Mit ‘Gold’ getaggte Artikel

Lidl: Abschiedsmark in Feingold

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Jetzt kümmert sich der Lidl nicht nur mehr qua Versorgung mit Nudeln und Distelöl aktiv um das Überleben des deutschen Volkes, sondern gar, indem er echte Goldmünzen für labbrichte, bekanntlich demnächst wertlose Euronen verkauft, mit dem Flaggschiff “Abschiedsmark” aus dem Jahre 2001.

Im Ernst.

Das selbstlose soziale Engagement dieses Unternehmens ist in der Tat beispielhaft.

Denn mit den eingenommenen Euronen wird man über Nacht auf dem Weltmarkt Lebensmittel kaufen, die man dann, ob des Gewinns aus dem Golde, den Leuten noch billiger anbieten kann.

Die vom Aldi sind da im direkten Vergleich schon ziemliche Penner.

Verkaufen Socken und Soßenpulver, aber nicht eine müde Abschiedsmark.

Ich warte jetzt darauf, bis die Norma Silberbrocken in veränderlichen Gewichtsanteilen in den Wühltischen hat. (weiterlesen…)

Göllers Text explodiert

Donnerstag, 07. April 2011

Gerade las ich wieder einmal – na raten Sie mal wo? – auf einer Goldseite, dass das Gold knapp werde.

Das finde ich schon lustig: Wann war Gold denn nicht knapp, muss ich da fragen?

Na gut, als die Spanier das ganze Inka-Gold raubten, da hatten sie plötzlich verhältnismäßig viel davon.

Die meisten Spanier werden aber selbst zu jener Zeit trotzdem das Empfinden gehabt haben, Gold sei knapp.

Ich bin eher der Meinung, dass Verstand recht knapp ist. (weiterlesen…)

Goldesel

Samstag, 10. Juli 2010

Eines muss man jenem notorischen Walter K. Eichelburg, dem prominentesten Goldmarktschreier des deutschen Sprachraums, neidlos lassen: Er kitzelt fast jede Untergangsgeilheit und egoistisch-utopistische Sottise aus den Leuten heraus, abgesehen von den vielen schönen Euros, die schon längst nichts mehr wert seien, außer dass man Gold dafür kaufen könne, welches man bald nicht mehr bekäme, schon praktisch nicht mehr bekommt, außer natürlich man klickt seine Seite an, wo es von diversen Händlern als jederzeit verfügbar angepriesen wird.

Idiotenkabinett.

Goldschwindel

Samstag, 17. Oktober 2009

Eben las ich wieder so einen Artikel, von wegen wieviel das Gold gegenüber dem Dollar noch wert werde usw., vom deutschen Goldguru, der Mann heißt Eichelburg.

Wen interessiert es denn (außer einen Spekulanten), ob der Goldpreis jetzt bei über tausend Dollar steht, bald vielleicht bei dreitausend, wenn der Dollar gar keine relevante Kenngröße mehr ist? (weiterlesen…)

FED kurz vor im Eimer?

Montag, 05. Oktober 2009

Ich berichtete schon einmal davon: Für die US-Notenbank (FED) wird es langsam eng.

Der Sind Laden hat hunderte Milliarden weiß der Himmel (bzw. Goldman Sachs) wohin geschaufelt, ohne Rechenschaft abzulegen.

Jetzt haben Bernanke & Cie fürchterlich die Hosen voll vor einer Buchprüfung durch den Kongress.

Ron Paul, der die Sache wesentlich betreibt, hat übrigens von einem Goldstandard als Ersatz für die Gelddruckwillkür inzwischen teilweise Abstand genommen.

Vernünftig und erfreulich, meine ich.

Gold

Samstag, 03. Oktober 2009

Von vielen sogenannten Finanzmarktexperten wird unentwegt vom Gold geredet.

Gold wird wahrscheinlich nie weitgehend wertlos, jedenfalls nicht, solange es sich nicht nach Alchimistenart billig aus Blei herstellen lässt; aber ansonsten ist es derzeit weitaus teurer als sein industriell-technischer Nutzwert.

Weshalb es also auf Dauer gar noch teurer werden sollte, erschließt sich mir, obwohl die Frauen, die es tragen mögen, hoffentlich nicht so bald aussterben, keineswegs.

Gold? Arbeit!

Freitag, 24. April 2009

In dieser Zeit finanzieller Unsicherheit schwören viele auf Gold als sichere Wertanlage. Und physisches Gold ist bestimmt sicherer als irgendein Papier, also ein blankes Versprechen eines Wertes.

Andererseits muss daran erinnert werden, dass in Zeiten echter Not nicht nur irgendwelche normalen Lumpen sehr schnell davon Wind bekommen, wenn einer mit Gold zahlt und ihm den Rest leicht per Holzknüppel abnehmen.

Nein, es kam noch im vorigen Jahrhundert vor, dass ganze  Staaten, gar die schönen USA, ihren Untertanen die Abgabe ihres Goldes anwiesen und ihnen bei Zuwiderhandlung hohe Haftstrafen oder gar Hinrichtung androhten (weiterlesen…)