einschüchtern lassen sollte und das Urteil der festgestellten vorsätzlichen Täuschungsabsicht aufrechterhalten werden sollte.

Man bastelt an einer Dolchstoßlegende.

Es soll gar keine Rolle mehr spielen, dass Frau Schavan sich ihre ganze Karriere erschwindelt haben könnte: nur noch der Böse, der dem Spiegel vor der Zeit ein Papier zuspielte, dieser megaskandalöse Vorgang an sich.

DIE ARME FRAU HÄTTE ZUERST GEHÖRT WEDEN MÜSSEN!!!

Nun, ja, mag sein.

Hätte das aber, was die Beurteilung ihrer Arbeit anlangt, einen Unterschied gemacht? Nein: machen sollen.

Denn jetzt scheint es ja einen Unterschied zu machen.

Da ihr so übel mitgespielt wurde, muss man ihr wohl den Doktor mitleidonis causae nachzuverleihanerkennen. Mit bestem Gewissen. Denn darum geht es in der Arbeit ja.

Man kann mich kreuzweise.

Cusanisch, sonstwie.

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25 Antworten zu “Schavanplag (II)”

  1. Thomas sagt:

    Auch wenn ich gerade einem äußerst vorzüglichen und echt knallendem Federweißen erlegen bin und kaum noch laufen kann, möchte ich hier doch meine reaktionäre Blödmannmeinung kund tun:
    Entscheidend ist nicht, ob man sich einen Wisch erschwindelt hat oder nicht. Entscheidend ist letztlich, ob man seinen Job gut macht oder nicht. Im Falle der gesamten amtierenden Politiklerklasse fällt das Urteil jedoch gleich aus: Weder das Erschwindeln des Titels noch den Job konnten sie alle gut erledigen. Weg mit denen allen. Und her mit Menschen, die den Job zwangsläufig besser erledigen können, weil sie nicht von einem Elfenbeinturm zum nächsten schlenderten sondern im harten Leben des gutbürgerlichen Alltags bewiesen haben, dass sie die Welt kennen und verstanden haben, wie´s läuft. Wer die Kerle noch immer wählt, dem fehlen echt ein paar Steine in der Mauer und der wirds auch nicht mehr lernen außer mit der vollen Wucht der Konsequenzen, die er sich damit zwangsläufig – wie wir alle, leider – einfangen wird.
    Wer die Typen noch immer wählt und dennoch lernwillig ist, dem empfehle ich das Buch “Der Streik” von Ayn Rand.

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Thomas

    Na herzlichen Glückwunsch – zum wohl fränkischen Federweißen!

    Den vermisse ich durchaus.

    Einmal, in meiner Studi-WG in Hettstadt bei Würzburg, gingen wir alle, einen in Punkto Bier supertrinkfesten Hünen von Niederbayern als Gast im Gepäck, in eine Heckenwirtschaft, die einen exzellenten, genau ampunktichten Randersackerer Federweißen (vom Silvaner!) ausschunkte, wir aßen zwar durchaus auch noch Gelegten usw. dazu, aber dann, ohje, dann, wir trunken, oberlecker jener, gar schnelle, der Niederbayer kaum noch ans Waschbecken kummte, ich alle noch irgendwie in irgendwelche Kojen und Pooftüten abversorgt, bis zum eigenen Ermatten, doch noch in meinem Bette abverlag.

    Eine so fertige WG, überall Menschentrümmer, auch andermorgen, habe ich wohl nie gesehen. (Ich sah manche.)

    Das war jetzt zwar ein bisschen “off”, wie mancher das heute nennt: aber es ist eben auch Federweißenzeit.

  3. Thomas sagt:

    Mein Feder weiß vom Juliusspital Würzburg. An alle, die das Gebräu nicht kennen: Hütet euch vor einer zu überen Dosis in Kombination mit frischer Luft! Da hats schon manch einen die Füße weggezogen!
    Magnus, ich würde den jetzt gerne mit dir sharen… so sagt man das doch heute in Facebooks Zeiten. Da würde noch eine erschwerliche aber doch angeregte Unterhaltung statt finden… Schreiben geht noch erstaunlich gut stell ich fest – laufen eher weniger. ;)

  4. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Thomas

    Da plagen wir uns jetzt doch mal nicht mit der Schavan…

    Das Juliusspital ist mir natürlich ein heiliger Begriff.

    Nicht nur, dass ich, bevor ich zuerst nach Hätzfeld zog (muss ja kein Nichtfranke wissen, wo, was das ist), dann nach Hettstadt, an der Juliuspromenade wohnte, nein, auch schon Steinwein von jenem Spitale floss zu meiner seelischen wie körperlichen Erbauung in mich rein, und in manchen Jahren war er besser, als jener vom Bürgerspital (wo man auch gut gegen die Kränk’ ankämpfen kann), oder der vom Hofkeller, der Dir, als Libertärem, da staatlich, nicht nur irgendwie kirchlich, vielleicht noch suspekter.

    Immerhin, so gefiel mir die Kärch’ mal wie der Staat.

    Die Schwabenplörre ist, gemessen an dem, was die Franken zu ziehen wissen gemessen, das verzeihe ich meinen Landsleuten nie, in aller Regel in der Tat eine erbärmliche Brühe.

    Man sollte sie, diese Winzer, die man wohl eher Pinscher zu nennen hätte, manche derer wenigstens, wie die alten Sumerer es mit den Bierpanschern hielten, glatt in ihrem Traubenschlicke im eigenen Fasse ersäufen.

    Heul!

    Frankenweinheimweh!

  5. Thomas sagt:

    Ich schick dir ne Flasche guter Domina von der fast heiligen und damit fast hohlwörtigen GWF! Halte dir den Dienstag Abend frei für einen schönen Roten.

  6. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Thomas

    Du rührst mich zu Tränen.

    Gerade die Domina kann in Franken auserlesen fein dreinschlagend sein. (Vielleicht liegt das am herben Nationalcharakter der Franken.)

    Und die GWF bei Kitzingen legt in der Tat manchmal auch kleinmengig kitzlich Gutes auf.

    Ganz genossenschaftlich-libertär sozusagen.

  7. Thomas sagt:

    Sou id ed! Oder auch q.e.d. – wie man will.

  8. Thomas sagt:

    Zu dem Seitenhieb wegen staatlich: Scheißegal – der Markt entscheidet, was gut ist!

  9. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Thomas

    Da wir uns hier – wenigstens zunächst – ausnahmsweise einmal dazu entschlossen haben, uns nicht zu plagen, ich den Silvaner, der vielleicht, vielleicht noch im Elsass so ins Höchste gebracht werden mag, wie in Franken, Du die Domina ins Sinngespräch gebracht, müssen beide weiters geehrt werden.

    Der Silvaner kann ein recht rustikaler, kerniger Kerl sein, der zum Glücke nichts vom Kerner hat; er kann aber auch ein so feines Spiel um die Zunge und an den Gaumen bringen, wie nur noch ein Riesling, ein Sauvignon Blanc, ein Grauburgunder. Kurzum: Er kann einen zum Vergessen dessen bringen, dass es irgendwelche Schabracken überhaupt gibt.

    Die Domina, hinwiederum, gelingt noch seltener; geschieht dies aber einmal, an den Abhängen des Steigerwaldes z.B., so mag sie selbst zum Spätburgunder sagen: “Schau, hehe, mich gibt es auch!”

    (Jetzt gehe ich noch zu einem Freunde, einem Überwiegendbiertrinker, nehme mir einen Cabernet Sauvignon dahin mit; Hopfentee ist heute, naheliegenderweise, nicht mehr meins.)

  10. Zwingmann sagt:

    Na hömma (hör mal) Magnus,

    für einen Schwaben bist Du ganz schön clever.

    Ich habe vorhin mit meinem Kumpel vom Prüfungsausschuss der Heine-Universität telefoniert.
    Am 17.10.2012 sollte für Schavan die Schlacht
    von Waterloo stattfinden, nämlich der Entzug der Promotion.
    Da wusste der Kumpel sich nicht anders zu helfen, als mit Freunden
    von Bertelsmann zu telefonieren. Du weisst ja, dass die Chefin von
    Bertelsmann, Liz Mohn, ganz eng mit Angie befreundet ist. Und Liz
    mit ihrer Sperrminorität beim Spiegel hat dazu beigetragen, dass
    der Spiegel ohne Not die Story brachte.
    So etwas nennt man christliche Nächstenliebe.

    Die Londoner Nebelsuppe um die Düsseldorfer Uni und ihre Prüfer soll nach Möglichkeit noch mit Anwälten,
    Gegendarstellungen, Gegengutachten etc. bis zur Qual im Herbst
    2013 halten.
    Dass was mit der Promotion nicht stimmt, hättest Du schon viel
    früher merken können: Da promoviert die Frau über Person und
    Gewissen, um fast übergangslos in die gewissenlose und skrupellose Politik zu gehen.

    Schavan ist nicht irgendwer: Sie steht für römisch-katholischen
    Fundamentalismus vom Feinsten. Deshalb darf sie auch seit
    dem Wintersemester 2009/2010 als Honorarprofessorin an der
    FU Berlin katholische Irrlehre, pardon Theolgie, lehren.

    Im übrigen sitzt sie auch im mächtigen ZDF-Fernsehrat.

    Natürlich hat Schavan auch den Teufel an ihrer Seite.
    Schließlich heißt ihr Ziehvater Erwin Teufel und war früher
    Ministerpräsident in Bawü.

    Im übrigen verstehe ich auch nicht, warum sich Angie Sorgen um
    ihre Zukunft macht. Sollte sie die Wahlen verlieren, kann sie ohne
    Probleme in Japan Millionen Euro als Sumokämpferin verdienen.

    Schavan hin oder her, sie tangiert mich periphär.
    Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich, nur manche sind
    gleicher, so wie eben Schavan. Das war so, und das wird leider immer so
    bleiben.
    Im übrigen eine kleine Ablenkung zum Schluss:Als gebürtiger Schalker habe ich heute mit Wonne zur Kenntnis
    genommen, dass Schalke 04 die “Mutter aller Schlachten”
    gegen den BVB in Dortmund mit 2.1 gewonnen hat.
    Komisch, welchen Einfluss doch Kindheitserinnerungen haben.
    Ich kann mich noch erinnen, mit vier Jahren die letzte Feier
    des FC Schalke 04 als Deutscher Meister miterlebt zu haben.
    Das war 1958.

    So, jetzt wünsche ich Thomas und Dir noch eine geile Weinorgie und eine Nacht ohne das berüchtigte Achterbahnsyndrom.
    Und nicht vergessen: Halb besoffen ist herausgeschmissenes Geld.

  11. Zwingmann sagt:

    Noch eine kleine Ergänzung zu Schavan und ihrem Fundamentalismus.
    Da habe ich der Honorarprofessorin der Eunuchen (nicht heiraten
    dürfen, aber u.a. Eheunterricht und Verhütungsverbote geben) als Thema vorgeschlagen:
    Kindesmissbrauch durch “religiöse Würdenträger” und die
    lebenslangen mörderischen Schmerzen, doch das Thema gefiel ihr
    nicht.
    Sie arbeitet wohl an einem Konzept über das verkannte Genie Mussolini.
    Der Faschist, Kriegsverbrecher und Massenmörder hat am 11.2.1929
    durch die Lateranverträge erst den Staat “Vatikanstadt” geschaffen.
    Komisch, alles wird bei den Eunuchen gefeiert, nur nicht ihr
    eigenes Staatsjubiläum.
    Warum wohl?
    Auch mein Themenvorschlag: Ausrottungen im Namen des Herrn.
    Der Missionsbefehl und seine Folgen, hat ihr nicht gefallen.

    Nach dem Desaster mit Gutti können sich im übrigen CDU/CSU bis zur
    Qual im Herbst 2013 nicht auch noch ein Desaster mit Schavan leisten.

    Schavan ist nicht nur eine wahre Freundin von Merkel, sondern auch
    noch stellvertretende Bundesvorsitzende der CDU, also faktisch die wahre Nr. 2 der CDU.

    Magnus, Deine “krude Verschwörungstheorie” ist leider bittere
    Wahrheit.
    Du bist natürlich clever und weisst das, Du hast nur ein bißchen
    experimentiert.

    Schavan ist ein Joker bei den römisch-katholischen WählerInnen,
    für die Evangelen stehen u.a. Merkel, Gauck und Peter Hintze.
    Nach den Qualen im Herbst 2013 kann passieren, was will.
    Diese Frau kann ich mir dann gut als Äbtissin -natürlich mit
    Sonderprivilegien- vorstellen.
    Dazu braucht man auch keine akademischen Weihen mehr.

  12. Zwingmann sagt:

    “Tangiert mich periphär” schreiben und dann noch einen langen weiteren
    Kommentar schreiben, das ist nicht authentisch. Die alte Wunde:
    Mein Missbrauch liegt ungefähr 50 Jahre zurück. In Gedanken habe ich
    diese Bestie bestimmt schon 20.000 mal getötet.

  13. Zwingmann sagt:

    @magnus

    Ich bin offensichtlich zu aufgewühlt, um schlafen zu können. Es wäre für
    mich aber noch mehr Hölle, wenn ich das Thema Kindermissbrauch authentisch weiter vertiefen würde. Dazu werde ich nichts mehr schreiben. Ich bitte um Verständnis.
    Ich denke, dass Dein Blog und Du es verdient haben, einen größeren
    Bekanntheitsgrad zu bekommen.
    Ich habe mir deshalb erlaubt, Dir mal im Rahmen meiner bescheidenen Möglichkeiten ein paar Themenvorschläge über Deine
    email-Adresse zukommen zu lassen. Ich hoffe, sie sind angekommen.
    Viele Grüße
    Jürgen

  14. Zwingmann sagt:

    @magnus
    Spontanvorschlag für Deinen Blog: Die Beatles und ihre gesellschaftliche
    Bedeutung.
    Ich habe gerade gelesen, dass Arte heute 50 Jahre Beatles feiert.
    Ich habe mir gerade die Zeiten 18.30-19.15 und 20.15-22.10 “gebunkert”.

    Die Beatles haben viel mit meiner Kindheit und Jugend zu tun.

    Unvergessen bleibt, dass ich mir als 10jähriger 1964 meine erste
    Single gekauft habe, und zwar: A Hard Day`s Night, B-Seite: Things
    We Said Today. Die bescheuerte Reaktion der Erwachsenen habe ich
    auch noch in Erinnerung: Urwaldmusik.
    1964 lagst Du ja noch in den Windeln.

  15. Thomas sagt:

    Danke Zwingmann! Hab dann doch gut geschlafen und bin ohne Kopf aufgewacht. Muss an der wilden Kombination Federweißer, Rotwein, Bier, Rotwein gelegen haben…

  16. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Zwingmann

    Danke für Deine Vorschläge.

    Komme heute aber wohl nicht mehr dazu, sie mir näher anzuschauen.

    Arbeit ist etwas, das mir nachläuft wie ein kleiner Hund.

    LG

  17. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Zwingmann

    Fällt mir gerade noch auf, nachdem ich eine Thomas-evangeliumsähnliche Nacht hinter mich gebracht (Grüße, Thomas, wir leben noch), dass Du meine Verschwörunstheorie zur Schavan-Diss-Durchstecherei wohl nicht nur scherzhaft als realistisch bezeichnest.

    Kannst Du das begründen, hast Du belastbare Informationen dazu?

  18. Zwingmann sagt:

    @magnus

    Ich brauche noch ein bißchen Zeit, aber das, was Du geschrieben hast, ist von der Realität nicht weit entfernt.
    Der Spiegel fängt an, sich schon weiter zu entlarven. Vorhin habe ich
    gelesen, dass der Gutachter nur 2. Wahl war, die ursprünglich
    auserwählte Professorin aus persönlichen Gründen nicht wollte.

    Aus anderer CDU-Ecke wird geschossen, dass das Gutachten illegal
    ist, da es durch arbeitsteilige Aufgabenverteilung erstellt wurde.
    Die werden alles dran setzen, das habe ich bereits in einem früheren
    Kommentar geschrieben, dass das endgültige Urteil erst nach der
    Qual im Herbst 2013 erfolgen soll.
    Das gleiche Drecksspiel läuft auch mit Bankenunion, Schuldenerlassen,
    Griechenland, ESM, Target2, ELA etc.
    Die wollen die EU/Euro-Diktatur, egeal, um welchen Preis.
    Die spielen auf Zeit, obwohl sich ihr Zeitfenster schon fast ganz geschlossen hat.
    Sobald ich weitere Bausteine habe, werde ich sie Dir zwecks Prüfung
    vorab über Deine email-Adresse zukommen lassen.
    Schavan darf vor der Qual im Herbst 2013 nicht fallen, ich schätze
    mal, dass das die CDU/CSU gut drei bis vier Prozentpunkte
    kosten würde. Schavan riecht schon, was kommt. Sie hat bereits erklärt,
    dass sie nicht mehr für den CDU-Bundesvorstand kandidieren wird,
    ich hoffe, dass der Oktober 2012 die letzten Mosaikteine des
    Puzzle bringen wird.
    Im übrigen: Was ist schon Schavan gegen die Beatles?

  19. Zwingmann sagt:

    @magnus
    Noch eine Ergänzung: Eine Gruppe bekannter Hochschullehrer und
    Forschungseinrichtungen hat bereits gefordert, dass die Uni
    Düsseldorf wegen ihrer Geschwätzigkeit keine Legitimation mehr
    hat, objektiv über die Diss. von Schavan urteilen zu können.
    Passt doch: Evtl. neue Uni, noch ein Gutachten, Reaktion der Uni
    Düsseldorf, evt. rechtliche Auseinandersetzung vor dem Verwaltungs-
    gericht, nächste Instanz.
    Die Schavan-Freunde haben doch jetzt schon ihr Ziel erreicht:
    Vor Herbst 2013 ist mit hoher Wahrscheinlichkeit mit keiner
    endgültigen Entscheidung zu rechen.
    Ich habe auf die Verbindungen Liz Mohn,Bertelsmann und Merkel
    hingewiesen. Am Donnerstag erscheint der “Stern”. Es würde
    mich sehr wundern, wenn nicht auch die Bertelsmann-Postille
    mitmischen würde.

  20. Zwingmann sagt:

    @magnus:
    Ich war gerade auf der Seite http://www.stern.de und habe in der
    Suchmaschine Schavan eingegeben, da wirst Du feststellen,
    dass Du ziemlich clever bist. Den Artikel aus dem Spiegel habe
    ich Dir gerade an Deine email-Adresse weitergeleitet bzw. weiterleiten lassen.
    Gerade kam noch eine Erinnerung hoch an ungefähr 1966/67.
    Eine Lehramtanwärtin an meiner Schule machte ihre letzte Lehrprobe in Englisch mit dem Song “And your bird can sing”, natürlich von den
    Beatles.
    War schon komisch, hinter mir ca. 8 PrüferInnen zu haben, die
    Frau hat das genial hinbekommen.
    Wir haben auch aufgezeigt wie die Wahnsinnigen (die Frau sah im
    übrigen auch toll aus).
    Irgendetwas muss der Song haben, was sie bewegt hat, ihn zu
    wählen. Na ja, vielleicht kannst Du mich irgendwann aufklären. Vielleicht
    gibt es ja auch mal die Beatles und ihre Bedeutung als Thema bei Dir.
    Im Übrigen: Falls Dir heute abend nicht nach Beatles zumute ist:
    Es soll heute abend im Ersten einen grottenschlechten Tatort geben,
    wo der wohl herkommt? (Natürlich aus dem Schwabenland, aus
    Stuttgart).
    Nicht aufregen, ich brauche das manchmal.

  21. Guanche sagt:

    Wieder mal ein erfrischend, gestochen scharfer, brillianter Artikel, und eine sehr mitreissende, süffisante Kommentar Beilage !!!
    Kann euch wirklich gut folgen, weil ich vor zwei Tagen in den Genuss des gleichen Programms kam, mit der Ergänzung eines Flamm-Kuchens……
    nach der Speise ging es wieder !!!
    Ich glaub, ich muss jetzt nochmal raus, wg.Durst…der Gedanke wurde mal wieder gepflanzt…..?!!

  22. Thomas sagt:

    Magnus, hab dir was auf die Reise geschickt. War extra nochmal einkaufen und hab dir was Guuuudes aus nem guuuden Jahr rausgesucht. Lass es dir schmecken. Der Feder weiß, dass man ihn nicht verschicken kann, deshalb hab ich das gelassen…

  23. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Thomas

    Danke Dir schonmal! Werde mich damit wohl kaum plagen…

  24. Thomas sagt:

    Unplagged sozusagen… ja, ich gehe davon aus, dass er dir wohl bekömmet.

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