Wes wir bedürfen, das ist eine Wiederbelebung des Ästhetischen.
Das betrifft alle Kunstformen.
Wir haben es heute mit Architekten zu tun, die von dauerhaftem, nützlichem, dabei harmonischem Bauen ebensowenig verstehen wie von Werkstoffen, die, wenn sie “Goldener Schnitt” hören, nachgucken, ob ihr Ringfinger noch dran ist.
Mit Bildhauern, die noch nicht einmal eine Fläche sauber hinbekommen.
Mit Musikern, die nicht ein Instrument einigermaßen beherrschen.
Mit Malern, deren Technik fast so erbärmlich wie meine.
Mit Schriftstellern ohne ausgebildetes Sprachgefühl, syntaktischen wie semantischen Hinrotzern.
Was aber vor allem fehlt, ist ein konsquentes Sichaufbäumen gegen solche Verhältnisse. (weiterlesen…)









