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Muckenseckel: Das Wort, durch das die Welt justiert

Montag, 25. April 2011

Eines der schönsten schwäbischen Wörter ist der “Muggaseggel” (Muckenseckel).

Der Begriff wird verwendet, um ein kleines Bisschen, eine kleine Menge, einen winzigen Unterschied anzusprechen.

“No an gueda Muggaseggel diafer” bedeutet also, dass das Bild noch etwa einen halben Zentimeter zu hoch drapiert.

Ob der Begriff aus der Feinmechanik stammt oder eher der Genauigkeit schwäbischer Philosophie und Finesse in der Kochkunst (an Muggaseggel meh Salz däd ed schada), konnte ich wortgeschichtlich bislang nicht klären.

Ich habe auch noch nie einen Landsmann getroffen, der mit dem Vergrößerungsglas Muckenseckel gesucht und exakt vermessen hätte. (weiterlesen…)