Ich verfüge über keine selbst gesicherten Kenntnisse, ob das Niveau der meisten Talkshows wirklich so viel schlechter ist als früher, da ich seit Jahren keine mehr anschaue.
Ich beobachte aber seit einiger Zeit die Tendenz – denn Kritiken von dummen Fernsehsendungen sind zuweilen sehr vergnüglich zu lesen – , dass die TV-Schwätzer immer schlechter wegkommen. Mitunter wird das richtig bissig, hämisch, boshaft.
Nun passiert es mir, nur zwei Tage, nachdem Michael Hanfeld in der FAZ Markus Lanz und Philipp Rösler ob ihres Auftritts im ZDF runterließ, dass es eine Lust war, eben schon wieder, dass ich eine Idiotieabservage präsentiert bekomme, diesmal in der SZ, Plasbergs gestrige Laberrunde in der ARD, sich den Gefahren des Ruhms (wie korrekt angemerkt wird, war nur einer in der Runde berühmt, nämlich Gottschalk, und der auch lediglich in Deutschland) widmend, auf Korn nehmend.
Ziemlich am Anfang lesen wir dann das:
‘ “Man hatte plötzlich die Möglichkeit, allen alles zu sagen, aber man hatte, wenn man es sich überlegte, nichts zu sagen.” Bertolt Brecht. ‘
Gleich anschließend: ‘Ein Satz, achtzig Jahre. Und doch so aktuell.’ (weiterlesen…)










