Mit ‘Hirnforschung’ getaggte Artikel

Von den Hirnsennern

Montag, 18. Juni 2012

Auf faz.net findet sich heute ein ausführlicher Beitrag, der sehr zum Denken anregt, dafür höchst lobenswert ist: Er befasst sich mit Gehirnforschung, speziell jenem Zweige derer, die uns mittels allerlei elektrischer, magnetischer, optischer und sonstiger Manipulationen intelligenter machen will, ohne dass wir deswegen das Klo nicht mehr wie normal finden oder durchdrehen oder plötzlich realzerebral ausbrennen oder zu psychosozialen Krüppeln werden.

Und wieder in vielen Fällen ein ähnliches Muster, wie es hier schon als Folge bzw. Ziel und Zweck des Betens bzw. Meditierens sowie ob Verliebtseins behandelt wurde: Die hinderliche linke Gehirnhälfte sei in Teilen so zu hemmen bzw. außer Kraft zu setzen, dass was “Höheres” rauskommt.

Und natürlich ist das Militär an der Sache dran: Scharfschützen sollen in entsprechenden Experimenten eine signifikant höhere Treffquote erzielt haben. (Davon, ob man das auch unter Realbedingungen ausprobiert hat, also nicht nur am Simulator, steht verständlicherweise nichts im FAZ-Artikel.) (weiterlesen…)

Minus Hirn gleich plus spirituell

Sonntag, 22. April 2012

US-Forscher wollen herausgefunden haben, dass es in unserem Hirn nicht nur einen Gottort (‘God spot’) gibt, wie lange spekuliert wurde, sondern dass mehrere Bereiche zusammenarbeiten, wenn der Mensch spirimäßig drauf ist. Und offenkundig lässt sich ein Schaden in der rechten (Ego-)Gehirnhälfte, speziell dem rechten Scheitellappen, wenn die göttliche Vorsehung einen solchen nicht per Unfallverletzung vorsah, auch herbeibeten bzw. -meditieren.

“He (Johnstone, Anm. M.W.G) found that the participants with more significant injury to their right parietal lobe showed an increased feeling of closeness to a higher power.”

(Er fand, dass die Teilnehmer mit einer signifikanteren Verletzung ihres rechten Scheitellappens ein gesteigertes Gefühl der Nähe zu einer höheren Macht zeigten.)

Und:

“Although Johnstone studied people with brain injury, previous studies of Buddhist meditators and Franciscan nuns with normal brain function have shown that people can learn to minimize the functioning of the right side of their brains to increase their spiritual connections during meditation and prayer.”

(Obwohl Johnstone Menschen mit Hirnverletzungen untersuchte, haben vorangegangene Studien buddhistischer Mediteure und franziskanischer Nonnen mit normaler Hirnfunktion gezeigt, dass Menschen lernen können, das Funktionieren ihrer rechten Gehirnhälfte zur Steigerung ihrer spirituellen Verbindungen während der Meditation und des Gebets zu minimieren.)

Man kann sich also, was an sich nichts Neues ist, zumindest einen zeitweisen Dachschaden herbeimeditieren bzw. anbeten. (weiterlesen…)

Hirnforschung

Montag, 18. Oktober 2010

Die Hirnforschung ist eine lustige Wissenschaft. Sie beweist Stück um Stück, was man schon immer wusste.