Eben rief, indem ich noch am Vorgängerartikel arbeitete, entweder ein Spaßvogel oder ein Durchgedrehter mit Berliner Nummer bei mir an, erklärte mich als im Namen Jesu Christi getauft, hub sogar, zwar nicht übermäßig gekonnt, schließlich, in katholeskem Stile, mit einem “im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes”-Gesange an.
Der Clown oder Depp frug mich noch, ob es mir gutgehe, was ich bejahte, wohinzu ich setzte, dass ich gleichwohl nie etwas wider gute Wünsche habe, da die ja kaum je schaden könnten.
Daraufhin schwieg ich, wartend, was noch käme. Nach einigen fünf Sekunden legte der fernmündliche Sonntagsgast, sich ebenso gruß- und namenlos verabschiedend, wie er das Gespräch begonnen, einfach auf.
Nun bin ich also, abermals ungefragt (an meine lutheranische Ersttaufe erinnere ich mich nicht mehr; sie hat aber wohl stattgefunden), womöglich ein ernstlich fernmündlich Wiedergetaufter. (weiterlesen…)









