Mit ‘Hammelburg’ getaggte Artikel

Hammelburg opfert seinen Oberschafsstall

Freitag, 13. Januar 2012

Die kommende Woche birgt für Hammelburg ein tragisches Ereignis und ein Stück weit gleichzeitig auch für mich.

Denn die Schafgasse 1, die edelste Adresse, die ein Nietzscheaner nur je sein Eigen nennen konnte, wird einem japanischen Bagger zum Opfer fallen, dem Erdboden gleichgemacht werden, um darauf schnöde Parkplätze zu errichten.

Zugegeben, das Hexenmeisterhäusle war so schon etwas runtergekommen; primitive Holzheizung, mangelnde Dachisolation, alte Ziegel, Kellertreppe ziemlich mitgenommen, Dachrinnen, die wohl nicht nur in Mailand oder Paris so leicht keinen Schönheitswettbewerb mehr gewonnen hätten, naja, lassen wir das, alles wäre zu richten gewesen…

Obschon ich aber, wie treue Leser längst wissen, dieses gleichwohl vornehmste aller Hammelburger Domizile vor gut einem Jahr gen Stuttgart verlassen habe, wird das Motto dieser Seite “Neues aus Hammelburg” weiterhin nicht aufgegeben werden, denn, my home is my castle, also, wo immer ich lebe, steht meine Burg, und allzusehr weniger hammelicht als früher bin ich unter Schwaben auch nicht denn unter Franken.

Außerdem bin ich ein ziemlich sentimentaler Typ, der unter anderem nicht so leicht vergisst, (weiterlesen…)

Schamhafter Dichter

Donnerstag, 12. Januar 2012

Gelernt ist erst der Anfang

Bestanden fordert zum Bestehn

(Also prangte der Spruch auf den T-Hemden der Bad Kissinger Abiturienten im Jahre 2000. Der halbhammelburgische Aphoristiker wollte weiland noch nicht genannt sein.)

Hammelburger Gerüche

Mittwoch, 10. März 2010

Zuvor roch es auch schon etwas merkwürdig, aber seit etwa einem halben Jahr hat Hammelburg angefangen doch immer weniger erträglich – sagen wir es ehrlich – zu stinken.

Zunächst war mir nicht klar, ob die Bürger sich nicht regelmäßig wüschen, oder ob sie ihre Waschmaschinen nicht richtig zu bedienen wüssten, oder ob all die verschwitzten Soldaten das olfaktorisch Unangenehme in die Stadt brächten.

Doch siehe da, die Sache klärte sich schnell auf: Nur eine kleine Familie stank, und damit die ganze kleine Stadt.

Diese Kleinbürgerfamilie, um es vornehm auszudrücken, hatte ihre Kinder an die jeweiligen Schulen geschickt, ohne ihnen zuvor ein tägliches Vollbad mit Wurzelbürste und was sonst sich noch für den anständigen Deutschen ziemt, zu verordnen (weiterlesen…)