Mit ‘Universum’ getaggte Artikel

Setzt das Universum auf Diät!

Montag, 30. Mai 2011

Spätestens in meinem übernächsten Leben werde ich, sollte sich bis dahin nichts geändert haben, freiwillig Indianer am Oberlauf des Orinoco und jage Tapire.

Inzwischen bin ich nämlich ziemlich sauer auf ein Universum, das fast überall, wo Schulen herumstehen, praktisch nur Mucker nach oben kommen lässt.

Ohne entsprechende Gegenmaßnahmen wird es sich wohl kaum besinnen. (weiterlesen…)

Wünschen und Dichter (III)

Samstag, 18. April 2009

Es gibt eine Ausnahme von den Ausnahmen.

Joanne K. Rowling wurde durch ihr Werk reich, sogar bevor sie alt wurde, obwohl sie eine herausragende Schriftstellerin ist.

Dies sollte die Dichter hoffen lassen, dass sie durch Schreiben trotz des meist aussichtslosen Wünschens, auch nur soviel zu verdienen wie ein kleine Filialbankschl… eines Tages nicht zwangsläufig im Armenhaus landen müssen.

Möglich erscheint natürlich, dass eine Frau, die so viel von Magie versteht wie Rowling, das Universum einfach übertölpelt haben könnte.

Das Universum war vielleicht so verhext von der narbigen Sieg-Rune auf Harry Potters Stirn, dass es gar nicht merkte, wie ihm geschah (weiterlesen…)

Wünschen statt Beten

Donnerstag, 16. April 2009

Offenkundig habe ich bis vor kurzem übersehen, welche Dimension die “Wunschbewegung” angenommen hat. Bis ich einen “Beseelten” traf, den ich schon länger kenne, aber nicht mehr so oft sehe.

Er stieß mich nicht nur darauf, wie viele Leute heute wünschen statt wie früher üblich zu beten, sondern auf mehr.

Die Tatsache, dass in meinem Leben nicht alles glatt gelaufen ist, kann nur daraus zu erklären sein – er sagte es nicht, ich folgere so – , dass ich bisher ein zu schlechter Wünscher war.

Da fühle ich mich natürlich gleich nicht so gut, oder, wie man heute sagt, suboptimal.

Jetzt aber kann ich mit dem Wünschen ja so richtig anfangen, dies zu tilgen und alles zu bekommen.

Keine Sorge, ich wünsche nicht, Bundeskanzlerin zu werden oder einen bestimmten Weinkeller in meinen Besitz, ich wünsche mir nur, die Gunst eines Supermodels zu erwerben.

Dummerweise sagt mir mein Verstand, dass dieser hehre Wunsch auch anderen Zeitgenossen eignet, ich mit diesen beim Wünschen also genauso in zwangsläufige Konkurrenz trete wie bei anderen banalen Wünschen, die sich auf knappe Güter beziehen (weiterlesen…)