Mit ‘Weltvermarktungsamt’ getaggte Artikel

Indien: Der Spiripfuhl

Mittwoch, 11. Januar 2012

Vielleicht bin ich selber schon so weit: doch, dann, sei’s drum.

Soweit in dem Sinne, dass ich mir nicht mehr sicher bin, ob ich das nicht kürzlich schon erwähnte.

Nämlich in dem Sinne, bloß deutsch, wie ein sehr guter Bekannter – den ich gerne schon Freund nennte, aber ich habe ihn noch nicht gefragt, ob ich das dürfe – mir erklärte, dass Indien das beste Reiseland von allen sei.

“En Indien driffsch an jeder Egge an Wahnsinniga. So ebbes fendesch sonschd nergends uff der Weld.”

Vielleicht sollte ich mit dieser knappen und eindeutigen Empfehlung für den Indien-Tourismus mal – halbehalbe mit ihm, Ehrensache – an das Weltvermarktungsamt jenes merkwürdigen Landes herantreten, das Ganze ordentlich übersetzt ins Englische und Deutsche. (“You will meet a crazyman at every corner. Such a thing you will find nowhere else in the world.)

Dieser wackere Mann, an dessen Worten ich bislang nie zu zweifeln Grund hatte, erzählte mir – neben anderen illustren Geschichten – auch, wie er einmal mit einem schon ziemlich abgestürzten Engländer auf Nachsuche ging, einen Guru ausfindig zu machen, der hinterpfuideibel in seiner Höhle ein rotes Telefon habe.

Und er hatte. Eigens gelegte Leitung ins Nirgendwo. (weiterlesen…)