Mit ‘Eulenspiegel’ getaggte Artikel

Wo ist Eulenspiegel?

Dienstag, 19. April 2011

Forscher am britischen Tavistock Institute meinen, das psychologische Rätsel um Eulenspiegel humangenetisch-hirnphysiologisch gelöst zu haben.

“Man kann davon ausgehen, dass das Gehirn, zumal das Sprachzentrum Eulenspiegels, in einer genetisch determinierten aberrativen Weise gesteuert wurde. So, dass selbst modernste Lügendetektoren ungeeignet wären, seine Aussagen als wahr oder falsch geglaubt zu überprüfen,” sagte Projektleiter Nigel McFawn der Londoner Times am Montag. (weiterlesen…)

D-Mark-2: Eulenspiegelei

Donnerstag, 13. Mai 2010

Nichts ist auszuschließen im Leben, und so glaubten die Erfurter dem berühmten Narren denn auch, er wolle vom Dom herabfliegen, trafen alle ein, dem Schauspiele beizuwohnen, bis dass er da oben heftig mit den Armen wedelte und es angestrengt versuchte, und er wollte auch, so wie er’s versprochen hatte: “Ich will an dem und dem Tage vom Dom herabfliegen!”.

Allein, er vermochte es nicht, und er hatte auch nie gesagt, dass er es w e r d e.

“Meint ihr denn, ihr Schafsnarren, ich könne fliegen? Bin ich denn eine Gans?”

Ähnlich wie die Erfurter werden wohl am Montag die dastehen, die an ein Geldscheinflattern über Nacht gedacht, höchstens eine Woche später, an Pfingsten, da der Heilige Geist der Mark hienieden entsandt werden sollte, wenn die D-Mark-2 doch nicht vom Himmel herabgeschwoben kömmt.

Auch dann wird jemand wohl ganz ernstlich und treulich gewollt, es aber leider mangelns Können nicht geschafft haben.

Eule findet Antigodwinsches Gesetz

Montag, 28. Dezember 2009

Nachdem “Pardon” vor einiger Zeit ob Unwirtschaftlichkeit eingestellt wurde, bleiben am traurigen deutschen Satiremarkt in Druck nur noch “Titanic” und “Eulenspiegel” erhältlich.

Da ich die Altwessilinken aus Frankfurt schon lange nicht mehr auf Einfälle abgeklopft habe, die wenigstens zu einem Schmunzeln führen könnten (habe ich was verpasst? – den einen oder anderen Cartoon vielleicht?), las ich zur Heiligabendbahnfahrt mal wieder “die Eule”, und – außer wiederum dem einen oder anderen Cartoon –  ich fand nicht einen längeren Fließtext, der wirklich den Atem hatte, durchzuhalten.

Mein Gott nochmal, was machen diese Leute beim Marktführer eigentlich einen ganzen Monat lang, um alle miteinander längs einem solchen noch nicht einmal ein Mal das hervorzubringen, wozu sie antreten?

Trinken diese Leute, von denen manche durchaus sprachliches Talent und Bildung mitbringen, sich täglich genauso prekariatsprollig, wie man unsere Zeitgenossen, von Sigmar Gabriel bis Otto Kasulke, Neuunterwendsprienitz bei Finsterwalde, sowie Punkerpfriemel die Dicke vom Kotti, Kreuzberg, Berlin, dort stets dargestellt sieht, picklig, warzig, speckverquattelt, strähnig, farzend, blökend, grunzend, vermüllt, mit Kindern, gegen die der Anblick eines Hängebauchferkels mit Tollwut und Krätze einen Augenschmaus gewährte? (weiterlesen…)

Till Gutterwelle

Dienstag, 22. September 2009

Guttenberg und Westerwelle sagen, sie wollten nach der Wahl die Steuern senken.

Till Eulenspiegel gab sich gemäßigter und versprach den Erfurtern lediglich, er wolle von ihrem Dom herabfliegen, welches er dann beim Versuch alsbald eingestand, trotz aller Bemühungen nicht zu vermögen.