Der Philosoph hat zweifellos – mindestens – drei Hauptaufgaben: zu sagen, was anderen gar nicht einfällt, zu sagen, was andere sich nicht trauen, und Dinge so zu sagen, wie andere das nicht können.
Damit wird er natürlich nicht nur in einer Gesellschaft, die Feldwebelinnen als das wünschenswerte Nonplusultra der Weiblichkeit hinstellt, den Hanf als des Teufels und den Islam als vernünftig, nicht überall gern gehört und gesehen sein.
Vielmehr wird er mit dem Anwurfe zu rechnen haben, dass er keine der obigen kulturellen Errungenschaften achte, jederzeit bereit, alles und jeden zu beleidigen, der sich jewo bezüglich der Höherentwicklung der Menschheit verdient gemacht habe.
Und genau deshalb, weil nichts dem Philosophen ferner liegt, als einzelne Menschen zur eigenen Seinsbefriedigung zu beleidigen, wird man ihm gerade das vorhalten, vor allem dann, wenn er allzu offenkundig mal wieder generisch recht hat. (weiterlesen…)









