Zur Walpurgisnacht habe ich ganz neu über Freiheit nachgedacht. Was sie ausmacht.
Und dabei habe ich erfreut gewahrt, dass ich freier bin, als vordem gedacht. Da dies am unvermeidlich folgenden Tag der Arbeit immer noch anhält, berichte ich davon.
Fast schon stier, tumb zu nennen denn, hatte ich mangelnder Freiheit geklagt, allzuwenig darauf achtgegeben, wie es denn um jene meiner Mitmenschen stehe.
Auf einmal sah ich da ein Asenreich, in dem ich frei. Was ich nicht sagen darf, erlaube ich mir allemal noch frei, zu denken.
Da mag die eigene sonstige Wirklichkeit mal ächzen, streiken, quälen; der Unfälle aller Art fehlte es ohnehin nie; böse und verächtliche Blicke, Schandwort und Häme: Was liegt daran! – In meinem Reiche opfere ich ihnen noch nicht einmal sechs Zentiliter mäßigen schwäbischen Rieslings. (weiterlesen…)









