Inzwischen häuft sich in den Kommentarspalten großer Schafsmedien der Leserspott über die mangelnde Handwerklichkeit der “Praktikanten”.
Dass denen anscheinend nicht einmal mehr ein alter Hase über die Schulter guckt.
Hier findet man auch Orthographiefehler, selbst schlimmere als nur das, klar, aber ich habe einfach kein Geld für einen Lektor, produziere am Tag oft alleine mehr als halbe Redaktionen, eigenes zumal, nicht nur Wiedergekäutes, benutze aus Prinzip kein Rechtschreibprogramm (ich habe schon einmal erklärt, weshalb, ein andermal vielleicht noch Erweiterndes dazu) und weiß natürlich, dass man die eigenen Fehlleistungen am leichtesten übersieht.
Diese Großmeier aber haben Fett genug, sind indes offenkundig entweder zu geizig oder wurstig, oder wirtschaftlich so am Ende, dass sie keinerlei Korrektoren (geschweige denn Lektoren, das ist ein Unterschied!) mehr bezahlen mögen, obzwar einer wie ich (nein, ich verrate jetzt nicht, wie schnell man das ziemlich anständig machen kann), achwas, nicht ich, wenigstens ein begabter Student, dem man vielleicht etwas mehr auf die Stunde bezahlt, denn wenn er als Möbelpacker jobbt, das immerhin bis zu einem erträglichen Ergebnisse hinbrächte.
Bei der Zeit zum Beispiel verbringt man mit Sicherheit mehr Zeit mit dem Zensieren von Leserkommentaren, als mit der Prüfung eigener Texte. (weiterlesen…)










