Mit ‘Juden’ getaggte Artikel

Merkwürdige Phalanx selektiver Prosemiten

Dienstag, 13. Oktober 2009

Was haben Thilo Sarrazin, Geert Wilders, Henryk M. Broder und Ralph Giordano gemeinsam?

Sie sind ähnlich selektiv, was Vollsemiten (Araber) bzw. allgemein Moslems und demgegenüber teilweise Semiten bzw. Juden anlangt: Erstere sind faul, dumm, rückständig und intolerant; letztere fleißig, intelligent, modern und tolerant.

Irgendwas werden sie sich schon dabei denken.

Irdische Gnade

Donnerstag, 27. August 2009

Ein deutscher Christ, ein arabischer Moslem und ein aschkenazischer Jude diskutieren im Fernsehen die Lage der Nation. Letztere beklagen sich im Wechsel über Antiislamismus und Antisemitismus. Der Christ gibt sich dazu schwer betroffen und leistet Abbitte.

Plötzlich kommt es trotzdem zum Streit. Der Moslem ärgert den Juden mit Gaza, dem Libanon, der Nakba (der Vertreibung und Ermordung der Palästinenser), nachdem jener den Moslem damit aufgebracht hat, die Muselmanen versuchten sich perfid in einer Opferrolle, die ihnen nicht zustünde.

Der entsetzte Christ bekennt sich sofort als an der Eskalation schuldig und versucht, damit die Lage zu beruhigen. (weiterlesen…)

Arme Christen?

Donnerstag, 11. Juni 2009

Setzen wir einmal den Fall, ich lästerte hier maßlos über Jesus, das Kreuz (das ohne die Haken), das Christentum insgesamt ab, gewürzt mit allerlei Blutallegorien und Anprangerung sexueller Perversion etc. etc.: Es geschähe gar nichts, außer dass ich vielleicht ein paar Leser verlöre und möglicherweise dafür ein paar gewänne.

Täte ich Ähnliches und nähme mir dabei Mohammed und den Islam entsprechend zur Brust, so hätte ich so sicher wie das Amen in der Kirche Morddrohungen am Hals, an denen ich sozusagen “selbst schuld” wäre, da ich ja hätte wissen müssen, dass man nicht so einfach die Gefühle der sublimen Muslime verletzen kann, und würde wohl auch sonst in jeder erdenklichen Art geschmäht.

Fiele mir schließlich ein, in vergleichbarer Weise über den mosaischen Glauben, das Judentum, herzuziehen, ich hätte damit zu rechnen, 5 Jahre ins Gefängnis zu kommen. (weiterlesen…)

Hitlers Hollywood III

Montag, 01. Juni 2009

Heute Nacht träumte ich, ein unbedachter junger Mann sei für seine Dummheit ohne jede wirkliche Möglichkeit der Verteidigung zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden.

Er hatte sich den zweifelhaften Spaß erlaubt, in Quentin Tarantinos neuem Film “Inglourious Basterds” die Dialoge des Vorspanns so umzusynchronisieren, dass die edlen Mitglieder des jüdisch-amerikanischen Metzeltrupps als edle Palästinenser sprechen und die untermenschlichen deutschen Nazis zu untermenschlichen israelischen Juden werden.

Zum Glück für den jungen Mann war es nur ein Traum.

Ich freue mich auf den echten Film.

Für “Alle und Keinen”

Mittwoch, 20. Mai 2009

Ich versuche, es noch einmal ein wenig zu präzisieren.

Wer “für den Leser” schreibt, ist entweder Werber oder Journalist oder Kinderbuchautor oder jemand, der seine Bücher unbedingt verkaufen will.

Hier findet etwas anderes statt.

“Ungeniert – Unzensiert”: Die Idee stammt nicht einmal von mir, aber sie gefiel mir, weshalb ich das Motto annahm.

Aber was heißt das?

Dies bedeutet, dass ich mir hier keine Klientel zu züchten suche, die, ob Moslem, Jude, Christ, Heide, Agnostiker, Atheist, Hindu, Buddhist oder sonstnochwas sich erwarten kann, stets durch das Erwartete und in verschiedener Form verlässlich Aufgegeigte darin befriedigt zu werden, dass wieder einer geübt etwas schreibt, was sie hören will. (weiterlesen…)

Lustiges Hessenhampeln

Donnerstag, 14. Mai 2009

Ich möchte alle Leser, die sich für das folgende Thema en Detail interessieren, nicht mit einer Reihe von Zitaten aus der FAZ heutigen Datums behelligen und verweise dazu auf den Artikel “Ein deutsches Trauerspiel” von Lorenz Jäger auf “faz.net”.

Ich fasse daher die postmoderne Komödie inhaltlich kurz zusammen und rezensiere sie nebenher.

Das Kuratorium, welches über die Verleihung des jährlichen “Hessischen Kulturpreises” entscheidet, kam auf die besonders originelle Idee, dafür einen Katholiken, einen Lutheraner, einen Juden und einen Moslem zu erwählen.

Alle wurden über ihre Mitpreisträger im vorhinein in Kenntnis gesetzt (!), damit auch ja keiner beleidigt sein könne.

Alles erschien geritzt, doch dann erregte sich der Moslem über die Kommentare des Juden zum Gaza-Krieg und erklärte, mit dem zusammen werde er den Preis nicht annehmen.

Unangenehm zwar, aber natürlich fand man einen Ersatzmoslem, gegen den zunächst keiner der anderen Einwände hatte.

Alles schien nun glücklich ausgekungelt. (weiterlesen…)

Islamunterricht?

Dienstag, 21. April 2009

Die Diskussion geht weiter.

In der Tat werden viele gute Argumente für einen deutschsprachigen Islamunterricht hierzulande angeführt, die ich hier nicht wiederholen will.

Ich frage mich nur, wie staatlich bezahlte Lehrer den moslemischen Kindern und Jugendlichen erklären werden, wieso Frauen nach dem Koran nur das halbe Erbe zusteht wie Männern, wie sie die Sache mit Aishe, der Kindfrau Mohammeds, die Vielweiberei oder die Todesstrafe für Moslems, die vom Glauben abfallen, einordnen (weiterlesen…)

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