Der alte wie neue Bundespräsident wird seit einiger Zeit mit einem schwerwiegenden Verdacht konfrontiert: Er gehe inzwischen derart in seiner Rolle als “Bürgerkönig” auf, dass er bloß noch populär sein wolle.
Und von populär bis Populismus ist der Weg nicht weit, selbst bei einem ehemaligen IWF-Chef.
Und Populisten, das sind ja die potentiell Gefährlichen.
Tatsächlich hat der Mann z.B. gewagt, die Direktwahl des Bundespräsidenten durch das Volk zu fordern, also mehr direkte Demokratie. Dabei kann er selber nicht mehr davon profitieren, weil er ohnehin zum zweiten Mal gewählt ist, wodurch er sich in den Augen anderer Politiker wohl besonders verdächtig macht.
Außerdem kommt Horst Köhler als Flüchtlingskind von etwa ebensoweit unten wie Gerhard Schröder und musste auf schwerstem Wege etwas lernen, und da könnte er ja gerade im Alter nochmal anfangen, an die Schwächsten der Gesellschaft zu denken und sich womöglich gar gleich jenem gegen grauenhafte Vasallenkriege für die Amerikaner zu wenden. (weiterlesen…)









