Ich werde der Bundesregierung und den ganzen Abgeordneten, den Journalisten und Pfaffen, die jetzt ein Gesetz anstreben, das der Knabenbeschneidung aus religiösen Gründen wider das unveräußerliche Recht auf körperliche Unversehrtheit (von Kindern!) den Weg ebnen soll, nicht auch nur einen Hinweis darauf geben, wie sie das möglichst geschickt anstellen könnten, indem ich ihnen etwa auch nur sagte, wie sie diesen Aberwitz besser nicht begründeten.
Ich werde diese Leute jetzt gnadenlos in ihre geistige Verworfenheit, ihren grausen Unfug hineinrennen lassen, bis dass ich das Ergebnis sehe, das sie ihren Profitextern zu entpressen wussten. (Was nicht heißt, dass ich bis dahin nichts mehr dazu sagen werde; aber ich werde peinlichst genau darauf achten, ihnen nicht ungewollt bei ihrer am Grunde unlösbaren Aufgabe, ihrem Blendversuche, zu helfen.)
Sie werden alle Hebel in Bewegung setzen, ein irrwitziges Sondergesetz wie als ob sinnvoll und verständlich zu formulieren, eine erläuternde Sprachregelung, einen Neusprech, für alle Beteiligten dazu.
Die Köpfe rauchen bereits. Und es wurde auch schon jetzt, ob von Grünen, CDU, anderen Parteien des “Verfassungsbogens”, den Kirchen, Juden und Moslems natürlich sowieso, derart viel haltloser Unfug dazu verzapft, dass ich zwar darauf gespannt bin, wie die Knabengeschlechtsteilsverstümmelung am Ende gerechtfertigt werden soll, mir aber schon in etwa denken kann, wie dies Unterfangen schließlich in etwa präsentiert werden wird.
Das sind schwere Wasser, Freunde der Nacht: denn Ihr wollt der rituellen, schwarzmagischen Grausamkeit das Wort reden. 2012. In Deutschland.
Jetzt müsset Ihr dunkle, verwunschene Pfuhle in lichte, klare Bergseen umbenennen.
Habt Ihr die Dichter, die das vermögen?
Die Volksvorumdenkmacher für eine solche Aufgabe? (weiterlesen…)









