Mit ‘Mensch’ getaggte Artikel

Genesis Hominis Göllerens

Freitag, 16. März 2012

Erst erfand der Mensch sich als Sprechender. Damit sein gemeinsames Können. Dann fing er das Feuer ein. Das missfiel den Göttern sehr. Dann wurde er Künstler. Schließlich erfand er die Schrift. Seitdem wissen die Götter ihm nicht mehr beizukommen.

Von den Runterziehern

Sonntag, 18. Dezember 2011

Der traurig-lachhaft-blödeste Vorwurf, den ich mir je, und nicht selten, in meinem Leben eingehandelt habe, war jener, ich wolle sinnloserweise die Welt retten.

Manchmal war es auch nur Deutschland, das man mir in diesem Sinne als vorgeblich hilflos-träumerischem Tropfe unter die Nase rieb.

Nun, liebe Leute, was sollte ich denn sonst wollen?

Etwa einen Golf mit 180 PS?

Einen Privathubschrauber mit drei Miezen drinne?

Geld, dass selbst die Rothschilds blass werden? (weiterlesen…)

Homo Tierophant

Donnerstag, 28. April 2011

Nachdem ich mich in letzter Zeit um Mücken (deren besondere Organe), Kamele und Ziegen (deren Fähigkeiten in der Abwehr), Schafe (wegen der Bibel und den Medien), Pferde (wegen ihrer Flugkünste), Kriechtiere (wegen deren Einkreuzung in unser Genom) sowie um allerlei Außerirdische (wegen deren Verschwörungen) gekümmert habe, soll jetzt einmal wieder der Mensch in seiner vermuteten Urform zur Sprache kommen.

Dieser ist nämlich, wenn man wirklich tierisch ehrlich sein will, eine Kreuzung aus einem durchgedrehten Stier und einer willigen Bache, und entsprechend verhalten sich auch seine Nachkommen.

Weiß der Hirsch, wie er es geschafft hat, als völlig auf den Hund gekommener Lemming seiner Triebe, Blindfisch wie Maulwurf des Geistes, so lange zu überleben.

Papageienhaft aalt er sich im eigenen Nachsprech, schwarz wie ein Molch, krötengrün, seegurkenrot, blattlausgelb. (weiterlesen…)

Aphorismus der menschlichen Möglichkeiten

Freitag, 08. April 2011

Wir sind zu allem fähig.

Aphorismus der menschlichen Wirklichkeit

Freitag, 08. April 2011

Unsere technische Entwicklung ist schwerstbehindert, unsere geistige lachhaft.

Vom positiv traumatisierten Menschen II

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Nachdem Miguel de Cervantes Saavedra schon als Vierundzwanzigjähriger in der Seeschlacht von Lepanto die Kraft eines Armes verloren, geriet er auch noch in feindliche Gefangenschaft, wo er täglich um seinen Kopf zu fürchten hatte.

Viele Jahre später, literarisch noch immer nicht erfolgreich, als Fünfzigjähriger, also praktisch schon ein Greis in jener Zeit, wanderte er in den Knast von Sevilla, vorgeblich wegen Unterschlagung von Steuergeldern, für fünf Jahre, eigentlich ein fast sicheres Todesurteil.

Doch daselbst überlebte er unter Schwerverbrechern wohl nicht nur kraft seines gewandten Geistes, sondern es kam ihm die Idee des Don Quijote, des also scheinbar verrückt wie sinnlos fahrenden Ritters, der fortan die ganze Welt betören sollte.

Im letzten Räuberloch gebar sich ein Genie. (weiterlesen…)

Ecce Homines

Samstag, 09. Oktober 2010

Ich bin es müde, noch zwanzig Berichte, dreißig Videos hier einzustellen, die zeigen, wie der Golf von Mexiko noch immer systematisch mit Corexit vergiftet wird. Machen Sie einfach rense.com auf, wenn Sie die Sache interessiert.

So, wie die US-Kriegsmaschine ihre eigenen Soldaten an der eigenen Uranmunition verrecken lässt, ergeht es auch den armen Teufeln, die für BP auf Booten ihr Seegrab suchen und an Stränden ihr eigenes Grab schippen.

Kaum einer nimmt Notiz. Dort wie hier.

Wenn in Stuttgart ein fragwürdiges Bahnprojekt durchgezogen wird, dann gehen Grüne, Linke, auch biedere Konservative auf die Straße; gut so; doch was sonst?

Das Positive an Entwicklungen wie bei Stuttgart 21 ist, dass Bürger sich zu fragen beginnen, wie die Dinge stehen im Staate Dänemark. Damit offener werden für weiterführende Fragen.

Am liebsten verteilte ich jetzt im Stuttgarter Schlossgarten (weiterlesen…)

Menschenzucht

Dienstag, 21. September 2010

Man hat es geschafft, eine ganze Subspezies Mensch zu züchten.

Es sind die Untergangseckensteher, an denen man kaum noch vorbeikommt, will man dringende Probleme angehen.

Ihre Erhabenheit besteht darin, nichts zu tun, an ihrer Ecke zu stehen und “es ist alles sinnlos” abzusondern.

Nicht wenigen derer wurde sogar ein bisschen Verstand antrainiert, auf dass sie dem Publiko erklärten, weshalb alles ohnehin so verloren sei, dass sich’s nicht mehr verlohnte, Lösungen jenseits eines wie auch immer gearteten katastrophalen Schnitts zu suchen.

Nein, nur noch ein Tor befleißige sich solch nutzloser Aktivitäten. (weiterlesen…)

Mensch

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Und noch etwas: Der Mensch hat sich vom Tier durch die Kunst abgesetzt, nicht durch die Wissenschaft.

Jeder Affe versucht alles, um an noch eine Banane zu kommen und überlegt darumb, so gut er kann: aber er malt noch nicht einmal Bananenbilder einfach so.

Erst dort, wo man nicht mehr dem Zwecke folgt, wird man Mensch.

Verantwortung

Freitag, 25. September 2009

Als Alleinerziehender fühlt man sich, wenn man nicht gerade den ganzen Tag Zeit hat für die Kinder oder die Großeltern da sind oder genug Geld für weiß der Himmel was und damit eben doch die Zeit, immer wieder schuldig. (weiterlesen…)