Mit ‘Schwan’ getaggte Artikel

GNAU?

Donnerstag, 28. Mai 2009

Der alte wie neue Bundespräsident wird seit einiger Zeit mit einem schwerwiegenden Verdacht konfrontiert: Er gehe inzwischen derart in seiner Rolle als “Bürgerkönig” auf, dass er bloß noch populär sein wolle.

Und von populär bis Populismus ist der Weg nicht weit, selbst bei einem ehemaligen IWF-Chef.

Und Populisten, das sind ja die potentiell Gefährlichen.

Tatsächlich hat der Mann z.B. gewagt, die Direktwahl des Bundespräsidenten durch das Volk zu fordern, also mehr direkte Demokratie. Dabei kann er selber nicht mehr davon profitieren, weil er ohnehin zum zweiten Mal gewählt ist, wodurch er sich in den Augen anderer Politiker wohl besonders verdächtig macht.

Außerdem kommt Horst Köhler als Flüchtlingskind von etwa ebensoweit unten wie Gerhard Schröder und musste auf schwerstem Wege etwas lernen, und da könnte er ja gerade im Alter nochmal anfangen, an die Schwächsten der Gesellschaft zu denken und sich womöglich gar gleich jenem gegen grauenhafte Vasallenkriege für die Amerikaner zu wenden. (weiterlesen…)

Praktische Entenwelt

Dienstag, 12. Mai 2009

Mein älterer Sohn (10) ist vor einer Woche in “Entenhausen” eingezogen, in sein neues Haus, das er sich im virtuellen Kinderspiel des Ehapa-Verlages eingerichtet hat.

Für dieses musste er von seinem Startguthaben von hundert Talern fünfzig bezahlen, denn Landstreicher wollte er lobenswerterweise nicht werden sowie nicht im Knast landen (die zwei Lebenslagen gibt’s auch dort).

Rune vermerkte positiv, dass in Entenhausen keinerlei Steuern bezahlt werden müssen und man sein Geld einfach durch Spielen verdient. (weiterlesen…)

Gesinchen und ihre geläuterten Bänker

Montag, 11. Mai 2009

Im heutigen Spiegel-Gespräch antwortet die Bundspräsidentschaftskandidatin Gesine Schwan auf die Frage “Was würden Sie als Bundespräsidentin konkret gegen die Krise tun?” sie werde im Falle ihrer Wahl die 30, 40 wichtigen Bänker zu sich ins Schloss einladen, um mit ihnen konzentriert einige Fragen zu besprechen.

Sie meint darüber hinaus, die dürfe man nicht schmähen, denn sonst gingen sie in eine Ecke und schmollten.

Das wäre ja nun wirklich eine fürchterliche Dummheit, das Vaterland so fahrlässig seiner Höchststrafe zuzuführen, dass uns die armen Bänker endlich vollends niederschmollen… (weiterlesen…)