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Minus Hirn gleich plus spirituell

Sonntag, 22. April 2012

US-Forscher wollen herausgefunden haben, dass es in unserem Hirn nicht nur einen Gottort (‘God spot’) gibt, wie lange spekuliert wurde, sondern dass mehrere Bereiche zusammenarbeiten, wenn der Mensch spirimäßig drauf ist. Und offenkundig lässt sich ein Schaden in der rechten (Ego-)Gehirnhälfte, speziell dem rechten Scheitellappen, wenn die göttliche Vorsehung einen solchen nicht per Unfallverletzung vorsah, auch herbeibeten bzw. -meditieren.

“He (Johnstone, Anm. M.W.G) found that the participants with more significant injury to their right parietal lobe showed an increased feeling of closeness to a higher power.”

(Er fand, dass die Teilnehmer mit einer signifikanteren Verletzung ihres rechten Scheitellappens ein gesteigertes Gefühl der Nähe zu einer höheren Macht zeigten.)

Und:

“Although Johnstone studied people with brain injury, previous studies of Buddhist meditators and Franciscan nuns with normal brain function have shown that people can learn to minimize the functioning of the right side of their brains to increase their spiritual connections during meditation and prayer.”

(Obwohl Johnstone Menschen mit Hirnverletzungen untersuchte, haben vorangegangene Studien buddhistischer Mediteure und franziskanischer Nonnen mit normaler Hirnfunktion gezeigt, dass Menschen lernen können, das Funktionieren ihrer rechten Gehirnhälfte zur Steigerung ihrer spirituellen Verbindungen während der Meditation und des Gebets zu minimieren.)

Man kann sich also, was an sich nichts Neues ist, zumindest einen zeitweisen Dachschaden herbeimeditieren bzw. anbeten. (weiterlesen…)