Mit ‘Schafsmedien’ getaggte Artikel

Vom Kriegsgesindel

Dienstag, 20. April 2010

Ich will mich jetzt zum Thema Krieg noch einmal an meine weniger emotionalen Leser wenden, jene, die es eher nicht “goutieren”, wenn man von zerfetzten Kindern spricht, die lieber den knallhart rationalen Göller wollen.

Also: Man hat das Fass “Krieg” jetzt ganz offiziell aufgemacht.

Viele meinen, dies sei recht unerheblich, da ja eh jeder seit Jahren wisse, dass sich Deutschland faktisch im Krieg befinde: es mache daher keinen großen Unterschied, wenn die Politik das nach dem ganzen Wortmüll, den sie zuvor dafür aufwandte, endlich zugebe.

Weit gefehlt.

Jetzt nämlich dürfen die Medien endlich ganz offen für den Krieg blasen, und sie tun das auch eifrigst; mancher verträumte Linke ist bass entsetzt, wie die taz plötzlich Sprüche klopft, als wolle sie der WELT in punkto Bellizismus den Rang ablaufen. (weiterlesen…)

Kriegspropaganda, Lohnschreiber des Krieges

Montag, 19. April 2010

Das Folgende las ich gestern auf der Netzseite freitag.de (der Autor ist der Leiter des Politikressorts der Berliner Wochenzeitung):

“Lutz Herden schrieb am 19.04.2010 um 11:42
Gestern abend war bei der Sendung Anne Will eine erwartbare Variante im medialen Umgang mit dem Thema Afghanistan zu beobachten und zu erfahren. Da Gregor Gysi geladen war, wurden Gegner des Krieges und des deutschen Truppeneinsatzes kurzerhand als nützliche Idioten der Taliban hingestellt. Nein, nicht die Bomben von Kunduz am 4. September 2009 würden die Aufständischen zu Aktionen veranlassen - vielmehr sei es die von Leuten wie Gysi angezettelte Debatte. Die ermuntere die Taliban, die Bundeswehr anzugreifen und die Diskussion in Deutschland von außen zu beeinflussen.
Es ließ sich heraushören, wie eine neue Dolchstoß-Legende ausfallen könnte und tatsächlich schon gärt. Es war spürbar, wie Stimmungen geschürt werden, die gern den Verräter ins Visier nehmen, der letzten Endes für den Tod von Bundeswehrsoldaten verantwortlich ist, weil er den Taliban die Hand führt. Nicht nur in Afghanistan herrschen Krieg und kriegsähnliche Zustände, auch in den Medien. Die Heimatkrieger sind unter uns.”

Ja: Die Heimatkrieger sind unter uns. (weiterlesen…)

Schafsmedien

Freitag, 29. Januar 2010

Der Begriff  ”Schafsmedien” steht.

Pech für die Kriegstreiber, Schweinegrippenhändler und Klimaschwindler.

Alemannen und Kelten mögen Mohammeds Lehren nicht

Mittwoch, 02. Dezember 2009

Die bösen Schweizer haben gegen den weiteren Bau von Minaretten in ihrem Lande gestimmt.

Dafür straft man sie jetzt schwer.

Aber nur in den Schafsmedien.

In Wirklichkeit hätten sie wohl lieber für unveräußerbare Frauenrechte votiert.

Schafsmedien: “Qualitätsmedien”?

Dienstag, 24. November 2009

Seit einiger Zeit vernehme ich in verschiedenen Publikationen im Netz, die den Medien gegenüber, welche im angelsächsischen Raum in der Regel “mainstream media” (MSM) genannt werden, kritisch eingestellt sind, als Begriff für jene das Wort “Qualitätsmedien”.

Dieser Wahl vermag ich, wie angewandt, nicht zu folgen, denn die Bezeichnung, die oft spöttisch bis durchaus verächtlich gemeint sein soll, erscheint jetzt nur hier bei mir in den dann wenigstens gebotenen Anführungszeichen: sonst aber soll sich das despektierlich Gemeinte irgendwie selbst erklären.

Ich rate daher denjenigen, die, wie ich oft auch, Spiegel, FAZ, Welt, taz etc. unter anderem bezüglich ihrer Kriegsberichterstattung oder deren Behandlung der Schweinegrippe oder der Klimasause nicht recht grün sein mögen, dieses Appellativum noch einmal zu überdenken.

Wer meinen Begriff “Schafsmedien” für die angesprochenen Organe nicht übernehmen möchte, dem lege ich doch unerfragt nahe, sich logischer zu positionieren oder wenigstens sinnreicherweise Gänsefüßchen zu verwenden.

“Wallachsmedien”,  “Ochsenmedien”, “Eunuchenmedien” brächte natürlich auch ohne Hervorhebungszeichen immerhin Einschneidendes.

Der es jedoch weder nietzscheanisch ovinköttelig riechend mag noch auch das rustikale Bild der Kastriertheit goutiert, dem entbiete ich etwas zarter die “Mediven”.

Turbosex-Broder

Montag, 02. November 2009

Im heutigen Spiegel erklärt Henryk M. Broder, der als erster Narziss unter den deutschen Juden der “gegelten Nervensäge” Friedmann den Rang streitig macht (”offensichtlich hatte ich den G-Punkt der deutschen Öffentlichkeit getroffen”), unter dem Titel “Der ideale Kandidat”, dass er das Amt des Präsidenten des Zentalrates nicht weiter anstrebt.

Er sieht seine Mission als erfüllt an, sonnt sich in seiner Chuzpe und schließt seinen nach allen Seiten spöttischen Essay mit den begründenden Worten: “Keine Sorge. Ich mache es nicht. Ich bin weder größenwahnsinnig noch vergnügungssüchtig.”

Sehr die Frage: Mit seinen Kapriolen hat er die Autorität des Zentralrates gezielt zu seinem Spaße untergraben, ohne allerdings dabei an Häme gegenüber den “Nichtjuden” zu sparen.

Nehmen wir die Sache sportlich: In seiner Hybris macht Broder nicht nur sich selbst lächerlich, sondern auch seinen Arbeitgeber, den Spiegel, das deutsche Schafsmedium par excellence.

Und wenn das einer der gescheitesten Juden in Deutschland ist, dann mag Herr Sarrazin sich doch ein wenig damit verschätzt haben, dass Ostjuden einen um 15 Punkte höheren Rasse-Durchschnitts-IQ mitbringen als autochtone Deutsche.

Die deutsche Öffentlichkeit als ein unbefriedigtes, sexuell ausgezehrtes Weib, das eines Broders bedarf, der mal so richtig Maß nimmt, das ist in der Tat ein also selbstverliebtes wie hochnotköstliches Bild.

Schweinebande

Sonntag, 18. Oktober 2009

Erfreulicherweise kommen die Adjuvantien bzw. Wirkverstärker im Schweinegrippeimpfstoff immer mehr in die Diskussion, zumal nicht nur die Bundeswehr sondern auch unsere Politiker für sich den reinen Impfstoff bestellt haben, was natürlich nur gaaanz aus Versehen passiert sein kann.

Trotzdem habe ich noch nie und nirgend in den Schafsmedien das Wort “Squalen” in diesem Zusammenhang gehört (egal ob gedruckt, Radio oder TV), noch nicht einmal Kritiker sprechen das Unwort aus.

Sehr merkwürdig; oder eben auch nicht: (weiterlesen…)

Immerhin dagegen!

Mittwoch, 16. September 2009

“Der Freitag”, die linke Wochenzeitung aus Berlin, hat am 8.9. einen Aufruf einiger namhafter Intellektueller und Medienleute zum Rückzug der Bundeswehr aus Afghanistan binnen zwei Jahren veröffentlicht. Dann sollten “zivile Aufbauorganisationen” an die Stelle des Militärs treten: “Der Gegner ist keine Armee, sondern eine Kultur. Darum ist der Konflikt mit einer Verstärkung des miltärischen Engagements nicht zu lösen.”

Lassen wir die Frage, wie Aufbauorganisationen ohne militärischen Schutz dort überleben wollen, einmal beseite, ebenso wie jene, weshalb man, einmal die Sinnlosigkeit des Einsatzes erkannt, nicht so schnell als möglich abziehen sollte.

Der Gegner sei also eine Kultur, soso. In gewisser Weise stimmt das natürlich, denn die Moslems dort wollen die westlichen Wertevorstellungen nicht besatztermaßen übernehmen und wehren sich deshalb ganz gewaltig.

Andererseits ging es den federführenden USA nie um Kultur und Werte, sondern allein darum, eine geostrategische Kontrolle über das Gebiet zu erlangen (weiterlesen…)

Hirn im Döz?

Donnerstag, 10. September 2009

Inzwischen dürfte Deutschland das einzige Land dieses Planeten sein (habe ich die Nachrichten in Vanuatu übersehen?), dessen führende Politiker sich weiterhin weigern, den Krieg in Afghanistan einen Krieg zu nennen.

Die Idee, dass auch Deutsche einmal etwas besser wissen könnten als der Rest, ist mir zwar nicht grundsätzlich fremd, denn immerhin können wir unter anderen auf Gutenberg (nicht Guttenberg!), Gauss und Nietzsche verweisen, denen dies einigermaßen mühelos gelang.

In diesem Falle aber handelt es sich um eine grotesk-peinliche Form der politischen Lügenesoterik, die so durchsichtig wie dumm daherkommt. (weiterlesen…)

Rund 14685 Jahre Huren (II)

Freitag, 19. Juni 2009

Ich will hier Präzisierendes zum vorigen Artikel anfügen.

Ich machte mich lächerlich darüber, dass zu den 134-Milliarden-Dollar-schweren echten oder auch falschen US-Staatsanleihen, die der italienische Staat an der schweizer Grenze “sichergestellt” hat, Verschwörungstheorien gesponnen werden.

In der Tat ist der Begriff  ”Verschschwörungstheorie” in solch einem Zusammenhange nachgerade dorfdeppenhaft: Denn wenn eine Sache dieser Dimension in Gang gesetzt wird, muss keiner mehr schwören, wie als ob er in einer Kleinstadtloge seinen Dienst zum Verschieben von minderwertigen Grundstücken begänne.

In dieser Liga gilt die unzweifelhafte Losung “plata o plomo”, Silber oder Blei, die jeder Kolumbianer, auch wenn nicht im Kokaingeschäft, kennt; das heißt, noch nicht einmal die Losung muss weiters erklärt werden, und auf irgendwelche Idioteneide kann man getrost verzichten. (weiterlesen…)

Gaunerwahl

Freitag, 05. Juni 2009

Übermorgen ist Europawahl.

Dummerweise dürfen wir über nichts abstimmen, was Europa eigentlich betrifft. Eine deutsche Stimme ist weniger wert als eine luxemburgische oder maltesische, und zum Verfassungsvertrag (Lissabonner Vertrag) wurden und werden wir Bürger sowieso nicht gefragt.

Viele Leute, denen das gewaltig stinkt, plädieren dafür, absichtlich mit einem Riesenkreuz ungültig zu wählen, um damit zu dokumentieren, dass sie keineswegs aus Desinteresse zuhause blieben.

Andere wählen Splitterparteien.

Ich selber bin mir sicher, dass ich gar nicht wählen gehen werde.

Denn eine Wahl, die mir ein national diskriminiert extrem geringeres Stimmgewicht gibt als anderen EU-Bürgern (eine maltesische Stimme zählt so viel wie dreizehn deutsche), also a priori undemokratisch ist, in der ich über nichts eigentlich entscheiden kann, muss ich boykottieren.

Wenn es irgendwann gelingt, die Wahlbeteiligung unter 25% zu drücken, ist zwar noch nichts gewonnen, aber immerhin weniger verloren, nämlich Schuhsohlen und Zettel.

Außerdem wird es den Lohnschreibern in den Schafsmedien immer schwerer fallen, den Leuten zu erklären, es gäbe halt 23% mündige Bürger und engagierte Demokraten und 77% gleichgültige Faulpelze.

Wenn von den 23% dann noch relativ zwanzig Prozent unappetitliche Parteien “am Rande oder außerhalb des Verfassungsbogens” oder irgendwelche Chaotentrupps wählen, also nochmal 4,6% “Anständige” wegfallen, bleiben nur noch 18,4 % Dummdemokraten übrig, um von BILD, FAZ usw. als das letzte aufrechte knappe Fünftelhäuflein beweihräuchert zu werden. (weiterlesen…)

Seiten: Vorherige 1 2 3