Mit ‘Liber Al’ getaggte Artikel

Den Runophoben

Donnerstag, 18. Juli 2013

Mit das Lächerlichste, was mir im Laufe des Betreibens dieser Seite entgegenschlug, war, dass mir im Kommentarstrang zu “Warum Zeitreisen möglich sind (Gastbeitrag)” unterstellt wurde, ich wolle eine (germanische) Religion begründen, da ich lediglich erwähnt hatte, dass die Runen für mich keineswegs ein idiotischer esoterischer Krimskrams seien.

Dabei ist der dies vorbrachte weder ungebildet noch grunddumm noch dass er keinerlei Ahnung davon hätte; es scheint eine Art morphogenetisch antrainierter Reflex zu sein, vom Interesse an den Runen auf eine Art sinisterster Religiosität zu schließen.

Das ist gesetzt alswie ein Bollwerk. Doch ich bohre. (weiterlesen…)

Zur Entspannung: Ein kleiner Crowley-Lug

Mittwoch, 12. Dezember 2012

“For pure will, unassuaged of purpose, is every way perfect.”

Das Obige ist ein Gedächtniszitat aus jenem “Liber Al” jenes Aleister Crowley (oder seines Herunterkanalers), aber es dürfte stimmen.

Ich versuche mich mal an einer neuen Übersetzung: “Denn reiner Wille, unerweicht von Zweck, ist allwegs vollkommen.”

Was für ein also primitiver wie grandioser Lug!

Im Wollen selbst steckt ja immer ein Zweck, ein Ziel, ein Vorgenommenes, ein als erstrebenswert Hingestelltes, Erachtetes! (weiterlesen…)

Von Crowleys schrecklichen Schriften

Mittwoch, 19. September 2012

Es ist schon irgendwie reichlich zwerch, und es scheint sich nicht groß etwas geändert zu haben, seit ich mich über 15 Jahre lang kaum noch mit Crowleys Schriften befasst habe.

Leser Dude schrieb:

“Von Crowley’s satanistischen Schriften, und der entsprechenden fahlen Ideologie, rate ich eindringlich ab.”

Wie kommt, fragte ich mich wieder einmal, denn dies Schema “bloß nicht lesen!” ist im Zusammenhang altbekannt, gar noch ein Freigeist wie der (ich bezeichne ihn ob seiner vielen Beiträge hier mal so) darauf, von einer Lektüre “eindringlich” abzuraten?

Normalerweise rät man von einer Lektüre ab, wenn man ein schlechtes Buch z.B. der Uni halber lesen (wenigstens querlesen) musste, diese sinnlose Qual und Zeitverschwendung einem anderen ersparen will.

Ein solcher Fall liegt hier aber offenkundig nicht vor. Und es war ja kein katholischer Priester, der hier so deutlich vom Lesen abriet. (weiterlesen…)

418: Crowley war witzig!

Dienstag, 04. Oktober 2011

Da ich eben sehe, dass wir hier jetzt 418 Facebook-Freunde haben, fühle ich mich doch veranlasst, dieser Hochzahl des Thelemitentums meine Reverenz zu erweisen.

Es war mir indes gerade zu müßig, nachzuschlagen, welche kabbalistischen Kaprizen echte diesbezügliche Kapazitäten wie ein Jake Stratton-Kent weiland und bis heute dazu ausfindig gemacht haben: aber es überkam mich doch eine spontane Sentimentalität.

Damals, als wir noch Liber Allten! (weiterlesen…)