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Vom Buddhawäscher zum Trilliardär

Dienstag, 31. Juli 2012

Als ich vorhin mal wieder ob der übertriebenen Computerdaddelei meines älteren Sohnes etwas ungehalten war, fragte ich ihn, ob er denn sein Hirn etwa schon bei lebendigem Leibe selber kompostieren wolle.

Der Spruch war ihm natürlich ziemlich egal.

Eine Stunde später aber geschah ein Unvorhergesehenes.

Auf dem Rückwege vom notwendigen Einkaufe kamen wir nämlich an einem vielleicht fünfzigjährigen, sehr gepflegten Manne, etwas indisch aussehend, vorbei, der doch tatsächlich mitten auf der Gasse im Gerberviertel sorgsam, mit Schwamm und Eimer, seine 30 bis 60 Zentimeter hohen Buddhastatuen wusch, also andächtig wie gründlich, und die Sache ergab auch Sinn, denn die noch nicht gewaschenen Buddhas waren in der Tat teils etwas weißlich-trübe anverfleckt (Der Stein oder Guss war von einem mattdunkelblau-gräulichem Tone), sahen nach der ihnen angediehenen Ganzkörperpflege schon wieder viel besser aus.

Meine Niederlage von vorhin noch nicht gänzlich verwunden habend, sprach ich, fast gleichzeitig, meinen Sohn allda keck darauf an, ob er nicht vielleicht Buddhawäscher werden wolle, den leicht überrascht aber weiterhin freundlich reagierenden Meister, ob er denn wohl noch einen Stift, äh, einen Lehrling einstellen wolle, der das bei ihm lernen könnte. (weiterlesen…)