Mit ‘Krise’ getaggte Artikel

Bernie Blöd?

Samstag, 25. Juli 2009

US-Exfinanzminister Henry Paulson wurde zu seinen Machenschaften im Herbst letzten und zu Anfang dieses Jahres am 16. Juli von Kongressabegeordneten befragt. Videos dazu sind unter “Paulson videos” leicht zu finden.

Bemerkenswerterweise wurde hier eine der fragwürdigsten Figuren der jüngeren Weltfinanzbetrugsgeschichte von mehreren Frauen und Männern aufs Schärfste in die Mangel genommen; ich wünschte mir wahrlich, dass Vergleichbares bei uns mit den Verantwortlichen bezüglich Hypo Real Estate und diversen Landesbanken geschähe.

Wahrscheinlich nur ein frommer Wunsch, aber man kann es ja wenigstens probieren.

Zu einer anderen Sache, die gleichwohl zum Themenkreis Finanzbetrug gehört: Ein gewisser Bernie Madoff, der in einem finanziellen Pyramidensytem zwischen 50 und 60 Milliarden Dollar veruntreut haben soll, wurde kürzlich zu einer langen Haftstrafe (für ihn wahrscheinlich de facto lebenslänglich) verurteilt.

Soweit, so gut. Ich konnte aber bisher nirgends entnehmen, wo die veruntreuten Gelder denn geblieben seien (weiterlesen…)

Gesinchen und ihre geläuterten Bänker

Montag, 11. Mai 2009

Im heutigen Spiegel-Gespräch antwortet die Bundspräsidentschaftskandidatin Gesine Schwan auf die Frage “Was würden Sie als Bundespräsidentin konkret gegen die Krise tun?” sie werde im Falle ihrer Wahl die 30, 40 wichtigen Bänker zu sich ins Schloss einladen, um mit ihnen konzentriert einige Fragen zu besprechen.

Sie meint darüber hinaus, die dürfe man nicht schmähen, denn sonst gingen sie in eine Ecke und schmollten.

Das wäre ja nun wirklich eine fürchterliche Dummheit, das Vaterland so fahrlässig seiner Höchststrafe zuzuführen, dass uns die armen Bänker endlich vollends niederschmollen… (weiterlesen…)

2oo Millionen Tote?

Montag, 27. April 2009

Machen wir uns nicht verrückt.

Wenn das neue Supervirus, von dem manche meinen, es könne nur aus dem Labor stammen, wirklich so super ist wie die Spanische Grippe, dann wird es gerade mal 3% der Weltbevölkerung auszulöschen vermögen, also im Sinne einer Reduzierung derselben auf zwei Milliarden, die von einigen kranken Hirnen vorgeblich betrieben werde, nur lächerlich wenig ausrichten.

Ökonomisch und sozial sähe das freilich schon bei weit geringeren Opferzahlen ganz anders aus.

Der, vornehm ausgedrückt, bereits heftig eingetrübte Welthandel bekäme einen Schlag versetzt, dass wahrscheinlich mehr Menschen an den indirekten Folgen Hungers und an Krankheiten wegen verseuchten Wassers stürben als direkt durch die Pandemie.

Diese ließe sich ohnehin nicht aufhalten (weiterlesen…)

Ohne Überschrift

Freitag, 17. April 2009

Wunschdenken hat uns in diese Krise gebracht. Das war so gewollt.