Nachdem “Pardon” vor einiger Zeit ob Unwirtschaftlichkeit eingestellt wurde, bleiben am traurigen deutschen Satiremarkt in Druck nur noch “Titanic” und “Eulenspiegel” erhältlich.
Da ich die Altwessilinken aus Frankfurt schon lange nicht mehr auf Einfälle abgeklopft habe, die wenigstens zu einem Schmunzeln führen könnten (habe ich was verpasst? – den einen oder anderen Cartoon vielleicht?), las ich zur Heiligabendbahnfahrt mal wieder “die Eule”, und – außer wiederum dem einen oder anderen Cartoon – ich fand nicht einen längeren Fließtext, der wirklich den Atem hatte, durchzuhalten.
Mein Gott nochmal, was machen diese Leute beim Marktführer eigentlich einen ganzen Monat lang, um alle miteinander längs einem solchen noch nicht einmal ein Mal das hervorzubringen, wozu sie antreten?
Trinken diese Leute, von denen manche durchaus sprachliches Talent und Bildung mitbringen, sich täglich genauso prekariatsprollig, wie man unsere Zeitgenossen, von Sigmar Gabriel bis Otto Kasulke, Neuunterwendsprienitz bei Finsterwalde, sowie Punkerpfriemel die Dicke vom Kotti, Kreuzberg, Berlin, dort stets dargestellt sieht, picklig, warzig, speckverquattelt, strähnig, farzend, blökend, grunzend, vermüllt, mit Kindern, gegen die der Anblick eines Hängebauchferkels mit Tollwut und Krätze einen Augenschmaus gewährte? (weiterlesen…)