Wir müssen unsere deutsche Sprache rejustieren.
Das meine ich nicht in dem Sinne, dass wir einfach – nungut, wäre für die meisten doch nicht so einfach – zurück in unsere Klassik sollten, aber eben doch immerhin teilweise dahin.
Wir führen, daran gemessen, heute nicht nur eine ausdrucksschwache, sondern eben vor allem auch gefühlsarme Sprache.
Es fehlt am Duktus, an langen, weit geschwungenen Sätzen, dabei genauen, die einen an jenem See, von dem die Rede, auf jenem Berge, selber sitzen machen. (weiterlesen…)









