Ob es je besser war, das weiß ich nicht.
Manches aber lässt vermuten, dass die Gefahr, sich durch die Geschwindigkeit der mannigfachen geistigen Aufnahme zu überlasten, tatsächlich gewachsen ist.
Ich rede jetzt nicht von jenem, der sich an seinem Rechner ins Delirium daddelt; ich rede von den Besten.
Von jenen, die, obschon sie Dinge sehr tief mit sich tragen und durchdenken, geistig doch am Tage an tausend Orten sind. Das zehrt Kräfte.
Ich halte es inzwischen für eine völlige Illusion, womöglich eine verhängnisvolle, so etwas wie ein Urlaub könne diesem Problem abhelfen. Oder ein Entspannungsseminar. Oder sonst eine Bußübung.
Einzig scheint mir eine Art des autogenen Sichfreimachens im Alltage, im grundsätzlichen Denken, eine heilsame Wirkung entwickeln zu können.
Das Notwendige irgendwie tun, weiterhin immer am Wichtigsten tätig bleiben. Und auch Letzteres mal vertagen können.
Die ohnehin immer alles im Griff haben, verstehen einen sowieso nicht; deren Ratschläge sind meist nur Gift. (weiterlesen…)









