Mit ‘Textklau’ getaggte Artikel

Wir freien Autoren sind Nichtse (IV)

Samstag, 05. Oktober 2013

Immerhin ein Dieb hat sich jetzt besonnen. Meine Texte hat er nicht mehr auf seiner Seite. Worte können eben doch wirken.

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Nachtrag

Eben lese ich, dass einer der Hauptprotagonisten jener, die mich jüngst öffentlich und namentlich, ohne dass ich noch etwas dazu sagen durfte (so sehr muss die Angst ausgebrochen sein) als so ziemlich alles vom Vollidioten bis zum Gottseibeiuns erklärten, weil ich mich gegen Textklau wehrte, ob meines Verhaltens “zutiefst geschockt” sei. Mein lieber Schwan. Der arme Mann.

Wir freien Autoren sind Nichtse (II)

Freitag, 04. Oktober 2013

Wenn wir nicht bestohlen werden wollen, Textdiebstahl nicht gutheißen, lacht man uns aus. Das sei ganz normal, worüber man sich denn errege. Man könne doch froh sein, wenn man so Verbreitung finde, dass der Dieb noch so großzügig gewesen sei, den Autorennamen zu nennen, ja sogar noch auf die eigene Seite verlinkt habe.

Nun kam mir sogar das “Argument” entgegen, kleinere Blogs lebten ja vom Diebstahle (so nannte man es nicht, man nennt es vornehm “reblogged” oder “rebloggt”), das dürfe ich (rechtsradikale?) Sau doch denen nicht vermiesen.

Mal abgesehen davon, dass mir auch schon größere Seiten als meine Texte geklaut und verhunzt haben: Diese Diebe klauen nur bei Leuten wie mir. Bei “kleinen” Leuten.

Denn bei der FAZ oder auch nur beim Freitag trauen sie sich das wohlweislich nicht. Die haben eine Rechtsabteilung, die selbst bei den Linken sehr schnell sehr rechts wird.

Unsere Rechtlosigkeit aber wird als selbstverständlich hingestellt. Hinterfragt man das, akzeptiert man das nicht, so wird man in jeder nur denkbaren Weise herabgesetzt, als Spinner, Kleingeist, kindisch, rechthaberisch, arrogant, dumm, gestrig, Depp, schließlich noch zensiert oder nachzensiert (also, dass gelöscht wird, was schon dawar), und indem man sich schon nicht mehr wehren kann, daselbst gesperrt, womöglich auch noch heftigst nachbeschumpfen.

Und all das passiert einem leicht gerade dort, wo immerzu eifrigst beklagt wird, dass in Deutschland keine echte Meinungsfreiheit herrsche. Was in der Tat stimmt. So aber nochmal nachdrücklich, in besonders erlesener Weise, bestätigt wird.

Der Hinweis, man kämpfe gegen Windmühlenflügel, betätige sich also sinnlos, darf dann auch privat nicht fehlen. Man solle einfach alles freigeben.

Gleichzeitig wird nicht nur keiner dieser Helden es wagen, auch nur ein eingetragenes Gebrauchsmuster eines besonderen Tisches oder einer wundersamen Unterhose nicht zu beachten. Das sind ja ernstzunehmende Dinge. Außerdem will man ja keine Abmahnung haben, von denen, die sie garantiert schicken.

Gleichzeitig versteckt man sich dann noch unter irgendwelchen Decknamen, Netzadressen, die nicht belangt werden können, lacht darob nochmal extra.

Und schließlich, nein, das reicht solchen Leuten nicht, spottet man auch noch dahingehend, es interessiere ja keine Sau, was man verfasse, solange es einem nicht (unverdient) glücklicherweise geklaut worden. Ohne bestohlen zu werden, sei man also vollends ein Nichts.

Dann noch: Die Seite von so einem Arschloch werde man bestimmt nicht mehr aufmachen, nur Blödel täten das. Andere Loser halt.

Da muss ich dann schon lachen. Diese Leute merken nicht einmal, wie absurd ihre “Logik” ist. Geklaut ist’s was wert, sonst gar nix.

Auf derlei Leser kann ich in der Tat gerne verzichten. Es gibt Scheißblogs mit mehreren Zehntausenden Zugriffen am Tage, und es gibt eben, das ist die Würze, auch solche wie diesen, die man solidarisch lieber nicht liest, weil da bloß ein bähmulliger Lohle schreibt, der nicht einsehen mag, dass er ein rechtloser Idiot.

Also: UNBEDINGT NICHT LESEN! Es wäre Verrat, diesen Sülch hier zu lesen! Netzhochverrat!

Am schönsten war ein besonders erlesener Vorwurf. Außer meinen sprachlichen Fertigkeiten hätte ich sonst wohl keine besonderen (menschlichen oder sonstigen) Qualitäten. Ich dichtete also zwar schön in die Luft, aber sonst sei da nichts. Korrekt übernommen oder geklaut hat man’s aber trotzdem gerne. Sapienti sat.

Da weiß man, wo man ist. Einen Kraftausdruck spare ich mir jetzt.

Immerhin weiß ich jetzt, dass ich zwar gut schreiben könne, dabei aber nie etwas von Relevanz sage. Es ist allenfalls gut genug dafür, dass man es klaut.

Dreck am Rinnstein, den man dann stolz auf seine Seite packt.

Dann kam noch etwas Erlesenes: Ich solle doch über jeden meiner Artikel drüberschreiben, dass jeder abgemahnt werde, der ihn klaut. Sagenhaft. Jeder Halbschlunz weiß, sowieso, dass er das nicht darf, wenn es nicht anders gekennzeichnet. Bei der FAZ weiß er das merkwürdigerweise einfach so. Hirn aus, Hirn an.

Ja, wir freien Autoren sind Nichtse. Jedenfalls in den Augen derer, die es nötig haben, sich mit fremden Federn zu schmücken. Die die Zugriffe bei sich haben wollen, nicht einfach anständig auf einen Artikel hinweisen, dessen Anfang sie ja gerne anmoderieren könnten, ohne damit einen anderen zu beklauen, einen klaren Rechtsverstoß zu begehen. Das sind die edlen Ritter, denen man dafür noch dankbar sein solle. Meist können sie schlicht selber nicht viel, handeln deshalb so, verstehen sich lediglich aufs solidarische Banditentum.

Nun, in gewisser Weise ist es ganz normal, dass der Dieb den Beklauten nicht mag. Nur die Beute, die hat er gern.

Und der Dieb wird natürlich alle anderen Diebe seiner Art reflexhaft verteidigen. Das seien ja ebenso ehrenhafte Leute wie er, was sonst.

Ich freue mich auf den Tag, an dem überall geschrieben steht, dass man nichts von mir lesen solle, außer wenn geklaut. Ich sei so ein Riesenarschloch, so ein nichtswürdiger, aufgeblasener Dummbatz, meine Texte derart ohne Inhalt, dass man meine Seite unter keinen Umständen aufmachen dürfe. Ich sei ein ganz übler Fanatiker, eine richtige Netzdrecksau.

Die Sache ist schon aberwitzig komisch. Man schreit, empört wie ein Jaik (aber lieber anonym, man weiß ja nie), wenn man sich nicht jeden sinnlosen Dreck einfach nehmen kann. Echtes Idiotenkabinett.

Feigheit als Tugend. Diebstahl als wohlwollende Heldentat.

Ja, liebe Leute, da bekommt Ihr mit einem zu tun, der seinen Cervantes gelesen hat.

Aber Ihr lest das ja nicht. Jedenfalls nicht hier. Ist doch Ehrensache in Eurer Ehrenwerten Gesellschaft, oder?

Ich lege auch gar keinen Wert darauf, dass Ihr, die Ihr so gestrickt seid, hier lest.

Ihr hättet schließlich auch dreifach keinen Gewinn daran.

Erstens hättet Ihr nicht von einem Diebstahle profitiert, was schon an sich unerträglich peinlich wäre, zweitens hättet Ihr die Seite jenes Hundsfottes namens Magnus Wolf Göller aufgemacht, und drittens verstündet Ihr eh nicht, wenn es bei mir steht, was da steht.

Andernfalls wahrscheinlich auch nicht, aber in dem Falle wäre das immerhin lässlich.

Verlogene Obergranatenerzarschlöcher

Donnerstag, 23. Mai 2013

Da nichts wert ist, was ein Schriftsteller wie ich kostenlos ins Netz stellt, kann jeder daraus ein Geschäft machen, indem er es einfach klaut. Sollte er jedenfalls können. Wertloses ungefragt an sich zu nehmen, aufzusammeln, sei ja kein Diebstahl. Logisch. Und wenn mir das nicht gefällt, bin ich ein engstirniges, gieriges, selbstisches, korruptes Arschloch. Arschlöcher. Verlogene Obergranatenerzarschlöcher. Verlogen und dumm bis zur selbstangedichteten Heiligkeit. Keiner, der selber etwas kann, von eigenem schöpferischen Format, dabei. Was wunder. Feiges, impotentes Schmarotzergesindel.

Von den feigen Raubknappen im Netz

Mittwoch, 22. Mai 2013

Die Textdiebe im Netz sind praktisch alle – wofern irgendwie dingfest zu machen – zu feige, bei Springer oder der FAZ einen Volltext zu klauen, tun das aber eifrig bei vergleichsweise Wehrlosen, geben gar noch vor, der Bestohlene könne doch froh sein, dass sein Werk dergestalt verbreitet werde.

Und wenn der Urheber das so, dort, gar nicht will?

Das Perfideste an der Sache ist, dass ein Blogger wie ich, wofern er sich doch verbal oder gar juristisch zur Wehr setzt, wofern er den Diebstahl überhaupt mitbekommt, sehr leicht als kleinlicher, zukurzgekommener Fiesling hingestellt wird. Diese latente Drohung wirkt meist, ist vollauf einkalkuliert im Spiel.

Die Kleinen beklaut man, die Großen rührt man lieber nicht an.

Aber: Pirates ye be warned! (weiterlesen…)

politik-news.net klaut Göllers Volltext

Dienstag, 20. September 2011

Es ist nicht das erste Mal, dass jemand einfach meine Texte klaut und ohne Genehmigung ganz auf seine Seite stellt.

Es gibt nicht wenige solche Eunuchen, die anscheinend selbst nichts können, außer sich ungefragt mit fremden Federn schmücken, noch nicht einmal anständig zitieren.

Einschlägige Namen sind in der Szene bekannt. (Manche verherrlichen solche Diebe gar, meinen, sie dienten ganz altruistisch der Menschenkinderaufklärung. Und wer sich gegen sie wehre, der denke klein, sei gar ein Nestbeschmutzer, der solch hehren Helden boshaft Knüppel zwischen die Beine werfe. Also dumm wie lachhaft.)

In den bisher entdeckten Fällen war man aber immerhin noch so “großzügig”, deren Herkunft zu beziffern. (Mitunter ohne meinen Namen, aber immerhin unter Angabe meiner Seite, mal sogar mit Name und Link.)

Was ich trotzdem, um es mal milde auszudrücken, nicht eben begeisternd fand, denn so habe ich nicht nur die Zugriffe nicht bei mir, der sie sich redlich verdient, wie das bei korrektem Zitieren und Verlinken der Fall wäre, sondern auch keinerlei Einfluss darauf, ob man drumherum Falschgold oder Pornos anbietet oder reptiloide Aufblaspsychopathen: und dem unwissenden Leser drängt sich auf, ich hätte das genehmigt, stünde also dem jeweiligen Diebsgesindel nahe.

Es kommt also eine potentielle Rufschädigung zum Diebstahl noch hinzu.

Aber was ich gestern fand, das schlägt dem Fass den Boden raus. (weiterlesen…)