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Vom Monotheismus, dem Subjudentum, falschen Patrioten und dem Scherbenzertreter (II)

Sonntag, 14. April 2013

Der Monotheismus ist die verhängnisvollste aller religiösen Vorstellungen.

Es schafft nämlich so gut wie keiner, der ihm anhängt, egal, was er erzählt, sich Gott eben doch nicht als eine wesenhafte Entität vorzustellen.

Daraus folgt Angst. Also der schlimmste aller Geisttöter.

Jene, die sagen, Gott sei irgendwie Alles, schleichen nur wie die Katz’ um den heißen Brei: denn, wäre dies so, so könnte man logischerweise einfach sagen, man glaube an Alles, hiemit nichts Besonderes, letztlich an gar nichts.

Die Juden haben die Sache am klügsten angefangen, weshalb sie in Sachen Monotheismus auch die Chefs. Sie haben den einen Gott konsequent zu einer sehr personal agierenden Wesenheit gemacht, dabei deren Namen als unaussprechlich festgelegt. Das mag man verwerflich finden; es ist aber weitblickende, da den menschlichen Geist bannende, intelligente Theologie.

Christentum und Islam, jene subjüdischen Ableger, sind daran gemessen geradezu lächerlich. Hier eine klare Struktur und Hierarchie, dort ungefähres, in sich stets widersprüchliches Geschwätz. Christen und Moslems merken noch nicht einmal, obzwar dies so offenkundig wie die heutige Frühlingssonne über Stuttgart, dass es ihre Konfessionen ohne das Judentum gar nicht gäbe, sie von jenem geistig vollauf abhängig.

Egal, was von Jesus Christus richtig oder falsch überliefert, egal, was sich Mohammed im Wüstendelirium noch dazu eingeben ließ oder einbildete: Letztlich sind beide Glaubensrichtungen durchtränkt vom Judentum, eben subjüdisch. (weiterlesen…)