Mit ‘Jesus’ getaggte Artikel

Sahra Wagenknecht wird als Gattin Jesu Kanzler

Sonntag, 01. September 2013

Eben las ich es. Aus eigentlich nicht christlich erscheinender Feder. Jesus, wenn hier, wählte, vereinfacht, die Linke, da die nicht national, was er gar nicht ertrüge, dafür 100% sozial, was ihm gefalle. Ob das Es eine (unfreiwillige?) Satire, da mag man sich nicht einmal so sicher sein.

Wenn gar nichts mehr hilft: Jesus fragen. Wenigstens den Jesus, wie man ihn sich gerne hätte. Und sei es einen gottlosen, sozialistischen Jesus, der der Sahra den Wagenknecht macht.

So ein hagerer, sehniger Jesus, hochgewachsen, stolze lange Löwenmähne, als Lover und Beau anseit der Sahra, ja, das gäbe dem lahmen Wahlkampf Schwung. (weiterlesen…)

Heilandsack!

Dienstag, 31. Juli 2012

Heilandsack!

Jetzt musste ich diesen zumindest für mich schwäbischen Urfluch mal selbst überschriftsweis heranziehen.

Ich bekomme tatsächlich, indem ich doch eher alles kritisiere, was sich selbst schon nicht mehr bewegt, immer wieder kritisch zu hören, woher ich denn meine fröhlichen Aussichten hernähme, dahingehend, hier einen Silberstreif, dort schon helleres Leuchten zu gewahren, woher ich denn meinen unerklärlichen Optimismus (und das ist für mich schon ein hartes Schimpfwort!) nähme.

Liebe Leute, egal woher und welche die Motivation für derlei. Ich bin weder Udo Ulfkotte noch Gerald Celente noch Jesus noch ein gelernter Spökenkieker hinterm Deich; ich verfüge weder über heilige Leichentücher noch speziell verwahrte Vorhäute, sammele nicht Rabenkot noch Abwurz, allenfalls Hirnwurz, bevorzugt auf meinem Hain und wenigen anderen, woselbst diese zu finden.

Der Weise sagt nicht weis. Er zeigt Möglichkeiten auf. Und selbstverständlich wird er seinen Schützling nicht nur in Warnungen und erdrückenden Bildern künftiger Fährnisse jedes Mutes berauben, sondern ihm, klar, unverstellt, hart, einige wahrscheinliche Formen der Prüfungen und Herausforderungen benennen, die seinen Weg kreuzen mögen, ihn darauf vorbereitend, ihm alles Selbstvertrauen zum Bestehn derselben oder auch anderer mitgebend. (weiterlesen…)

Dem Nachwuchse (VI)

Donnerstag, 24. Mai 2012

Manche von Euch, ich kann das verstehen, wären lieber schon tot.

Denn der Tod verheißt eine, wenn auch ungewisse, Art der Freiheit.

Und er weiß seinen Lockruf dadurch erklingen zu lassen, indem er flötet: “Erst wenn Du tot bist, wird man dein Werk achten! Du weißt doch, dass man vor Deinem Tode nur Eckensteher lobt und anerkennt!”

Ja, gar süß weiß der hinterlistigste aller Gevatter zu schalmeien; aber er betreibt dies Gewerk nicht allein.

Denn er hat um desto mehr Schützenhilfe, je mehr lebende Kräfte und Mächte wider Euer Werk stehen. Er greift Euch mit derartiger Gewalt an, weil er Angst davor hat, dass Ihr ihn überwinden möchtet.

Ebenso wie die, deren Ableben nur einen Teil der Menschheit für einen kurzen Moment berühren wird. Deren Neid und Hass ist in der Tat gefährlich.

Denn sie können es nicht ertragen, dass Ihr keine Jachten und Luxusvillen braucht, um lediglich vorübergehend als wichtig zu gelten. Dass Euch ein Wurstbrot und ein Bier reicht, um alle Weite der Welt ohne Hunger nach Nahrung oder gar dem Unwichtigsten in Euch und außerhalb Euer aufzuspannen. (weiterlesen…)

Von der Jesusmanie

Donnerstag, 10. Mai 2012

Die Jesusmanie ist allenthalben virulent und oft unerträglich.

Bald jedes Thema, wenn es sich nicht gerade um Wäscheklammern dreht, wird ihrer im Handumdrehen Opfer. (weiterlesen…)

Jesus kein Jude?

Montag, 06. Februar 2012

Vielerorts geistert die Behauptung herum – das Netz ist voll davon – , Jesus sei kein Jude gewesen.

Ich greife diese merkwürdige Sache jetzt auf, da sie einerseits psychologisch interessant, zudem potentiell durchaus konfliktträchtig ist, andererseits aber auch aus dem persönlichen Grunde, dass man mir schon vorwarf, Jesus als Juden benannt zu haben (und nicht nur als einen “sympathischen Kerl”, wahrscheinlich “großen Weisheitslehrer” usw., was auch manchem aufgestoßen sein mag).

“Was soll denn daran schlimm sein?”, fragte ich. “Und gemäß allem, was man sich nach 2000 Jahren und der ganzen Bibelfälscherei usw. zusammenreimen kann, spricht doch alles dafür, dass er Jude war. Gut, ich habe Maria nicht persönlich gekannt und ihren Stammbaum noch verlässlich dazu. Hast du Beweise in anderer Richtung?”

Daraufhin hörte ich, Jesus sei Galiläer gewesen, alsomit vielleicht oder auch wahrscheinlich kein Jude. Zudem wurde jene Stelle im Johannes-Evangelium herangezogen, wo Jesus zu den Juden sagt, ihr Vater sei der Teufel. Folglich könne er kein Jude gewesen sein und sein Gott nur ein ganz anderer als Jahwe.

“Wieso soll ich jetzt ausgerechnet diese Bibelstelle für authentisch halten, und all die anderen, in denen er von der Erneuerung des Alten Bundes spricht, mit seinem “Vater”, jenem Gotte der Juden, nämlich Jahwe, für gefälscht?”, entgegnete ich.

Das sei einfach klar, das spüre man, nur so sei es logisch, war in etwa die Antwort.

Jetzt aber kommt die Härte: (weiterlesen…)

Jesus und Konsorten

Dienstag, 03. Januar 2012

Vor ein paar Tagen bekam ich die vielleicht absonderlichste Anschuldigung meines Lebens von einem Selbsternannten ins Ohr geschleudert: Ich habe Jesus als “Hebräer” bezeichnet (weshalb das so schlimm sei, lasse ich mal außen vor), mich nicht, auch nicht auf diesbezügliches, dringliches anratend, daran gemacht, mich davon zu überzeugen, dass alle ihn also bezeichnenden Quellen gefälscht, jene anderen, die dies verwiesen, aber richtig seien.

Meine Entgegnung, dass ich nicht dabei gewesen sei, hiemit auch nicht wissen könne, ob der, erst 150 Jahre nach seinem Tode berichtet, überhaupt gelebt habe, mir weiterhin bekannt sei, dass man dann noch einmal mindestens 150 Jahre ausgesiebt und herumgefälscht habe, was Übersetzungen der Fälschungen anlangt bis zum heutigen Tage, ich somit nur der gängigen Version folgte, so, wie ich auch Konfuzius, ohne dies zwingend zu wissen, aber meinetwegen mit höherer Gewissheit, als einen Chinesen zu benennen pflege, mir alsomit keiner Schuld bewusst sei, stieß auf taube Ohren.

Da hulf’s denn auch nicht zu erwidern, dass man bei mir gerne jene Meinung, Jesus sei kein Jude gewesen, als Eigenbeitrag fundiert oder auch nur als Kommentar, jederzeit selber einstellen könne: das hätte ich selber müssen.

Denn ich sei der Schreiber, der solches zu unterfangen – selbstverständlich unbezahlterweise – angestellt sei: Ich sei schließlich der Schreiber. (weiterlesen…)

Mist aber auch!

Mittwoch, 15. Juni 2011

Jesus meinte, man solle nicht schwören. Glauben aber bedeutet Schwören.

Jesses, Jesses (IV)

Dienstag, 08. März 2011

Einmal weiterdenkend, bis zur Grenze des Erlaubten auch geäußert, werfe ich hiermit zur Figur des Jesus weiteres Hinterfragende auf.

War er von Jahwe selbst, oder jenen, die Jahwe erfanden, etwa schon von vornherein eingeplant?

Denn das wäre ja nun wahrlich nicht der dümmste Trick gewesen. (weiterlesen…)