Ich will jetzt, da ich im Vorartikel der Gesangeskunst halber manche meiner tiefsten unerfüllten Sehnsüchte offenbarte, wieder etwas zur Vernunft kommen, eine Lanze für die Geographie brechen, derer ich, wie auf sonst fast allen Gebieten, dilettierend bemühet mich auch nicht wenig gewidmet (ich habe das Fach gar mal ernsthaft, also universitär, zu studieren versucht), derer, meine ich, weitaus zu wenig geachtet. (Oder falsch, verbogen, zerlogen.)
Vor allem natürlich, denn an die stelle ich, was deren Weltwissen anlangt, die höchsten Anforderungen, von vielen Schriftstellern, Dichtern, Philosophen, wie immer man sie benennen mag. (Von Staatsmännern sollte man Entsprechendes eigentlich auch erwarten, aber die sind mir jetzt grade mal schnurz, da es derzeit in unserer Nähe keinen für mich erkennbaren gibt.)
Wie sollte man ein Volk, dessen Kulturtradition und Denkungsart, bitteschön, verstehen können, wenn man dessen bestimmendes Klima, dessen Landschaftsraum, damit wirtschaftliche und soziale Bedingungen, praktisch nicht kennt?
Die wesentlichen Umstände, unter denen es sich entwickelt hat? (weiterlesen…)









