Mit ‘Literaturnobelpreis’ getaggte Artikel

Dem Nachwuchse (XIV)

Donnerstag, 12. Juli 2012

Da Ihr – es wäre die Ausnahme – , nicht schreiben wollt, was Ihr sollt, müsst Ihr, wie der Kaufmann das formulierte, in Eure eigentliche Leistung zu den tausenden unentlohnter Stunden Arbeit auch Eure finanziellen Investitionen “einpreisen”.

Dies wurde so oder etwas anders schon tausende Male von anderen gesagt: Ich beginne diesen Teil aber trotzdem damit, denn man verdrängt diese Tatsache immer wieder allzuleicht, lässt die Vernunft fahren, sich Hoffnungen hingebend, die nur Energie abziehen.

Schaut Euch nur die letzten drei deutschen Literaturnobelpreisträger an: Soweit ich weiß, hat von denen nur einmal einer ein ziemlich gutes Buch geschrieben.

Sie bekamen den Preis eben nicht, weil sie besonders gut schrieben, sondern weil sie schrieben, was sie sollten. (weiterlesen…)

Gott als der Physiker Tanzbär

Donnerstag, 05. Juli 2012

Gott war irgendwie schon da.

Und so saß er da, vor dem sonstigen Nichts, betrachtete es lange, bis ihm darüber langweilig ward.

“Was soll ich bloß die ganze Zeit mit diesem immergleichen Nichts anfangen?”, frug er sich.

“Sag doch wenigstens mal was!”, sagte er schließlich, schon etwas verärgert, zum Nichts.

Das Nichts aber sagte nichts.

Irgendwann reichte es Gott, mit dem störrischen Nichtse, und er dachte gründlich nach.

“Haha! Dir komme ich!” – rief er schließlich.

Da schuf er ein zweites Nichts.

Das Urnichts sollte sich noch wundern. (weiterlesen…)